„Frontier Developments“ macht sich auf dem Simulationssektor einen großen Namen. Ihre vielen Manager erfreuen sich großer Beliebtheit. Mit dem Saurierparkbau haben sie eine weitere Lücke gut bedient. Das neue Zucht-Feature soll Abwechslung in den nun schon dritten Teil bringen.
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Fazit
Das Leben findet einen Weg. Und die Firmen finden eine Wollmilchsau. Das, was in den Filmen angeprangert und verteufelt wird, das Ausbeuten der Dinosaurier, das Vergewaltigen der Natur für den Mammon, all diese Mittel legt man dem Spieler nun in den Schoß und sagt: „Mach's besser. Wie würdest DU deinen Park bauen?“ Und wie sehr man auch dem Grundgedanken der Bücher und des ersten Films zustimmen muss, so sehr muss man zugeben, dass wir nicht genug bekommen können, den Brachiosaurus mit dumpfen Schritten durch die Wälder stampfen zu sehen. Die Herdenbewegung der Parasaurolophus, wenn ein Jeep an ihnen vorbeijagt, Der Kameramodus, der den Schrei des großen Tyrannosaurus einfängt. Dies alles sind Bilder, die wir nicht missen möchten und die wir dank eines ausgezeichneten Simulationsspiels bekommen haben. Die Möglichkeit in die Zucht zu gehen und die Einbindung intelligenter Baumethoden und die schnellere Menüführung, verkürzen das Getippe auf ein Minimum und wir haben mehr Zeit uns dem eigentlichen Ziel zu widmen, dem Erstellen des perfekten Park. Da kann ein bisschen Chaostheorie auch nichts dran ändern.
(Peter Ankowitsch)
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- Anpassungsfähigkeit
- Nachwuchs und Zucht
- Vereinfachte Steuerung
- Glitches
- Uninteressante Erzählung



