Hellblade: Senua’s Sacrifice (PSN)

Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Sprachen:
Untertitel:
Menüsprache:
Altersfreigabe:
Ungeprüft
HD-Auflösung:
Anzahl-Spieler:
1
Netzwerkfähig:
Nein
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
08.08.2017

PS4-Spiel Bewertungen

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bewertet am 07.10.2020 um 11:44
#1
Hellblade Senua's Sacrifice ist von dem Entwickler Ninja Theory und Ninja Theory sind dem einen oder anderen vielleicht ein Begriff. Mir sind die bekannt durch Heavenly Sword, Enslaved: Odyssey To The West und DmC: Devil May Cry. Gute Spiele, die ich aber nie ausgiebig genug gezockt habe. Hellblade ist nun das erste Game, das Ninja Theory als Independent-Developer gemacht hat.

Das Game hat mich in einer zwiegespaltenen Stimmung hinterlassen. Die Performance and Präsentation ist grandios. Dafür, dass Hellblade ohne Unterstützung eines großen Publishers produziert wurde, sieht es unglaublich gut aus und hört sich gut an. Auf der technischen Seite gibt es nichts zu bemängeln. Die Grafik ist der Hammer und kann sich mit vielen teuren Spielen locker messen. Das Design der Welt und die Charaktermodelle sind wunderschön realisiert worden und der Sound ist für mich selten so immersiv gewesen wie hier.

Auch ist die Story nicht ohne, denn hier kommt ein gravierend psychologischer Aspekt ins Spiel. Direkt zu Beginn wird man mit einer Warnung begrüßt, die auf verstörend wirkende Elemente hinweist. Genau das kriegt man hier. Eine Story über eine Kriegerin, die stets leidet, ergänzt durch verstörende Bilder und Effekte.

Das alles klingt ganz cool und Hellblade ist für diese Erfahrung durchaus spielenswert. Die Diskrepanz des ganzen ist das monotone Gameplay-Design. Das ist der Aspekt des SPIELS, das mich enttäuscht hat. Es ist sowas von monoton, dass ich mich sehr oft gelangweilt. Das Gameplay besteht aus nichts weiter als laufen -> einfache Puzzles lösen -> kämpfen und repeat. Dieser Verlauf zieht sich durch die gesamten 6-7 Stunden Spielzeit. Das wäre ja nicht so schlimm wenn das Game nicht so inhaltsleer wäre. In den verschiedenen Arealen gibt es nichts zu entdecken. Collectibles gibt es in Form von Lorestones und selbst die motivieren nicht wirklich. Um von einAreal ins nächste zu gelangen, muss man Puzzles lösen. Die basieren alle auf der einen Grundidee -> Runen suchen. Die lassen sich u.a. in Form von geworfenen Schatten z.B. finden. Dann gibt es noch den Combat und der ist erbärmlich. Schwerer/schneller Schlag, blocken und ausweichen. Keine Variationen. Es gibt zwar einen Fokus-Modus aber der verlangsamt nur die Gegner oder macht dieselben Gegnertypen, die in Geistform auftauchen, angreifbar. Apropos Gegner. Die bestehen immer nur aus den 5 oder 6 gleichen Typen und sind selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad super einfach zu erledigen. Genau so verhält es sich mit den Bosskämpfen.

Ich hatte keinen allzu großen Spaß mit dem Spiel. Die Präsentation ist wie bereits gesagt, phänomenal aber das Gameplay ganz schön lahm. Muss sich jeder selber ein Auge von machen.
Spieldauer mit 3
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Spielspass mit 2
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0
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1 Bewertung(en) mit ø 3,75 Punkten
 
GRAFIK
5.0
 
SOUND
5.0
 
SPIELSPASS
2.0
 
SPIELDAUER
3.0

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