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Jurassic World Evolution 3

Publisher:
Entwickler:
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Altersfreigabe:
HD-Auflösung:
Netzwerkfähig:
Ja
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
21.10.2025
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Grafik
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Sound
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Singleplayer
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Spieltiefe
10,0
 
Spielspaß
10,0
 
Gesamt
9,0
„Frontier Developments“ macht sich auf dem Simulationssektor einen großen Namen. Ihre vielen Manager erfreuen sich großer Beliebtheit. Mit dem Saurierparkbau haben sie eine weitere Lücke gut bedient. Das neue Zucht-Feature soll Abwechslung in den nun schon dritten Teil bringen.

Grafik

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Zwei Neuerungen fallen dem aufmerksamen Beobachter besonders ins Auge: Zum Einen die vielen verschiedenen aufwändigen Animationen. Da es endlich Baby-Dinos gibt sieht man leicht kindliche Verhaltensweisen. Die Dinos jagen einander, folgen den erwachsenen Vorbildern und bekommen von diesen Streicheleinheiten. Oh, wie süß! Die Saurier reagieren nun passender auf ihre Umgebung. Der knatternde Helikopter schreckt die Herdentiere ordentlich auf uns sie fliehen. Früher taten sie das nur, nachdem der Betäubungspfeil im Gesäß steckte. Die Kämpfe unter den Urzeitechsen glänzen mit vielen Variationen. Nicht immer steht der Gewinner von vornherein fest. Ein T-Rex verschlingt den kleinen Zweibeiner in einem Happs, der jagende Veloceraptor springt mit seinen Kumpanen dem Beutetier auf den Buckel. Mal werden sie auf verheerende Weise abgeschüttelt, mal gelingt ihnen der Todesbiss. Der pflanzenfressende Iguanodon, der mit dem langen Daumennagel, wird von einem geschwächten Jäger gestellt. Entgegen unserer Erwartung holt der Iguanodon zum Schlag aus und trifft den Angreifer fatal. Manche Jagden sehen mal mehr, mal weniger blutig aus. Aber auch die Besucher, Wärter und Forscher haben ein Upgrade verpasst bekommen. Die Handygeneration schickt sich an, Selfies zu machen und die Vorausplaner spannen bei schlechtem Wetter einen Schirm auf. Eine Leiche am Wegesrand weckt ihr Interesse nicht, solange der verantwortliche Scharfzahn hinter Gittern steckt. Die Fahrer und Mitfahrer reagieren nicht auf unseren Fahrstil. Selbst eine Todesrolle mit dem Quad schreckt den Fahrer überhaupt nicht. Als wir mit einem Tourbus unter Wasser stecken, bekommen wir keine Strafe, die Gäste bewundern nur den etwas feuchten Ausblick. Die Dinosaurier zeigen manchmal Clipping, laufen durch Gegenstände und Artgenossen durch und wenn ein Zaun repariert wird, gibt es vom ausführenden Amt keinerlei Regung. Aber man kann ja nicht alles haben. Der zweite neue Punkt betrifft die K.I. hinter den aufbauenden Objekten. Es ist nun um einiges einfacher Gebäude, Objekte und Landschaften zu bauen und verändern. Die umliegende Flora passt sich dem neuen Objekt natürlich an. Flüsse werden zu Wasserfällen, wenn der Boden gesenkt wird, Bewaldung an einem See lässt Seerosen sprießen und das Terrain gleicht sich den neuen Apartments an. In diese gemütlichen Räume kann man nun auch hineinsehen. Diese Neuerungen lassen das Spiel noch lebendiger erscheinen und lässt das Gameplay flüssiger von der Hand gehen. Die Saurier sind wunderschön, die Menschenmassen unspannend und die Gebiete abwechslungsreich. Vom schneebedeckten Kanada in dem der Brachiosaurus seine Fußstapfen hinterlässt, bis hin zu den Wüsten in Montana, wo Sandstürme unsere Sicherheit lahm legt. Lahm gelegt wurde unser Spiel auch: Anfangs hatte das Spiel noch mit Abstürzen, kleineren Bugs und Glitches zu kämpfen. Die wurden nach nur wenigen Patches aber wieder auf ein Minimum gesenkt. Es gibt viel zu sehen in Jurassic World!

Sound

Jurassic World Evolution 3-2.png
Wie bereits in den Vorgängern, spielen die orchestralen Töne, die sehr an die Klassiker der Filmszene erinnern. Die Musik hält sich die meiste Zeit im Hintergrund. Und fällt nicht negativ auf. Die Sprecher der deutschen Version machen eine gute Arbeit. Sie klingen klar über die Hintergrundgeräusche und sogar ein paar berühmte Sprecher leihen ihre Stimme. Die Ansagen des Parks variieren ebenso. Die Tiere brüllen, röhren schreien und glucksen, dass es eine Freude ist. Die Jungtiere haben eigene quitschige Stimmen, die aus den Nestern schrillen. Die Geräusche fürs Bauen, die Abschüsse und die Warnhinweise drängen sich nicht auf. Das ist wichtig, da man sie sehr häufig hören wird.

Singleplayer

Jurassic World Evolution 3-3.png
Der Kampagnenmodus setzt von der Idee da an, wo der zweite „Jurassic World“ Film endet. Frei laufende und frei lebende Dinosaurier. Wir müssen wohl mit ihnen zusammenleben. Also braucht es eine neue Art von Tierpark, um umherstreunende Saurier zu schützen, zu behandeln oder hungrige zu isolieren. Und wenn sich dabei noch ein paar Dollar verdienen lassen, hat der offene Markt auch nichts dagegen. Wir sind also als neuer Manager angekommen und bekommen die Verantwortung für all die Parks der Welt. Deren Voranschreiten und Kooperation lässt uns verbesserte Techniken entdecken und verschiedene Gebiete erkunden. Angefangen mit einem kleinen ruhigen Park, kommen wir zu immer größeren. Die einzelnen Gebiete werden erst mit dem notwendigen Fortschritt verfügbar gemacht. Das sorgt dafür, dass die notwendigen Techniken erlernt werden und niemand schnell überfordert wird. Durch das ständige Wechseln zwischen den Parks kommt keine Eintönigkeit auf. Je nach Wunsch durchfahren wir die Eingangstore früherer Parks, sehen, wie weit sie gekommen sind, wenden unser verbessertes Wissen an und die Zahlen steigen höher. Durch die vielzähligen Aufgaben und die überraschenden, weil geskripteten Wendungen bleiben wir motiviert. Die Darstellung der Geschichte ist vernachlässigbar. Es wurden bekannte Sprecher angeheuert, um uninspirierten Text wiederzugeben, der einen Ablauf zeigen soll, der so aber keinen vom Hocker reißt. Die übereifrige Wissenschaftlerin, der ewig zweifelnde Ian Malcom und der opportunistische Geldanleger machen ihre Arbeit zufriedenstellend, aber überraschen keinen mit ihrer Performance. Aber darum soll es ja auch nicht gehen. In den Herausforderungs-Modi gibt es immer was zu tun. Ein vorgefertigter Park, leidet unter einem Problem, das wir unter Zeitdruck lösen müssen. Haben wir Lust auf etwas Eustress, also positive Anspannung, sind diese kleinen Zeitfresser sehr angenehm und bieten mal mehr, mal weniger Herausforderndes. Im Sandkasten haben wir komplette Narrenfreiheit. Was gibt es nicht alles zu entdecken und einzustellen. Dankenswerterweise ist dieser Modus schon von Beginn an verfügbar, sodass wir unserer Kreativität freien Lauf lassen können.

Spielspaß

Jurassic World Evolution 3-4.png
Das Erstellen eines Parks ist durch intelligente Menüanpassungen sehr erleichtert worden. Ein neuer Saurier verlässt die Brutstätte und gleich zeigt eine Textbox, dass der Herr das Rasengrün für nicht ausreichend saftig bewertet. Ein Knopfdruck nur führt uns ins Bauuntermenü, in die Kategorie der Gräser und markiert jene Gräser mit einem roten Herz, welches gewünscht ist und einem violetten Herz, wenn dieses ausreichend zur Verfügung steht. Das sind wenige Klicks, ohne Sucherei, die schnell von der Hand gehen. So stellt man sich das vor. Die Fähigkeit die Zeit zu stoppen um sich das Problem erst mal gewahr zu machen, ist seit „Planet Zoo“ eine willkommene Änderung. Das nimmt den Stress aus dem Ablauf. Überhaupt sind, dank der intelligenten, automatischen Anpassung der Umgebung und der Menüs, Fehler im Gameplay seltener geworden. Es klappt fast alles so, wie man es sich vorstellt. Die Dinos reagieren, wie man es sich erwartet, Die aufploppenden Symbole sind leicht verständlich und gut erklärt und die Missionsziele sind entweder gut erklärt oder lassen sich in den wenigen Informations-Menüs einsehen. Damit rutscht man schnell in das Aufbau-Gameplay rein und ist immer Herr der Lage. Dank der vielen Optionen und Regler sind wir immer am längeren Hebel und gestallten den Park nach unserem Willen. Stressfreies Parkbauen oder Hardcore-Manager. Je nach Gefühl. Und das fühlt sich gut an.

Spieltiefe

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Im Sandkasten wird der kreativen Tatkraft genüge getan. Wir wählen aus den verschiedenen Parks und Zonen eine aus, definieren die Schwierigkeit durch allerhand Regler und können so eine Erfahrung nach unseren Wünschen bauen. Die Saurier können aggressiv oder passiv sein. Ihnen können Vegetation, Enge, Artenvielfalt und Futterauswahl egal sein, oder sie sind überempfindlich. Je nachdem wie wir die Großechsen anleiten, haben wir mal mehr, mal weniger Stress. So können wir einen Park erstellen, indem ein gigantisches Gehege mit allen Sauriern gemischt den Mittelpunkt darstellt. Wir haben festgestellt, dass jagende große Fleischfresser sich, trotz friedlicher Einstellungen, auf kleinere Saurier gestürzt haben. Ansonsten fielen uns keine gröberen Schnitzer im Verhalten auf. Wollen wir ständig unter Druck stehen, können wir die Winde aufheulen, Dinosaurier wüten und Krankheiten ausbrechen lassen. Haben wir etwas Zeit auf der Hand, können wir uns der Verzierung des Geländes widmen. Dazu gehören nicht nur Landschaftsbilder, wie Wälder, Flüsse, Wasserfälle und Gebirge, sondern auch Attraktionen, wie Statuen, Brunnen und Schilder. Ein großer Punkt hier ist der Kreativ-Modus der Gebäude. Es steht uns frei eigene Gebäude zu kreieren und zu verändern. Mobiliar, Dächer und einzelne Bauelemente stehen zur Verfügung. Sind wir an neuen Ideen interessiert, sieht man sich den Workshop an. Hier werden die Kreationen der Jurassic World Community geteilt. Dieses Feature hat uns positiv überrascht, da wir unseren eigenen Spin auf den Park klatschen können. Das Hauptaugenmerk des Spiels liegt in der realistischen Darstellung der lebenden Kreationen. Die Lebewesen haben ordentlich viele Einstellungen und Verhaltensmuster bekommen. Sind die Eier erst mal im Brutkasten, bekommen wir Aufschluss über deren Vor- und Nachteile. Einen verfressenen Allosaurus, schieben wir zugunsten des friedliebenden zur Seite. In freier Wildbahn sind geborene Eier mit mehr Vorteilen behaftet. Die Zuschauer haben ebenso mehr Möglichkeiten den Park zu genießen. Aviarien und das tiefe Becken haben nun innenstehende Zuschauerlogen, die mittels einem Tunnel erreicht werden können. Durch die Gehege können Boote, Gyrosphären und Busse fahren und über die Köpfe der verwunderten Echsen lassen sich Gäste mit einer Seilbahn schwingen. Kurz gesagt, alle Details und Verwaltungsaspekte aufzuzählen würde einen zu großen Textblock generieren. Belassen wir es also bei Hammonds Versprechen: „Es wurden wahrlich keine Kosten gescheut.“

Fazit

Das Leben findet einen Weg. Und die Firmen finden eine Wollmilchsau. Das, was in den Filmen angeprangert und verteufelt wird, das Ausbeuten der Dinosaurier, das Vergewaltigen der Natur für den Mammon, all diese Mittel legt man dem Spieler nun in den Schoß und sagt: „Mach's besser. Wie würdest DU deinen Park bauen?“ Und wie sehr man auch dem Grundgedanken der Bücher und des ersten Films zustimmen muss, so sehr muss man zugeben, dass wir nicht genug bekommen können, den Brachiosaurus mit dumpfen Schritten durch die Wälder stampfen zu sehen. Die Herdenbewegung der Parasaurolophus, wenn ein Jeep an ihnen vorbeijagt, Der Kameramodus, der den Schrei des großen Tyrannosaurus einfängt. Dies alles sind Bilder, die wir nicht missen möchten und die wir dank eines ausgezeichneten Simulationsspiels bekommen haben. Die Möglichkeit in die Zucht zu gehen und die Einbindung intelligenter Baumethoden und die schnellere Menüführung, verkürzen das Getippe auf ein Minimum und wir haben mehr Zeit uns dem eigentlichen Ziel zu widmen, dem Erstellen des perfekten Park. Da kann ein bisschen Chaostheorie auch nichts dran ändern. (Peter Ankowitsch)
  • Anpassungsfähigkeit
  • Nachwuchs und Zucht
  • Vereinfachte Steuerung
  • Glitches
  • Uninteressante Erzählung
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geschrieben am 26.11.2025

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