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Sniper Elite: Zombie Army Trilogy

Sniper Elite: Zombie Army Trilogy
Anzahl der Spieler nicht Netzwerkfähig mit Trophäen ohne 3D ohne Xbox Kinect
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Disc-Informationen
BD-25, Cut
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Sprachen:
Menüsprache:
Altersfreigabe:
HD-Auflösung:
-
Tonformat(e):
Dolby 5.1
Netzwerkfähig:
Nein
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
05.03.2015
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XBox One Review
Story
 
6,0
Grafik
 
8,0
Sound
 
8,0
Atmosphäre
 
7,0
Singleplayer
 
7,0
Multiplayer
 
8,0
Gesamt
 
7,3
geschrieben am 09.03.2015
Ahhh, ein Zombie…Game. Da werden nicht wenige schlecht gestaunt haben, als das Entwicklerstudio Rebellion vor wenigen Wochen und recht kurzfristig einen neuen Sniper-Titel ankündigte. Und dann sollen auch noch Zombies auftauchen, das kann ja „spannend“ werden. Dabei ist der Titel eigentlich gar nicht völlig neu. Sniper Elite: Zombie Army Trilogy besteht, wie der Name bereits vermuten lässt, aus insgesamt drei Teilen bzw. Episoden. Die Ersten beiden sind bereits 2013 und 2014 für den PC erschienen und basierten auf Sniper Elite V2. Nun lieferten die Entwickler eine neue dritte Episode und veröffentlichen jetzt ein technisch überarbeitetes Gesamtpaket. Auch wenn über den Titel im Vorfeld nicht groß diskutiert wurde, war es aber vielen schon klar – aufgrund der WW2-Thematik (trotz der Zombies) wird das Thema Zensur eine Rolle spielen, und so wurde dann in der Tat wenig später eine entschärfte Fassung für den deutschen Markt angekündigt. Info: Die DE-Fassung wurde, wie bei solchen Titeln üblich, zensiert. Sie enthält kein WWII-Symbole ist aber im Gewaltgrad komplett ungeschnitten. Des Weiteren wurde für die Konsolenfassung generell der Titel angepasst. Auch ist es problemlos möglich, mit Spielern die eine Import-Fassung besitzen, gemeinsam zu spielen.

Story

Auf den ausführlichen Geschichtsunterricht werden wir an dieser Stelle verzichten, die Grundlagen hat wohl jeder Zocker drauf. Berlin 1945, die Wehrmacht ist geschlagen, doch General A.H. Minischnauzbart will das einfach nicht einsehen. Die Welt ist zu Gast bei Feinden und rennt die deutschen Tore ein, um das mal halbwegs sportlich zu formulieren. Aber schlechte Verlierer gibt es ja immer und so greifen die N…, nennen wir sie freundlicherweise Überpatrioten, zu einem letzten fiesen Geheimplan. Plan Z – basiert auf uralten mystischen Ritualen und erfordert den Besitz dreier mysteriöser Reliquien. Dadurch wird eine gigantische Zombie-Armee erweckt, die sich dem Feind in den Weg stellen und doch noch den Sieg herbeiführen soll. Leider geht bei der ganzen Sache etwas schief (kennt man ja von uraltem mysteriösen Geheimzeugs) und die Zombie-Horden geraten außer Kontrolle. Trotzdem stehen die Alliierten nun vor einem riesigen Problem und schicken ihren besten Mann um dieses zu beseitigen. Machen wie keinen Hehl draus, die Story ist tatsächlich so platt, wie es sich hier andeutet. Das ist aber im Grunde gar nicht schlimm. Nur bei der Erzählweise haben die Entwickler leicht danebengegriffen, denn so richtig durchgängig ist die Handlung nicht und wirkt durch die einzelnen Passagen, die kurzen Missionseinführungen und kleinen Informationshäppchen sehr blass. Dadurch kommt keine richtige Spannung auf und man verliert sehr oft den ohnehin sehr dünnen Faden.

Grafik

Wer schon den letzten Titel der Reihe Sniper Elite III gespielt hat, weiß theoretisch schon, was er bei der optischen Präsentation zu erwarten hat, zumindest von technischer Seite. In der Praxis sieht das aber dann doch etwas anders aus. Natürlich wurde die Optik dem Setting angepasst und wo Untote sind, scheint keine Sonne und da wachsen keine Blumen – weiß doch jeder. So präsentieren sich die meisten Umgebungen sehr grau und düster. Oft ziehen Nebelschwaden durch das Bild. Das wirkt stimmig und sorgt für eine nette Zombie-Atmosphäre. Täuscht aber auch ein wenig darüber hinweg, dass die Weitsicht nicht sehr hoch ist und entfernte Objekte öfter mal recht spät auftauchen. Gelegentlich nimmt man auch einige spät nachladende Texturen war. Durch die düstere und etwas farblose Gestaltung könnte man dazu neigen, die Grafik als recht schlicht zu empfinden, dabei ist diese insgesamt doch recht detailreich. Auch die Lichteffekte und Schattenwürfe sind gut gelungen. Dargestellt wird der Titel in 1080p, also Full HD-Auflösung. Die meisten Areale sind recht weitläufig und es gibt viele Ecken zu erkunden, wenn man mag. Ab und an leistet sich die Kamera kleinere Schwächen, zum Glück fällt das nicht ganz zu extrem auf und führt auch selten zu Frustmomenten.

Sound

Wer nach dem Einlegen der Disc ins Hauptmenü gelangt, wird wahrscheinlich freudig überrascht feststellen, dass dieses auf Deutsch erscheint. Auch die Textsprache im Spiel, inklusive Untertitel, ist auf Deutsch. Dazu stehen viele weitere europäische und sogar asiatische Sprachen zur Auswahl. Die Sprachausgabe im Spiel ist im Originalton belassen. Das heißt, es wird Englisch gesprochen, jedoch gibt es auch oft typischerweise mal einige Brocken Deutsch zu hören. Der Soundtrack ist überwiegend stimmig und hält sich meist unaufdringlich im Hintergrund. Die Soundeffekte gehen in Ordnung, die Waffen klingen ordentlich, Zombies stöhnen wie sich das gehört und auch gelegentliche Explosionen haben ordentlich Bumms. Nicht referenzwürdig, aber absolut solide. Negativ fallen da eher die Sprecher auf. Seltsame Betonungen, unpassende Akzente und das Ganze auch meist sehr asynchron zu den Lippenbewegungen. Wenn Zombies sprechen könnten, würde es wohl so klingen.

Atmosphäre

Zusammenfassend kann man Sniper Elite: Zombie Army Trilogy da schon eine gute Atmosphäre und passende Grundstimmung bescheinigen. Die dunkel gehaltene Optik, der Nebel und die passenden Lichteffekte sorgen für ein stimmiges Bild. Dazu sorgen viele blutige Details für das richtige Flair. Ein Grusel-Faktor ist hier aber weniger vorhanden, dafür ist der Splatter-Faktor dafür umso höher. Wo es ein Achievement für 10.000 gekillte Gegner oder tausende abgetrennter Körperteile gibt, da fließt auch hektoliterweise Blut. Natürlich ist die berüchtigte X-Ray Killcam wieder mit dabei. Die WWII-Symbole und Begriffe wurden entfernt bzw. ersetzt. Ob das stört oder nicht, bleibt die altbekannte Streitfrage.

Singleplayer

Im Hauptmenü hat man schon die Wahl, ob man sich per „schnelles Spiel“ direkt ins Geschehen wirft oder die Kampagne von Anfang an startet, vor jeder Mission eine Einführung bekommt, und auch seine Ausrüstung zusammenstellen kann. Man kann von Beginn an direkt die Kapitelanwahl aufrufen und sich aussuchen, welchen Abschnitt man gerne spielen möchte. Im Ausrüstungsbildschirm hat man die Möglichkeit, sich zwischen verschiedenen Modellen an Scharfschützengewehren zu entscheiden. Dabei spielen Faktoren wie Reichweite, Schadenswirkung, Schussrate oder Munitionskapazität eine wichtige Rolle. Zusätzlich darf man eine Sekundärwaffe mitnehmen, quasi für den Nahkampf. Dazu stehen Schrotflinten und Maschinengewehre zur Auswahl. Auch hier ist es sinnvoll, die unterschiedlichen technischen Daten zu berücksichtigen. Zu guter Letzt wählt man noch eine passende Pistole und hat dann sein Arsenal an Schusswaffen für die entsprechende Mission komplett. Anschließend darf man sich noch bei den explosiven Gerätschaften bedienen. Hier steht einem, je nach Mission, eine gewisse Anzahl zur freien Auswahl. Werden einem beispielsweise vier Teile für die Mission genehmigt, dann kann man frei entscheiden, ob man zwei Dynamitstangen, eine Granate und eine Stolperfalle mitnimmt oder doch eher zwei Granaten und zwei Landminen. Das Prinzip ist vielen treuen Spielern der Sniper-Reihe ausreichend bekannt. Ab der ersten Mission wird aber schnell klar, dass man sich etwas umstellen muss. Von Beginn an wird man ungewohnt oft in Nahkämpfe verwickelt. Das ist den unberechenbaren und oft quasi aus dem Nichts auftauchenden Zombies geschuldet. In früheren Teilen der Reihe gab es solche Passagen auch, beispielsweise, wenn man in einen Bunker eindringen musste oder wenn die eigene Scharfschützen-Stellung entdeckt wurde und einem der Feind auf die Pelle rückte. Aber es ist spürbar, dass bei diesem „Spin Off“ der Anteil etwas höher ist. Trotzdem hat Rebellion es geschafft, nette Scharfschützen-Passagen einzubauen, so dass die Bezeichnung „Sniper Elite“ keineswegs als deplatziert zu bezeichnen ist. Insgesamt bieten der Titel drei Episoden mit jeweils fünf Missionen. Wer danach vom Zombies abballern noch nicht genug hat, der darf sich dann noch in den „Horde-Modus“ begeben. Hier gilt es, unzählige Gegnerwellen zu überleben und zahllose Zombies endgültig ins Jenseits zu befördern.

Multiplayer

Serientypisch bietet Sniper Elite: Zombie Army Trilogy einen kooperativen Mehrspieler Modus für zwei bis vier Spieler. Dieser funktioniert allerdings nicht lokal, das heißt, Split-Screen Partien sind nicht möglich. Über das PlayStation Network ist es jedoch möglich, gemeinsam sowohl den Horde-Modus als auch die Kampagne gemeinsam zu spielen. Entweder lädt man dazu einen Freund direkt ein oder kann sich Spieler suchen. Es ist sogar problemlos möglich, bereits laufenden Partien beizutreten.

Fazit

Am Ende fragt man sich immer, was einen Titel ausmacht, was hängen geblieben ist und ob und wie man den Titel empfehlen kann. Im Prinzip ist es Sniper Elite: Zombie Army Trilogy ein Sniper Elite III mit Zombies und einfach mehr Action und ganz viel weniger Schleichen. Der Splatter-Faktor und das abgedrehte Setting finden sicher viele Fans. Die Möglichkeit, die Kapitel frei zu wählen und der gelungene Co-op Modus machen den Titel zu einem optimalen Spiel für zwischendurch und immer wieder mal spielen.
  • gelungene Spielmechanik
  • gute Steuerung
  • stimmungsvolle Präsentation
  • viele Waffen
  • schöner Co op-Modus
  • etwas wenig Abwechslung
  • keine durchgängige Story
  • Kamera nicht immer optimal
(mar)
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Sniper Elite: Zombie Army Trilogy XBox One-Spiel
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