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Zitat von std;2694487
@Omnicronwas ist daran arrogant? Ich brauche es nunmal nicht
Ich arbeite weder im gehobenen Management, noch in der IT-Branche, noch sonst irgendwo wo ich auch nur ein Wort Englisch sprechen müßte
Ich habe z.B. viele Dänen kennengelernt die hervorragend Deutsch sprechen, obwohl sie es nur in der Schule gelernt haben, und ich bewundere das
(da frage ich mich dann immer warum einige Süd- und Osteuropäer die hier seit Jahrzehnten leben das nicht hinbekommen)
Und wenn ich lese wie sich "American Baron" hier ausdrückt. Von dem könnte ich noch was lernen. Respekt!!!
Aber ich habe weder die Notwendigkeit, noch die Lust, mit meinen 44 Jahren mein Englisch zu perfektionieren. Für den Urlaub reicht es gerade noch so um mal nach dem Weg zu fragen etc
Für die heutige Jugend erachte ich Englisch aber auch als sehr wichtig wenn man sich beruflich alle Optionen offenhalten will
Und ja, ich bin verwöhnt. Auch im Bezug auf Synchros. Ich denke die deutschen Synchros sind weltweit die Besten. Und ich freue mich darüber und bin dankbar dafür
Was ich seltsam finde: noch NIE ist in einer Diskussion jemand der OT-Ton Verfechter auf mein Argument eingegangen das es vom bildlichen Geschehen ablenkt. Was je nachdem wie sehr man sich auf die Sprache konzentrieren muss so weit gehen kann das man vom Bild GAR NICHTS mehr mitbekommt
Dann werde ich das nun tun, auch wenn der Begriff "
Verfechter" mir nicht gefällt, da er mit seiner defensiven Konnotation den Eindruck erweckt, der Originalton sitze auf der Anklagebank.
Erst einmal ist dein "Argument" auch nur ein Argument, solange du diese Aussage auf dich allein beziehst, also von deinen eigenen Erfahrungswerten sprichst. Global betrachtet ist es wohl eher eine These.
Was lenkt vom Geschehen ab? Das Lesen von Untertiteln, oder die konstante Auseinandersetzung mit einer Sprache, die man nicht beherrscht?
Falls letzteres gemeint war, so existiert dafür bereits eine Lösung, die die Natur des Films wahrt und gleichzeitig, solange nicht fehlerhaft übersetzt wird, zum vollen Verständnis des im Film gesprochenen dient: Untertitel
Falls du dich mit deinem Kommentar auf das Lesen von Untertiteln bezogst, so kann ich dazu nur Folgendes sagen.
Die Behauptung, dass man teilweise "
vom Bild GAR NICHTS mehr mitbekommt", ist schlicht nicht wahr. Auch deine These, dass das Lesen von Untertiteln zu stark "
vom bildlichen Geschehen ablenkt" trifft nur zeilweise zu und zwar für solche, die sich nahezu nie Filme untertitelt ansehen, sondern stets zu nachsynchronisierten Fassungen greifen. Wenn nun jemand, der beinahe ausschließlich an nachsynchronisierte Fassungen gewöhnt ist, versucht sich einen Film mit Untertiteln anzusehen, ist es nur selbstverständlich, dass er die Untertitel zunächst als störend empfindet, da er schlicht und einfach nicht daran gewöhnt ist. Einmal von Legasthenikern und Menschen mit Leseschwäche abgesehen.
Wie komme ich dazu, zu behaupten, dass Untertitel nicht von der visuellen Komponente eines Films ablenken?
Ich persönlich sehe mir Filme ausschließlich im Original an und habe, seitdem ich angefangen habe, untertitelte Filme anzuschauen, noch kein einziges Mal Untertitel als störend, oder ablenkend empfunden. Das sind meine persönlichen Erfahrungswerte.
Und nun wirf einmal einen Blick nach Norwegen, Schweden, oder Skandinavien.
Dies sind alles Länder in denen auf nachsynchronisierte Fassungen nahezu vollständig verzichtet wird und in denen fremdsprachige Filme auch im Kino und lokalen Fernsehprogramm mit Untertiteln laufen. Seltsamerweise beschwert sich die niederländische, oder schwedische Bevölkerung nicht über Untertitel, ebenso wenig werden sie von der Bevölkerung als ablenkend, oder störend empfunden, sondern aufgrund ihres Mehrwerts im Vergleich zu nachsynchronisierten Fassungen sogar eindeutig bevorzugt.
Wer nun übrigens eine Korrelation zwischen den durchschnittlich sehr guten Englischkenntnissen der Staatsbürger der von mir genannten Länder und der Tatsache, dass Filme in eben diesen Länderen ausschließlich im Originalton gezeigt werden erkennt, dem sei gesagt, dass das nicht nur reiner Zufall ist...
Das, was letztendlich den meisten Verfechtern von nachsynchronisierten Fassungen ihre Abneigung gegenüber dem Originalton, oder Untertiteln diktiert, ist lediglich die Tradition und Gewohnheit und in Deutschland hat die Synchronisation nun einmal Tradition, leider, so wie ich persönlich meine.
Vor einiger Zeit habe ich einen kleinen Blogbeitrag zum Thema verfasst.
Jeder soll natürlich frei entscheiden, was er präferiert, aber es kann nicht schaden sich auch einmal auf das jeweils andere einzulassen.
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Update vom 15.07.2012
viele neue Titel dabei!