SoulCalibur VI

SoulCalibur VI
Anzahl der Spieler nicht Netzwerkfähig mit Trophäen ohne 3D ohne PlayStation Move
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Publisher:
Entwickler:
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Altersfreigabe:
HD-Auflösung:
-
Tonformat(e):
Dolby 5.1
Netzwerkfähig:
Nein
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
19.10.2018
PlayStation 4 Review
Story
 
6,0
Grafik
 
7,5
Sound
 
10,0
Singleplayer
 
7,0
Multiplayer
 
10,0
Gesamt
 
8,1
geschrieben am 05.11.2018
'Transcending history, and the world, a tale of souls and swords, eternally retold.' Der Leitspruch der Beat 'em Up Serie SoulCalibur. Auch wenn der zwanzigste Geburtstag der Schwertschwingenden Seelen-Rauferei bereits einige Jahre zurück liegt, bekommen Fans der Reihe mit SoulCalibur VI endlich die lang ersehnte Fortsetzung. Das hausinterne Entwicklerstudio von Bandai Namco, erhofft sich einen Erfolg für die Zukunft der Serie. Ob die Zukunft gesichert ist und ihr euch den Titel genauer ansehen solltet, dies und vieles mehr nun im Test der PS4 Version.

Story

Das legendäre Schwert Soul Edge, trägt einen Fluch inne. Die, die es schwingen und begehren, riskieren ihm zu verfallen. Lange war das sagenumwobene Schwert verschwunden. Bis eines Tages der Pirat Cervantes das Schwert zu seinem Eigen machte. Das Schwert verwandelte sich in zwei Teile. Blind vom Fluch, begab sich Cervantes auf einen blutigen Pfad der Zerstörung und streckte jeden nieder, der sich das Schwert aneignen wollte. Dann jedoch gelang es der Kämpferin Sophitia, eines der Schwerter zu zerstören. Ein Teil des Soul Edge blieb jedoch zurück und geriet dem Schwertmeister Siegfried in die Hände, der Welt stand ein unerbittlicher Albtraum bevor. SoulCalibur VI ist ein Reboot der Reihe und erzählt für ein Beat 'em Up eine fantasievolle Geschichte mit stereotypischen aber stimmungsvollen Charakteren in einer Fabel von Gut gegen Böse. Die Geschichte erleben wir anhand der Seelen-Chronik, dazu mehr im Einzelspieler Teil des Tests.

Grafik

Die SoulCalibur Reihe war stets ein Vorzeigetitel in Sachen Grafik. Beim neuesten Ableger sieht es in der Hinsicht etwas zwiegespalten aus. Auf der Standard PS4 bekommen wir eine Auflösung von 900p, auf der PS4 Pro 1080p spendiert. Schon Tekken 7, ebenfalls aus dem Hause Bandai Namco, zeigte gleiche Werte. 60 Bilder pro Sekunde sind natürlich gegeben und für ein kompetitives Kampfspiel ein Muss. Charaktermodelle strotzen vor Details, wirken aber im Gesamtbild eher Schwach, da die Hintergründe nicht ansatzweise mit dem Vordergrund mithalten können. Den eher lieblos gestalteten Stages fehlt es einfach an Fülle und Besonderheit. Zudem wurde ein Motion-Blur Effekt eingebunden, um den Fokus auf die Charaktere zu setzen, wodurch die Arenen verwaschen und blass daher kommen. Absolutes Highlight neben den Charaktermodellen sind die Spezial-, vor allem aber die Partikel-Effekte. Wenn die Klingen aufeinander treffen und heftige Attacken ausgelöst werden, dann sprüht es auf dem Bildschirm: Blitz, Feuer und anderen abgefahrenen Explosionen. Auch wenn, SoulCalibur VI kein erwartetes Grafikwunder geworden ist, ist es trotzdem ein schöner Fighter, muss sich aber im Vergleich zu Tekken 7's Detailverliebtheit hinten anstellen.

Sound

In Sachen Sound gibt es nichts auszusetzen. Der Soundtrack ist vorhersehbar und passend, als Sprachausgabe dienen englische oder japanische Audiospuren, deutsche Texte und Untertitel inklusive. Die Charaktere mögen für Serienneueinsteiger etwas „trashig“ wirken, gehören aber definitiv zum Charme der Reihe einfach dazu. Spezialeffekte beim Aufeinandertreffen der Klingen, haben es ordentlich in sich. SoulCalibur VI bietet den ultimativen SoulCalibur Soundgenuss, auch nach über 20 Jahren.

Singleplayer

SoulCalibur VI setzt die Tradition der Serie fort und bietet einen, um genauer zu sein gleich zwei, robuste Einzelspieler Modi. Im Modus Waage der Seelen, erstellen wir selbst einen Charakter und bestreiten unser eigenes Abenteuer rund um das Soul Edge. Hier bewegen wir uns Brettspiel-artig auf einer Karte und wählen verschiedenen Missionen und Events an. Geführt werden wir in diesem Modus von verschiedenen Charakteren des SoulCalibur Universums. Hier darf man sich durch unzählige Texttafeln klicken, um die Geschichte voranzutreiben. Auch wenn die Gespräche nicht schlecht geschrieben sind, wird es manchmal einfach zu viel. Abgesehen davon bietet der Modus für Solisten eine Vielzahl von Kämpfen unter verschiedenen Bedingungen und Langzeitmotivation, da man stetig seinen Charakter neu ausstattet und neue Waffen testet. Im „traditionellen“ Story Modus 'Seelen-Chronik' darf man dann die Hauptstory von SoulCalibur VI durchspielen und zusätzliche Szenarien mit den 20 Spielbaren Charakteren durchlaufen. Präsentiert wird die Geschichte weiterhin mit viel Text und Standbildern, zur Abwechslung gibt es auch einige wenige Zwischensequenzen. Es gibt also durchaus einiges an Singleplayer Material in SoulCalibur VI, allerdings hapert es an der Präsentation und wie es mit Beat 'em Ups ebenso ist, wird das Dauer-gekloppe gegen die CPU irgendwann langweilig. Wer seiner Fantasie freien Lauf lassen will, widmet seine Zeit der Charaktererstellung. Durch unzählige Einstellungsmöglichkeiten und Gegenstände, lassen sich sogar Charaktere aus der Pop-Kultur erstellen. Das Kampfsystem in SoulCalibur VI bleibt altbekannt mit Horizontalen, Vertikalen, Tritt und Wurfattacken. Da wir es mit einem 3D Beat 'em Up zu tun haben, gibt es auch einen 8-Wege-Lauf, wodurch man sich frei in der Arena bewegen kann. So kann man mit etwas Übung gekonnt vertikalen Attacken ausweichen, indem man zur Seite läuft. Aber Vorsicht ist geboten, denn horizontale Attacken treffen den Gegner, wenn er versucht auszuweichen. Genau wie dieses Prinzip funktioniert der Rest des Kampfsystems, für alles gibt es eine Gegenstrategie. Neu eingeführt wurden die so genannten Umkehr-Klingen-Clashes. Mit dieser Technik werden per Knopfdruck eine oder mehrere Attacken pariert, wodurch das Spiel zu einer Sequenz wechselt, in der beide Charaktere aufeinander zu rennen. Hier drückt jeder Spieler nun eine Angriffstaste, der Gewinner des Clashes wird durch das Stein-Schere-Papier Prinzip ermittelt. Aber eben auch diese anfangs zufällig wirkende Attacke, lässt sich mit etwas Geschick Kontern oder ausweichen. Mit der 'kritischen Klinge' entfacht jeder Charakter durch Opferung seiner Seelenleiste eine „Super“ Attacke, wie man sie eher aus Spielen wie Street Fighter kennt. Diese hat Bandai Namco auch schon in Tekken eingeführt und funktioniert auch in SoulCalibur VI hervorragend. Die einzelnen Nuancen des Kampfsystems sind natürlich viel komplexer, würden aber den Rahmen dieses Tests sprengen. Festzuhalten ist jedoch, dass SoulCalibur VI nach dem 'easy to learn, hard to master' Schema fungiert.

Multiplayer

Einzelspieler Material ist natürlich notwendig und auch gut, aber früher oder später möchte man sich gegen andere messen. Wir freuen uns verkünden zu dürfen, dass SoulCalibur VI unter den aktuellen Titeln im Genre, vielleicht den besten Netcode bietet. Im Test haben wir hunderte Online Matches bestritten und konnten die meiste Zeit keinen Unterschied zum Offline Gameplay feststellen. Natürlich gibt es mal unspielbaren Matches aber diese sind nicht die Regel. SoulCalibur VI bietet somit ein wunderbares Fundament für die Community und sollte in Sachen Netcode als Referenz im Genre gewertet werden. Einen Offline Versus Modus gibt es natürlich auch. Dieser ist für eine schnelle Runde mit Freunden immer eine gelungene Abwechslung.

Fazit

Waffenbasierte Beat 'em Ups gibt es wahrlich nicht viele. Fans des Genres freuen sich über das Comeback des Kult-Spiels. SoulCalibur VI kann als Komplettpaket überzeugen. Der Singleplayer Modus bietet reichlich Content, auch wenn die Abwechslung dabei auf der Strecke bleibt. Technisch hätten wir uns etwas mehr von dem Titel erhofft, während die Charaktermodelle und Effekte sehr gelungen sind, erwecken die Arenen einen unfertigen Eindruck. Der Online Modus ist mit seinem stabilen Netcode fast makellos, womit stundenlangen Mehrspieler Partien nichts mehr im Wege stehen dürfte.
  • exzellenter Soundtrack
  • variantenreiches Kampfsystem
  • schöne Charaktermodelle
  • starker Multiplayer Netcode
  • Umgebungsgrafik belanglos
  • abwechslungsloser Einzelspieler
(Sascha Djodaki)
(weitere Reviews anzeigen)

SoulCalibur VI - Preisvergleich

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