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The Cabin in the Woods

Gestartet: 05 Dez 2011 22:25 - 174 Antworten

Geschrieben: 03 Feb 2013 21:44

McFly

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So nun gesehen und abgehakt.
Leider nichts neues, in keinster Weise. Vielleicht in Nuancen und wieder beweist Wheddon das er zwar gut ist und solide arbeiten kann bzw Vorlagen schreiben kann, aber nicht so überragend ist, wie so oft dargestellt.

Spoiler(!)
Die Idee mit einer Institution die Dämonen kontrolliert hat er schon mal eine ganze Staffel bei Buffy durch gezogen. Und in der Mitte des Filmes war die Luft raus. Ausser Buffy und Avengers hat er für mich nichts bemerkenswertes zur Filmwelt beigetragen. Und ja, ich zähle auch Firefly dazu.

max 6/10
Geschrieben: 04 Feb 2013 00:44

hannibal09

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Auch endlich gesehen, und war wirklich begeistert.
Die Story wirkte frisch und überraschungsreich, und spielt gekonnt mit den Genreregeln. Der Cast ist überzeugend vor allem haben mir hier Richard Jenkins und Bradley Whitford gefallen, und Chris Hemsworth ist ja hier noch in einer Rolle zu sehen die er weit vor seinem Thor Engagement gedreht hat.
Das Ende des Films fand ich auch Klasse, wo ich jedoch noch hin und hergerissen bin ob ich eine Fortsetzung möchte oder nicht. Würde mir beides gefallen.
Joss Whedon und Regisseur Drew Goddard haben in vergangenen Interviews schonmal erwägt das eine Fortsetzung nicht unwahrscheinlich ist.

Abschliessend von mir eine 9/10!!!


Geschrieben: 01 Nov 2014 00:55

Endymion

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Hab den Film gerade gesehen. Hatte ihn mir extra für Halloween aufgehoben. Leider fand ich ihn wirklich schlecht.

Ich habe schon verstanden, was er ausdrücken wollte.

Spoiler(!)
Wir sind die Götter, für die immer die selben 5 Stereotypen geopfert werden müssen in Horrorfilmen und wir lehnen uns auf, wenn es mal nicht so läuft. - Das ganze war kein Horrorfilm, sondern sollte eigentlich nur demonstrieren, wie die Horrorfilme seit langem gemacht werden und dass sie der ewig gleiche Trott sind und die Massen sich damit abspeisen lassen, bzw. dies sogar fordern.

Vielleicht bin ich zu sehr Horrorfan, der zu viele Horrorfilme gesehen hat die eine ganz andere Handlung haben, als dass ich das unterstreichen könnte. Ich würde mal sagen in den 80ern haben wirkliche viele Horrorfilme auf diese Weise funktioniert. Aber schon mit Scream wurde das parodiert und auf die Schippe genommen (und weit aus besser, möchte ich hier mal hinzufügen).

Und auch Tucker and Dale vs. Evil parodieren Horrorfilme besser.

Man braucht sich doch nur mal Insidious, the Ring, the Others oder der Fluch von Darkness Falls anschauen. In keinem davon findet man diese Konstellation. Klar gibt es hin und wieder noch Filme die damit arbeiten, aber die Horrorfilme die in den letzten Jahren wirkliche Erfolge waren, arbeiten auf einer ganz anderen Ebene. Selbst Saw zielt auf etwas ganz anderes ab.

Vielleicht könnte man Whedon vorwerfen, dass er 2 Jahrzente zu spät dran ist. Wäre der Film noch vor Scream rausgekommen, wäre er eventuell aktuell gewesen. Aber seit Dollhouse ist Whedon sowieso Hit&Miss. Mal macht er was echt tolles, dann wieder nur Murks. Dies hier wirkt für mich wie gewollt aber nicht gekonnt, oder auch viel vorgenommen aber am Ziel vorbeigeschossen.

Aber wenn man sich so durch die Foren und Bewertungen liest, scheint der Film doch viele Fans zu finden. Aber gibt kaum jemanden der ihn ok findet. Die Leute finden ihn entweder brilliant oder lahm, hab ich so das Gefühl. Ich gehöre eindeutig zu Letzteren.


Geschrieben: 01 Nov 2014 10:59

Anthrazen

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Ich habe mich sehr lange mit dem Film rumgeschlagen. Ich denke neben Deinen sehr guten Beobachtungen über Cabin in the Woods bleibt am Ende noch viel Spielraum für das Subtile ihn ihm.

Gruß Lukas

Geschrieben: 08 Feb 2015 01:56

Connor J. Macleod

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The Cabin in the Woods

Joss Whedon + Drew Goddard. Drehbuch + Regie. Die Kombi funktionierte bei Buffy & Angel schon großartig und vieles was Whedon anfasst, wird Gold. Als Regisseur von Avengers, Serenity, als Erfinder von Kultserien wie Firefly, bei diesem Mann passt alles. Mit 'The Cabin in the Woods' wagt er sich als Produzent und Drehbuchschreiber tiefer in den Horror als damals mit Buffy. Goddard als Regisseur macht genauso alles richtig, wie Whedon auf seinen Positionen. Es entsteht ein absurder, humorvoller, klischeehafter und extrem spaßiger Schinken der sich nicht sonderlich ernst nimmt. Das macht ihn besonders.

Worum geht es? 5 junge Leute, eine Hütte im Wald. Muss man da mehr zu sagen? Klingt wenig originell und wie jeder x-beliebige Backwood-Slasher oder so. Was Whedon & Goddard hier abliefern ist aber wesentlich mehr als das. Man nimmt einige Klischees, absurde Situationen, Stereotypen und wirft diese in einen Topf, gepaart mit irren Ideen die einem die Kinnlade runterklappen lassen.

Der Film ist auf eine charmante Art und Weise intelligent und setzt sich schön von der breiten Masse an Horrorfilmen ab und geht bei einigen Klischees die genutzt werden doch ganz eigene Wege die ziemlich neu sind. Am bekanntesten aus der Gruppe ist wohl Marvel-Star Chris Hemsworth (Thor) der hier weniger die Muckis spielen lässt sondern eher einen Normalo spielt. Unter anderem hat man auch Whedon-Entdeckung Amy Acker dabei, die immer eine tolle Figur macht. Weitere Darsteller will ich als Überraschung nicht verderben, deshalb am besten den Film anschauen. Auch über die Handlung kann ich nicht mehr verraten ohne dem Film was vorweg zu nehmen. Deshalb rate ich an dieser Stelle auch davon ab irgendeinen Trailer zu schauen oder eine Inhaltsangabe zu lesen.

Ähnlich wie die Scream-Reihe werden Klischees des Genres hier zerlegt und auf den Arm genommen. Der Mythos hinter sämtlichen Horrorfilmen wird hier mit viel Humor und Augenzwinkern durch den Kakao gezogen, doch gänzlich muss man auf Brutalität oder Schockmomente nicht verzichten, da bleibt einem als Genrefan noch einiges. Aber auch so kommt da viel frischer Wind in diese Sparte Film, was dem ganzen sehr gut tut. Viel weniger eine müde Neuauflage von einem Franchise, sondern vielmehr ein origineller Beitrag der sicherlich einiges verändert. Auch die Sicht der Zuschauer auf Horrorfilme.

The Cabin in the Woods ist sicherlich kein Meisterwerk, dennoch ein äußerst spaßiger Beitrag zu einem Genre das sowas zwischendurch auch mal nötig hat. Viel unterhaltsamer als das x-te Remake von 'Texas Chainsaw Massacre' oder die 15 Fortsetzung von Freitag der 13. Hier hat man vieles richtig gemacht. Auch wenn der Film oftmals intelligent und extrem spaßig ist, gibt es doch die typische Logiklücken die dem Film ab und an einen bitteren Beigeschmack geben. Aber verdammt, es ist ein reiner Spaßfilm. Das Fazit zum Film, den Ereignissen, dem Ende?

'What the Hell..?'

8/10


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