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Forspoken

 
Story
4,0
 
Grafik
6,0
 
Sound
9,0
 
Singleplayer
7,0
 
Spielspaß
7,0
 
Gesamt
7,0
In den Zeiten des Internets sind Rekorde schnell erreicht, Nachrichten rasant verbreitet und Urteile schnell gefällt. Diese Welle kann ein Produkt aus der Nische heben oder in den Abgrund stürzen. In den ersten Nachrichten, seit den Trailern zu „Forspoken“, hallte eine unstemmbare Aufgabe dem Spiel voraus. Wir haben uns Charakter Frey angeschlossen, um durch die Welt von Athia zu ziehen und durch die Urteile zu schneiden.

Story

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Der Start wurde bereits in den Vorankündigungen gezeigt. Unsere Frey hat Schwierigkeiten auf legalen Wegen zurechtzukommen und findet sich vor Gericht wieder. Diese will ihr helfen, sieht ihr Potenzial und lässt sie gehen. Kurz darauf gerät Frey erneut in Schwierigkeiten. Ihre kriminelle Vergangenheit holt sie ein. Sie flüchtet und schafft es in ihre Zuflucht. Dort hat sie nun, alles was sie braucht um ein neues Leben anzufangen. Genug Geld, und einen Plan. Es bricht ein Feuer aus, gelegt von ihren Verfolgern, worauf Frey alles verliert. In ihrer Trauer findet sie einen wundersamen Armreif, der, als sie ihn umlegt, mit ihr in eine andere Welt gerissen wird. In Athia angekommen hat sie es mit Drachen, Zaubern, Aberglaube und verwandelten Hinterbliebenen zu tun. Nun liegt es an ihr, ihr Potenzial zu nutzen und die Magie in ihrem Inneren zum Guten zu nutzen. Die Geschichte beginnt an unerwarteten Orten, führt uns über ein unerwartetes Ereignis in eine neue Welt und wird ab dann vorhersehbar. Während uns Freys Charakter ganz gut gefallen hat, abseits einiger Äußerungen die wir unpassend fanden, zeigen andere Charaktere simple Züge aus dem Einheitsbrei. Die freundliche Helferin, die mutige Wache, der etwas verrückte aber wichtige Greis, die unbedarften Kinder, die Machthungrige Herrscherin, die Böses tut um böse zu sein. Der Rat, der mehr hinderlich ist als logisch und sich von jeder Person etwas sagen lässt. Dazu der kurze Seitenhieb: Alle Frauen sind mächtig, toll oder hilfreich, während alle Männer unnütz, unwichtig, frech, böse, dumm, oder bald tot sind. Und ja, den netten Barmann stufen wir unter unnütz ein. Während das Muster sind die, wenn gut ausgeführt, nicht wirklich auffallen, ist es hier sehr stark erkennbar und macht den Stoff vorhersehbar. Der Verlauf der Geschichte ist auf eine halbe A5 Seite gebracht: Finde die bösen, starken Herrscherrinnen, besiege sie, bekomme ihre Macht und rette damit das Reich Athia. Das so abfällig über Charaktere und Geschichte geschrieben werden darf, verdankt das Studio „Luminous Production“ der Entscheidung, das erste Konzept über Bord zu werfen und mit Hypergeschwindigkeit ein neues selbst zu schreiben. Und man spürt es. Selbst der Twist am Ende ist durch eine bestimmte Einstellung im Optionsmenü vorhersehbar.

Grafik

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Die Welt von Athia ist von einer Seuche heimgesucht, die ganze Landschaften leerfegt und kahl zurücklässt. Leben wird verdrängt und Monster bleiben zurück. Im Gameplay heißt das: Wir gleiten durch Landschaften ohne mit Menschen interagieren zu können. Es gibt Kisten in denen kleinere Goodies versteckt sind, Feindbegegnungen, Bosse und interessante Objekte. Ach ja, und Fantasie-Katzen. Dazwischen wirkt die Welt mal interessant, mal bleich. Das Manövrieren durch die Welt macht jedoch Spaß. Die größte Augenweide ist noch Cipol, die Hauptstadt, in die viel Liebe hineingeflossen ist. Die Gebäude sehen auf den ersten Blick wunderbar und noch nie dagewesen aus. Auf den zweiten Blick könnte ein Architekt skeptisch werden, ob die Gemäuer auch praktikabel sind. Selbst auf der niedrigsten Auflösung, die auf Performance ausgelegt ist, sieht man beim Spazierengehen durch die Gassen aufpoppende Menschen und Details. Selbiges in der Außenwelt. Stellen wir die Grafik höher, stürzt die Bildrate ein wie ein Kartenhaus auf der Titanic. Die Gegnermodelle sind wenig überzeugend, manche sind einfach zu simpel oder kommen zu oft daher. Nur seltene Bosse wirken neu und sieht man sich gerne an. Das Design von Frey hat uns gut gefallen, als wir ihren Mantel abstreiften. Dazu zählt auch ihre Haarphysik. Alles in allem ist es funktional, aber nicht für lange. Wie ein Kartenhaus auf der Titanic.

Sound

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Hier muss man mal ein Lob aussprechen. Die Komponisten Bear McCreary und Garry Schyman, beides große Namen in der Videospielbranche, haben in diesen Stücken ihr volles Talent bewiesen und einen Soundtrack geschaffen, den man sich ohne Zögern kaufen kann! Das Thema ist sehr stark, da simpel und mit hohem Wiedererkennungswert. Die Musik alleine wären zehn Punkte wert. Die sprachliche Ausgabe ist gut gelungen, zumal hinkt die deutsche hinterher. Das liegt weniger an der Audioqualität, als mehr an den Sprechern, die gewisse Situationen nicht einschätzen konnten und daher die Zeilen nicht glaubwürdig vortragen konnten. Die Effekte sind gut abgemischt, wenn auch schnell eintönig. Explosionen wummern etwas zu leise, schnelle Geschosse zischen saftig und der Armreif kommentiert die ganze Sache. Gerade Letzteres kann schnell ermüden.

Singleplayer

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Neben den Bossen können wir uns in der großen Welt an Herausforderungen versuchen, Rennen starten, Fotoplätze auskundschaften, Zwischenbosse besiegen oder Aussichtspunkte freischalten um noch mehr zu erfahren. Diese Aufgaben werden uns immer wieder vor die Füße geworfen, aktiv suchen müssen wir nach ihnen nicht. Böse gesagt, hätten wir das auch sonst nicht gemacht. Gegnerhorden sind nur teilweise herausfordernd. Ein großes Minus fängt sich das Spiel gerade in den ersten Stunden ein. Neue Informationen und Dialoge können nicht vorgespult werden. Okay, das können wir ja hinnehmen, wenn wir uns wenigstens bewegen könnten. Wir stehen in der neuen Welt, mit fantastischen Szenerien und Ausblicken und können uns keinen Zentimeter von der Stelle bewegen, weil unser Armreif uns was sehr Unwichtiges zu erzählen hat. Und das passiert gerade in den ersten drei Stunden sehr häufig, da viele neue Personen auftauchen und unglaublich Wichtiges von sich geben müssen. Das frustriert den geübten Spieler, der sich auf das Gesprochene konzentrieren will, während er sich die Umgebung ansehen will. Bekommen wir ein neues Detail zur Welt erzählt, poppt das Hauptmenü auf und klatscht uns in kleiner Schrift den Text hin. Ebenso unverfroren wie er uns präsentiert wurde, klappen wir das Menü auch wieder zu und laufen weiter.

Spielspaß

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Man springt und gleitet durch die große, offene Welt, entdeckt neue Ausrüstung, bekämpft gegnerwellen und Bosse und levelt auf. Dabei nutzt man Magie, die sich über einen kleinen aber feinen Auflevelbaum verbessern lassen. Die hakelige Physik-Engine lässt uns selbst an Orte kommen, die uns eigentlich verwehrt bleiben sollten, die K.I. der Gegner ist sehr rudimentär und geht nicht über „Annähern, Angriff abspulen“ hinaus. Selbst Horden von Gegner sind somit keine Herausforderung, wenn man ihre Programmierung gegen sie nutzen kann. Die Magie ist gut umgesetzt. Leicht zugänglich, schnell ausführbar und verständlich. Das Kampfsystem macht Laune. Aktive und passive Angriffe (R2 und L2), können über ihr Waffenrad ausgesucht werden (R1 und L1). Ausweichrolle (Kreis) und Sprung (X) tun ihr Übriges. In den Einstellungen lässt sich die Herausforderung noch genauer anpassen. Wieviel Schaden erhalte ich, wie schnell erholen sich Gegner, etc. Das macht das Spiel anpassbar.

Fazit

Die Entwicklung des Spiels warf bei den Schreibern der Geschichte einige Fragen auf. Ihre gut überlegte Story wurde zur Seite gewischt und eine neue darüber geschoben. Die Grafik will mehr, als die Engine leisten kann, die Charaktere wollen mehr sein, als zur Verfügung steht und die offene Welt will mehr bieten als sie hat. Die Kämpfe sind nicht fordernd aber unterhaltsam, die Musik ist große Klasse. So schleicht sich das Spiel in einen Bereich, den wir als Redaktion nur ungerne betiteln: „Kann man mal machen, wenn’s in Aktion ist.“ Und das hätte das Material eigentlich nicht verdient gehabt. (Peter Ankowitsch)
  • Magiekämpfe simpel und gelungen
  • Musik ist wunderbar
  • Der Versuch eines neuen Titels
  • Grafik wirkt schnell mau
  • Gegner und K.I. schnell vergessen
  • Geschichte uninteressant
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geschrieben am 15.03.2023

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