ArcaniA - The Complete Tale

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Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Sprachen:
Untertitel:
Menüsprache:
Altersfreigabe:
HD-Auflösung:
Tonformat(e):
Dolby 5.1
Anzahl-Spieler:
1
Netzwerkfähig:
Ja
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
28.05.2013
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Story
7,0
 
Grafik
6,0
 
Sound
7,0
 
Singleplayer
7,0
 
Gesamt
6,6
Mit Arcania – Gothic 4 erscheint im Oktober 2010 der vierte Teil der Gothic-Reihe für den PC und die Xbox 360. Zum gleichen Zeitpunkt sollte das Spiel auch auf der Playstation 3 veröffentlicht werden, wurde dann aber verschoben. Dies wurde damit begründet, dass man auch für Sonys Konsole die gleiche Qualität und den optimalen Spielspaß bieten möchte, wie für die anderen Systeme. Dann ging Publisher „Jowood“ insolvent und das Spiel stand auf der Kippe. Der Publisher Nordic Games übernahm das Projekt und im Zuge dessen verschwand auch aus lizenzrechtlichen Gründen der Name Gothic 4 aus dem Titel. Nach mehreren Anläufen und wiederholten Terminverschiebungen um mehrere Monate soll das Spiel nun endlich Ende Mai diesen Jahres unter dem Titel ArcaniA – The Complete Tale veröffentlicht werden. Mit enthalten ist das Add-On ArcaniA - Fall of Serratif, welches als einziges von mehreren geplanten Erweiterungen veröffentlicht wurde. Nun liegt die finale Version von ArcaniA – A Gothic Tale vor und steht auf dem Prüfstand. Hinweis: Wer bereits auf einem anderen System den Anfang des Spiels erlebt hat wird möglicherweise etwas vermissen. Zu Beginn der Geschichte träumt der Held und diese (kurze) Traumsequenz war ursprünglich spielbar. Bei der PS3 Version wurde dieser Teil des Spiels von den Entwicklern entfernt. Dies hat keine größeren Auswirkungen auf das Spielerlebnis, sollte aber nicht unerwähnt bleiben.

Story

König Rhobar III. (dem einen oder anderen bereits aus vorherigen „Gothic“-Spielen bekannt) hat das gesamte Festland erobert und unter seiner Krone vereint. Doch nun möchte er auch das östlich gelegene Inselreich, mit der Hauptinsel Argaan, in sein neu geschaffenes Reich eingliedern. Dazu bricht er mit einer riesigen Flotte aus Kriegsschiffen, bemannt mit einer gewaltigen Armee, auf um sein Ziel zu erreichen. Während des Feldzugs zeigt sich, dass der Herrscher nicht mehr er selbst ist. Eine böse Macht scheint ihn zu lenken. Unser namenloser Held, ein Schafhirte, weiß von alldem noch nichts. Von einem bösen Traum geplagt (in dem sich ein Ritter durch eine brennende Höhle voller Dämonengestalten kämpft – Stichwort Traumsequenz), liegt er schlafend in einem Dörfchen auf der Insel Feshyr, nahe der Hauptinsel Argaan. Seine Freundin Ivy weckt den zukünftigen Helden und erlöst ihn aus seinem finsteren Traum. Denn der Herr ohne Namen und dem schlechten Schlaf möchte seine geliebte Ivy heiraten und soll deswegen bei ihrem Vater, dem Dorfvorsteher vorsprechen. Dieser legt dem Bewerber direkt mal drei Prüfungen auf, die es zu bestehen gilt, um die Hand der Tochter zu erlangen. Doch bald darauf hat der frischgebackene Held ganz andere Probleme, und damit ist nicht die bisher geheim gehaltene Schwangerschaft von Freundin Ivy gemeint, denn dunkle Wolken ziehen am Horizont auf…

Grafik

Wenn das Spiel beginnt und Ritter Finstertraum erwacht, glaubt zumindest der Spieler noch zu träumen. Hässliche Texturen und ein paar unnatürlich aussehende Schattenwürfe treffen mit voller Wucht, wie eine Lanze bei den Ritterspielen. Auf Dauer wird es aber etwas erträglicher. Insgesamt hat man versucht mit einigen netten Licht- und Schattenwechseln doch etwas Atmosphäre zu vermitteln. Trotzdem ist das Spiel nicht wirklich hübsch. Dafür sind einfach zu viele matschige Texturen vorhanden und diese laden recht häufig auch noch sehr verzögert nach. Ab und zu macht sich dann auch etwas nerviges Clipping bemerkbar. Insgesamt hat sich die Optik gegenüber der Xbox360 – Version aber in einigen Bereichen verbessert. Die Texturen sind etwas höher aufgelöst (ähnlich der PC – Version), die Figuren wurden überarbeitet und mit Antialiasing (Kantenglättung) hat man versucht, die Darstellung zu optimieren. Zudem läuft das Spiel nun etwas flüssiger. Nett sind auch die Tag- und Nachtwechsel oder plötzlich einsetzender Regen. Trotzdem ist das gesamte Gerüst, wie bereits erwähnt, alles andere als hübsch.

Sound

Das Spiel ist mit einer deutschen Sprachausgabe versehen und die ist ziemlich gut gelungen. Die meisten Sprecher sind absolut passend und tragen die Dialoge gekonnt vor. Wahlweise darf man das Spiel aber auch komplett auf Englisch spielen. Wenn man durch die Landschaft streift nimmt man eine Menge an Umgebungsgeräuschen wahr und es entwickelt sich eine solide Geräuschkulisse. Doch an einigen Stellen fehlt dann leider komplett die akustische Untermalung. Oft setzen Geräusche auch urplötzlich ein oder hören zu spät auf (zum Beispiel bei erschlagenen Kreaturen). Der Soundtrack ist aber insgesamt recht gelungen und versprüht ein bisschen Rollenspiel-Flair.

Singleplayer

Nach der Introsequenz in der von der drohenden Invasion Rhobar III. erzählt wird, wacht man also als namenloser Held auf und wird umgehend in das Abenteuer geworfen. Viele Steuerungselemente sind altbekannt, die Menüführung relativ simpel und übersichtlich. Die Steuerung ist insgesamt recht gut. Auch Kämpfe sind problemlos zu meistern, egal ob mit Schwert, Bogen oder Zauberei. Im späteren Spielverlauf darf man auch eigene Tränke brauen oder Gegenstände herstellen. Dies wird durch ein recht simples System ermöglicht. Ebenso so simpel ist auch die Charakterentwicklung. Im Gegensatz zu den Vorgängern oder anderen Rollenspielen, gestaltet sich das Ganze überschaubar und recht eingeschränkt. Es gibt fünf Fähigkeiten und drei Zauber, auf die man bei einem Stufenanstieg seine verdienten Punkte verteilen darf. Feste Klassen gibt es auch nicht. Es gibt zwar Nahkämpfer, Bogenschützen und Magier, doch wird dies nur durch die angelegte Ausrüstung bestimmt. Alle drei Kampfvarianten sind sowieso jederzeit über die Steuerung zugänglich. Schwimmen kann unser Held auch nicht und mit Taschendiebstahl hat er ebenfalls nichts am Hut. Beide Fähigkeiten benötigt er aber auch nicht. Alle Ziele sind auf dem Landweg zu erreichen und aus Truhen darf man sich jederzeit bedienen (auch wenn der Besitzer daneben steht). Man ist halt meistens nett zueinander im Inselreich. Ab und zu ist es dann doch mal nötig ein Schloss zu knacken, dazu gilt es dann ein simples Mini-Spiel zu lösen. ArcaniA gestaltet sich insgesamt recht linear und die einzelnen Gebiete sind nicht besonders groß. Hat man alle Aufgaben erledigt, ist die Karte wie leergefegt und man kann weiterziehen, wenn man ohnehin nicht nur der Hauptstory folgt. Zur schnelleren Reise gibt es ein paar Teleporter, deren Nutzen aber im Spielgeschehen etwas untergeht. Auffällig ist leider auch die beschränkte Gegner-KI. Gegner stehen sich häufig selber im Weg, vergessen das Angreifen oder sind schlichtweg viel zu träge.

Fazit

Als „Gothic“-Fan hat man mit Sicherheit „ArcaniA“ schon auf dem PC gespielt. Immerhin hatte man dazu zweieinhalb Jahre Zeit. Also kann sich der Titel nur an konsolentreue Rollenspieler richten. Die haben ja nicht allzu viel Auswahl, sind aber durch das komplexe „Dragon Age“ und das zusätzlich noch toll aussehende Skyrim recht verwöhnt. Für ein Rollenspiel ist der Titel auch in einigen Belangen etwas zu einfach gestrickt, aber mit Fantasy-Action hat es auch absolut nichts am Hut. Vielleicht ist das aber ein möglicher Vorteil den gerade Einsteiger oder Gelegenheitsspieler zu schätzen wissen. Da ArcaniA – The Complete Tale kein Vollpreis-Titel ist, darf man (als Genre-Fan) trotzdem ruhig einen Blick wagen und erhält rund 20 Stunden Abenteuer.
  • gute Steuerung
  • passende Sprecher
  • gelungener Soundtrack
  • technisch oft enttäuschend
  • recht linear
(mar)
(weitere Reviews anzeigen)
geschrieben am 05.05.2013

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2 Bewertung(en) mit ø 3,88 Punkten
 
GRAFIK
4.0
 
SOUND
4.0
 
SPIELSPASS
3.5
 
SPIELDAUER
4.0

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