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Bridge of Spies (Tom Hanks im neuen Spielberg Film)

Gestartet: 05 Juni 2015 19:34 - 26 Antworten

Geschrieben: 01 Dez 2015 10:13

Sawasdee1983

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Sawasdee1983 guckt fleißig Serien

Zitat:
Zitat von TrondeAkjason
Und ja Pierre, deine Meinung kenne ich schon:p

:rofl::thumb:
MfG Pierre

Sawasdee1983
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Geschrieben: 07 Dez 2015 23:38

Diverphil

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Hi ihr!
Heute war ich im hoch angepriesenen Film "Bridge of Spies - Der Unterhändler" von Steven Spielberg und das war mein Eindruck:
Im Jahre 1975 ist der Kalte Krieg auf seinem Höhepunkt angelangt. James B. Donovan (Tom Hanks) ist ein Versicherungsanwalt in NY-Brooklyn und vertritt gerade eine wichtigen Klienten als die CIA bei ihm aufkreuzt und ihn um Hilfe bittet. Er erfährt, dass er einen gefangenen Sowjet-Spion verurteilen soll und willigt nach anfänglichem Zögern dann ein ihn zu verteidigen. Die Beweislage scheint erdrückend und seinem Klienten droht die Todesstrafe. Inzwischen rüstet die US Airforce U2-Bomber mit Spionagekameras aus und soll über feindlichem Gebiet Aufklärungsflüge machen. Als Donovan davon efährt erwägt er den Spion in der Hinterhand zu halten, falls einer der amerikanischen Piloten abgeschossen werden sollte. So schafft er es vor Gericht tatsächlich dies durchzusetzen. Kurz darauf wird tatsächlich einer der U2-Bomber abgeschossen und der Pilot gefangen genommen. Nun soll Donovan im kriegsgebeutelten Berlin mit den Russen über einen Austausch verhandeln und begibt sich auf eine Reise deren Ausgang völlig ungewiss ist. Wird er es schaffen?
Der Film lebt vor allem von den wirklich gelungenen Kulissen in Berlin und dem Ne York der 50er-Jahre. Jeder einzelne Darsteller ist perfekt in seiner Rolle verankert und man erkennt viele bekannte Gesichter, Der Hauptkritikpunkt des Films ist seine Lauflänge bzw. die sehr zähe Erzeilweise des Films. Es dauert am Anfang fast 30min bis sich der Flair nach und nach zeigt. Zudem hält sich der Soundtrack oft sehr zurück, was dem Film eher einen neutralen Touch gibt. Zudem leidet dadurch auch etwas die eigtl. Kriegsdramatik des Kalten Krieges, was durch teils eher oberflächliche und zu glatt wirkende Inszenierung gerade im Mittelteil noch verstärkt.
Insgesammt hat der Film schon einen tollen Eindruck der damaligen Zeit mit tollen Bildern und Darstellern vermittelt. Mit einer etwas strafferen Erzählweise und einem etwas besseren Soundtzrack hätte man diesem Film mehr Dramatik verpassen können. Leider hat er nicht den Flair und Spannungsgrad wie The Imitation Game, der somit auch mein persönlicher Film des Jahres 2015 bleibt, da ihm im Gegensatz zu dem Allan Turing-Drama einfach das Salz in der Suppe fehlt. Dafür gibt es von mir 7/10P!
Geschrieben: 08 Dez 2015 01:08

BigTicket

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Du hast da nen Zahlendreher drin....sollte wohl 1957 heissen und nicht 1975 ;)
Ich muss erst wissen was Sie können!
Ich bin der Beste!

Ok...dann tun Sie es....
Geschrieben: 08 Dez 2015 03:52

Diverphil

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Ups sry danke für den Hinweis. Is korrigiert.
Geschrieben: 08 Dez 2015 03:52

Diverphil

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Zitat:
Zitat von Diverphil
Hi ihr!
Heute war ich im hoch angepriesenen Film "Bridge of Spies - Der Unterhändler" von Steven Spielberg und das war mein Eindruck:
Im Jahre 1975 ist der Kalte Krieg auf seinem Höhepunkt angelangt. James B. Donovan (Tom Hanks) ist ein Versicherungsanwalt in NY-Brooklyn und vertritt gerade eine wichtigen Klienten als die CIA bei ihm aufkreuzt und ihn um Hilfe bittet. Er erfährt, dass er einen gefangenen Sowjet-Spion verurteilen soll und willigt nach anfänglichem Zögern dann ein ihn zu verteidigen. Die Beweislage scheint erdrückend und seinem Klienten droht die Todesstrafe. Inzwischen rüstet die US Airforce U2-Bomber mit Spionagekameras aus und soll über feindlichem Gebiet Aufklärungsflüge machen. Als Donovan davon efährt erwägt er den Spion in der Hinterhand zu halten, falls einer der amerikanischen Piloten abgeschossen werden sollte. So schafft er es vor Gericht tatsächlich dies durchzusetzen. Kurz darauf wird tatsächlich einer der U2-Bomber abgeschossen und der Pilot gefangen genommen. Nun soll Donovan im kriegsgebeutelten Berlin mit den Russen über einen Austausch verhandeln und begibt sich auf eine Reise deren Ausgang völlig ungewiss ist. Wird er es schaffen?
Der Film lebt vor allem von den wirklich gelungenen Kulissen in Berlin und dem Ne York der 50er-Jahre. Jeder einzelne Darsteller ist perfekt in seiner Rolle verankert und man erkennt viele bekannte Gesichter, Der Hauptkritikpunkt des Films ist seine Lauflänge bzw. die sehr zähe Erzeilweise des Films. Es dauert am Anfang fast 30min bis sich der Flair nach und nach zeigt. Zudem hält sich der Soundtrack oft sehr zurück, was dem Film eher einen neutralen Touch gibt. Zudem leidet dadurch auch etwas die eigtl. Kriegsdramatik des Kalten Krieges, was durch teils eher oberflächliche und zu glatt wirkende Inszenierung gerade im Mittelteil noch verstärkt.
Insgesammt hat der Film schon einen tollen Eindruck der damaligen Zeit mit tollen Bildern und Darstellern vermittelt. Mit einer etwas strafferen Erzählweise und einem etwas besseren Soundtzrack hätte man diesem Film mehr Dramatik verpassen können. Leider hat er nicht den Flair und Spannungsgrad wie The Imitation Game, der somit auch mein persönlicher Film des Jahres 2015 bleibt, da ihm im Gegensatz zu dem Allan Turing-Drama einfach das Salz in der Suppe fehlt. Dafür gibt es von mir 7/10P!


Selbstverständlich 1957!:cool:
Geschrieben: 20 Jan 2016 11:49

Bigdanny75

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Fand den Film von Anfang bis Ende sehr gut Tom hanks wie gewohnt hervorragend.
Freu mich auf eine zweite Sichtung auf bd
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Geschrieben: 29 Feb 2016 09:22

Baelsan

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Baelsan ..you have great rage in your heart!

Ich könnte McFlys Kritik eigentlich komplett übernehmen, weil mit seinen genannten Punkten hat er Recht :D

Klischees von vorn bis hinten, tristes Deutschland, "strahlendes" Amerika.
Der Film ist Hollywoods Ansicht des kalten Krieges, von keinem anderen als unser Historiendrama Held Spielberg. Dazu noch das perfekte amerikanische Rechtssystem - so möchte man es dem Zuschauer verkaufen :p - und dazu im Vergleich unser bitteres Ostdeutschland.

An sich hat es mich nicht gestört, aber einen leichten Beigeschmack hat es schon. Wenn man es außen vor lässt, ist der Film eigentlich nett anzuschauen und Tom Hanks weiß wie immer zu überzeugen.
Ich frage mich jedoch, ob mir der Film persönlich ohne Tom Hanks genauso gut gefallen hätte!? ;)
Der Nebendarsteller hat mir am meisten Spaß gemacht zuzuschauen "Would it help?" ..der Rest der Cast sagte mir kaum etwas, ist aber auch ehrlich gesagt nicht bei mir hängengeblieben.

Liest sich nun irgendwie als wäre der Film kein Meisterwerk, ist er auch nicht und ich denke Spielberg kann es besser. Dennoch hat er mich gut unterhalten und die Musikuntermalung hat mir ebenfalls gut gefallen.
Ob ich ihn mir jedoch erneut anschauen würde? Ich denke nicht, aber reinschauen kann man mal.

8/10

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