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Killzone: Shadow Fall – Das „Aufständischer”-Paket (DLC)

Publisher:
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Altersfreigabe:
HD-Auflösung:
Tonformat(e):
Dolby 5.1
Anzahl-Spieler:
1, 2-24 online
Netzwerkfähig:
Ja
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
02.04.2014
oder
 
Preis/Leistung
2,0
 
Spielspaß
5,0
 
Gesamt
3,5
Sony hat mittlerweile für den Ego-Shooter „Killzone: Shadow Fall“ den ersten, größeren Multiplayer-DLC veröffentlicht. Man fügt eine neue Charakterklasse, neue Spielmodi und neue Waffen hinzu. Erhältlich sind die Inhalte im Playstation Network für 9,99 Euro. Ob dieser Preis gerechtfertigt ist oder selbst Mehrspieler-Fanatiker ihr Geld lieber zusammenhalten sollten, untersuchen wir in unserem Kurz-Review. Mit dem Insurgent-Pack will Sony in erster Linie Multiplayer-Spieler bei der Stange halten. Wer sich bei „Killzone: Shadow Fall“ auf den Singleplayer fokussiert, kann sein Geld also direkt stecken lassen. Aber auch für Multiplayer-Fans bleibt ernsthaft die Frage: Sind eine neue Charakterklasse, ein paar neue Waffen und sogenannte neue Spielmodi stolze 10 Euro wert? Als Haupt-Wert kann man wohl die Charakterklasse „The Insurgent“ bzw. auf deutsch „Der Aufständische“ verstehen. Die neue Klasse bringt die beiden Fähigkeiten des Stehlens und Hackens mit sich. So ist der Aufständische anfangs nur mit einer ollen Pistole bewaffnet, kann aber niedergeknüppelten Gegnern deren Waffen und Fähigkeiten abnehmen. Gestohlene Waffen behält man sogar, wenn man zwischenzeitlich in einem Match das Zeitliche segnet. Über das Hacken kann man wiederum feindliche Apparaturen auf seine eigene Seite ziehen. Somit unterscheidet sich der Aufständische im Spielgefühl recht stark von den bisherigen Klassen und bringt seinen eigenen, teils unberechenbaren Dreh mit. Frage ist allerdings, ob eingespielte Killzone-Fans Lust haben diese Klasse von Grund aufzubauen oder vielmehr eh bereits ihre Favoriten gefunden haben. Genau aus diesem Grund erhalten dann wohl auch die bereits bekannten Klassen neue Fähigkeiten: Die Assault-Klasse kann mit einem E-Pulse Feinden erschweren vorzudringen. Dagegen darf die Support-Klasse eine Art Echogerät aufstellen, das versteckte Feinde enttarnt und Infiltrationen stark erschwert. Scouts erhalten des Weiteren eine neue Wächter-Drohne, die man an einem bestimmten Ort zur Bewachung deponieren darf. Alle drei Fähigkeiten lockern das Multiplayer-Spiel etwas auf und sorgen dafür, dass man mehr Achtsamkeit einsetzen muss, als es vielleicht zuvor der Fall gewesen ist. Speziell das Echo der Support-Klasse kann in den ersten Gefechten überraschen und erweist sich als signifikante Neuerung. Dazu kommen drei neue bzw. aus älteren Killzone-Spielen bekannte Waffen: Das M82, das StA-14 der Hellghast für den Kampf auf Entfernung und die SMG-Pistole LS12. Sony gewährt auch Zugriff auf zwei neue Spielmodi: Der Campaign Elite Mode richtet sich zur Abwechslung an Singleplayer und erhöht den Schwierigkeitsgrad, da man das gesamte Spiel auf der schwierigsten Einstellung mit nur drei Leben meistern soll. Dies dürfte allerdings wirklich nur beinharte Fans verführen die schlappe Hauptkampagne abermals anzurühren. Auch der Collectibles Mode ist mehr ein Gimmick: Gamer dürfen während der Online-Matches nach sammelbaren Kisten Ausschau halten und sammeln dadurch Punkte bzw. zusätzliche Anpassungs-Belohnungen. Weiterhin hebt Sony noch einen neuen Skin, ein paar neue Stimm-Optionen sowie die sogenannten „Spotlight Moves“ zum Verspotten von Gegnern hervor.

Fazit

Am Ende stellt man selbst als Multiplayer-Fan fest, dass der Insurgent-Pack als kostenlose Erweiterung angemessener wäre: Der Preis von 9,99 Euro wirkt für das Gebotene viel zu hoch gegriffen. Die neue Charakterklasse und die neuen Fähigkeiten für die bestehenden Klassen lockern das Spielgefühl zwar auf – aber den hohen Kaufpreis sind die Neuerungen keinesfalls wert. Dafür ändert sich dann eben doch zu wenig am Spielfluss und nach ein bis zwei Gefechten kehrt die gewohnte Routine ein. Hier hätte Sony sich mit tatsächlich neuen Spielmodi zumindest bei diesem Preis mehr Mühe geben sollen. Bei der Hälfte des Preises hätte man ein Auge zudrücken können. Für 9,99 Euro kann man den DLC „The Insurgent / Der Aufständische“ aber aufgrund des schlechten Preis- / Leistungsverhältnisses kaum empfehlen. Dafür sind die neuen Inhalte zu knapp und der Gimmick-Faktor einfach zu groß. Hier sollte definitiv nur zugreifen, wer „Killzone: Shadow Fall“ nahezu täglich mit Freunden spielt und unbedingt auch die kleinste Neuerung aufsaugen möchte wie ein Schwamm.
  • neue Charakterklasse, Spielmodi & Waffen
  • leider nur Multiplayer
  • Preis / Leistung stimmt nicht
(anw)
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GRAFIK
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SOUND
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SPIELSPASS
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