DEG: US-Videomarkt dank digitaler Vertriebsformen im 2. Quartal 2018 bereits 9 Prozent im Plus

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10.08.2018 Die Digital Entertainment Group hat die aktuellsten Videomarktdaten in den Vereinigten Staaten ausgewertet und kam zu dem Ergebnis, dass US-Verbraucher im zweiten Quartal 2018 für physische und digitale Home-Entertainment-Produkte 5,58 Milliarden US-Dollar ausgegeben haben. Dies entspricht einem deutlichen Plus von 9,45% gegenüber dem Vorjahreszeitraum, denn im 2. Quartal 2017 wurden noch 5,1 Milliarden US-Dollar im Heimkino-Segment erwirtschaftet. Insgesamt gaben die US-amerikanischen Konsumenten im ersten Halbjahr 2018 bereits 11,26 Milliarden US-Dollar für Home-Entertainment-Produkte aus, was ebenfalls einem Anstieg von 9% gegenüber dem 1. Halbjahr 2017 entspricht. Der US-Videomarkt befindet sich demnach auf einem positiven Kurs und ein Ende dieser Entwicklung ist vorerst nicht in Sicht, da vor allem die treibenden Kräfte im Digitalgeschäft weiterhin für stetiges Wachstum sorgen. Alleine die digitalen Vertriebskanäle SVoD, EST und TVoD kamen in den Monaten April bis Juni auf einen Umsatz von 4,23 Milliarden US-Dollar und damit auf ein stolzes Plus von 23,4%. Vor allem die Streamingabos scheinen nicht zu bremsen zu sein und legten um mehr als 30% auf inzwischen 3,16 Milliarden US-Dollar zu. Der physische Markt kommt mit einem Umsatz von 1,35 Milliarden US-Dollar im vergangenen Quartal ebenfalls auf eine beachtliche Summe, die allerdings mit den Zahlen aus dem Digitalgeschäft schon längst nicht mehr mithalten kann und außerdem ein weiteres Mal eine rückläufige Entwicklung widerspiegelt. Der Umsatz von 1,35 Milliarden US-Dollar umfasst das physischen Kauf- und Leihgeschäft. Von diesen 1,35 Milliarden entfallen alleine 888 Millionen US-Dollar auf den physischen Kaufmarkt, was einem Umsatzrückgang von 21,48% entspricht. (pf)
10.08.2018 - Kategorie: Allgemein
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Kommentare

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geschrieben am 14.08.2018 um 06:19
#12
Ist ja abzusehen, dass der physische Markt auf Dauer da nicht merh mithalten kann. Ist ja auch für die Studios billiger, wenn sie keine Scheiben, egal ob DVD oder BD pressen müssen.
geschrieben am 13.08.2018 um 15:07
#11
Nur ein physisches Medium wird sich halten: die LP! Und vielleicht noch DAS BUCH.
geschrieben am 13.08.2018 um 13:11
#10
Mihawk Was reddest du da für ein müll
geschrieben am 11.08.2018 um 11:59
#9
Für Otto-Normalverbraucher ist Streaming natürlich sehr bequem, er muss nicht mal mehr vom Sessel aufstehen um eine Disc einzulegen, und platzsparend ist es natürlich auch. Zudem muss er sich im Falle von VoD für nichts mehr entscheiden, alle abrufbaren Filme sind inklusive und werden so allerdings auch zur Beliebigkeit. Bonusmaterial ? Fehlanzeige, aber sich mit einem Film noch einmal näher auseinander zu setzen, ist unserem Otto ja eh' nicht wichtig.

Noch muss man beim Streaming mit Qualitätseinbußen leben, was Datenrate und insbesondere beim Ton auch das Format angehen. Aber erstens ist das vielen nicht so wichtig bzw. aufgrund ihrer technischen Ausstattung Perlen vor die Säue. Zweitens wird der Abstand mit steigenden Bandbreiten enger. 4K und HDR gibt es mittlerweile auch online, Atmos-Ton ist gerade werbewirksam in der Pilotphase. Dass es sich bei letzterem wohl nur um die abgespeckte Form mit DD+-Kern handelt - egal.
Einzig für die 3D-Blu-Ray gibt es derzeit keine Alternative.

Manch ein Portal wie Netflix denkt darüber nach, für Atmos und 4K/HDR demnächst mehr Geld zu verlangen, aber der Konkurrenzdruck könnte dem einen Strich durch die Rechnung machen.

Ich schätze, dass sich der Markt für physische Medien immer stärker auf echte Filmliebhaber beschränken wird, die sich ein qualitativ etwas höherwertiges Heimkino eingerichtet haben. Wer eine Blu-Ray kauft, entscheidet sich ganz bewusst für den entsprechenden Film Geld auszugeben und misst ihm so einen Wert bei. Es gibt natürlich auch hier Blindkäufe, aber meisten hat sich der Käufer schon vorab mit dem Film auseinandergesetzt und über Handlung, Ausstattung u.s.w. informiert.
Eine schöne Verpackung erhöht die Vorfreude und weckt vorab Assoziationen, die beim stumpfen Rumgeklicke im Online-Portal verloren gehen.
Ich kann auch nur hoffen, dass die Gruppe der echten Film-Fans groß genug bleibt, damit sich physische Medien weiter halten.
geschrieben am 11.08.2018 um 07:39
#8
Wenn ich einen Film sehen möchte dann ist mir das streamen lieber.
Die Videotheken sind ja vom Aussterben bedroht.
Ausserdem als Sammler vom Filmen wird dann dieser wenn gefällt sowieso erworben.
geschrieben am 10.08.2018 um 23:49
#7
Ich hoffe, wünsche und glaube das es auch weiterhin Medien für uns Sammler geben wird und wenn die Verleihfirmen nicht so gierig wären und die Qualität vieler Ausgaben für Sammler und auch die technischen Möglichkeiten besser genutzt werden würden, dann würden auch wieder mehr Menschen kaufen, aber bei den oftmals unliebsamen Veröffentlichungen ist das fast kein Wunder das der Verkauf der physischen Medien schwindet.
geschrieben am 10.08.2018 um 19:47
#6
Man kann eigentlich sagen, dass die physischen Medien schon fast in die Bedeutungslosigkeit abgerutscht sind.
geschrieben am 10.08.2018 um 15:51
#5
Wenn ich kein Sammler und Käufer wäre, wären mir vom SOFA aus zu streamen auch lieber als immer in die Videothek zu laufen. Aber ich bin nun mal Sammler von Filmen und Spielen. Als Leih würde ich auch nicht mehr als 1 - 1,50 pro Tag zahlen.
geschrieben am 10.08.2018 um 15:17
#4
Da ja alle Videotheken verschwunden sind verwundert es wohl niemand das die digitalen Medien immer mehr boomen, finde es auch viel angenehmer Filme die ich nur sehen möchte im Netz zu konsumieren.
geschrieben am 10.08.2018 um 14:29
#3
Streaming und digital ist rauch
Ihre Beitragsmeldung bleibt Anonym.
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12 Kommentare