Darksiders III

 
Story
6,5
 
Grafik
7,5
 
Sound
7,5
 
Singleplayer
9,0
 
Gesamt
7,6
Als im Januar 2010 THQ das von Vigil Games entwickelte Darksiders veröffentlichte, fand das „Zelda für Erwachsene“ sehr schnell eine große Fangemeinde. Der zweite Teil ließ nicht lange auf sich warten. Doch dann kam die Insolvenz von THQ und es sah lange Zeit sehr schlecht aus für einen weiteren Nachfolger. Dank Nordic Games bzw. nun THQ Nordic, die sich seinerzeit die Rechte gesichert haben, kommt nun von Gunfire Games endlich der lang erwartete Nachfolger Darksiders III und erzählt die Geschichte von Fury.

Story

Unsere aufbrausende Protagonistin Fury gehört, wie auch ihre Geschwister Krieg, Tod und Hader, den apokalyptischen Reitern, mächtigen Überwesen (Nephilim) die aus der unheiligen Union von Engeln und Dämonen entstanden, an. Die Geschichte von Fury knüpft dabei unmittelbar an die Geschehnisse der anderen Darksiders Spiele an. Während Tod unterwegs ist um die Unschuld seines Bruders „Krieg“, der das Armageddon ausgelöst haben soll, zu beweisen und all das ungeschehen zu machen, erhält Fury vom feurigen Rat eine eigene Aufgabe. Die sieben Todsünden wurden freigelassen und Fury soll sie jagen und töten.

Grafik

Gunfire Games haben es erfolgreich geschafft, das prägende Art-Design der Vorgänger und somit auch die Handschrift von Comic Zeichner Joe „Mad“ Madureira umzusetzen. Der Look geht wieder in Richtung Darksiders I und bedient sich einer deutlich farbigeren Palette als Darksiders II, das eher düster daherkam. Durch das ausgesprochen gelungene Art Design, das Charakterdesign, das abwechslungsreiche und gut durchdachte Leveldesign sowie der vielen stimmigen Details entsteht erneut das Darksiders typische Gesamtbild. Leider kommt es selbst auf der PS4Pro immer wieder zu Performanceproblemen, sodass keine stabile Framerate vorhanden ist. Ein wichtiger Punkt bei einem Action-Adventure bei dem es auf flüssiges Gameplay ankommt.

Sound

Der durchweg stimmige, vielseitige Soundtrack von Darksiders III kommt zunächst eher unterschwellig zur Geltung und setzt dynamisch immer dann ein, wenn er gebraucht wird. Stille Passagen gibt es ebenso wie epische Kampfmusik. Soundeffekte und Synchronisation sind gut gelungen. Leider ist die deutsche Synchro in den Cutscenes nicht Lippensynchron.

Singleplayer

Nach der für neue Spieler vermutlich etwas unklaren Einleitung wird unsere in bester Castlevania: Lords of Shadow Peitschenschwingende Fury auf die Spielwelt losgelassen. Was schnell auffällt ist, dass sowohl der Look, als auch das Design der Spielwelt zurück zu den Wurzeln geht. Wie schon in Darksiders I gibt es keine offene Spielwelt, sondern eine große, geschickt miteinander verbundene Spielwelt die aus verschiedenen Abschnitten besteht. Die ersten Kämpfe lassen nicht lange auf sich warten und hier zeigt sich das flotte, an Dark Souls angelegte Kampfsystem von Darksiders III von der besten Seite. Dass der Schwierigkeitsgrad ebenfalls an Souls angelegt ist, bemerkt man bereits beim Kampf gegen die erste Todsünde. Hat man hier versagt, fällt einem die nächste Ähnlichkeit auf. Man wird zurückgesetzt zum letzten Speicherpunkt, die bis dato erlangten Seelen der Gegner sind futsch und alle Gegner respawnen. Natürlich können die Seelen, nach der Rückkehr zum Todesort wieder eingesammelt werden. Aber passen diese Soulslike Änderungen auch zum Spiel? Von uns an dieser Stelle ein klares JA! Nach bester Metroidvania Formel bekommt Fury zunächst keinen Zutritt in alle Bereiche der Spielwelt, sondern erst nachdem sie die entsprechende Fähigkeit (Feuer, Blitz, Kraft, Stase) erlangt hat. Gespeichert und gelevelt, durch den Tausch von Seelen, wird beim guten alten Bekannten Vulgrim. Auch der gute Ulthan ist mit seiner Schmiede wieder dabei und kann unsere Waffen, von denen es im Spielverlauf neben der Peitsche noch viele andere zu entdecken gibt, aufwerten. Was bei Darksiders Spielen bisher immer sehr gut inszeniert wurde sind die Bosskämpfe und was das diesen Punkt angeht macht Darksiders III hier alles richtig. Die Kämpfe gegen die 7 Todsünden gehören zu den Highlights des Spiels. Da Darksiders III kein Loot System bietet, fällt der Inventarbildschirm relativ spartanisch dadurch aber auch übersichtlich aus. Dennoch wäre an dieser Stelle ein komplexeres Menü mit Skill-Tree und Item Verwaltung willkommen gewesen.

Fazit

Gute Arbeit Gunfire Games! Darksiders III hat die Fans nicht enttäuscht, erinnert stark an Teil I und wird sicher auch Nichtkenner der Reihe, denen Furys Abenteuer gefallen hat, dazu bewegen ein Auge auf Teil I & II zu werfen. Zugegeben, es ist nicht der beste Teil der Reihe und auch auf der technischen Seite gibt es leider noch ein paar Mängel, jedoch hinterlassen das rasante Kampfsystem, das eingängige Gameplay und die vielen abwechslungsreichen, gut miteinander verzahnten Level einen positiven Gesamteindruck. Darksiders III ist ein gutes Action-Adventure geworden, das einen gute 20 Spielstunden an die Konsole fesselt.
  • die Darksiders Reihe wurde perfekt weitergeführt
  • fordernder Schwierigkeitsgrad
  • super Leveldesign
  • viele Geheimnisse
  • tolle Boss-Kämpfe
  • leider keine konstante Bildrate
  • Cutscenes nicht Lippensynchron
  • keine Map
  • kein Skill-Tree
  • Story für Neueinsteiger verwirrend
(Björn Cuber)
(weitere Reviews anzeigen)
geschrieben am 07.12.2018

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