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Risen 3 Titan Lords

Risen 3 Titan Lords
Anzahl der Spieler Netzwerkfähig mit Trophäen ohne 3D ohne PlayStation Move
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Disc-Informationen
BD-25
Publisher:
Entwickler:
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Sprachen:
Menüsprache:
HD-Auflösung:
-
Tonformat(e):
Dolby 5.1
Netzwerkfähig:
Ja
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
15.08.2014
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PlayStation 3 Review
Story
 
7,0
Grafik
 
5,0
Sound
 
8,0
Singleplayer
 
8,0
Gesamt
 
7,0
geschrieben am 13.10.2014
Im letzten Jahr erschien mit Risen 2 – Dark Waters bereits die heiß ersehnte Fortsetzung des geistigen Gothic-Nachfolgers Risen. Gleichzeitig war dies auch eine Premiere, denn es war das erste Spiel der Serie auf einer Sony PlayStation. Mit ungewohntem Karibik-Setting (das trotzdem überzeugte) und einer technisch recht schwachen Konsolenumsetzung, musste der Titel jedoch viel Kritik einstecken. Nun geht die Fantasy-Reihe mit Risen 3 – Titan Lords in die nächste Runde, und scheint die Serie wieder auf gewohnte Pfade führen zu wollen. Die Rückkehr zu mehr typischeren Fantasy-Elementen, Wiedereinführung der Magie und ein überarbeitetes Kampfsystem sind die prägenden Stichworte. Man kann gespannt sein, ob Piranha Bytes & Co. aus den Fehlern des Vorgängers gelernt haben und Rollenspieler (diesmal) mit einer gelungenen Konsolen-Fassung überzeugen können.

Story

Die Götter haben sich aus der Welt zurückgezogen und sie ihrem Schicksal überlassen. Die Titanenkriege verwüsten das Land und fordern viele Opfer. Als ein junger Krieger von Schatten überfallen und seiner Seele beraubt wird, beginnt ein Abenteuer von epischen Ausmaßen. Auf der Suche nach den verbannten Magiern, durch deren Macht er hoffentlich seine Seele zurückerlangen kann, führt ihn seine Reise auf die Insel Taranis. Dort warten einige Prüfungen auf den jungen Kämpfer und lauern auch viele Gefahren. Doch die größte Gefahr lauert im Untergrund, denn die Schatten greifen nach der gesamten Welt. Auch wenn die Atmosphäre im Vorgänger durchaus ordentlich war, wird man als Kenner der Serie schnell feststellen, dass die Rückkehr zu den Wurzeln dem Spiel gut tut. Inseln und Dschungel gibt es aber trotzdem noch in Hülle und Fülle, nur liegt halt der Fokus weniger auf Piraten. Der Titel ist sicher nicht so episch wie ein Dragon Age und auch nicht so erwachsen wie die Abenteuer des Hexers Geralt von Riva (den eingefleischte PlayStation-Zocker bald erst kennenlernen werden), aber das war die Serie eigentlich noch nie. Geboten bekommt man viele Stunden unterhaltsamer Abenteuer, garniert mit einer gelegentlichen Prise (schwarzen) Humor.

Grafik

Hier soll niemand erst auf die lange Folter gespannt werden und so kann man direkt unverblümt einen bekannten deutschen Sänger zitieren – „Ich glaub‘ es geht schon wieder los, das darf doch wohl nicht wahr sein!“. Ja liebe Zocker, es ruckelt und zuckelt. Entweder hat da jemand dem Entwicklergott nicht genug Opfer dargebracht oder bei der Arbeit gehörig geschlampt. Da weiß man gar nicht, worüber man sich am meisten Ärgern soll. Aufsteigend sortiert von schade über nervig bis sehr störend – matschige Texturen, hölzern wirkende Animationen, Kantenflimmern, Tearing, aus dem Nichts auftauchende Objekte, Ruckeln und lange Ladezeiten. Es ist egal, wie sehr man die Serie und die Entwickler mag, da braucht man sich auch als treuer Fan nicht zu schämen, wenn man die technische Umsetzung als sehr enttäuschend empfindet und schon fast als Frechheit bezeichnen muss. Immerhin litt schon der Vorgänger unter genau diesen Mängeln.

Sound

Wenigstens werden die Ohren nicht auch noch dermaßen malträtiert. Denn „Risen 3 – Titan Lords“ bietet wieder eine recht umfangreiche und ordentliche Vertonung. Die Sprecher passen gut zu ihren Figuren und die Dialoge sind insgesamt gelungen (auch wenn der Inhalt zu Beginn etwas an Qualität missen lässt). Lediglich etwas mehr Emotionen beim Vortragen wären wünschenswert gewesen. Auch die Soundeffekte sind ordentlich und der Soundtrack untermalt das Geschehen stimmungsvoll. Die Umgebungsgeräusche sorgen für eine tolle Atmosphäre. Auch die Kämpfe werden mit stimmungsvollen Effekten in Szene gesetzt. Insgesamt eine gelungene Soundkulisse.

Singleplayer

Kaum ist das Intro vorbei geht es direkt los ins Abenteuer. Man beginnt mit den ersten Erkundigungsausflügen, wird von der Begleiterin mit der Spielsteuerung vertraut gemacht und erledigt erste Aufgaben. Zu Beginn sind die Aufgaben recht simpel aufgebaut und man wird mit den üblichen „sammle dies und das“ oder „ziehe Hebel XY“-Missionen konfrontiert. Auch wenn das für geübte Spieler etwas lahm ist und man das schon aus unzähligen Spielen kennt, man bekommt dadurch recht schnell ein Gefühl für die Steuerung. Diese wurde im Vergleich zum Vorgänger auch noch mal überarbeitet und merklich verbessert. Klar kann es in dem einen oder anderen Kampf mal etwas hakelig werden (und phasenweise nervt die Kamera auch mal), doch Übung macht den Meister. Und häufig speichern ist ja bekanntlich Pflicht bei Titeln dieses Genres. Die hilfreiche Begleiterin bleibt übrigens nicht die einzige Unterstützung, denn im Laufe des Abenteuers trifft der Held weitere Personen, die ihm mit Rat und tat zur Seite stehen. So versammelt sich nach und nach eine bunte Schar unterschiedlichster Charaktere um den seelenlosen Kämpfer. Allerdings kann sich immer nur einer aktiv der Mission anschließen, die anderen warten unterdessen an Bord des Schiffes. Durch Kämpfe und erledigte Aufgaben bekommt der Held natürlich Belohnungen und auch Gold, das er vorzugsweise in bessere Ausrüstung investiert. Natürlich sammelt der tapfere Recke auch fleißig Erfahrung beziehungsweise Ruhm, hierdurch erlernt er neue Fähigkeiten und entwickelt sich weiter. Bei der Charakterentwicklung überzeugt „Risen 3 – Titan Lords“ mit einer kleinen aber feinen Auswahl von acht Attributen und einer Fülle unterschiedlichster Fähigkeiten. Je nachdem, welches Attribut man steigert, sind die Auswirkungen sofort spürbar. Durch einen höheren Nahkampf-Wert erlangt man eine höhere Angriffskraft, durch gesteigerte Magie stärkere Zauber und Beschwörungen, oder kann in Gesprächen durch List hilfreiche Zusatzinformationen erlangen. Bei den Fähigkeiten ist das Repertoire breit gefächert und einige davon müssen durch Lehrer erstmalig angeeignet werden. Richtig Old School und gut funktionierend, so muss das sein. Abgerundet wird das Rollenspiel-Erlebnis dann durch ein nettes Crafting-System. Tränke brauen und verzauberte Gegenstände erstellen, da bietet sich viel Raum für nette Experimente. Darüber hinaus kann sich der magiebegabte Abenteurer verwandeln. So ist es dann als Affe oder Federvieh durchaus möglich, in Bereiche zu gelangen, die durch einfaches Klettern unerreichbar wären. Zu entdecken gibt es nämlich sehr viel in der offen gestalteten Spielwelt. Drei große Inseln lassen sich mit dem Schiff ansteuern und wollen erforscht werden. Es gibt viele verstecke Bereiche und Geheimnisse zu entdecken. Zwischen bereits erkundeten Gebieten lässt sich dann auch sehr bequem per Schnellreise-System hin- und herwechseln. Erwähnen muss man leider zu guter Letzt noch, dass die Entwickler einiges an spielerischem Potential verschenkt haben und das speziell in zwei Punkten. Dem seelenlosen Abenteurer ist es nämlich möglich, in die Geisterwelt einzutauchen. Eine Art Parallelwelt, in der auch die Seelen der Verstorbenen umherirren. Jedoch bietet dieses Feature kaum einen nennenswerten Effekt, außer, dass sich damit durch Wände schauen lässt und sich so leichter verborgene Gegenstände und Schätze aufspüren lassen. Das wäre auf jeden Fall ausbaufähig gewesen. Sowohl in erzählerischer als auch spielerischer Hinsicht. Fast genauso überflüssig ist das aufgesetzte Moralsystem. In Gesprächen gibt es häufig Antwortmöglichkeiten, die sich, ähnlich wie in Dragon Age oder Mass Effect, in Gut und Böse unterscheiden lassen. Dadurch gewinnt oder verliert der Spieler Seelenpunkte. Dies wirkt sich aber leider auf das Spiel gar nicht spürbar aus. So verkommt dieses Feature zu vernachlässigbarem Beiwerk, statt ein spielerisches Highlight darzustellen.

Fazit

Erst glaubt man an ein Déjà-vu, bis man dann schnell traurige Gewissheit hat. Tatsächlich wird mit Risen 3 – Titan Lords wieder eine in technischer Hinsicht, grottenschlechte Konsolen-Umsetzung präsentiert. In vielen Belangen ist Risen 3 – Titan Lords sogar besser als der Vorgänger und das bedeutet, dass es sich inhaltlich um ein richtig gutes Rollenspiel handelt. Doch die mangelhafte Präsentation macht alles kaputt und so kann man die Serie auf der Konsole bedauerlicherweise erst mal komplett abschreiben. Tut weh, ist aber so.
  • ordentlicher Umfang
  • gelungene Soundkulisse
  • tolle Atmosphäre
  • detaillierte Spielwelt
  • die technische Umsetzung ist miserabel
  • Steuerung gelegentlich etwas ungenau
(mar)
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1 Bewertung(en) mit ø 3,50 Punkten
Risen 3 Titan Lords PS3-Spiel
Grafik
 
4.0
Sound
 
4.0
Spielspass
 
3.0
Spieldauer
 
3.0

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