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Alien Rage (PSN)

Publisher:
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Altersfreigabe:
HD-Auflösung:
Tonformat(e):
Dolby 5.1
Anzahl-Spieler:
1, 2-12 online
Netzwerkfähig:
Ja
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
23.10.2013
 
Story
4,0
 
Grafik
7,0
 
Sound
7,0
 
Singleplayer
6,0
 
Multiplayer
4,0
 
Gesamt
5,4
Mit Alien Rage liefert City Interactive einen reinrassigen Science-Fiction Shooter. Dieser kann im PlayStation Store zum aktuellen Preis von 14,99€ runtergeladen werden. Unmengen an durchschlagenden Waffen, Armeen von Aliens und 14 actiongeladene Level verspricht der Entwickler. Mal sehen, ob der Titel wirklich rein und rassig ist…

Story

In einer fernen Zukunft sind die Erdölreserven der Erde fast aufgebraucht. Eine Alternative muss her und die ist schnell gefunden – Promethium. Dieses Zeug findet man recht häufig auf gerade vorbeitreibenden Asteroiden, das Problem scheint gelöst. Doch der Abbau ist sehr aufwendig und schwierig. Doch es gibt noch einen anderen Interessenten an dieser neu entdeckten Ressource, das Alienvolk der Volus. Diese sind technologisch der Menschheit auch die ein oder andere Nasenlänge voraus und Profis im Abbauen des Promethiums. Die cleveren Menschen forcieren eine Allianz, der die Volus zustimmen, mit der klitzekleinen Einschränkung, dass man es nicht für militärische Zwecke verwendet. Wirtschaftliche Zwecke schön und gut, aber das ist ja auch ein bisschen langweilig. Also beschließt irgendein hochrangiger Militäroffizier, sich das Zeug mal genauer anzuschauen und daraus was Feines zu bauen. Als die Volus das erfahren, bricht die Hölle los, denn diese verstehen bei Wortbruch absolut keinen Spaß. Als sie die komplette Besatzung der gemeinschaftlichen Promethium-Mine niedermetzeln werden aus Freunden erbitterte Feinde.

Grafik

Die Entwickler haben sich viel Mühe gegeben die Schauplätze passend zum Sci-Fi Szenario zu gestalten. Es gibt einige nette Lichteffekte, die viel zur Atmosphäre beitragen und es gibt viele nette Details, die für Stimmung sorgen. Wir sind im Weltraum, auf einem Asteroiden, in einer Mine und das merkt man auch. Immer wieder stechen einem optische Kleinigkeiten ins Auge, die man zwar schon in diversen anderen Titeln gesehen hat und die einen nicht umhauen, doch die Präsentation merklich aufwerten. Man muß dann aber auch leider feststellen, dass man auch auf einige unscharfe Texturen trifft und das sich das Design, besonders in den Innenbereichen, häufig wiederholt. Etwas Abwechslung wäre hier wünschenswert gewesen. Trotzdem können Darstellung und Performance insgesamt zufriedenstellen.

Sound

Der Titel bietet lediglich englische Sprachausgabe, mit deutschen Untertiteln. Das ist zu verkraften, denn so viele Dialoge gibt es nicht. Die Sprecher machen einen guten Job und die Untertitel sind passend übersetzt. Die Waffensounds sind recht gelungen und die verschiedenen Typen unterscheiden sich akustisch auch. Strahlenwaffen klingen also anders als Projektilwaffen oder Sprengstoffe. Das hält man sich für selbstverständlich, aber es gibt immer wieder Kandidaten die in dieser Disziplin negativ auffallen. Die verschiedenen Umgebungen sind auch durch stimmige Soundeffekte untermalt. Eine weitere Aufwertung der Atmosphäre. Der Soundtrack ist recht cool, nervt aber nach einer gewissen Spielzeit ein wenig, da es an Abwechslung fehlt und die Musik immer wieder aufs Neue einsetzt.

Singleplayer

Wie bei einem Shooter nicht anders zu erwarten geht es darum, alle Gegner aus dem Weg zu räumen, die sich einem so in den Weg stellen. Das macht durch die, bereits erwähnten, nett gestalteten Areale und das umfangreiche Arsenal auch etwas Spaß. Um das Ganze etwas aufzuwerten gibt es, wie in vielen anderen Vertretern des Genres, ein paar Dinge zum einsammeln. Es geht hier um Audiologs, die ein wenig die Hintergrundgeschichte durchleuchten. Witzig ist, dass es sich hier nicht um einen netten Bonus handelt, sondern man quasi gezwungen wird, diese zu suchen und zu finden. Im entsprechenden Dialog dazu heißt es tatsächlich „Du MUSST die Audiologs finden.“. Das ist allerdings nicht ganz verkehrt, so hat man neben dem Ausschalten der Gegnerhorden noch eine weitere Aufgabe, sprich eine zusätzliche Motivation. Die Steuerung ist für einen Shooter typisch belegt und sollte kein Problem darstellen. Gelegentlich wirkt sie etwas schwammig, ist aber insgesamt in Ordnung. Was die Entwickler sich allerdings dabei gedacht haben, über abgeschossenen Gegner eine Punktzahl auftauchen zu lassen, bleibt deren Geheimnis. Das kratzt ein wenig an der tollen Atmosphäre. Der Counter im HUD reicht da vollkommen. Die Punkte haben auch einen Zweck und dienen zur Freischaltung diverser Boni. Unser Held besitzt nämlich drei zusätzliche Ausrüstungsslots für die sich einige nette Sachen erspielen lassen. Zusätzliche Waffen, mehr Energie, zusätzliche Gesundheit und noch einiges mehr. Diese Unterstützung ist auch gar nicht so verkehrt, denn das Spiel ist relativ schwer. Nicht nur die Bosskämpfe haben es in sich. Diese sind zwar nicht besonders spektakulär oder knifflig, aber die Oberaliens können eine Menge verkraften und einige auch gehörig austeilen. Aber man kommt auch so im Spielverlauf immer wieder an knifflige Stellen, wenn die Gegnerscharen mal etwas zahlreicher ausfallen. Es gibt aber nicht nur Punkte zu sammeln, man kann auch dicke Minuspunkte, wenn man friedliche Arbeit über den Haufen schießt. Man sich beim Spielstart nicht von den Beschreibungen der Schwierigkeitsgrade täuschen lassen. Die Texte dazu lesen sich zwar wie die typischen Stufen „Leicht“, „Mittel“ und „Schwer“, heißen aber nicht umsonst „Anspruchsvoll“, „Schwer“ und „Brutal“.

Multiplayer

Netterweise haben die Entwickler auch einen Mehrspieler-Modus eingebaut. Leider kommt man bei diesem schnell zu dem Urteil das man sich die Arbeit hätte sparen können. Zwei Spielmodi, Deathmatch und Team-Deathmatch. Beide sind sehr beliebt und sollten vorhanden sein. Doch ausschließlich darauf zu setzen ist nicht mehr zeitgemäß. Zudem gibt es nur vier Karten, die sich alle sehr ähneln.

Fazit

Alien Rage ist keinesfalls ein schlechtes Spiel. Allerdings werden Hardcore-Zocker entweder einen Bogen drum machen oder den Titel mal eben „im vorübergehen“ durch zocken. Gelegenheitsspieler werden viele hochklassigere Alternativen finden. Da kann eventuell nur der recht günstige Preis punkten. Was auch immer einen Spieler zu Alien Rage führt, für mehr als einmal durchspielen wird es nicht reichen.
  • recht ordentliche Präsentation
  • gelungene Atmosphäre
  • günstiger Preis
  • etwas schwer
  • Multiplayer-Modus etwas schwach
  • es fehlt ein wenig Abwechslung
(mar)
(weitere Reviews anzeigen)
geschrieben am 21.01.2014
1 Bewertung(en) mit ø 3,50 Punkten
 
GRAFIK
4.0
 
SOUND
4.0
 
SPIELSPASS
3.0
 
SPIELDAUER
3.0

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