US-Videomarkt weiter auf Kurs - Umsatzanstieg im 1. Halbjahr um 2,57 Prozent auf 9,17 Milliarden US-Dollar

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04.08.2017 Die Digital Entertainment Group (DEG) hat im Hinblick auf den US-amerikanischen Videomarkt eine Blianz für das komplette erste Halbjahr gezogen und jetzt die Marktdaten hierzu offiziell veröffentlicht. Demnach gaben die US-Amerikaner im gesamten ersten Halbjahr dieses Jahres 9,17 Milliarden US-Dollar für Home-Entertainment-Inhalte aus. Das entspricht einem Umsatzanstieg von 2,57% gegenüber dem Vorjahreszeitraum, als noch 8,94 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet wurden. Bei genauer Betrachtung und dem Vergleich zwischen dem 1. und dem 2. Quartal 2017 ergibt sich dieser Umsatzanstieg allen voran aufgrund des gestiegenen Umsatzes im 2. Quartal 2017, denn alleine in den Monaten April bis Juni gab es ein Umsatzplus von 3,25% im US-Videomarkt. Schon länger hält ein Trend an, der auch bei dieser Auswertung wieder ausschlaggebend war. Und zwar ist der Umsatzanstieg im 1. Halbjahr 2017 einmal mehr auf die digitalen Vertriebsarten zurückzuführen. Allen voran befand sich Subscription Video on Demand (SVoD) auch in den ersten sechs Monaten dieses Jahres weiter auf dem Vormarsch. Der Umsatz mit SVoD stieg in der Zeit um beinahe 24% auf 3,61 Milliarden US-Dollar. Und auch die Electronic Sell Through-Sparte (EST) konnte deutlich zulegen. US-Verbraucher gaben für Kaufdownloads im ersten Halbjahr 1,07 Milliarden US-Dollar aus, was einem Zuwachs von 8,31% im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 entspricht. Deutlich weniger Grund zur Freude gab es hingegen in allen anderen Vertriebskanälen, denn sie waren im 1. Halbjahr 2017 allesamt rückläufig. Besonders deutlich hat es den physischen Videokaufmarkt bestehend aus Blu-rays und DVDs erwischt. Der Umsatz mit Inhalten auf Blu-ray und DVD ist im Berichtzeitraum um 10,37% auf 2,3 Milliarden US-Dollar zurückgegangen. Eine erfreuliche Neuigkeit aus diesem Segment gab die DEG dann aber doch noch bekannt: vom neuen ultrahochauflösenden Medium 4K Ultra HD Blu-ray gingen in den USA im ersten Halbjahr dieses Jahres 4,8 Millionen Exemplare über die Ladentheken und haben damit möglicherweise einen noch deutlicheren Umsatz-Rückgang verhindert. (pf)
04.08.2017 - Kategorie: Allgemein
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Kommentare

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geschrieben am 07.08.2017 um 16:45
#13
Jedes Land hat andere Sitten und was Amerika macht interessiert mich nicht so sehr. Ein Grund kann auch sein das im ersten Halbjahr die großen Blockbuster kaum vertreten waren .
geschrieben am 07.08.2017 um 09:59
#12
@Matrix1968:

Hast du den Artikel auch gelesen, BEVOR du ein Kommentar abgegeben hast??
"Besonders deutlich hat es den physischen Videokaufmarkt bestehend aus Blu-rays und DVDs erwischt. Der Umsatz mit Inhalten auf Blu-ray und DVD ist im Berichtzeitraum um 10,37% auf 2,3 Milliarden US-Dollar zurückgegangen."
Was liest sich denn daran bitte "nicht so schlecht"? o.O
geschrieben am 07.08.2017 um 06:29
#11
Positiv finde ich den Bericht jetzt nicht. Der Umsatz mit BDs und DVDs, also den physischen Medien, ging ja um über 10% zurück. Das Streamen dagegen hat zugelegt, was ich auch nicht anders erwartet hätte. Für mich ist hier ehr die Tendenz "weg vom physischen Medium" erkennbar.
geschrieben am 06.08.2017 um 19:32
#10
Hmmm, sind 4,8 Mio UHD Scheiben von Relevanz oder eher nicht. Gefühlt schließe ich mich da Nightmare an. Bei irgendwas um die 250 Mio Menschen die in den USA leben, ist das mehr als verschwindend gering.
Erschreckend ist eher der Rückgang im physischen Bereich. Mal sehen wie das weitergehen wird.
geschrieben am 06.08.2017 um 17:36
#9
Eine erfreuliche Neuigkeit aus diesem Segment gab die DEG dann aber doch noch bekannt: vom neuen ultrahochauflösenden Medium 4K Ultra HD Blu-ray gingen in den USA im ersten Halbjahr dieses Jahres 4,8 Millionen Exemplare über die Ladentheken und haben damit möglicherweise einen noch deutlicheren Umsatz-Rückgang verhindert.

Genau...Wegen den knapp 5 Millionen Exemplaren ist das Ergebnis nicht ganz so schlecht ausgefallen. Was für ein Schwachsinn die da labern. Die fallen gar nicht ins Gewicht.
geschrieben am 06.08.2017 um 17:06
#8
Die DVD hätte vor 10 Jahren vom Markt verschwinden sollen. Sicherlich würde es den Übergang zu Downloads und Streaming nicht aufhalten, wenn die DVD-Produktion eingestellt würde, aber es macht doch im Jahr 2017 wenig Sinn, die Veröffentlichungen auf drei Medien - DVD, Blu-ray und UHD Blu-ray - aufzusplitten. Physische Medien wird es jedenfalls noch lange geben, da bin ich mir sicher.
geschrieben am 06.08.2017 um 15:35
#7
Die DVD vom Markt nehmen hätte doch mal was.
geschrieben am 05.08.2017 um 07:15
#6
Das liest sich doch gar nicht mal so schlecht, aber solche Zahlen sind immer wieder mit Vorsicht zu genießen, es kommt ja immer darauf an welche Blockbuster erscheinen und wie die Preisspirale sich dreht, ich freue mich aber trotzdem so etwas lesen zu dürfen und nicht nur die ewigen Abwärtstrends.
geschrieben am 04.08.2017 um 21:12
#5
Satte 9,17 Milliarden US-Dollar für Home-Entertainment-Inhalte, das ist mal eine Ansage!
Bei soviel Umsatz sollte dies sogar Präsident Donald Trump die Freudentränen in die Augen treiben. ^^

@Enzo: Vermutlich, das erste. Die Amerikaner sind dermaßen Download-fixiert, daß physische Medien verstärkt in den Hintergrund treten.
geschrieben am 04.08.2017 um 19:52
#4
@EnZo:
Die UHDs haben bestimmt dem BD Markt Käufer entrissen. Da die UHDs aber teurer als BDs sind, haben sie somit dazu beigetragen, dass der Gesamtumsatz weniger zurückgegangen ist, als wenn es keine UHDs gäbe ;-)
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