The Surge

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Menüsprache:
Altersfreigabe:
HD-Auflösung:
-
Tonformat(e):
Dolby 5.1
Netzwerkfähig:
Nein
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
16.05.2017
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Story
7,0
 
Grafik
9,0
 
Sound
9,0
 
Atmosphäre
9,0
 
Singleplayer
8,0
 
Gesamt
8,2
Der Entwickler Deck 13 aus Frankfurt am Main hat sich in der Videospielszene nicht zuletzt durch Titel wie Venetica oder Lords of the Fallen, was in Fachkreisen auch als deutsches Dark Souls betitelt wird, einen guten Namen gemacht. Das Action-Rollenspiel Genre liegt Deck 13 jedenfalls ganz offensichtlich. Mit The Surge liefert Deck 13 nun erneut ein waschechtes Action-RPG ab, diesmal jedoch nicht mit Dark Fantasy Hintergrund sondern finsterer Science-Fiction. Wie sich das „Souls-like“ Sci-Fi Action-RPG spielt werden wir im nun folgenden Test analysieren.

Story

CREO, so lautet der Name des hippen Megakonzerns der es sich zur Aufgabe gemacht hat die Zukunft, mithilfe von moderner Robotik, besser zu machen. CREO will die Welt wieder in Einklang bringen, den Pfad in die Zukunft ebnen und ökologische Katastrophen verhindern. So verspricht es jedenfalls das Image Video des Konzerns, das sich unser Protagonist Warren soeben anschaut. Auch er will ein Teil von CREO sein und so zögert er nicht lange und drückt den „Join us now“ Button. Aber Warren hat noch andere Gründe, von denen an dieser Stelle jedoch nichts verraten werden soll. Als Warren wenig später nach einer Operation erwacht, besitzt er neben einem Exoskelett auch kybernetische Implantate welche ihm übermenschliche Kräfte verleihen. Doch irgendetwas ist gewaltig schief gelaufen, wieso wird er plötzlich von Drohnen angegriffen? Warum wurden aus den anderen „Arbeitskollegen“ willenlose Cyberzombies und warum gleicht der zuvor so beeindruckende CREO-Komplex nun einem riesigen Maschinenfriedhof?

Grafik

Deck 13s hauseigene Grafikengine „Fledge“ zeigt sich in Sachen Grafik von ihrer besten Seite. Sie präsentiert The Surge in Full HD mit überwiegend konstanter Bildrate, realistischen Beleuchtungseffekten, starkem Leveldesign, scharfen Texturen, extrem detaillierten Charaktermodellen und tollem Art-Design. Sämtliche Animationen schauen hervorragend aus und besonders die brachiale Gewalt des Exoskeletts und der stellenweise riesigen Maschinengegner kommt sehr gut rüber.

Sound

Neben einer guten Lokalisation mit professionellen Synchronsprechern bietet The Surge auch eine ausgezeichnete, dynamische Musikuntermalung sowie wirkungsvolle Surround Effekte bei denen man sich hier und da sogar mal paranoid nach hinten umdreht und nach dem Rechten schaut. Insgesamt also ein rundum gelungenes industrielles Klangpaket.

Atmosphäre

Das gute Zusammenspiel von stimmigem Prolog, Story, düsterer Grafik, passender Musikuntermalung sowie dynamischen Surround Effekten erzeugt eine schaurig schöne Sci-Fi Atmosphäre. Das macht sich ganz besonders in den dunklen Fabrikabschnitten bemerkbar, hier sieht man nämlich nur das, was einem die Scheinwerfer des eigenen Exoskeletts zeigen und muss sich ansonsten auf sein Gehör verlassen.

Singleplayer

Nach einem überraschenden Prolog und einem überaus gelungenen Intro, das durch Mark und Bein geht, schlüpfen wir in die Rolle von Warren. Dieser ist, wie auch viele seiner Gegner, mit einem leistungssteigernden Exoskelett und kybernetischen Implantaten ausgestattet. Jenes Exoskelett ist gleichzeitig auch das Herzstück von The Surge und ermöglicht in Punkto Ausrüstung und Charakterentwicklung eine enorme Vielfalt. Die Idee dahinter ist simpel und zugleich genial. Trefft ihr auf einen Gegner, der eine Waffe oder ein Rüstungsteil trägt welches ihr gerne selber nutzen möchtet, kann dieses durch das gezielte Anvisieren des entsprechenden Körperteils im Kampf abgetrennt und für den eigenen Gebrauch weiterverwendet werden. Umgesetzt wird das Ganze in brutalen Finishing-Moves welche die Altersfreigabe von 18 Jahren mehr als rechtfertigen, besonders dann wenn diese sich in Zeitlupe abspielen. Klassische Charakterklassen gibt es keine, ihr legt durch die individuelle Bestückung des Exoskeletts sowie die Auswahl der Implantate selber fest, ob Warren als schwer gepanzerte, träge Kampfmaschine oder als agiler Nahkämpfer in die nächste Materialschlacht zieht. Auch die Waffenauswahl kann stets der Situation entsprechend angepasst und selbst bestimmt werden. Je nach Gegner können also Exoskelett, Waffen und an Medi-Stationen sogar die Implantate umkonfiguriert werden. Komplettiert man alle Teile einer bestimmten Rüstung, gibt das sogar einen Set-Bonus. Aufgrund des Schwierigkeitsgrades sowie der nicht zu unterschätzenden Gegner, erinnert das Gameplay an From Softwares „Souls“ Spielereihe. Stets sollte man sein Gegenüber bzw. dessen Angriffsmuster genau studieren um entsprechend gegenwirken zu können. Ausweichen, kontern, blocken je nach Situation. Einmal nicht aufgepasst oder den Gegner unterschätzt und Warren findet sich auf dem Boden wieder. Das trifft ganz besonders auf die imposant in Szene gesetzten Bosse zu. Ohne Taktik ist hier nichts zu machen und man beißt schneller ins Gras als es einem lieb ist. The Surge verfügt über einen fordernden Schwierigkeitsgrad, wird aber zu keiner Zeit unfair oder unschaffbar. Da hilft nur üben, üben, üben. Wird Warren im Kampf besiegt, kehrt er zurück in die Service-Station und verliert das bis dahin gesammelte Altmetall. Wenn er es aber schafft, in einer gewissen Zeit zum Todesort zurückzukehren, kann er das verlorene Loot dort wieder einsammeln. Auch das kennt man aus den Souls Games, nur waren es hier Seelen und kein Altmetall. Beides ist jedoch notwendig um den Charakter bzw. in The Surge den Kern des Exoskeletts zu verbessern. Je stärker der Kern umso mehr Implantate und Maschinenteile können verwendet werden. Was einem das Spiel an dieser Stelle nicht erklärt, was aber auch in Lords of the Fallen schon so war ist folgendes: Je mehr Altmetall Warren bei sich trägt, umso höher ist der Faktor des Altmetalls das er beim Besiegen von Gegnern erhält. Ob man nun also eher den ertragreichen aber riskanten Weg wählt, oder sein Altmetall lieber sicher in der Service Station zwischenparkt bleibt einem selber überlassen.

Fazit

Man kann auch The Surge die Ähnlichkeit zur Souls Reihe nicht absprechen, durch das innovative Kampfsystem hebt sich das Spiel aber an dieser Stelle ab. Das gezielte Abtrennen von Rüstungsteilen oder das gezielte Angreifen von Schwachstellen der Gegner bringt das gewisse Etwas mit sich. Auch macht es unheimlich Spaß, Warrens Exoskelett weiter aufzurüsten, neue Bauteile zu ergattern und in den verschachtelten Leveln jeden Stein umzudrehen und so manche Abkürzung oder versteckte Items zu finden. Nach gut 30-40 Spielstunden bester Unterhaltung ist Deck 13s Sci-Fi-Horror-Trip vorbei und die Credits flimmern über den Bildschirm. Dank der New Game Plus Option kann es aber direkt von vorne losgehen, meine Motivation dazu ist jedenfalls weiterhin vorhanden.
  • bedrückende Sci-Fi Atmosphäre
  • imposantes Industrie-Setting
  • tolles, verschachteltes Leveldesign
  • innovatives Kampf- & Lootsystem
  • grandioses, stimmiges Intro
  • stimmiger Soundtrack
  • fordernder aber nicht unfairer Schwierigkeitsgrad
  • gutes Gameplay
  • Grinding
  • zu wenig Gegnertypen
  • hektische Kameraführung
(Björn Cuber)
(weitere Reviews anzeigen)
geschrieben am 19.05.2017

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SOUND
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