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Student Bodies - Was macht der Tote auf der Wäscheleine? (Limited Mediabook Edition) (Cover A) Blu-ray

Original Filmtitel: Student Bodies (1981)

Exklusive Produktfotos:
Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Media Book,
Mit Spotlack-Veredelung; Limitiert auf 222 Exemplare!
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Englisch DTS-HD MA 2.0
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
85 Minuten
Veröffentlichung:
29.03.2024
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STORY
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Bildqualität
7
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
5
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Der Spoof-Film, also ein Film, der sich parodistisch über einen anderen Film oder ein ganzes Genre lustig macht, hat in der Filmgeschichte Tradition. So machte sich das Duo Abbot und Costello bereits in den 1940ern, gemeinsam mit den legendären Darstellern Bela Lugosi und Lon Chaney junior, über die klassischen Hollywood-Monsterfilme lustig und Mel Brooks veralberte unter anderem die Werke Alfred Hitchcocks und andere klassische Stoffe. Vermutlich dürfte auch jeder Filmfan den Kulttitel „Scary Movie“ kennen, welcher sich im Kern über den Neo-Slasher „Scream“ durch den Kakao zog und mehrere Fortsetzungen folgen ließ. Allerdings hatte der klassische Slasher bereits in den 1980er-Jahren seine Hochzeit, und so ist es kaum verwunderlich, dass man zu dieser Zeit auch eine Parodie auf das erfolgreiche Genre auf den Weg brachte. Diese trug den Titel „Student Bodies“, welche hierzulande in „Was macht der Tote auf der Wäscheleine“ umbenannt wurde. Der von den Regisseuren Michael Ritchie und Mickey Rose inszenierte Film wird nun von Wicked Vision in Form von drei limitierten Mediabooks als europäische HD-Premiere auf den Markt gebracht, und was uns dort technisch erwartet und was der Film inhaltlich zu bieten hat, klärt die nun folgende Rezension.

Story

    Ein irrer Mörder terrorisiert die Jugendlichen einer Highschool, indem er sie – wenn er sie bei Vorbereitungen zum Sex erwischt – mit Büroklammern, Kreide und hölzernen Buchstützen umbringt. Bei Beerdigungen, Paraden, Schulbällen und Fußballspielen sucht er sich seine Opfer. Als der Verdacht auf die junge Toby fällt, nimmt sie die Aufklärung selbst in die Hand, da sich alle an der Suche Beteiligten als völlig unfähig erweisen. (Pressetext Wicked Vision)
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    Die Handlung, die auf einer wahren Begebenheit beruht, beginnt an Jamie Lee Curtis Geburtstag, also an Halloween, welches zufällig auf einen Freitag den 13. fällt. So jedenfalls macht man dem Zuschauer bereits vor Filmbeginn klar, welche Art von Humor hier zu erwarten ist: Absurd, albern und vollkommen übertrieben. Dabei schaut der Film aus, wie ein typischer Slasher aus den 1980er-Jahren, und man bekommt alles an Stilmitteln geboten, was die Filme dieses Genres ausmacht: Die subjektive Kamera, die das Geschehen aus der Sicht des sich anschleichenden Mörders zeigt, das laute Atmen, typische Erkennungszeichen wie in diesem Fall grüne Gummihandschuhe und schwarze Stulpenstiefel (die jeder auch nur halbwegs Verdächtige Charakter irgendwann im Film einmal trägt), kopulierungswillige Teenager die wirklich alles „geil“ macht und die dann letztendlich kurz vor dem Vollzug der körperlichen Vereinigung ermordet werden, wobei keine Tatwaffe zu absurd ist … Alles wird durch den Kakao gezogen und keine Gelegenheit für einen Gag bleibt ungenutzt. Die Kreativität, mit dem die Verantwortlichen hier zu Werke gingen, ist grandios und sucht ihresgleichen. In der Menge an Gags und dummen Sprüchen kann kaum ein anderes Werk „Student Bodies“ das Wasser reichen. Wie auf dem Filmplakat vermerkt bekommen wir hier einen stattlichen Bodycount von 13 ½ geboten, und die Zählung wird, ähnlich wie in den Trailern der „Freitag der 13. Reihe“ für den Zuschauer sichtbar und hörbar während des Films bei jeder neu entdeckten Leiche fortgeführt. Das Gleiche gilt für Hinweise auf Fehler, welche die Opfer machen und Indizien, die auf Verdächtige hinweisen – auch hier greift der Erzähler in die Handlung ein und es gibt entsprechende Texteinblendungen, während das Bild kurz einfriert. Kurz gesagt: Der Film bedient absolut jedes nur denkbare Klischee, dass sich in Horrorslashern finden lässt, und zieht es genüsslich durch den Kakao.
    Student Bodies 2.jpg
    Das gilt indessen auch für die Figurenkonstellation, wobei hier nicht nur sämtliche Klischees vom Behinderten über die Schulschönheit, den Armee-Patrioten, den „verrückten“ Hausmeister bis hin zum Schulpsychologen mit einer gespaltenen Persönlichkeit und einem Kunstlehrer mit einem krankhaften Hang zu Pferdekopfbuchstützen (Anmerkung: der Film ist bei Wicked Vision auch im Kombination mit einer von eben diesen im Film recht präsent platzierten Pferdekopfbuchstütze im Bundle erhältlich!) bedient, sondern diese auch par Excellence mit all ihren Marotten für Späße herbeigezogen werden. Das Finale ist indessen an Absurdität kaum zu übertreffen und setzt dem ganzen die Krone auf. Es ist kaum verwunderlich, dass der Film in Fankreisen einen wahren Kultstatus besitzt, es ist allerdings schwer nachvollziehbar, warum dieser nicht deutlich größer ist, denn der Film bietet alles, was eine Filmparodie braucht, und man erkennt ganz klar, dass er Pate für zahlreiche spätere Filme dieser Art stand, die sich zum Teil einer ähnlicher Herangehensweise bedienen.
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    Bei all der Euphorie sollte man indessen nicht vergessen, dass der Film aus dem Jahr 1981 stammt, und der Vergleich mit der recht flotten und slapstickhaften „Scary Movie“-Reihe hinkt ein wenig, denn in der Inszenierung erinnert der Film deutlich eher an die klassischen Slasher-Filme, ist also ruhiger und düsterer inszeniert, und nicht so brüllend komisch und laut, wie die Filme der besagten Reihe. Darüber hinaus trifft bei der Unmenge an Gags (auf dem Cover wird hier die Zahl 1423 für die Anzahl der Lacher angegeben – was durchaus passen könnte) nicht jeder sein Ziel, schießt teilweise darüber hinaus und könnte für den einen oder anderen irgendwann auch eine Überdosis darstellen. Für einen Partyabend ist „Student Bodies“ aber eine todsichere Bank und könnte sich, dank der nun vorliegenden Veröffentlichung, nun, 43 Jahre nach seiner Uraufführung, vielleicht den verdienten Platz in der Riege der Horrorparodien erarbeiten, den er zweifellos verdient hat.

Bildqualität

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    Das feinkörnige Bild befindet sich im Bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis von 1,78:1 auf der Disc und bleibt optisch sehr im Stil der gängigen 1980er-Jahre Slasher verankert. Die Schärfe bewegt sich dabei auf einem soliden Niveau, erreicht aber erwartungsgemäß keine Top-Werte, die bei einem Film dieser Art auch schlichtweg unpassend wären. Die Farben sind etwas reduziert und wirken ebenfalls so, wie man es von Filmen aus dieser Zeit her gewohnt ist – erdig und weitestgehend natürlich. Der Kontrast ist gut eingestellt und bildet mitunter sattes Schwarz ab. Altersbedingte Mängel, Verunreinigungen und Beschädigungen wurden weitestgehend aber nicht vollständig entfernt. So blitzen immer wieder vereinzelt schwarze und weiße Punkte auf und selten lassen sich auch kleinere Mängel kurz blicken, aber in keinem Umfang, den man als störend betrachten würde. Alles in allem schaut der Film so aus, wie er ausschauen soll und sah vermutlich nie zuvor besser aus.

Tonqualität

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    Der Ton wurde in deutscher und englischer Sprache in dts-HD Master 2.0 auf die Disc gepresst. Optional lassen sich deutsche und englische Untertitel hinzuschalten. Akustisch gibt es nicht viel auszusetzen, allerdings sollte man bei einer derartigen Tonspur auch keine Wunder erwarten. Der primär auf Dialogen basierte Film ist jederzeit gut verständlich und die deutsche Tonspur zeigt keine nennenswerten Alterserscheinungen. Musik und Hintergrundgeräusche sind im direkten Vergleich mit den typischerweise priorisierten Dialogen etwas zu dezent ausgefallen, aber das lässt sich verschmerzen. Die sehr gelungene deutsche Synchronisation, die in ihren Albernheiten dem Original in nichts nachsteht, ist darüber hinaus mit Gottfried Kramer, Mickael Harck, Wolfgang Draeger, Rolf Jülich, Monika Barth und vielen anderen auch hervorragend besetzt.

Ausstattung

      - Audiokommentar mit Justin Kerswell und Calum Waddell - „Back to School“ – Kim Newman über „Student Bodies“ (19:14 Minuten) - Originaltrailer - Deutscher Trailer - Bildergalerie
    Im Bonusmaterial finden sich ein sehr informativer Audiokommentar mit Justin Kerswell und Calum Waddell, der optional deutsch untertitelt wurde und auf unterhaltsame Art und Weise von den Dreharbeiten und den Nachwirkungen des Films erzählt. Darüber hinaus bekommen wir noch das Feature „Back to School“ serviert, in welchem der Filmkritiker Kim Newman von dem Film schwärmt und Vergleiche zu ähnlichen Titeln und den parodierten Filmen zieht. Gemeinsam mit einer mit Musik unterlegten, selbstlaufenden Bildergalerie, in welcher neben internationalen Coverartworks auch einige Filmbilder zu sehen sind und den Trailern zum Film ist das Bonusmaterial vielleicht nicht ganz so umfangreich, wie man es von anderen Veröffentlichungen aus dem Hause Wicked Vision gewohnt ist, aber angesichts der Umstände ist das kaum verwunderlich. Optional ist der Titel auch mit einem auf 100 Stück limitierten und handnummerierten Bausatz für eine Pferdekopfbuchstütze und einer Sammelkarte bei Wicked im hauseigenen Shop erhältlich.

Fazit

    Die technische Seite der im Set enthaltenen Blu-ray Disc lässt keine Kritik aufkommen und präsentiert sich solide, auch wenn erwartungsgemäß keine Spitzenwerte erreicht werden. Optisch schaut der Film wie eine echter 1980er-Slasher aus (was, da der Titel zur gleichen Zeit wie die von ihm parodierten Titel entstand, kaum verwundert) und akustisch ist auch alles im Grünen Bereich. Lediglich das Bonusmaterial ist etwas mager ausgefallen, aber auch das dürfte kaum jemanden überraschen – und zumindest gibt es welches, was nicht selbstverständlich bei Filmen wie diesem ist. Der Film selbst ist eine kurzweilige, extrem alberne Parodie auf den klassischen Slasher, macht sich über sämtliche Klischees lustig und punktet zudem mit jeder Menge Wortwitz. Wer „Scary Movie“ und ähnliche Titel mag, sollte hier unbedingt zugreifen, auch wenn der Film vom Tempo her mehr im Stil der 1980er gehalten ist. (Michael Speier)
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geschrieben am 22.05.2024

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