God of War (Playstation Hits)

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Entwickler:
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Sprachen:
Untertitel:
Menüsprache:
Altersfreigabe:
HD-Auflösung:
Anzahl-Spieler:
1
Netzwerkfähig:
Nein
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
04.10.2019
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Story
10,0
 
Grafik
10,0
 
Sound
10,0
 
Singleplayer
9,0
 
Steuerung
7,0
 
Gesamt
9,0
Selten zuvor hatten es Fans einer Serie so schwer ihren Protagonisten zurück auf die Bildschirmfläche zu begrüßen. Der Reveal-Trailer 2016 ließ aus vielen Begleitern des rachsüchtigen Kratos verschiedene Emotionen herausbrechen. Bei manchen sogar alle zugleich. Er soll wirklich wieder zurück sein? Ein anderer Götterhimmel? War der erste nicht doof genug? Ist das Skyrim? Wird er jetzt Thors Auge als Billardkugel verwenden? Aber ich schweife ab. Die einführende Frage sollte sein: Verdient der äscherne Geist Spartas eine zweite Chance?

Story

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Ich hole hier kurz aus um dem Story-Teil die verdiente Fülle zu geben. Kratos, der Anführer der Spartaner wird in einer Schlacht tödlich verwundet und bittet die Götter um Hilfe. Denen ist er von hier an unterstellt und wird von ihnen benutzt und manipuliert. Hass, Rache und ein bisschen Hilfe von anderen Gottheiten und Kratos hat sich durch den ganzen Pantheon geschnetzelt und von dem ein oder anderen die Gliedmaßen mitgehen lassen. Dieser recht simple Absatz umreißt so ziemlich die Story dreier Teile aus der Ära der Playstation 2 und Playstation 3. Sie entsprachen durchaus dem Zeitgeist und der Gesinnung der damaligen Spieler-Gemeinschaft. Man wollte actionreiche Kämpfe und spektakuläre Darbietung, ohne Kompromisse, ohne Halten, ohne Grenzen. Wie oft wünschte man sich als Jugendlicher so unaufhaltsam wie Kratos zu sein. Die Götter, selbst die Hölle konnte ihn nicht halten (Einwurf: Die Unterwelt in der griechischen Welt nannte man den Hades). Doch nun kam man in die Jahre und die Wunschvorstellung weicht einem Lächeln. Es war ja eh lustig, aber… Wir hatten unsere wilden Jahre! Hier gleich mal ein Hinweis: Die ersten drei Teile sind gameplaytechnisch noch immer Perlen und sollten auf jeden Fall nicht abschrecken, gerade der zweite Teil! Jetzt ist er also zurück. Der Vaterschlächter, der Familien-Zerstörer, der Geist Spartas, der Titanen-Befreier, der Schlächter der Götter. Dieses Monster. Und… Er hat einen Sohn. Hier beginnt der eigentliche Part: God Of War startet kurz nach dem Tod von Kratos Frau Faye. Er muss Bäume fällen um ihren Leichnam aufzubahren und zu verbrennen. Hierbei wird er von seinem Sohn Atreus begleitet. Der Tod seiner Liebe setzt nun zwei schwere, unaufhaltsame Getriebe in Bewegung. Einerseits zwingt es den Vater und Sohn zusammen zu reisen. Zwei sich fremde Menschen, die nicht wissen wie sie sich mit dem jeweils anderen verständigen sollen. Auf der anderen Seite haben die Bäume einen Schutzwall gebildet. Dieser nun durchbrochen, kommen die bösen Mächte bis zu ihnen durch. Und es gibt eine wichtige Aufgabe für die beiden neuen Gefährten: Verstreut die Asche auf dem höchsten Gipfel. Und hier beginnt ein Abenteuer, das beide Charaktere an ihre Grenzen führen wird, vor allem an die Grenze die zwischen ihnen beiden liegt um Vater-Sohn zu werden.
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Die Geschichte ist unglaublich stark und nachvollziehbar erzählt. Cory Barlog, verantwortlich für den Kratos aus den ersten beiden Teilen kam, nun ebenfalls Vater, an dieses Projekt, mit der Aufgabe sein Opus Magnum wieder in die Köpfe der Spieler zu rufen. Und dies tut er. In vielen Situationen werden gerade die väterlichen Hälse enger geschnürt vor so viel Feingefühl der Erzählung. Hier will und werde ich nicht ins Detail gehen. Es sei nur umrissen, dass es Barlog schafft die vorhergegangenen Szenarien zu würdigen und in seine Erzählung einfließen zu lassen. Wer die Vorgänger gespielt hat wird hier eine deutliche 10/10 geben. Andere werden hier klatschen aber emotional nicht ganz so mitgerissen werden. Das ändert jedoch nichts an der makellosen Ausführung. Ich hatte mehrere Frösche im Hals und Tränen gab’s auch!

Grafik

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Sony Santa Monica Studios zeigte in ihren Werken ein großes Augenmerk auf Optik. Immerhin galt der zweite God Of War Teil als Beweis für die Fähigkeiten der zweiten Playstation. God Of War drei zeigte imposante Level und Hintergründe, die unsere Figur winzig wie eine Ameise wirken ließen. Nun zeigen die Entwickler, dass es auch detailreicher geht. In einer Szene schwirren Blütenblätter, Schmetterlingen gleich, an uns empor, in einer anderen spielen Licht- und Schatteneffekte eine größere Rolle und in wieder einer anderen verfolgen wir die Charaktere durch ein Schneegebiet, das prächtiger nicht sein könnte. Die Areale sind abwechslungsreich und trotz Backtracking elegant neu gewürfelt. Zur Grafik zählen noch zwei wichtige Dinge: Die Kameraposition: Diese ist nicht mehr fixiert, wie man es aus den Vorgängern kennt, sondern ist einer ausgewachsenen 3rd-Person Kamera gewichen. Das schafft einen gewissen Nachteil, was die Übersicht im Kampf angeht, aber dazu mehr im Einzelspieler-Part. Die Kamera ist, beinah, ungebrochen, sprich, ohne Cut. Dem aufmerksamen Spieler wird sehr wohl auffallen, wann die Level schnell raus und rein geladen werden, aber aus der Spielsequenz in die Zwischensequenz wechselnd wirkt dieser Effekt sehr gut und frisch. Die Kamera löst sich von unserem Charakter, umfliegt die Szene, nähert sich an, weicht aus, schafft Überblick, nur um gegen Ende wieder hinter der Schulter Platz zu nehmen. Saubere und wahrscheinlich schwierige Ausführung.
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Der zweite hier zu nennende Punkt, ist die Inszenierung und die ist BOM-BAS-TISCH! Ich will gar nicht mehr darüber ausführen, um interessierten Spielern nicht die Überraschungen zu nehmen. Die Kamerafahrten sind oftmals wild und actionlastig, die Bilder aussagekräftig und stark und manche Momente einfach schier unglaublich bis hin zur herunterfallenden Kinnlade!

Sound

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Die Musik ist episch. Das soll nicht besonders hervorgehoben sein, denn das war immer schon Standart für ein God Of War-Spiel. Dieser wird hier einfach nur eingehalten. Hervorzuheben ist jedoch das makellose englische Voice-Acting. Christopher Judge als Kratos ist eine famose Besetzung. Der hünenhafte Schauspieler, älteren Semestern aus der Serie “STAR GATE” bekannt, zeigt unglaubliche Hingabe. Der Rest der Cast erledigt seinen Job ebenfalls fehlerfrei. Die deutsche Synchronisation, wenn auch nicht so aussagekräftig, ist solide. Den Bass der Weltenschlange Jörmungandr treibt die Anlage bombastisch voran. Aber auch das kleinste Detail ist vertont. Wir werfen unsere Axt, laufen mehrere Räume weiter und rufen sie wieder zu uns. Da erklingt das Scheppern und Kratzen der Waffe, die an der Levelgeometrie abprallt. Wir wiederholen das Ganze und haben diesmal in einem Außenareal sogar eine kleine Höhle zwischen uns und die Axt gebracht. Et voilat, das Scheppern hallt, als sie durch die Höhle zischt. Großes Fest für die Ohren.

Singleplayer

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In God Of War erkennt man die leichten AAA-Checkboxen, die abgehakt worden sind. Materialien sammeln um bessere Rüstungen aufzubessern, einen Auflevel-Baum, verbesserbare Waffen, Gegner die Schwierigkeitsstufen haben, Rüstungen mit Nummern und Effekten. Gerade was die Rüstungen angeht sieht man die Absichten der Entwickler. Man soll das Gefühl haben, nach Besserem zu streben. Noch 2 “Material X” für die Armschienen, noch einen Kampf gegen “Gegner Y” für die beste beste Rüstung etc. Es ist nicht notwendig und auch nicht zu aufdringlich. Gerade dann scheint es fraglich, ob es überhaupt notwendig war. Das Auflevel-Prozedere ist von gewohnter Feder geschrieben. Aufleveln heißt Punkt heißt investierbar in neue Fähigkeit. Dabei wirken ein paar Fähigkeiten als billig weggesperrt. Ein Angriff aus dem Lauf sollte eigentlich schon von Anfang an im Repertoire sein. Es passt nicht ganz in die Welt des kampferfahrenen Kratos. Das Spiel hat einen knackigen Schwierigkeitsgrad. Wie aus den Vorgängern gewohnt, bringt uns ein einziger Schlag aus dem Konzept. Da heißt es aufpassen. Das fällt uns leider nicht ganz so einfach, da die Kamera etwas zu nah dran ist. Angriffe von hinten werden via einem Roten-Pfeil-System angezeigt, das etwas Zeit zum Eingewöhnen braucht und ebenso fehl am Platz wirkt. Positiv: Auf dem schwierigsten Grad können Gegner mitten im Kampf aufleveln, andere Angriffe bekommen und vollends heilen. Das ist dann auch für Veteranen Schweißarbeit. Netter Touch: Im Spielverlauf zollt das Spiel Tribut an die Vorgänger: Vor Erhalt einer neuen Fähigkeit steht man einer Horde Gegner entgegen. Man verrichtet sein Werk, bekommt das Upgrade und findet sich einer neuen Horde entgegen. Jetzt kann man sehen, was das für einen Unterschied macht! Großer Spaß und dem Ursprungsmaterial treu.

Steuerung

Die Steuerung lässt sich leider nicht individuell einstellen. Man darf aus 4 Versionen auswählen, die auch für God Of War Veteranen etwas in petto hat. Die Kombinationen sind einfach auszuführen. Man darf sogar Befehle an seinen Sohn geben, der mit einer Taste die Aktionen ausführt. Das hört sich schwieriger an, als es ist. Die Steuerung ist nichts besonderes und funktioniert wunderbar.

Fazit

Bis auf ein paar Punkte im Spielverlauf macht God Of War alles richtig. Das Gameplay macht Spaß und kann verschieden angegangen werden, Wiederspielwert durch New Game+ ist gegeben, die Story ist unglaublich stark und geschickt gemacht worden. Und wieder mal zeigt der Gott des Krieges, was atemberaubende Action ist. Großes Kino, große Gefühle und eine große Empfehlung! (Peter Ankowitsch)
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geschrieben am 08.12.2020

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