Schwarz, schwärzer - FILM NOIR #3

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11. April 2018

Hallo verehrte Filmfreunde,

Erneut habe ich ein paar erlesene Perlen der schwarzen Serie gesichtet und zwei davon waren mir bisher gänzlich unbekannt. Umso mehr hab ich mich nach der Sichtung von "Black Angel" und "Cause for Alarm" gefreut diese Perlen entdeckt zu haben. Es ist grandios!  Aber mal hübsch und entschleunigt der Reihe nach:

 

Schwarzer Engel / Vergessene Stunde (Black Angel) 1946

Dan Duryea, June Vincent, Peter Lorre. Regie: Roy William Neill

 

alt textDie Sängerin Mavis Marlowe wird in ihrem Appartement ermordet. Ihr Geliebter Kirk Bennett findet die Leiche, gerät in Panik und läuft schnurstracks davon. Unterwegs wird er allerdings von dem Zimmermädchen der Sängerin gesehen. Schnell gerät er unter Mordverdacht und unter ziemlichen Druck meldet er sich schließlich bei der Polizei. Diese wittert einen einfachen Fall und der anschließende Prozess endet damit das Bennett zum Tode wegen Mordes verurteilt wird. Seine Ehefrau Catherine ist allerdings von dessen Unschuld überzeugt und versucht den wahren Täter zu finden. Schließlich findet sie in Martin, dem einstigen Ehemann von Mavis Marlowe einen Verbündeten. Der erfolglose Musiker ertränkt allerdings seine Sorgen und Gefühle für die Verflossene stetig im Alkohol. Dennoch drängt die Zeit, denn die Todesstrafe wird bald vollzogen und zudem begeben sich die beiden in allergrößte Schwierigkeiten...

Zugegeben: Einige Parallelen zu "Zeuge gesucht" ( siehe Blog #2 ) sind nicht von der Hand zu weisen. Dennoch fährt "Black Angel" alles auf was ein Film Noir zu bieten hat und hält ständig die Spannung aufrecht. Los Angeles dient hier als schimmernde, glitzernde Kulisse in der sich so viele die Chance auf den großen Wurf im Showbiz erhoffen. Das das leider nicht jedem gelingt kann man auch hier bei "Black Angel" eindrucksvoll beobachten. Zwiespältige Nachtclubbesitzer - wie hier wunderbar von Peter Lorre verkörpert -  beuten die Talente aus und biedern sich den jungen Damen auf ekelhafte Weise an. Der Strurz in Drogen und Alkohol ist bei vielen nur eine Frage der Zeit. Dan Duryea überzeugt in der Rolle des glücklosen Musikers der sich nachwievor nach seiner Exfrau sehnt und mehr und mehr dem Alkohol verfällt. Nächtelang zieht er im Selbstzerstörungsmodus durch schäbige Bars nur um sich weiter zugrunde zu richten. Nachdem er versucht Catherine zu helfen ihren Gatten aus der Todeszelle zu holen schöpft er Hoffnung auf ein besseres Leben nur um es im Nachhinein noch brutaler und unerbittlicher entrissen zu bekommen. Denn das einzige wonach er sich sehnt ist schlicht und einfach: Liebe. Liebe auf die er nicht zu hoffen braucht, solange er seinen Lebnensstil nicht radikal ändert und versucht seinem Leben eine neue positive Einstellung zu erlauben. Ein Antiheld, vergessen hinter einer glitzernenden Fassade einer Großstadt. "Black Angel" hat eine ganz eigenartige, bedrückende Atmosphäre die aussschließlich von ihren Darstellern lebt. Das Ende überrascht trotz der interessanten Wendung dann doch irgendwie nicht - hier macht dann der deutsche Alternativtitel "Vergessene Stunde" erst ein wenig Sinn. Ein Film voller Poesie, Tragik, Spannung und interessanten Figuren. "Black Angel" ist schlicht und einfach: Pechschwarz. Sehr zu empfehlen!

Bildquelle: https://www.amazon.de/Schwarzer-Engel-Dan-Duryea/dp/B0015TZTTC/ref=sr_1_2?s=dvd&ie=UTF8&qid=1521649146&sr=1-2&keywords=schwarzer+engel

 


 

Die Wendeltreppe (The Spiral Staircase) 1945

Dorothy McGuire, George Brent, Ethel Barrymore. Regie: Robert Siodmak

 

alt textEin irrer Serienmörder hat es auf körperlich kranke und seelisch angeschlagene Frauen abgesehn. In einem alten Landsitz pflegt die stumme Helen die Hausherrin und inzwischen Bettlägerige Mrs. Warren. Helen spricht nach einem traumatischen Ereignis in ihrer Kindheit kein Wort mehr. Mrs. Warren ist jedenfalls zutiefst besorgt und fürchtet Helen könnte ein Opfer des Mörders werden. Sie legt ihr nahe noch in der selben Nacht das Haus zu verlassen. Der zuständige Hausarzt sieht die Lage ähnlich und möchte Helen - für die er auch privat Gefühle entwickelt - helfen den Landsitz zu verlassen.  Als in dem Haus kurze Zeit später wirklich ein Mord geschieht überschlagen sich in einer Gewitternacht die Ereignisse und Helen muss eher um ihr Leben bangen als sie geahnt hat...

Oh was für ein stimmungsvoller und prächtiger Krimi. Ich bin wirklich jedesmal aufs neue äußerst angetan, denn "The Spiral Staircase" vereint auch heimlich so manches Genre. Die Geschichte ist relativ am Anfang des 19. Jahrhunderts in Neu England angesiedelt und spielt hauptsächlich auf einem alten Landsitz, außerhalb der nächst größeren Ortschaft. Das Setting und die Atmosphäre erinnern oftmals an einen schönen Gothic-Gruselfilm. Unter anderem auch ein Genre für das ich so schwärme :-) Robert Siodmak treibt es inzenatorisch mit dem Spiel von Licht und Schatten hier so richtig auf die Spitze und der Fokus liegt definitiv auf mehr Schatten, welche den Film noch geheimnisvoller und dichter machen. Diese Szenerie wird noch deutlicher im Keller - wo mit Sicherheit nicht nur Wein gelagert wird, sondern noch so manch dunkles Geheimnis ;-) Dorothy McGuire spielt die Rolle der stummen Helen sehr professionell und glaubwürdig und man kann gar nicht anders als mit ihr mitfiebern. Am Ende werden wir mit den Beweggründen des Killers konfrontiert, welche ganz und gar abstoßend sind genau wie seine Taten. "The Spiral Staircase" ist ein sehr spannender, prachtvoll inszenierter Psychothriller mit wunderbaren Darstellern. Funktioniert prima in einer schönen Gewitternacht :-)

Bildquelle: https://www.amazon.de/DIE-WENDELTREPPE-Siodmak-Dorothy-McGuire/dp/B00GC2AP2S/ref=sr_1_2?s=dvd&ie=UTF8&qid=1521523239&sr=1-2&keywords=die+wendeltreppe

 


 

Grund zur Aufregung (Cause for Alarm) 1951

Loretta Young, Barry Sullivan, Bruce Cowling. Regie: Tay Garnett

 

alt textNach einer lauen, fliedergeschwängerten Sommernacht, bricht ein sonniger, heißer Tag in einer kleinen beschaulichen Vorstadtsiedlung voller putziger Einfamilienhäuser an. Die junge Ellen startet mit dem gewohnten Hausputz in den Tag und pflegt  zudem führsorglich ihren Herzkranken Gatten der das Bett hüten muss. Besagter Gatte hat allerdings nicht mehr alle Latten am Zaun und vermutet fälschlicherweise das seine Frau ihn mit dem Hausarzt betrügt. Blind vor Eifersucht und Rache schmiedet er einen fiesen Plan um seiner Frau das Leben zur Hölle zu machen. Heimlich schreibt er einen Brief an den Staatsanwalt in dem er seine Frau der Untreue und des Mordversuchs beschuldigt. Im Anschluss bittet er Helen eben diesen Brief dem Postboten mitzugeben wenn dieser seine Runde macht. Nichts ahnend übergibt Helen kurz darauf den Brief und fortan beginnt für die arme Frau der wohl schlimmste Tag ihres Lebens...

Herrlich! Da leg ich ohne große Erwartungen einen mir bisher unbekannten Film in den Player, werde einfach wunderbar positiv überrascht und dann freu ich mich immer so wie hier :-). Wenn "The Spiral Staircase" noch sehr düster und schattenreich war, so wird die hiesige Handlung hier in die sonnenhelle, spießbürgerliche Vorstadidylle getragen. Der Schein trügt, denn hinter diesen schnuckeligen Fassaden passieren die wohl meist gemeinsten Untaten. Die hinreißende Loretta Young verkörpert die ahnungslose, gebeutelte, Blut und Wasser schwitzende Helen sehr intensiv und voller Hingabe. Nicht nur das sie plötzlich mit einer bisher nie dagewesenen Bedrohung zu kämpfen hat, muss sie sich auch noch wegen zu neugierige Nachbarn und nervtötende, spontan auftretende Verwandte rumärgern. Die Story hat sicher die ein - oder andere Schwäche, aber die Umsetzung ist richtig gut gelungen und man wird auf eine spannende, kurzweilige Achterbahnfahrt mitgenommen. Ein feiner und gemeiner Film Noir mit guten Darstellern und schöner sonniger Kulisse. In Deutschland ist lediglich diese DVD erhältlich, allerdings ist das Cover etwas falsch: Loretta Young stimmt, aber der New Yorker Hintergrund nicht. Die Handlung spielt nämlich in einem Vorort von Los Angeles. Warum das so ist, weiß ich nicht.... Wollt es nur noch erwähnen.

Bildquelle: https://www.amazon.de/Cause-Alarm-Grund-zur-Aufregung/dp/B00E00GWVM/ref=sr_1_1?s=dvd&ie=UTF8&qid=1521523352&sr=1-1&keywords=grund+zur+aufregung

 


 

Der dritte Mann (The Third Man) 1949

Joseph Cotten, Alida Valli, Orson Welles. Regie: Carol Reed

 

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Der amerikanische Schriftsteller Holly Martins erhält von seinem langjährigem Kumpel Harry Lime das Angebot zu ihm nach Wien zu kommen da er einen aussichtsreichen Job für ihn habe. Das kommt Martins gar nicht unrecht, denn sein Autorendasein wirft nicht gerade ein übbiges Einkommen ab und somit ist er ziemlich blank. Gerade als er in Wien angekommen ist erhält er die Nachricht das sein Freund bei einem Unfall ums Leben gekommen sei. Ungläubig bezüglich der Unfalltheorie stellt Martins bald selbst Nachforschungen an und versucht mit Hilfe von Anna, der Exgeliebten von Harry Lime Licht ins Dunkel zu bringen. Gemeinsam versuchen sie einen weiteren Zeugen, den sogenannten dritten Mann zu finden, der beim Unfallhergang wohl anwesend war...

Die Geschichte spielt direkt im Jahr 1949 und das ist nicht ganz unwichtig für den Film. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Hauptstadt Österreichs in fünf Zonen unterteilt: Die Amerikanische, Britische, Französische, Russische und das Zentrum Wiens war International. Dort florierte der Schwarzmarkt für unter anderem Zigarettenschmuggel, Benzinschmuggel usw. Filme sind ein Stück weit ein Zeitdokument und bei "Der dritte Mann" kann dies allzu deutlich sehen. Das vom Krieg ziemlich stark beschädigte Wien sieht man fast während der gesamten Filmdauer. Bilder von zerstörten Häusern und Trümmerhaufen lassen nur erahnen wie das Inferno einschlug. Dies trägt unweigerlich zur einzigartigen und etwas bedrückenden Atmosphäre bei. Die Szenerien ansich sind brillant umgesetzt. Das Spiel von Licht und und Schatten zwischend den Häusern ist bemerkenswert und das Finale in der Wiener Kanalisation ist einfach umwerfend inzeniert. Expressionismus pur! Der Film wird weitgehend von Joseph Cotton und Alida Valli getragen die sich hier perfekt ergänzen. Alida Valli´s Charakter ist nicht leicht zu durchschauen und ihre Abschlussszene am Ende auf dem imposanten Hauptfriedhof sagt eigentlich alles. Der Rest des erlesenen Casts macht seine Sache ebenfalls sehr gut und Orson Welles stiehlt im Verlauf des Films allen die Schau. Ein rundum perfektes Ensemble. "Der dritte Mann" ist ein spannender, wendungsreicher Krimi mit interessanten Figuren, bei dem das Prädikat "Besonders wertvoll" wie die Faust aufs Auge passt. Selbst der typische Soundtrack mit dem Zitherinstrument ist genial integriert und setzt sich im Ohr fest. Ein echter Filmklassiker!

Bildquelle: http://www.bluray-disc.de/blu-ray-filme/der-dritte-mann-blu-cinemathek-blu-ray-disc

 


 

Das verlorene Wochenende (The Lost Weekend) 1945

Ray Milland, Jane Wyman, Phillip Terry. Regie: Billy Wilder

 

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Don Birnan ist ein erfolgloser Schriftsteller und zudem ein schwerer Alkoholiker. Seine Freundin Helen und sein Bruder Wick versuchen ihn stets zu helfen und ihn von seiner Alkoholsucht loszureisen. Einige Tage lang ging dies auch gut, aber als die beiden Brüder einen Kurztrip über ein Wochenende planen erleidet Don eine Rückfall. Unter einem Vorwand schafft es Don die beiden aus seiner Wohnung zu scheuchen und wenig später beginnt nach dem Rückfall zum Alkohol eine verhängnisvolle, selbstzerstörerische Odysee durch Kneipen mit viel Alkoholkonsum welche sich in einem wahren Horrortrip entfaltet...

Kein Krimi, Thriller oder zwielichtige Personen die einem böses wollen, sondern ein bedrückendes, psychotisches und äußerst sehenswertes Drama in dem Hauptdarsteller Ray Milland wohl die beeindruckenste Performance seiner Karriere hinlegt. Welches Handeln und vor allem welche Auswirkungen stetiger Alkoholkonsum entfachen können, bringt Regisseur Billy Wilder intensiv und schonungslos mit aufwühlenden Bildern auf die Leinwand. Die Sucht ergreift immer mehr Besitz von Birnan und verleitet ihn zu Diebstählen und Verpfändungen persönlicher Gegenstände nur um sich noch mehr den billigen Fusel hinter die Binde zu kippen. Man empfindet zunächst Mitleid aber zunehmend auch Abscheu mit Don Birnan der es schafft sich innerhalb weniger Tage fast zugrunde zu richten. Für die Gesellschaft hat er nichts mehr übrig, selbst seine Freundin Helen die ihn immer noch bedingungslos helfen möchte, behandelt er einfach schlecht und würdelos. Somit fällt es zunehmend schwerer für Don Sympathie zu empfinden ja sogar zu hoffen das er das Ruder noch rumreisen kann. Mir jedenfalls ergeht es so und nicht nur das, denn eigentlich hätte der Vollrausch in einem richtigen Desaster enden müssen. Nach Testvorführungen jedoch in dem das Puplikum geschockt und verstört von den Bildern und der Selbstzerstörungsorgie war, wurde dem Film ein Hollywood typisches Ende verpasst um die empfindlichen Gemüter wieder etwas zu besänftigen. Das ist auch das einzige was den Film etwas schadet, so meine Meinung. "The Lost Weekend" erhielt dennoch zu Recht vier Oscars, darunter bester Hauptdarsteller und bester Film. Ein sehenswerter Klassiker, der allerdings für einen locker flockigen Filmabend eher ungeeignet ist.

Bildquelle: https://www.amazon.de/Das-verlorene-Wochenende-Ray-Milland/dp/B0006SJWXC/ref=sr_1_1?s=dvd&ie=UTF8&qid=1521523413&sr=1-1&keywords=das+verlorene+wochenende

 


Damit wären wir auch schon wieder am Ende des dritten Noir Blogs. Noch eine kleine Info zu den Formaten: Alle Titel hier sind bis auf "Der dritte Mann" nur auf DVD erhältlich. Einzig von "The Lost Weekend" gibt es unter anderem eine UK Blu-Ray, allerdings ohne deutschen Ton und Untertitel.

Erneut bedanke ich mich für eurer Interesse, Aufmerksamkeit und Zeit.

Bis zum nächsten Noir Rausch :-)

Headhunter666

 

 

 

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Kommentare

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geschrieben am 13.04.2018 um 06:52
#3
@MoeMents:
Ich vermute mal du hast auch das schicke Zavvi-Stell zu "Der dritte Mann"? :-) Deine Privatanekdote find ich sehr interessant. Da kann deine Oma wirklich stolz sein! Sehr schön :-) Diese Musik scheint eine größere Tradition in Österreich zu sein. Ich kenn mich da leider nicht so aus, daher weiß ich auch nicht ob diese Musik in Deutschland - speziell in Bayern behaupt ich mal - auch so verbreitet ist. Anton Karas hat jedenfalls seinerzeit ein bischen zur Popularität der Zithermusik beigetragen, als er die Filmmusik zauberte.
Ich wills nicht herbeischreien das zur Wendeltreppe keine Blu-Ray erscheinen wird... Ich vermute es aber. Falls sich doch ein Label findet und solche Filme in HD veröffentlicht bin ich natürlich dabei :-)
Ansonsten greife ich auch ab und zu noch zur DVD, grad bei solch älteren klassischen Filmen die nicht so populär sind. Da bin froh das überhaupt ein Release stattfindet. Eine HD-Veröffentlichung ist aber stets wünschenswert. Aber im nächten Noir-Blog wird der HD-Anteil wieder deutlich nach oben geschraubt, soviel kann ich schonmal sagen.

Freut mich das die Auswahl hier wieder dein Interesse geweckt hat :-)

Ich danke dir Kumpel!


@Charlys Tante:
Ja, mir ging es ähnlich. Als ich noch ein kleiner Jungspund war haben meine Eltern auch stets solche Filme im TV geschaut. Vor allem mein Vater mit seinem Westernfaible hat meine Interesse und Vorliebe zu klassischen Filmen stark geprägt. Ich liebe die alten Schwarz/Weiss Filme und wie du richtig schreibst: Sie verbreiten eine ganz besondere Aura :-) Ich finds herrlich!
"Der dritte Mann" ist wirklich ein famoser Filmklassiker. Da passt einfach einfach alles.

Ich danke dir für deinen tollen Kommentar!
geschrieben am 12.04.2018 um 14:59
#2
Vermutlich habe ich die Filme schon früher einmnal im Fernsehen gesehen. Mein Dad war ein Freund solcher Filme. Ich kann mich aber nicht mehr daran erinnern. in den End 60er Anfang 70 er Jahre wurde vielse davon im Fernsehen gezeigt. Der Dritte Mann ist natürlich ein genialer Klassiker und jeder Film Fan sollte ihn gesehen haben. Als Blu Ray Disc habe ich ih noch nicht im Regal, das wäre einmal eine Idee.
Insgesamt sin Filme des Film Noir immer eine Sichtung wert, auch wenn sie sich oft gegenseitig kopiert hatte. Sie verbreiten eine ganz besondere Aura.
Sehr schöner Blog von Dir!!!
geschrieben am 12.04.2018 um 13:05
#1
Wieder mal ein schier unglaublicher Blog! Herrlich geschrieben und von düsterer Perle zu Perle gehangelt. Ich könnt hier nämlich keinen Titel ausschließen... ALLE haben vollends mein Interesse geweckt!!

Die letzten beiden kenn ich natürlich, "Der Dritte Mann" hab ich zu meiner Schande aber noch nie gesehen, obwohl ein schickes Import-Steel längst in der Sammlung verweilt. Billy Wilders "Rauschgedicht" ist wirklich erlesen und wie du sagst, spielt sich Milland die Seele aus dem Leib. Zum Dritten Mann hab ich ne Privatanekdote, weil meine Oma Zither spielt und eine Edition hat, auf der Anton Karas vermerkt ist... was gewiss der damaligen Popularität im Zusammenhang Film und Zither geschuldet ist... und jedes Mal wenn sie mir das stolz zeigt, gehen mir als Filmfan ebenso die Augen auf. :D

Von "Die Wendeltreppe" hielt ich schon oft die DVD in Händen, wenn ich jetz hör dass es eh keine Blu-ray gibt, werd ich da doch mal zugreifen. Und auch der Rest muss irgendwann gesichtet werden. Denn sie lesen sich alle phänomenal!

Vielen lieben DANK für diesen genialen Noir-Blog!!

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