F1 2018 (Headline Edition)

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Anzahl der Spieler nicht Netzwerkfähig ohne Trophäen ohne 3D ohne PlayStation Move
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PlayStation 4 Review
Grafik
 
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Sound
 
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Singleplayer
 
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Multiplayer
 
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Steuerung
 
9,0
Gesamt
 
9,0
geschrieben am 29.08.2018
Wie in jedem Jahr bringt auch dieses Jahr das Team von Codemasters das offizielle Spiel zur Formel 1 Saison 2018. Erneut geht es darum sich mit Original Teams und Autos auf den offiziellen Strecken um die Krone im Motorsport zu messen. Wir haben uns angesehen, ob F1 2018 erneut die Pole für sich erobern kann, oder es nur zu einem Platz im Mittelfeld reicht.

Grafik

Im Grafiksektor bietet F1 – 2018 gewohnt bekannte Qualität. Die Auto-Modelle sehen ihren Vorbildern täuschend ähnlich. Es sind alle Original-Sponsoren und Teams samt Fahrern vertreten, die Streckenverläufe entsprechen dank GPS-Vermessung ihren realen Vorbildern. Codemasters haben zusätzliche Gimmicks hinzugefügt. Es gibt neue Partikeleffekte, die den Gummiabrieb der Reifen, oder aufwirbelnden Staub bei Überfahren der Curbs, sowie das Hitzeflimmern auf dem Asphalt simulieren. Auch die Wettereffekte wurden nochmals überarbeitet. Es gibt nun dynamische Wolken und die Gischt-Effekte bei Regenrennen wurden weiter optimiert. Einziger Wehrmutstropfen sind weiterhin die virtuellen Nachbildungen der Rennfahrer. Sebastian Vettel, Lewis Hamilton und Kollegen sind zwar zu erkennen, haben aber immer noch puppenhafte Gesichter mit kaum vorhandener Mimik.

Sound

Auf der akustischen Seite bieten Heiko Wasser und Stefan Römer einen gewohnt souveränen Eindruck mit ihren Kommentaren zu den Besonderheiten der Strecken, den Autos - deren Technik sowie Neuigkeiten aus dem Fahrerlager. Der Motorensound der F1-Boliden wirkt glaubhaft, die Funkanweisungen des Teamleaders während des Rennens runden das gute Gesamtbild ab.

Singleplayer

Im Zentrum von F1 – 2018 steht erneut der Karrieremodus. Als aufstrebender Fahrer kreiert man zunächst seine Spielfigur. Dabei kann man Gesicht, Helm, Name, Nationalität und Startnummer bestimmen – im Anschluss wählt man das passende Team. Jedes Team hat eigene Vorgaben, die es zu erfüllen gilt. Während ein Team wie Ferrari oder McLaren nur auf Titel aus sind, geht es bei einem aufstrebenden Team darum, so viele Punkte als möglich zu sammeln, um diese in Forschung und Weiterentwicklung des eigenen Autos zu investieren. Die Teams unterscheiden sich aber auch in der Außendarstellung. Während man bei Teams wie Ferrari oder McLaren Fairness des eigenen Piloten schätzt, möchte man bei Teams wie Haas lieber einen Selbstdarsteller. Die verschiedenen Fahrer-Typen sind aber mehr Spielerei als wirkliche Spiel-Mechanik, denn sie leiten sich nicht über die eigene Fahrweise, sondern die nachfolgenden Interviews ab. Wenn Reporterin Claire euch nach einem Podiumsplatz fragt oder wie ihr euch fühlt, könnt ihr entweder das Team loben, womit der Fairness-Wert wächst, oder euch zum besten Fahrer im Feld erklären, was die Selbstdarstellung anhebt. Lästert ihr hingegen über den schlechten Motor oder den miesen Abtrieb, verärgert ihr eure entsprechenden Forschungsabteilungen, womit neue Updates fehleranfälliger werden. Die Folgen der Antworten sind nach wenigen Interviews offensichtlich, wodurch ihr stets nur das wählt, was dem Team am meisten nützt. Dadurch bleibt das Interview-System oberflächlich. Während der laufenden Kampagne führt ihr auch Verhandlungen mit eurem Rennstall. Erreicht ihr die vordefinierten Ziele, könnt ihr in den Verhandlungen eine höhere Wertigkeit im Team oder eine verbesserte Priorisierung bei Boxenstopps einfordern. Falls eure Wünsche nicht realisierbar sind, bleibt natürlich auch der Wechsel zu einem anderen Team während der laufenden Saison als Option. Kennt man einen der vorgehenden Teile von F1 fühlt man sich schnell heimisch beim Spielablauf. Codemasters hat an einigen Stellschrauben gedreht, grundsätzlich bleibt es aber beim angenehmen Mix aus Simulation und Arcade-Racer, den ihr dank zahlreicher optionaler Fahrhilfen an den eigenen Fahrstil anpassen könnt. Dieses Jahr geben euch die Entwickler neben dem Benzin- und Reifen-Management auch das ERS-Management an die Hand. Dabei handelt es sich um ein Energierückgewinnungssystem, oder einfacher gesagt: Im Spiel steht euch zusätzliche Motorleistung zur Verfügung, die ihr in fünf Stufen verwaltet. Auf der höchsten Stufe fahrt ihr zwar am schnellsten, dafür entlädt sich die Energie aber auch rasch. Wenn ihr die Energie nicht selbst verwalten wollt, stellt ihr das ERS in den Renneinstellungen auf Automatik. Die KI-Gegner auf der Strecke sind in der 2018er Version ebenfalls glaubhaft gelungen. Es gibt defensivere Fahrstile, als auch Piloten, die nur auf Ideallinie und Positionskampf unterwegs sind. Teilweise geht es dabei wirklich ruppig auf der Strecke zu. Behinderungen oder Kollisionen werden von der Rennleitung mit Zeitstrafen geahndet. Auch hier legt Codemasters wieder enormen Wert auf Realismus. Es gibt Bestrafungen bei Überholmanövern innerhalb der gelben Flaggensituation, oder bei Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit in der Boxengasse. Für das Erreichen bestimmter Team-Ziele während der laufenden Saison, erhält man Punkte für die Weiterentwicklung der eigenen Technologien und Einladungen zu Special-Events. Bei diesen Events gilt es darum mit klassischen Rennwagen bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Beispielsweise das Feld von hinten aufzuräumen, oder in einer vorgegebenen Zeit einen Streckenabschnitt zu absolvieren.

Multiplayer

Im Multiplayer-Part kann man mit bis zu einem 20 Fahrerfeld gleichzeitig in ein Rennen starten, zusätzlich können noch 2 weitere Spieler als Zuschauer teilnehmen. Es können nicht nur Einzelrennen gefahren werden, sondern ebenfalls eine komplette Online-Meisterschaft mit individuell zugeschnittenen Rennkalender und für alle Teilnehmer verpflichtende Regeln. So besteht z.B. die Option, zu bestimmten welche Fahrhilfen verwendet werden dürfen und auf welchem Leistungsniveau die Fahrzeuge liegen sollen. Dies sorgt von Beginn an für faire Rahmenbedingungen.

Steuerung

Die Umsetzung der Steuerung des F1-Boliden ist dem Codemasters-Team super gelungen. Der eigene Rennwagen spricht sehr schnell und genau auf die eigenen Lenkbewegungen und Renn-Manöver an. Über die Schultertasten des Controllers gibt man Gas bzw. bremst den Rennwagen. Mit der „Kreis“-Taste kann man sich das Reifenmanagement während der laufenden Session aufrufen und mit dem Steuerkreuz das Team per Funk über Änderungen im Set-Up oder die eigene Renntaktik informieren.

Fazit

2018 spielt sich im Grunde wie der Vorgänger, der noch immer als das beste Formel 1 Rennspiel gehandelt wird. F1 2018 hat sich die besten Elemente aus der 2017er Version genommen und diese mit weiteren kleinen Details weiter verfeinert. Es gibt nun freikonfigurierbare Rennen, originalgetreue Streckenprofile, die aktuellen Teams- und Rennwagen sowie alle aktuellen Regeln. Es wurde ein dynamisches Wolkensystem eingebaut und das Wettersystem weiter verfeinert. Die neu eingebaute Interviewfunktion nach den Rennen bringt zusätzlichen Realismus. Gleichzeitig muss man aber zugeben, dass die Neuerungen nicht wirklich zahlreich sind. Das Spiel mag sich somit für Kenner der 2017er Version eher wie ein Update, als ein wirklich neuer Teil anfühlen. Für einen Neueinstieg in die Reihe ist F1 2018 aber das perfekte Spiel.
  • detailgetreue Strecken und Fahrzeuge
  • dynamisches Wettersystem
  • ERS, Reifen und Benzin-Management
  • realistischer Boxenfunk
  • Events mit klassischen Rennwagen
  • Interview-System zu oberflächlich (häufige Wiederholungen)
  • teilweise zu aggressive KI der anderen Piloten
(Michael Schröder)
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