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Star Wars Jedi: Survivor

Publisher:
Entwickler:
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Altersfreigabe:
HD-Auflösung:
Netzwerkfähig:
Ja
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
28.04.2023
 
Story
7,0
 
Grafik
6,0
 
Sound
9,0
 
Singleplayer
8,0
 
Steuerung
7,0
 
Gesamt
7,4
2019 erschien mit „Star Wars Jedi: Fallen Order“ ein interessanter Mischmasch aus bekannten Gaming-Standards, die abseits von den Souls-Spielen von „From Software“, in keinem AAA-Entwickler-Haushalt zu finden waren. Anspruchsvolle Kämpfe, Verlust von Erfahrungspunkten bei Tod, wiederkehrende Feinde, sowie eine interessante Geschichte machten das Lichtschwertspiel zu einem gefeierten Titel. Vier Jahre später will „Respawn Entertainment“ den nächsten Schritt tun und die Schwächen des Vorgängers ausmerzen. Wir haben uns die Kutte übergeworfen. „Ihr werdet mit Freuden diese Review lesen!“

Story

Wer den ersten Teil nicht gespielt hat, bekommt, dankenswerterweise, eine Zusammenfassung geliefert um den Status Quo einzuläuten.
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Nach den Geschehnissen des Vorgängers, sind wir als vermutlich letzter Jedi im Untergrund, um die Rebellion gegen das Imperium zu entfachen. Auf diesem Weg besuchen wir alte Bekannte, lernen neue Gesellen und Widersacher kennen. Cal Kestis, unser stoppelbärtiger Überlebende, hat die Charakteristik des Vorgängers beibehalten, wurde etwas reifer und ruhiger. Das passt wunderbar in seine Entwicklung. Auch die anderen Charaktere sind, bis auf wenige Ausnahmen, vielschichtig aufgebaut. Was den Charakteren an Charme in die Wiege gelegt wurde, fehlt der Geschichte an Überraschung. Man hat zumeist eine gute Vorstellung was passieren wird. Das tut dem Spaß aber keinen Abbruch.

Grafik

Star-Wars-Jedi-Survivor-Szenenbild-02-NEU.jpg
Hier hat sich Einiges getan. Die Grafik wurde weiter angehoben und es wird gezeigt, was die Konsole in sich hat. Zwischensequenzen zeigen sich blähende Nasenflügel, die Welt bietet unzählige Partikel in der Luft und schwingen wir unser Schwert, fängt das Gras unter unseren Füßen zu funken und schließlich zu brennen an. Ein wunderbarer Effekt, der uns mehr als einmal Schmunzeln ließ. Ebenso klein, wie unterhaltsam ist die Haarphysik. Cals Frisur wird im Flug herumgeworfen, dass es eine Freude ist. Fahren wir das Spiel im Optischen Modus, sehen die Umgebungen noch besser aus und reflektieren wunderbar die Lichter. Dabei fällt natürlich die Bildwiederholungsrate auf 30 und etwas darunter. Besonders schlimm hatten wir es im Kampf gegen ein Monstrum in einer Höhle. Hier war Wasser eingelaufen und benetzte den Boden. Jeder Treffer auf den Boden ließ das Wasser spritzen. Seine große Attacke brachte das Bild zum Erschlaffen. Die Umgebung wird ebenso langsamer aufgebaut und Pop-Ups von Objekten werden häufiger. Es wird also geraten den Performance-Modus zu nutzen. Zum Glück lässt sich dieser sofort im Spiel umschalten. Nun laufen wir mit entspannten 60 Bildern pro Sekunde durch die Landschaften. Diese stocken bei größerem Gegneraufkommen. In der Ferne können wir immer noch Pop-Ups entdecken, selten aber doch ein Tearing am oberen Bildschirmrand, sowie glitchende Charaktermodelle. Das alles ist nicht erfreulich, gerade aber im Performance-Modus sind wir weniger leicht aus dem Geschehen zu bringen. Wir genießen die schönen Vistas, überzeugende Charaktermodelle und flüssige, wenn auch nicht ausgereifte Animationen. Für ein Produkt von „EA“, „DISNEY“ und „Respawn Entertainment“ ist es aber leider ein Armutszeugnis.

Sound

Kommen wir zum Guten: Die richtigen Momente werden von imposanten Tönen getragen. Der Hausinterne Komponist Gordy Harb tat sich erneut mit seinem Partner Stephen Barton zusammen und schuf, mit fünf bereits komponierten „Star Wars“-Soundtracks, einen wunderbaren Klangteppich der stimmig ist. Die Effekte sind dem „Star Wars“-Canon entnommen und machen nostalgisch, oder wurden kreativ zusammengestellt. Die Geräusche der Open World sind zwar nicht so dicht gepackt wie ein „Red Dead Redemption 2“, haben aber genug Varianz. Einen kleinen Minuspunkt muss man aber der deutschen Synchronisation geben. Viele der Nebencharaktere sind unpassend vertont oder sprechen mit der falschen Betonung. Die Hauptcharaktere fallen nicht in diese Kategorie.

Singleplayer

Star-Wars-Jedi-Survivor-Szenenbild-03-NEU.jpg
Wir mussten erstmal ordentlich schlucken, als wir die rund 150Gb große Datei runterladen müssen. „Elden Ring“ belief sich auf rund 50Gb, nur um es in Perspektive zu setzen. Wir erhalten ein Singelplayerspiel, in dem wir wenige Orte mit unserem Raumschiff ansteuern lassen können und wo wir Umgebungen erkunden, sowie besetzte Stellungen angreifen können. Denn natürlich sind überall die Truppen des Imperiums hinterlegt. Das führt uns zum ersten Kritikpunkt, der sich das gesamte Spiel hindurchzieht. Das Weltendesgin ist etwas amateurhaft. Damit möchten wir keinem Designer auf den Kopf spucken! Die Welten sind sehr schön und unterschiedlich entworfen, doch darf man nicht darüber nachdenken. Manchmal stehen Sturmtruppler an (für sie) unmöglich zu erreichenden Stellen. Damit sollen sie uns ein interessantes Angriffsziel bieten. Oder in einer Fabrik versteckt sich ein starker Kämpfer hinter einer Kiste, stundenlang, um uns zu hauen. Im nächsten Raum passiert das erneut. Und dann nochmal! Und dann nochmal. Alles kurz hintereinander. Charaktere stehen in der Landschaft und warten auf unsere Interaktion, wie NPCs der ersten Konsolengeneration. Die Umgebung, wenn auch schön anzusehen, zeigt uns nicht immer klar, wo wir weitergehen müssen. Wir springen mehrfach in den sicheren Tod, da wir den Ausweg aus dem Turm fehlinterpretieren. Es fehlt der Umgebung an vielen Stellen an Finesse. Abseits der Geschichte können wir Gegenstände einsammeln, die Karte erweitern und kleinere Nebenaufgaben machen. Nett designt: Haben wir eine Mission beim Herumschlendern bereits erfüllt und fragt uns der Auftragsteller, ob wir diese Mission annehmen würden, verkürzen wir seinen Dialog mit: „Ah! Das habe ich bereits erledigt.“ In der Welt verteilt sind Meditationspunkte, an denen wir aufleveln, trainieren, umgestalten und schnellreisen können. Beim Aufleveln stehen uns mehrere Fähigkeitsbäume zur Verfügung, die unseren Spielstil mal mehr, mal weniger beeinflussen. Außerdem finden wir Talismane, die uns einen passiven Buff geben (Hollow Knight lässt grüßen). Rasten wir, werden die Gegner wieder auf den Plan gerufen. Wir schalten Abkürzungen frei und entdecken mit neuen Fähigkeiten neue Orte. Es gibt genug zu tun im Universum.

Steuerung

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Das Spiel steuert sich wie der erste Teil. Leichter und schwerer Angriff, Block, Ausweichen, Sprung, Machtschub und -zug. Damit bestreitet man den Großteil der Kämpfe. In der Bewegung kann man einen Enterhaken und weitere Bewegungsmöglichkeiten freischalten. Die Steuerung ist komplett frei einstellbar, aber nicht voll funktionabel. In unserem Test legten wir die Angriffe auf R1 (leichter Angriff) und R2 (schwerer Angriff). Als wir den vierten Kampfstil freischalten, ist R2 trotz mehrfacher Umstrukturierung nicht nutzbar. Es funktioniert nur über die Haupttasten (X, Kreis, Kästchen, Dreieck). Damit fällt ein gesamter, verheißungsvoller, Kampfstil weg. Das Einstellen der Steuerung ist aufgrund der Mehrfachbelegung eine kleine Herausforderung und führt zu Ärgernissen. Leider kein gut durchdachtes Feature und in unserem Fall sogar eine ernste Spaßbremse. Die Schwierigkeit lässt sich ebenso einstellen. Damit sind das Gegnerverhalten, Schaden und Zeitfenster der Parade gemeint. Das lässt unseren Spielspaß individuell einstellen. Ein willkommenes Feature. Schwingen wir mal nicht das Lichtschwert, sind die Bewegungs- und Entdeckungsabläufe motivierend und gehen schnell von der Hand. Alles in allem steuert sich das Spiel sehr angenehm und unkompliziert. Nur in manchen Situationen kommt es zu einer Überbelegung.

Fazit

Das Souls-Genre, welches sich vor allem im Indie-Genre zuhause wähnt, hat nun auch im Star Wars Universum Einzug gehalten. Damit sollten Einfluss und Geldsegen den Entwicklern sicher sein. Davon merkt man im Spiel leider nur gering etwas. Die Grafik ist ein zweischneidiges Lichtschwert, das extrem scharf auf beiden Seiten ist. Einerseits gibt es originelle Hintergründe, Animationen und Physik, andererseits begegnen wir mehr grafischen Artefakten, Bugs, Tearing und Glitches als uns lieb ist! Die Konsole läuft dabei zumindest noch recht stabil, wenn man auf den PC Counterpart blickt. Es kommt einem vor, als habe man die Unreal Engine 4 ausgereizt und beanspruche sie über ihre Grenzen hinaus. Der Ton rettet so einiges und das spaßige Gameplay lässt uns schnell die Jedi Waffe ziehen. Wir hoffen, dass weitere Patches unseren Spielspaß retten können, sonst laufen wir Gefahr der dunklen Seite zu verfallen. Und das hätte Cal Kestis mit seiner bunten Crew eigentlich nicht verdient. (Peter Ankowitsch)
  • Musik + Effekte
  • Kämpfe
  • Kurze Ladezeiten
  • Grafische Mängel
  • Weltdesign unausgereift
  • Steuerung nicht fehlerfrei
(weitere Reviews anzeigen)
geschrieben am 10.05.2023

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Versionen

Dieses Spiel ist ebenfalls in folgender Version erhältlich:

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