Berserk and the Band of the Hawk

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Untertitel:
Altersfreigabe:
HD-Auflösung:
-
Tonformat(e):
Dolby 5.1
Netzwerkfähig:
Nein
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
24.02.2017
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Story
8,0
 
Grafik
6,0
 
Sound
8,0
 
Singleplayer
6,0
 
Gesamt
6,9
Berserk! Das brutal, dunkle Fantasy-Action-Drama schlechthin. Das Magnum Opus von Schöpfer Kentaro Miura, begeistert seit Jahrzehnten Manga und Anime Fans weltweit. Die einzigen und letzten Videospieladaptionen liegen viele Jahre zurück und sind auf den Dreamcast und die PS2 zurückzuführen. Aus der Omega Force Schmiede erreicht uns nun: Berserk and the Band of the Hawk für die PS4. Wie sich die Massenschlachten nach Dynasty Warriors Manier im Berserk Universum spielen, schauen wir uns genauer im Test an.

Story

In Berserk and the Band of the Hawk begleiten wir Guts, den Hauptcharakter, durch eine mittelalterliche Epoche des Krieges. Als Weise geboren, kennt er nur dem Kampf und das Schwert. Guts ist ein Einzelgänger, geplagt von einer geheimnisvollen Vergangenheit, streift er als Söldner durch das von Feldzügen und Elend geplagte Land. Wie das Schicksal so will, trifft er eines Tages auf die Bande der Falken und schließt sich nach einem verlorenen Duell mit Anführer Griffith, der Gruppe an. Griffith verfolgt zielstrebig seinen Traum, Herrscher eines eigenen Königreiches zu werden. Schon bald werden die Bande der Falken und das Schicksalhafte Bündnis von Guts und Griffith auf die Probe gestellt. Das Spiel folgt dabei der Anime Filmtrilogie, welche im goldenen Zeitalter spielt, aber auch weitere Episoden aus der Anime Serie und dem Manga werden bedient. Die Geschichte ist ein absolutes Fantasy Meisterwerk, die Frage ist jedoch, wie wird sie im Spiel implementiert und wird sie der Vorlage überhaupt gerecht? Schön ist auf jeden Fall, dass für die Zwischensequenzen, Szenen aus dem Anime verwendet wurden. Weniger schön ist jedoch die Aneinanderreihung dieser Filmschnipsel, die dadurch stellenweise ihre eigentliche Bedeutung verlieren und letztlich der Vorlage absolut nicht gerecht werden. Hinzukommt, dass vieles einfach zensiert bzw. gekürzt wurde. Abseits der Zwischensequenzen wird die Story mit kleinen Ingame Szenen und Dialogen weitererzählt. Die Story wird dem Spiel entsprechend zwar sehr viel kürzer, aber solide wiedergegeben. Trotzdem empfehlen wir Berserk in Form des Mangas oder Animes kennenzulernen, das Tempo des Spiels ist für eine ordentliche Story- und Charakterentwicklung einfach unangemessen.

Grafik

Auf der PS4 läuft Berserk and the Band of the Hawk mit einer Auflösung von 1080p und 30 Bildern pro Sekunde, wobei die Bildrate stellenweise ins Taumeln kommen kann. Charaktermodelle können sich sehen lassen und sind originalgetreu modelliert und entsprechend solide gezeichnet. Die Umgebungsgrafik ist meist in bräunlichen Farben gehalten, Abwechslung oder Vielfalt sucht man bei den Texturen vergebens. Auch die Kampfanimationen wirken steif und etwas unbeholfen, wobei die Spezialeffekte vieles wieder rausholen. Im Berserk Manga bzw. Anime, geht es ziemlich rabiat zur Sache, abgetrennte Körperteile und literweises Blut ist da keine Seltenheit. Im Spiel taucht die Rote Farbe zwar auch auf, zerstückelte Gliedmaßen suchen wir aber die meiste Zeit vergebens. Lediglich im „Frenzy Mode“, den wir für kurze Zeit aktivieren können, gibt es minimal Gehacktes. Schade eigentlich, da dies einen großen Teil der Serie ausmacht und auch zur düsteren Atmosphäre beiträgt, hier hätte ein höherer Gewaltgrad mal wirklich der Kunst gedient.

Sound

Das Spiel präsentiert sich mit japanischer Sprache und englischen Texten/Untertiteln, auch wenn es sich bei den Sprechern um die original Stimmen handelt, wäre deutsche Sprache bzw. Untertitel doch angemessen gewesen, da es hierzulande eine deutschsprachige Veröffentlichung des Mangas und Animes gibt, welche dadurch eben auch eine gewisse Fangemeinde mit sich bringt. Dennoch sind die original Synchronsprecher qualitativ absolut klasse und werden von vielen Anhängern von Guts und Co. ohnehin bevorzugt. Beim Sounddesign, bleibt sich Berserk and the Band of the Hawks treu. Die Musikstücke sind allesamt stimmig und der Anime Vorlage nachempfunden. Abgesehen davon, tragen Kampfgeschrei und das Spezialeffekt Feuerwerk zur Soundkulisse bei.

Singleplayer

Berserk and the Band of the Hawk ist ein reines Hack and Slash aus der Omega Force Schmiede und besinnt sich auf alte Tugenden des Studios, simple hau drauf Action ohne allzu hohe Ansprüche. Das Kampfsystem beruht dabei auf dem einfachen „zwei Knöpfe Prinzip“, leichte Angriffe werden mir schweren verknüpft. Jeder Charakter besitzt eine Hauptwaffe, gepaart mit einigen kleinen Nebenwaffen, wie z.B. Armbrust oder Pfeilgeschosse. Diese Nebenattacken haben einen Cooldown, müssen also nach jedem Benutzen erst wieder aufgeladen werden. Zu guter Letzt gibt es natürlich noch eine Spezialleiste, ist diese aufgefüllt, gehen wir in den „Frenzy Mode“ und vernichten per Knopfdruck alles was sich bewegt. Das Kampfsystem ist dabei so simpel, dass man nach kurzer Zeit schon alles gesehen hat. Kann man sich damit anfreunden, wird man seinen Spaß haben, sucht man irgendwas anderes außerhalb des Gemetzels, sucht man vergebens. Ein paar kleine Gegner platt machen, Frenzy Anzeige füllen und alles niedermähen, das Ganze wird quasi dauerhaft wiederholt bis der Daumen abfällt. Das alles wäre bei weitem nicht so repetitiv, wenn es wenigstens eine Vielzahl von Charakteren gäbe, insgesamt gibt es nämlich nur Acht spielbare Figuren. Diese unterscheiden sich zwar alle in der Spielweise, doch hat man sich schnell an der geringen Anzahl der Moves und Kämpfer satt gesehen. Außerdem übernehmen wir im Story Modus die meiste Zeit die Rolle von Guts, mitten im Kampf wechseln darf man leider nicht. Fan Favoriten wie Pippin oder Skull Knight fehlen zudem gänzlich. Neben dem automatischen Aufsteigen des Charakters, dürfen wir verschiedenen Accessoires anlegen, diese lassen sich dann auch weiter ausbauen, um unsere Attribute zu boosten. Auflockerung im Dauergemetzel gibt es mit den ab und an auftretenden Bossgegnern, hier muss man schon mal blocken oder ausweichen. Wäre da nicht die miserable Lock-On Funktion und die nicht ganz optimale Kamera, die oft nachjustiert werden muss, würden diese auch Spaß machen. Problem ist, dass bei anvisierten Gegnern, die Attacken einfach nicht in deren Richtung gehen, hier muss man dann manuell nachbearbeiten. Nach dem Story Modus, gibt es leider nicht mehr allzu viel zu entdecken. Im „Free Mode“ begeben wir uns mit beliebigem Charakter in bereits absolvierte Story Missionen oder versuchen uns im „Endless Eclipse“ Modus gegen 100 Ebenen von Gegnern. Omega Force hat es diesmal wohl nicht für wichtig gehalten einen Kooperativen Mehrspieler Part bereitzustellen, dieser war mittlerweile zum Standard des Genres geworden.

Fazit

Berserk and the Band of the Hawk ist ein traditionelles Hack and Slash wie es in Buche steht. Ironischerweise ist der Titel traditioneller als die neuen Dynasty Warriors Ableger, Grund dafür sind das zu simple Kampfsystem und die magere Charakterauswahl. Während andere Spiele aus dem Omega Force Entwicklerstudio immer versuchen neue Mechaniken und Spielweisen vorzustellen, geht Berserk and the Band of the Hawk einen Schritt zurück zum Ursprung der Massenschlachten. Eine Empfehlung bleibt somit nur Liebhabern des Genres auszusprechen, konnte man aber mit der 1 gegen 1000 Dauerprügelei bisher nichts anfangen, wird Berserk sicherlich nichts daran ändern.
  • gute Charaktermodelle
  • für Kenner Story gut zusammengefasst
  • Anime Zwischensequenzen
  • original japanische Sprecher
  • originalgetreue Sounduntermalung
  • Spielablauf eintönig
  • zu simples Kombosystem
  • nur 8 spielbare Charaktere
  • für Neulinge Story zu abgehackt präsentiert
  • schwammige Bildrate
  • schwammige Lock-On Funktion und Kamera
  • keine deutsche Texte und Untertitel
(Sascha Djodaki)
(weitere Reviews anzeigen)
geschrieben am 28.02.2017

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GRAFIK
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SOUND
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SPIELSPASS
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