Zitat:
Zitat von RatedRSuperstar;2927568
Mag schon sein. Aber entsprechende Würze... Das Problem wie ich finde, dass es sich hierbei um aneinanderreihende Tage (24 Stunden) handelt, anstatt ein wenig zu überspringen. Um so wieder mehr Tempo reinzubringen.
Da fühlen sich zwei – drei ausgegrenzt, aber entscheiden sich doch weiter (mit) zu machen.
Bzw. Andrea ringt von Tag zu Tag mit der Entscheidung ob...
Shane hat im Grunde dort nichts mehr verloren. Ist eh ein Einzelgänger.
T-Dog ist jetzt ja nun mal völlig Fehl am Platz. Solche Charaktere hätten bei Lost nichts verloren!!!Heutzutage ist in fast jeder Serie Dramaturgie (Figuren, Thema und Struktur detailliert und ausführlich auseinanderzusetzen und dabei Stärken und Schwächen aufzuzeigen) vorhanden, außer bei vielen Comedy/ Sitcoms.
Deshalb muss es sich aber nicht nur um zwischenmenschliche Beziehungen drehen, wenn alles andere derzeit viiiiiiiiiiiiel zu kurz kommt. Keine Verteilung derzeit, sondern zwei bis drei Folgen (wenn nicht sogar mehr) am Stück, wo es jetzt ausschließlich um die Charaktere geht, obwohl man diese teilweise schon vorgestellt bekommen hat. Klar diese entwickeln sich in die eine oder andere Richtung. Aber alle am Stück?!:sad:
Und ich bin keiner der nur auf Action und Spannung aus ist, aber von so einer Serie erwarte ich eigentlich Spannung ohne Ende. Besonders dann, wenn man als Serienjunkie viele Serien/Genres ausführlich kennt.
Denn davon sollte sich diese Serie mit diesem Zombie- Genre von anderen eben abheben. Und nicht wie jede Serie mit Dramaturgie entgegnen.
Beispielsweise nimmt man jegliche Spannung/ Dramatik raus, weil man den Teil cutten muss und nur später als Gedanken- Verarbeitungs- Rückblende wieder einfügt, wo Shane sich selbst der nächste ist (der Stärkere überlebt) und den Zombies den dicken Farmer zum Fraß vorwirft.
Das seltsame daran ist, dass anscheinend die ganze Welt voller Zombies/ besteht, aber weit und breit nur einzelne Zombies derzeit auftauchen.:eek::rofl:
Ich finde, dass die Serie sich komplett treu bleibt. Hatte man in der ersten STaffel noch mehr Bewegung, so kommt die Gruppe nun erstmals ein wenig "zur Ruhe" während dennoch viele Gefahren lauern und die Protagonisten ihre Entscheidungen hinterfragen und versuchen ihren Platz in diesem Chaos zu finden und das beste draus zu machen etc...
Ein Vergleich zu Lost ist wohl nicht zu ziehen und selsbt wenn ist gerade eine seriöse ernsthafte Serie nur so gut, wie die Charakterentwicklungen.
Wenn ich diese nicht sehen wollte, nur weil es ein Zombiesetting ist, brauche ich auch keine Serie zum Thema, sondern schau mir einen der unzähligen Zombiefilme an, wobei ich da auch nicht zwangsläufig ehr Spannung sehen, sondern einfach eine andere Art von Spannung.
Ich fand die letzten Folge vor der Winterpause beispielweise ganz groß!
Tolle Episode über Daryl und weitere Spannungen zwischen Rick und Shane, sowie ein sehr heftiges Ende.
Dass ihnen derzeit so wenig Untote begegnen ist wohl schnell erklärt und wurde meines Erachtens auch innerhalb der Serie gut vermittelt.
Sie befinden sich derzeit irgendwo in der Wildniss Meilen von der nächsten Kleinstadt entfernt. Allein schon aufgrund des eigentlichen Mangels an Futter ist die Zombiepopulation in solchen Regionen deutlich dünner gesäht.
Aber wie man am Ende gesehen hatte, gibt es da doch noch ein paar mehr als gedacht und ich bin gespannt was der Alte Mann und seine Truppe zu verbergen haben...
Ob das konform zum Comic ist oder nicht (bartman77 sagt ja es weicht ab, was ich grundsätzlich schade finde) kann ich nicht beurteilen, aber ich bin mir auch sicher, dass es nicht so ruhig bleiben wird und zwar in mehrerer Hinsicht...