Naruto to Boruto: Shinobi Striker

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Anzahl der Spieler nicht Netzwerkfähig mit Trophäen ohne 3D ohne PlayStation Move
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Publisher:
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Altersfreigabe:
HD-Auflösung:
-
Tonformat(e):
Dolby 5.1
Netzwerkfähig:
Nein
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
31.08.2018
PlayStation 4 Review
Grafik
 
9,0
Sound
 
9,0
Singleplayer
 
4,0
Multiplayer
 
8,0
Gesamt
 
7,5
geschrieben am 20.09.2018
Mit Naruto to Boruto: Shinobi Striker bekommen Naruto Prügel-Fans wieder einmal Videospielkost zum ordentlich drauf-hämmern. Entwickler Soleil Ltd. Kann zwar noch kein großes Portfolio vorzeigen, dafür ist es aber umso interessanter, was sie mit der Naruto Lizenz gemacht haben. Shinobi Striker geht als online Arena-Kampfspiel ins Rennen, im Test erfahrt ihr mehr.

Grafik

Shinobi Striker setzt wie bei Naruto Spielen üblich, auf eine Cel Shading Optik. Der neueste Ableger der Kultserie dürfte auch bisher der hübscheste sein. Die knalligen Aquarellfarben springen einem beim ersten Betrachten sofort ins Auge. Die Figuren aus dem Anime sehen natürlich allesamt originalgetreu aus, zudem läuft das Spiel in jeder Hinsicht flüssig und ohne Ruckler über den Bildschirm. Die verschiedenen Kampfarenen stellen Schauplätze des Anime dar und können mit detailreichen Hintergründen überzeugen. Lediglich die Animationen dürften ruhig etwas geschmeidiger sein. In den Kämpfen fallen die teilweise hölzernen Bewegungen nicht auf, bei den NPC Dialogfenstern jedoch schon.

Sound

In Sachen Sounddesign und Musikuntermalung, bekommt man mit Shinobi Striker genau was man erwartet. Anmutige Ninja-Tunes, welche zum Kämpfen anspornen. Die Soundabmischung ist ausgeglichen und kommt sauber durch die Lautsprecher. Die Spezialeffekte hätten für unseren Geschmack noch etwas wuchtiger sein dürfen. Wie von Bandai Namco gewohnt, bekommen wir wahlweise englische oder japanischen Sprache mit deutschen Texten und Untertiteln. Für Serienveteranen also genau das Richtige.

Singleplayer

Da Shinobi Striker hauptsächlich als Onlineableger gedacht ist, gibt es im Einzelspieler nicht sonderlich viel zu holen. Für strikte Solisten ist der neueste Naruto Ableger also eher nicht geeignet. Dennoch dürfen die Missionen alleine angegangen werden. Besonders praktisch ist, dass die gesammelten Erfahrungspunkte auf euren Charakter übergehen, mit dem ihr euch natürlich auch Online ins Getümmel stürzen dürft. Leider sind einige Missionen als Solo-Ninja etwas schwer geraten, hier merkt man einfach sehr stark die Auslegung aufs Zusammenspiel. Apropos Charakter, diesen könnt ihr euch zu Beginn des Spiel selber erstellen. Anfangs sind die Individualisierungsmöglichkeiten noch spärlich, im Laufe des Spiels schaltet ihr aber kontinuierlich neue Ausrüstungsgegenstände und andere Items frei. Ein Standard Klassensystem darf auch in Shinobi Striker nicht fehlen. Dieses ist zwar nicht sonderlich komplex, aber erfüllt seinen Zweck. Spieler, die sofort die Konfrontation suchen, wählen logischerweise die Nahkämpfer Klasse, andere wiederum wählen die Fernkämpfer Klasse oder stürzen sich als Helfer in die Schlacht. Da Shinobi Striker ein 3D Arena-Prügler ist, bewegen wir uns in der 3rd-Person Sicht durch die Arenen und können unseren Charakter und die Kamera dabei frei bewegen. In hektischen Fights, bleibt die Kamera gerne an Objekten in der Umgebung stecken. Zum Glück gibt es ein Lock-on System, welches zwar auch oft den falschen Gegner anvisiert aber gerade in den Situationen wo die Kamera sich quer stellt, seinen Einsatz findet. Unterm Strich, lässt der Einzelspieler Part viele Wünsche offen, ein kleiner Story Modus hätte hier gut rein gepasst.

Multiplayer

Nun zum eigentlichen Hauptgang in Shinobi Striker, dem online Multiplayer. Ganz MMO typisch, streifen wir durch eine Lobby und nehmen Quests von verschiedenen NPCs der Serie an. Diese können wir dann mit vier Freunden oder Fremden bestritten werden. Das Missionsdesign ist dabei eher Simpel gehalten und wiederholt sich nach einiger Zeit. Ihr müsst euch definitiv darauf einstellen, Missionen immer wieder zu spielen, da die Belohnungen am Ende nicht garantiert sind. Aber gerade das, macht den Reiz von Shinobi Striker aus: Den eigenen Charakter aufmotzen, neue Outfits oder Ausrüstung freischalten und Ninjutsus lernen. Die Ninjutsu Fähigkeiten, sollte man je nach Missionstyp anpassen, denn einige Aufgaben sind mit dem entsprechenden Ninjutsu besser zu meistern. Schade, dass man nicht verschiedene Ninjutsu-Sets speichern kann, sondern immer wieder aufs Neue manuell auswählen muss. Ganz anders als im Einzelspieler Modus, wirken einige Missionen im Team schon fast zu leicht. Neben den Kooperativen Missionen, gibt es natürlich auch die Versus Kämpfe gegen andere Spieler. In Vier gegen Vier Teams dürft ihr euch ganz nach dem Vorbild des Anime, die Jutsus an den Kopf werfen. Die Kämpfe in Shinobi Striker sind dabei erfreulich spannend und abwechslungsreich, es braucht zwar eine gewisse Eingewöhnungszeit, aber wenn man den Dreh erst einmal raus hat und sich die Umgebungen zu Nutze macht, entfaltet das Spiel eine gewisse Tiefe. Mit stupidem drauflosrennen, ist man meistens leichte Beute für das gegnerische Team. Gekonntes Manövrieren durch die Arenen ist das A und O. In unserem Test liefen alle Online Sessions reibungslos und ohne Verzögerung, also genau die richtige Atmosphäre für ein online Arena-Kampfspiel.

Fazit

Naruto to Boruto: Shinobi Striker ist ein interessantes online Arena-Kampfspiel im Naruto Universum geworden. Der Grafikstil kann auf ganzer Linie überzeugen und sieht dem Anime zum verwechseln ähnlich. Leider gibt es für Solo-Spieler an der Singleplayer Front nicht viel zu holen. Der Multiplayer Part jedoch, macht durch das tiefgreifend, taktische Kampfsystem und dem Herumexperimentieren mit den Ninjutsus, einen Heidenspaß.


  • tolle Anime Optik
  • passender Soundtrack
  • ausgereiftes Kampfsystem
  • spaßige Mehrspieler Kämpfe
  • kein Story Modus
  • keine Speicherfunktion der Ninjutsu-Sets
  • unfaires Missionsdesign im Einzelspieler
(Sascha Djodaki)
(weitere Reviews anzeigen)

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