Warhammer 40.000 Inquisitor Martyr

Warhammer 40.000 Inquisitor Martyr
Anzahl der Spieler nicht Netzwerkfähig mit Trophäen ohne 3D ohne PlayStation Move
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Publisher:
Entwickler:
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Altersfreigabe:
HD-Auflösung:
-
Tonformat(e):
Dolby 5.1
Netzwerkfähig:
Nein
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
11.05.2018
PlayStation 4 Review
Story
 
7,0
Grafik
 
7,0
Sound
 
9,0
Singleplayer
 
7,0
Multiplayer
 
7,0
Gesamt
 
7,4
geschrieben am 25.08.2018
Der Entwickler NeocoreGames aus Budapest hat bereits mit der „The Incredible Adventures of Van Helsing“ Reihe Erfahrung im Action-RPG Genre sammeln können. Mit dem neuen Titel Warhammer 40.000 Inquisitor: Martyr verlassen sie nun aber das Gothic-Noir Setting. Es geht zu den Space Marines in das dystopische 41. Millenium. Gelobt sei der Imperator!

Story

Wir schlüpfen in die Rolle eines Inquisitors, einem Geheimagent der die Sicherheit des Imperiums überwacht und im Namen des Imperators dessen uneingeschränkte Macht repräsentiert. Hierbei sind dem Inquisitor keinerlei Grenzen gesetzt und ihm stehen, falls notwendig, alle Mittel und sämtliche Unterstützung jeder imperialen Organisation zur Verfügung. Beim Durchstreifen des Caligari Sektors treffen wir auf das verschollen geglaubte, riesige Kloster-Festungswrack „Martyr“. An Bord der Martyr treffen wir auf Spuren von Großinquisitor Klosterheim und machen uns umgehend auf die Suche. Doch dank der dämonischen Kräfte an Bord wird das Ganze nicht zu einem Routineauftrag, sondern entwickelt sich zum Horrorszenario welches unser gesamtes Können erfordert.

Grafik

Wenn man über Warhammer 40.000 redet, denkt man unweigerlich an dessen düsteren, gotisch angehauchten unverwechselbaren Look. Riesige Raumschiffe, massiv gepanzerte Space-Marines, Maschinenwesen und die vom Chaos korrumpierten Gegenstücke dazu. All das findet sich vorlagengetreu umgesetzt und detailverliebt im Spiel wieder. 
Die geschickt eingesetzten Beleuchtungseffekte lassen die düsteren, vom Chaos gezeichneten und oftmals überwucherten, Gänge des Raumkollosses noch bedrohlicher erscheinen. Die Animationen der Spielfigur sowie der Gegner sind allesamt sehr gut.
 Getestet wurde auf der PS4 Pro. Hier stehen ein Qualitätsmodus mit 1440p sowie ein 1080p Modus, zur Verfügung. Der 1080p Modus soll für eine bessere Framerate sorgen, so jedenfalls die Theorie. Tatsächlich schaut es aktuell aber so aus, dass beide Modi unter Performanceproblemen leiden, sodass völlig egal ist, welchen man ausgewählt hat. Besonders wenn sehr viel auf dem Bildschirm los ist und man z.B. einen gegnerischen Stützpunkt angreift, geht die Framerate merklich in den Keller und das Spiel fängt deutlich an zu ruckeln. Hier kann man nur inständig hoffen, dass NeocoreGames schnell nachbessert und dem Spiel per Patch eine bessere Performance verpasst. Die derzeitige Performance sorgt leider für eine deutliche Abwertung der ansonsten sehr gelungenen Grafik.

Sound

In Sachen Sound zeigt sich das Spiel von der Schokoladenseite und klingt zu jeder Zeit genau so, wie man sich ein Spiel mit Warhammer 40k Hintergrund vorstellt. Epische Klänge, orchestrale Tracks, treibende Beats sowie düstere Musikuntermalung, alles ist vorhanden und wird zu passender Zeit eingespielt. Hinzu kommen sehr gute Soundeffekte sodass Waffen und Psy-Kräfte satt und Umgebungsgeräusche realistisch klingen. Besonders gut gelungen ist die bewusst pathetische englische Sprachausgabe, die den Charakteren regelrecht Leben einhaucht und für die richtige Stimmung sorgt.

Singleplayer

Zu Spielbeginn stehen drei Inquisitorklassen zur Auswahl. Der Psioniker welcher sich neben diversen Waffen auch seine Psi-Kräfte und die Macht des Warp zu Nutzen macht, der Kreuzritter, eine schwer gepanzerte, Space-Marine ähnliche Kampfmaschine oder die weibliche Assassine, blitzschnell und tödlich. Alle drei splitten sich zudem noch in drei Unterklassen auf die aber lediglich festlegen, wie euer Startequipment (Bewaffnung, Rüstung) aussehen wird. Wie auch im Genreprimus Diablo wird das Spiel in der isometrischen Perspektive dargestellt. Per rechtem Stick kann die Kamera gedreht oder in das Spielgeschehen gezoomt werden. Überall wo es Deckungsmöglichkeiten gibt können diese, per kurzem Druck auf L1, genutzt werden. Zwei Waffensets, zwischen denen im Spiel per R3 gewechselt werden kann, können vom Inquisitor getragen werden. Da die Tasten des Controllers allesamt gut belegt wurden, ist die Steuerung schnell verinnerlicht und man kann sich vollkommen auf das Spielgeschehen konzentrieren. Je nach verwendeter Waffe werden unterschiedliche Attacken ermöglicht, je nach Rüstung zugehörige Spezialattacken. Da während einer Mission auf das Inventar nicht zugegriffen und somit das Waffensetup auch nicht mehr geändert werden kann, sollte man sich vor Antritt einer Mission überlegen mit welchen Waffen und welcher Rüstung man den Inquisitor bestückt. Ein Automatikgewehr hat z.B. eine hohe Feuerrate muss aber irgendwann nachgeladen werden, ein Lasergewehr benötigt zwar kein Nachladen, überhitzt dafür aber nach längerem Dauerfeuer. Und dann gibt es noch Situationen in denen Nahkampfwaffen ebenfalls Sinn machen, nimmt man also lieber einen Zweihandhammer oder ein Kettenschwert samt Schild mit in die Schlacht oder doch besser einen Flammen oder Granatwerfer? Waffen gibt es reichlich und da sich jede Waffe anders spielt kann man sich an dieser Stelle nach Herzenslust austoben. Die brachiale Brutalität der zahlreichen Waffen wird gnadenlos demonstriert. So enden z.B. Angriffe mit dem Kettenschwert oder schwerem Bolter in wahren Blutfontänen. Wie schon erwähnt kann in einer laufenden Mission nicht auf das Inventar zugegriffen werden. Beute die also währenddessen aufgenommen wird verbleibt im Inventar verstaut. Nach Abschluss einer Mission geht es per Teleport zurück auf das Schiff eures Inquisitors, dem zentralen Hub. Hier könnt ihr die erhaltenen Fähigkeitspunkte in komplexe Skill Trees investieren. Beute anlegen, verkaufen oder lagern oder Multiplayer Missionen starten. Im weiteren Spielverlauf können zusätzliche NPCs wie z.B. ein Adeptus Mechanicus freigeschaltet werden, der dann auch das Zerlegen und Herstellen von Ausrüstung ermöglicht.

Multiplayer

Nachdem unser Inquisitor nach absolvieren der Tutorial-Missionen im eigentlichen Hub angekommen ist, sind an dieser Stelle auch die verschiedenen Multiplayer Modi (Online, Couch-Koop und PvP) verfügbar.

Der online Multiplayer kann mit bis zu drei weiteren Inquisitoren bestritten werden. Je nachdem wie viele Spieler teilnehmen, wird an der Schwierigkeitsschraube gedreht und die Gegner werden stärker. Ein schnelles Durchrushen à la Diablo führt in diesem Modus also nicht zum Erfolg, sondern mit Sicherheit zum schnellen Tod. Hier sind Taktik und Absprache gefragt um siegreich zu sein. Der lokale Koop bzw. Couch-Koop Modus hat leider den Nachteil, dass der Spieler der euch zur Seite steht keinen Charakter-Progress erfährt. Er kann lediglich einen aus den drei Klassen generierten und eurer Spielfigur von den Werten her angepassten Inquisitor spielen. 
Im PVP-Modus könnt ihr in einer speziellen Kampfarena gegeneinander antreten und euch gegen andere Spieler behaupten.

Fazit

Warhammer 40.000 Inquisitor: Martyr macht auch auf der Konsole einen guten Eindruck. Zugegeben, es gibt hier und da kleine technische Probleme und besonders Gelegenheitsspieler werden sich vermutlich von den teilweise komplexen Menüs erschlagen fühlen. Wer es aber hasst bei jeder Gelegenheit an die Hand genommen zu werden und sich stattdessen lieber intensiv mit einem Spiel befasst um vieles selber herauszufinden, der wird seine Freude haben. Fans des Warhammer 40.000 Universums kommen mit Inquisitor Martyr definitiv auf ihre Kosten und kriegen neben einem soliden ARPG auch sehr viel Fan-Service geboten. Auch Genreliebhaber können gerne einen Blick riskieren.
  • Warhammer 40.000 Universum sehr gut eingefangen
  • viel 40k Hintergrundinfos und Wissen
  • stimmungsvolle Cutscenes
  • guter Soundtrack
  • motivierendes Levelsystem
  • komplexe Spielmenüs die Einarbeitung erfordern
  • aufgrund der komplexen Spielmenüs nicht sehr Einsteigerfreundlich
  • Performance schlecht (Framerateneinbrüche)
  • Lokaler Koop nur mit vorgefertigten Charakteren möglich, kein Progress
  • einige Übersetzungsfehler
(Björn Cuber) 

(weitere Reviews anzeigen)

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