Star Wars: Squadrons

Publisher:
Entwickler:
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Sprachen:
Untertitel:
Altersfreigabe:
HD-Auflösung:
Anzahl-Spieler:
1, 2-10
Netzwerkfähig:
Ja
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
02.10.2020
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Grafik
7,0
 
Sound
9,0
 
Atmosphäre
9,0
 
Singleplayer
7,0
 
Multiplayer
8,0
 
Steuerung
7,0
 
Gesamt
8,0
EA hatte es die letzten Jahre nicht leicht. Da gab es sowohl die Missgeschicke mit den Lootboxen sowie die erstaunliche Entwicklung mit der Star Wars Lizenz. Kurz zusammengefasst: Die negative Presse und der Aufschrei der Fans während dem Auftakts des Spiels: “Star Wars: Battlefront 2” ließ nicht nur EA aufhorchen. Sogar Disney höchstpersönlich habe ihnen gedroht die Lizenz zu entziehen, sollten sie, mit ihrem erst vor kurzem eingeholten Star Wars, Schindluder treiben. Diese Warnung hat wohl gesessen, warum sich Spieler bei Star Wars: Jedi Fallen Order über eine schöne Kampagne freuen konnten. Nun wird dem nächsten Wunsch versucht zu entsprechen: Wir wollen mit unserer VR-Brille im Cockpit sitzen.

Story

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Um die überwältigende Stärke des Empires zu demonstrieren und um die Bedeutung des Todesstern anderen zu vergegenwärtigen, statuiert der Imperator ein Exempel an dem Planeten Alderaan. Eine gigantische Explosion zerreißt den Planeten und tötet alles Leben darauf. Die Rebellen ergreifen die Flucht und werden nun von den Soldaten der dunklen Seite gejagt. Gleich zu beginn sehen wir Lindon Javes, den Kommander der Helix-Staffel. Sein viel zu nettes Gesicht entgleist bei dem Auftrag, Flüchtige des Planeten zu töten. Unser eigener Protagonist hat diesbezüglich keine Probleme. Wir stürzen uns in die ersten Prologmissionen und wechseln dabei immer wieder die Seiten. Das muss aber sein, um uns auch keinen Raumgleiter entgehen zu lassen. In der Story ist dieser Wechsel motivierend. Die Zwischensequenzen zeigen sehr gutes Motion-Capturing und Sprecher.

Grafik

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Hat man die Brille auf, um sich im virtuellen Raum den Schlachten zu widmen, erkennt man ein starkes Downgrading der Grafik um der stabilen Bildwiederholungsrate Platz zu machen. Das ist jedoch nur auf den ersten Blick ein Manko, da man sich sehr schnell in den aufgeheizten Momenten auf gänzlich anderes konzentriert. Die VR-Erfahrung lehrte uns zudem, dass sogar gering ausfallende Grafik als überzeugend angenommen wird. Ohne Brille erfährt das Spiel einen frischen Touch. Die Zwischensequenzen sind sehr detailliert und aufwendig produziert. Sogar die Lippensynchronität zur englischen Sprachausgabe ist gegeben. Star Wars typisch gibt es knallige Farben auf den Planetenoberflächen und in den Effekten an den Schiffen. Diese Raumgefährte sind aufwendig und detailreich modelliert. Die Lämpchen blinken und geben uns einen schnellen Überblick über die Situation. Die Momente, die wir nicht im Weltraum unsere Kreise ziehen sind hier am wenigsten elegant weggekommen. Die Charaktermodelle stehen etwas verloren in der Gegend herum, wenn sie mit uns interagieren wollen. Lindon James erklärt uns den Plan und legt dabei großen Wert auf eine schnelle Durchführung. Nachdem wir wieder Kontrolle über unseren Spieler haben, verharrt Lindon jedoch minutenlang an seinem Platz, regungslos. Der Gute scheint zu alt für den ****** geworden zu sein.

Sound

Wunderbar vertont ist das Star Wars-Universum. Die Musik ist stimmig und wohlbekannt, die Soundeffekte der Raumschiffe surren und fiepen zufriedenstellend und die Sprecher machen eine sehr gute Arbeit, bis auf ein paar Ausnahmen. Die Hub-Damen wirken steril und eintönig.

Atmosphäre

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Es ist ein schönes Gefühl im Cockpit der Raumschiffe zu sitzen. Man genießt die Szenarien und Lichteffekte und kann sich im Schlachtgetümmel nach allen Seiten umsehen und seinem Ziel folgen. Ich hatte nicht die Ehre der VR-Demo eines “Star Wars Battlefront X-Wing VR-Mission” beizuwohnen, habe mir jedoch durch ACE COMBAT 7: VR-Missionen meine Sporen in diesem Felde verdient. Die Szenarien sind sehr gut in Szene gesetzt und man fühlt sich schnell eingefangen. Im positiven Sinne. Lichtkegel strahlen durch die Schwärze unseres Cockpits. Unsere Ingame-Hände agieren mit der Steuerung. Der biepende Droide dreht sich hinter uns. Die Hanger-Szenen reißen uns etwas aus der Virtuellen Realität. Der Charakter bewegt sich, dreht man ihn langsam, trippelnd auf der Stelle, als müsse er auf die Toilette. Die Charaktere warten angewurzelt auf unsere Interaktion, was durch ihre steifen Animationen noch unterstrichen wird. In diesen Hangar-Szenen passiert im Hintergrund recht viel, was Fans des Franchises schmunzeln lassen wir. Die Übelkeit wird sich wohl in Grenzen halten, da einen das Cockpit schnell eingenordet. Ein Blick auf die Amaturen und das Hirn gibt wieder etwas Ruhe. Alles in allem sehr überzeugend und einen Blick auf die dunkle Seite wert.

Singleplayer

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Die Szenen wechseln sich gut miteinander ab. Zwar wird uns nach dem Tutorial gesagt: Jetzt kannste mit den anderen spielen gehen, sei aber eingeladen unsere Story weiter zu verfolgen. Das ist ein netter Kniff und mehr als man erwarten konnte. Die Missionen wechseln sich gut voneinander ab. Klar man sitzt immer im Cockpit, aber die Maschinen und ihr Handling wechseln immer mal wieder, die Aufträge unterscheiden sich mehrfach und die Interaktion mit seinen Mitstreitern laden auch zum aktiven Hinhören ein. Kurzum: Es lohnt sich. Die Zwischenfilmchen halten ganz okay bei der Stange. Kurz gesagt: Es ist nicht verkehrt, erfindet aber auch nix neu.

Multiplayer

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Das Herz des Spiels ist der Multiplayer. Dafür wirkt er noch etwas rudimentär und simpel. Es sind zwei Spielmodi bereit, welche sich genug voneinander unterscheiden und sechs Level um diese Kämpfe auszutragen. Im fünf gegen fünf Modus zeigen die Piloten ihr Können und es kommt zu den beliebten Dogfights, den Verfolgungsjagden, den riskanten Manövern. Hier gilt es sich gegeneinander zu messen. Der Spielspaß ist schnell gegeben, vorausgesetzt man beherrscht sein Fluggerät ohne nachzudenken. Wer bis jetzt noch nicht Systeme priorisiert und enge Kurven fliegen kann, ist Kanonenfutter. Der Respawn klappt schnell und unkompliziert, man ist nie zu lange der Action fern. Alternativ gibt es eine Flottenschlacht. Hier gilt es das gegnerische Schiff zu zerstören. Hierbei erinnert es einen, in der Missionsstruktur, einem League of Legends oder Dota. Man geht Stück für Stück vor, um dem schwebenden Koloss die Lichter auszuknipsen. Ebenso motivierender Modus, mit etwas geringerem Flugaufkommen. Die Maps sind sehr schön gestaltet und man sieht gern mal in die Ferne, wenn nicht gerade Laserschüsse die Waffengondel unseres Tie-Bombers streifen. In allen außer einem Leveln gibt es viele Hindernisse und Verstecke, die man durchfliegen kann, ideal um Raketen abzulenken und Gegner zu irritieren. Sogar das ungesehene Heranpirschen ist somit möglich. Es muss aber auch was negatives in den Mix: Die Charakter und Schiffsanpassung. Hier gilt es in die Tasche zu greifen, um dem Piloten neue Handschuhe, Hosen, Helme, oder Overalls und unserem Schiff eine Innendekoration zu verpassen. EA typisch stehen uns dafür schon ein paar Credits zur Verfügung um eine sehr coole oder zwei bis drei kleinere Accessoires einzubauen. Wem dieses System des “Ich bekomme eine coole Anpassung nur, wenn ich genügend Kohle einwerfe oder lange genug spiele” ebenso ermüdet wie den Rest von uns, dem wird es auch hier sauer aufstoßen. Immerhin: Pay-To-Win ist es nicht geworden da Aufrüstungen eine andere Währung verlangen. Zur Zeit des Tests waren viele Server online und eine Online-Verbindung wurde schnell hergestellt. Spieler-Kontinuität war aber zu bemängeln, da selten eine Gruppe zusammen online blieb.

Steuerung

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Unser erster Versuch die Steuerung unserem gewohnten Flug-Stil anzupassen scheiterte kläglich, da es zu Doppelbelegungen kam, die das Spiel nicht zulässt. In der Standardsteuerung gibt es diese sehr wohl. Also zurückgesetzt und neu erlernt. Dann macht das Spiel auch Sinn. Man kann das Schiff neigen, gieren und rollen, steuert den Schub mit dem linken Stick und schießt seine Laser mit R2. Das Anvisieren passiert über L2 und das Ziel wechselt man via der Kreuz-Taste. Die Systeme Antrieb, Schilde und Waffen können via den Kreuztasten favorisiert und ausgeglichen werden. Abhängig vom Schiff gibt es auch noch kleinere Fähigkeiten. Für Flugexperten: Die Schiffe fliegen sich überaus arcadig und ähneln einem Autoscooter im Weltall. Die Düsen wechseln schnell zwischen den verschiedenen Richtungen und Kurven fliegt das Ding ebenso eng wie schnell. Es wurde klar ein einfaches System genutzt um viele Schaulustige anzulocken. Und es funktioniert.

Fazit

Wer Star Wars und VR mag, kommt wirklich nicht um diesen Titel herum! So einfach muss das nun mal gesagt werden! Wer auf Star Wars pfeifen kann und einfach nur mal in VR fliegen will, da gibt es auch andere Alternativen, aber dieser hier ist auch gut gemacht. Wer kein VR Fan ist, sondern einfach nur Star Wars haben will, bekommt auch das, ganz ohne die Brille auf der Nase. Und wie lästig Masken auf dem Gesicht sein können, weiß Darth Vader nur zu gut zu berichten. (Peter Ankowitsch)
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geschrieben am 02.12.2020

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