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DEG: US-Amerikaner gaben im 1. Quartal 2023 über 10 Milliarden für Home Entertainment aus

 
3 Bewertung(en) mit ø 5,00 Punkte
09.05.2023
Digital-Entertainment-Group-Newslogo.jpg
In den USA haben die Ausgaben für Home Entertainment-Produkte einen neuen Meilenstein erreicht. Die Digital Entertainment Group (DEG) hat die US-amerikanischen Videomarktdaten vorgelegt und offenbart, dass alleine im 1. Quartal 2023 in den USA 10,09 Milliarden US-Dollar für Heimkino-Medien ausgegeben wurden. Das entspricht einem Plus von beinahe 15% gegenüber dem Vorjahresquartal und ist eine neue Bestmarke, die sich wirklich sehen lassen kann. Im Detail waren es einmal mehr die Abos in Form von Subscription-VoD (SVoD), die in den ersten drei Monaten dieses Jahres wieder um 22,22% zulegen konnten und von den 10 Milliarden US-Dollar Umsatz einen beachtlichen Anteil von 8,71 Milliarden US-Dollar einnahmen. Das war dann aber auch schon das einzige Segment, das weiterhin gewachsen ist. Ganz anders sieht es in den restlichen Vertriebssparten aus, denn Kaufdownloads (EST) sind um 12,31% auf 564,6 Millionen US-Dollar zurückgegangen, der digital Verleih (TVoD) sank um 11,5% auf 443,5 Millionen US-Dollar und den physischen Kaufmarkt hat es wieder einmal besonders hart erwischt, denn der Verkauf von Blu-rays, 4K UHDs und DVD erwirtschaftete nur noch einen Umsatz von 377,3 Millionen US-Dollar, was einem deutlich Minus von 26,85% entspricht. (pf)


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09.05.2023 - Kategorie: Allgemein

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KOMMENTARE

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@VHS

Inzwischen weiß es doch jeder

1. Es ist billig. Wenn man es sich mit Familie/Freunde teil ist es nahezu umsonst.
2. Mit über 1000 Blu-rays kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Maximal 5% aller gekauften Filme hab ich mehr als 1x angeschaut. Das sind dann absolute Lieblingsfilme wie Handmaiden, Parasite, Herr der Ringe, Tae Guk Gi, Kimi no na wa ... Folglich lohnt es sich eigentlich nicht die Filme zu kaufen. Also 95% meiner Filme habe ich faktisch gesehen umsonst gekauft, da ich sie vermutlich niemals mehr als 1x anschauen werde. Allein aus zeitlichen Gründen nicht machbar.
3. Der Gedanke die Filme zu besitzen und unabhängig zu sein ist eine romantische Märchenvorstellung. Hätte ich vor 20 Jahren DVDs gesammelt, wären die heute alle nutzlos, weil sie auf einem 4K Fernseher qualitativ völlig unbrauchbar aussehen.
4. Der Inhalt ändert sich. Man zahlt nicht für denselben Inhalt. Außerdem sind die Abos der Streaminganbieter immer noch als Monatsabo verfügbar. Man kann also Monatsweise von einem zum anderen springen.
5. Wohnraum wird kleiner, folglich haben immer weniger Leute den Platz um überhaupt mehrere Quadratmeter für Regale zu verschwenden.

Mein Credo heute lautet.
Gute Filme im Kino anschauen, für den Rest reicht Streaming.
Blu-ray lohnt sich aus den oben genannten Gründen eigentlich kaum. Eigentlich nur bei absoluten Lieblingsfilmen.

Wobei man natürlich Unterscheiden muss zwischen dem Hobby Filme schauen und Filme sammeln. Diese Hobbys gehen nicht unbedingt Hand in Hand.

Im PC Bereich hat Steam den physischen Markt schon vor vielen Jahren vollständig abgelöst. PC Spiele erscheinen schon seit Ewigkeiten nicht mehr auf Discs, sondern nur noch digital. Und kein normaler Mensch würde überhaupt noch auf die Idee kommen sein PC Spiel als Disc kaufen zu wollen. 90% kaufen bei Steam. Wer von der romantischen Vorstellung "Spiele zu besitzen" überzeugt ist, kauft seine digitalen Kopien bei GOG, die Spiele ohne Kopierschutz verkaufen. Aber die Plattform führ auch nur ein Nischendasein im Schatten des übermächtigen Steam.
von MiHawk am 11.05.2023 17:18 Uhr bearbeitet
MiHawk
11.05.2023 um 17:14
von MiHawk
#14
Puh, 26% weniger Blu Ray - Käufe sind schon viel, aber die Zahlen sollten in Relation gesehen werden. Meine Einschätzung: Letztes Jahr sah die Welt durch die Einschränkungen noch anders aus, da wurde natürlich mehr gekauft und geschaut. Jetzt, wo die Freiheit wieder da ist, werden die Menschen wieder anderen Aktivitäten nachgehen. Daneben wird es sicherlich auch in Amerika eine Inflation geben, die die allgemeine Kaufkraft abschwächt. Da ist ein monatliches Streamingabo günstiger, als diverse Filme physisch zu kaufen. Nicht zuletzt hat auch der Markt an diesem Umstand eine Mitschuld, denn wer überteuerte Produkte als Luxusversionen anbietet, dem wird eben nicht mehr alles aus den Händen gerissen.
Minimalist2000
11.05.2023 um 07:49
#13
Ich kapier Streaming nicht.
Warum soll ich jeden Monat für das gleiche Angebot bezahlen?
Bei einer Disc bezahle ich einmal und kann sie ohne weitere Kosten so oft anschauen, wie ich möchte.
Aber so ist der Markt eben, es zählt die Bequemlichkeit und nicht die Qualität und Logik.
VHS
10.05.2023 um 09:53
von VHS
#12
Danke für die Zahlen. Man sieht auch hier deutlich, dass das physische Medium weiterhin auf dem absteigeneden Ast sitzt. Leider.
cheesy
10.05.2023 um 06:04
von cheesy
#11
Wahnsinn wie sehr das Streaming schon überhand genommen hat, ich persönlich möchte die meisten Filme auf Scheibe zu Hause haben und nicht darauf angewiesen sein das ein Portal den Film nicht rausschmeißt oder meine Internetverbindung gerade wenn ich was schauen will nicht flüssig läuft, aber natürlich wird unsere Scheibe weiterhin verlieren, schade, aber das ist der Lauf der Zeit den auch wir nicht stoppen können.
Matrix1968
10.05.2023 um 05:37
#10
na ich sehe es mal so... Jeder Streaming-Anbieter macht seine eigenen Serien, die Leute sehen wollen. Um sie zu sehen, müssen sie abonieren. Die meisten Serien kommen garnicht auf Disc raus. Da es nun einige Streaminganbieter gibt, die ihren Kram nur beim eigenen Dienst anbieten, gibt es genug Leute, die unbedingt ein Abo brauchen. Mich würde interessieren, wieviele Kinofilme dort abgerufen werden im Vergleich zum Kauf einer Disc.
romankrt
09.05.2023 um 21:13
#9
Ach Du heilige Scheiße. Und ich jaule hier rum das kaum was auf UHD veröffentlicht wird. Wenn man sich diese Zahlen anschaut dann wird das sammeln noch schwerer als es momentan schon ist. Die goldenen Zeiten zum Stöbern und Sammeln scheinen vorbei zu sein.
Belphegor
09.05.2023 um 19:46
#8
Gibt genügend Videos im Netz von US Filme Sammlern, welche den physischen Markt in den USA bereits als fast tot erklärt habe. Auch dort gibt es eine immer stärkere Tendenz zu VÖs von kleiner Labels (z.B. Criterion mit weniger als 50 Mitarbeiter), welche zunehmend spezielle Editionen für Sammler bringen und eine Standard VÖ dann immer häufiger von diesen Verkaufszahlen abhängig machen. Auch die Preise für physischen Medien nehmen dort zu. D.h. der Wandel des physischen Mediums geht hier meiner Meinung nach klar weiter, weg vom Massenkonsumgut hin zu einer Sammlerbrache. Die Masse wird über digitale Produkte erwirtschaftet. Welche Form(en) sich auch hier immer etablieren.

Grob überschlagen, bei einer Bevölkerung von mehr als 330 Mio sind geschätzt und gerundet 250 Mio Erwachsene darunter (ca. 3/4). Der Umsatz für UHD/BD/DvD betrug gerundet 377 Mio USD im Q1/2023. Das entspricht einer Ausgabe von etwas mehr als 1,5 USD/Erwachsener im Q1/2023 für physische Medien. Für ein eigentliches "Massenkonsumgut" ist das sicherlich gar nichts mehr, wenn man das mal mit Zahlen zu VHS oder DvD Zeiten vergleichen würde. Ja schon klar nicht jeder kauft Filme. Ist hier ja auch nur eine Überschlag, aber dennoch sind für 3 Monate durchschnittlich betrachtet 1,5 USD sehr wenig.
MovieCollector78
09.05.2023 um 19:18
#7
Der Ami nimmt lieber noch nen zweiten Job an, damit er seine 153 Abos bezahlen kann. Egal was es gibt an neuen Streaming Diensten, der Ami achnappt es sich ;)
The_Collector
09.05.2023 um 19:17
#6
378 Mio. bei gefühlt was, 2-3 neuen VÖs? Ist doch gut. Alles andere aus dem letzten Jahr und Frühjahr erscheint doch erst noch oder hat nicht mal nen Termin (Avatar).
agentsands
09.05.2023 um 17:12
#5
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14 Kommentare