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AoT - Wings of Freedom

Publisher:
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Sprachen:
Untertitel:
Menüsprache:
Altersfreigabe:
HD-Auflösung:
-
Tonformat(e):
Dolby 5.1
Netzwerkfähig:
Ja
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
26.08.2016
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Story
7,0
 
Grafik
6,0
 
Sound
6,0
 
Singleplayer
7,0
 
Gesamt
6,4
Lange hat es nicht gedauert bis die Anime Experten aus dem Hause Koei Tecmo, genauer gesagt das Entwicklerstudio Omega Force, sich den nächsten Hit Anime namens Attack on Titan (Shingeki no Kyojin) von Zeichner Hajime Isayama unter den Nagel gerissen hat. Nachdem zu dem bisher sehr erfolgreichen Manga auch eine Anime Serie sowie ein Realfilm erschienen sind, muss natürlich auch ein Musuo Titel her und wer sonst könnte ein solches Spiel umsetzen wenn nicht Omega Force? Nehmen wir den neuesten Ableger der Musuo Spezialisten mal etwas genauer unter die Lupe.

Story

Der letzte Rest der Menschheit lebt zurückgezogen in Städten, die sich hinter drei riesigen Verteidigungsmauern befinden. Die Mauern, welche nach den Gottheiten Maria, Rose und Sina benannt wurden, sollen Schutz vor den Titanen bieten. Im Jahr 845 taucht plötzlich, wie aus dem Nichts, an der Außenmauer des Bezirks Shiganshina ein kolossaler Titan auf. Dieser ist so riesig, dass er sogar die 50 Meter hohe Mauer überragt. Mit Leichtigkeit reißt der Titan ein großes Loch in die 10 Meter dicke Außenmauer und die Titanen können mühelos eindringen. Eine Massenpanik bricht aus und fast alle Menschen werden von den Titanen gefressen. Die Überlebenden sind gezwungen sich weiter in das Innere zurückzuziehen und den Bezirk hinter der Mauer Maria zu verlassen. Der junge Eren Jäger wird mit seiner Adoptivschwester Mikasa Ackermann Zeuge des ersten Großangriffs der Titanen. Hautnah muss er miterleben, wie einer der Titanen seine Mutter frisst. Eren und Mikasa sind zu schwach um sich dem Titan zu stellen und werden von einem Soldaten der Mauergarnison gerettet. An diesem Tag schwört Eren bittere Rache, er will all seine Kraft dazu einsetzen die Titanen auszulöschen und tritt, gemeinsam mit Mikasa, dem Ausbildungs-Armeekorps bei. Das Militär ist in Garnisonen aufgeteilt. Die Mauergarnison, welche dem Schutz der Mauern und Städte dient, der Aufklärungstrupp die sich in das Gebiet jenseits der Mauern wagen, die Militärpolizei die im Namen des Königs für Recht und Ordnung sorgt sowie dem Ausbildungskorps. Nach der absolvierten Ausbildung entscheiden sich Eren und viele seiner Kameraden für die Scouts und stellen sich den Titanen.

Grafik

Die Spielfiguren werden im feinen Cel-Shading Look präsentiert, was aufgrund der Animevorlage hervorragend zum Gesamtbild passt und für einen sehr guten Wiedererkennungswert sorgt. Hierfür sorgen aber auch die sehr gut gelungenen gerenderten Zwischensequenzen. Leider sind, wie bei den meisten Musuo Spielen aus dem Hause Koei Tecmo, die Hintergründe und Texturen eher schlicht und lieblos ohne jegliche Details. Ganz im Gegensatz zu den Spielfiguren, die allesamt sehr gut aussehen. Der Gesamteindruck ist zwar stimmig und auch die Bildwiederholrate, auf die es bei einem solchen Actiontitel ankommt, flüssig, die sporadisch auftretenden Grafikfehler sowie die recht karge Hintergrundgrafik bilden aber die Kehrseite der Medaille. Rein optisch wäre hier wesentlich mehr machbar gewesen.

Sound

Die Musikuntermalung sowie die Soundeffekte sind wie erwartet recht solide und passen gut zum Spielgeschehen. Eine deutsche oder englische Synchronisation ist nicht vorhanden, stattdessen gibt es japanische Sprachausgabe und deutsche Untertitel. Schade, dass es der Titelsong "Feuerroter Pfeil und Bogen" des Animes nicht ins Spielintro geschafft hat, denn das wäre nicht nur für Fans sicher ein besonderes Highlight gewesen.

Singleplayer

Das Spiel startet mit einem Tutorial in dem unserem Protagonisten Eren Jäger die Steuerung sowie die Kampfmechanik erklärt wird. Um überhaupt eine Chance gegen die riesigen Titanen zu haben benutzen die Streitkräfte die sogenannten 3D-Manöver-Apparate. Ein Geschirr mit Greifhaken und einem gasbetriebenen Antriebssystem, dessen Anwendung große Geschicklichkeit erfordert. Jeder Soldat verfügt zudem über speziell gehärtete Stahlklingen die stark genug sind um die Haut der Titanen zu durchdringen. Per Knopfdruck werden Harpunen abgeschossen, die sich in der Umgebung festkrallen und den Spieler so, mit Hilfe des Gasantriebs, regelrecht durch das Areal katapultieren. Das klappt recht einfach, macht Spaß und schaut noch dazu gut aus. Unmittelbar nach dem Tutorial geht es direkt zur Story über und die Kampagne, welche die erste Staffel des Animes erzählt, beginnt. Vor jeder neuen Mission wird die Story entweder in Spielgrafik oder gerenderten Zwischensequenzen erzählt und bleibt dabei sehr nah an der Anime Vorlage. Anschließend folgt ein kurzer Zwischenstopp im Lager. Hier kann mit diversen Charakteren gesprochen und die Ausrüstung bearbeitet werden. Ist hier alles erledigt, kann die nächste Mission gestartet werden. Im eigentlichen Spielgeschehen geht es darum, die auf der Karte erscheinenden Titanen zu töten. Diese gibt es in vielen verschiedenen Größen und Variationen. Da die Titanen aber allesamt nahezu unverwundbar sind und noch dazu regenerieren, gibt es nur eine Möglichkeit sie zu besiegen. Die Schwachstelle am Nacken des Titanen muss durchtrennt werden. Hierzu muss sich der Spieler Spider-Man like per Harpune an den Titanen heran katapultieren, dann per erneutem Schuss der Harpune an diesem festkrallen und an den Nacken heranziehen. Nun nur noch im richtigen Moment die richtige Taste drücken und der Titan ist Geschichte. Je nach Titan gestaltet sich dies jedoch unterschiedlich schwierig. Die kleineren ungeschickten Titanen sind leichte Opfer aber die größeren und agileren machen einem das Leben ein wenig schwerer. Damit man also an die verwundbare Stelle kommt ist es erforderlich, zunächst Gliedmaßen abzutrennen. Beim Abtrennen von speziell markierten Stellen des Titanen erhält man noch dazu Materialien. Da die Gliedmaßen aber oftmals schneller nachwachsen als es einem lieb ist, ist Eile und richtiges Timing geboten. Leider spielt einem dabei die hektische Kameraführung des Öfteren einen bösen Streich. Wenn ein Titan anvisiert wurde und z. B. in eine enge Stadtgasse läuft, folgt sowohl die Spielfigur als auch die Kamera. Dies führt unweigerlich dazu, dass man die Orientierung oder sein Ziel aus den Augen verliert. Hier und da erscheinen auf der Karte Hilferufe der Mitstreiter. Wenn das passiert muss dieser Punkt schnellstens erreicht und die dort vorhandenen Titanen getötet werden. Sind genügend Titanen gefallen, erscheint ein spezieller als Hauptziel der jeweiligen Mission markierter Titan. Ist dieser besiegt erfolgt die obligatorische Bewertung der Mission und die Kampagne geht weiter. Im Verlauf der Geschichte, schlüpfen wir nicht nur in die Rolle von Eren Jäger, sondern spielen auch viele andere Charakter der Serie. Mit ausreichend gesammelter Erfahrung werden die Regiment- und Soldatenfähigkeiten verbessert. Hierdurch werden neue Ausrüstungsteile im Lager sowie spezielle Fähigkeiten der Spielfigur freigeschaltet. Für siegreiche Kämpfe gibt es Regimentsgelder, Materialien und zusätzliche Belohnungen beim Bezwingen von vielen Titanen. Die Gelder und Materialien werden benötigt, um neue Ausrüstung im Lager zu entwickeln. Wie in Warriors Spielen üblich, können auch in A.O.T.: Wings of Freedom weitere Charakter freigeschaltet werden. Mit diesen können in einem separaten Spielmodus diverse Missionen absolviert werden. Bedauerlicherweise wird das Spiel schon nach kurzer Spielzeit sehr eintönig und das auch obwohl man in Attack on Titan nicht gegen die üblichen Gegnerhorden a la Dynasty Warriors kämpft, sondern hier riesige Titanen ihren Kopf hinhalten müssen.

Fazit

Bei den Musuo Spielen scheiden sich die Geister. Entweder man mag solche Spiele oder man hasst sie. Attack on Titan wurde gut umgesetzt und bietet, dank der gelungenen Optik der Charaktere sowie der toll gemachten Zwischensequenzen die sehr nah am Original sind, einen hohen Wiedererkennungswert. Das wird besonders den Fans der Serie gut gefallen. Unterm Strich bietet das Spiel aber, trotz des guten Settings, viel zu wenig Neues und wirkt wie aus dem Musou Baukasten. Aus diesem Grund wird das Mainstream Publikum den Titel vermutlich schnell beiseitelegen.
  • Look des Animes sehr gut umgesetzt
  • flüssiges Gameplay
  • viele Charakter der Serie spielbar
  • Zwischensequenzen sehr nah am Anime
  • lieblose Texturen und karge Hintergrundgrafik
  • hektische Kameraführung
  • repetitiver Spielablauf
(Björn Cuber)
(weitere Reviews anzeigen)
geschrieben am 26.08.2016

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GRAFIK
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SOUND
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SPIELSPASS
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