The Hills have Eyes (1977) (Limited Digipak Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: The Hills have Eyes (1977)

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Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 3 Discs, BD (1x), DVD (1x), Audio-CDs (1x), enthält DVD Fassung, enthält Audio-CD, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Digipak,
4K remastered!
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Digipak im Schuber
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Englisch DTS-HD MA 2.0

Deutsch DTS-HD MA 2.0 = Original Deutsche Synchronisation
Deutsch DTS-HD MA 2.0 = Zensur-Synchronisation
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
89 Minuten
Veröffentlichung:
19.10.2018
The Hills have Eyes (1977) (Limited Digipak Edition) Blu-ray Review
Story
 
5
Bildqualität
 
6
Tonqualität
 
6
Ausstattung
 
8
Gesamt *
 
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 07.11.2018
Es gibt solche Filme, von denen hat man gehört, und selbst wenn man sie selbst nicht gesehen hat, kannte man sie irgendwie doch. Es folgen unvermeidbare Fortsetzungen, irgendwann dreht irgendwer ein Remake und plötzlich reden wieder alle davon. Wes Cravens Frühwerk The Hills have Eyes, der hierzulande als Hügel der Blutigen Augen vertrieben wurde, ist einer dieser Filme, die früher unter der Ladentheke der Videothek lagerten, von Hand zu Hand weitergereicht wurden – und Turbine Medien ist so ein Label, dass sich auf solche Genreperlen spezialisiert hat, und diese in schöner Regelmäßigkeit und zur Freude der Fans in schönen Sonderverpackungen auf den Markt bringt. Was der Hügel der blutigen Augen inhaltlich für uns bereithält und wie sich die im drei Disc umfassenden Digipak enthaltene Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

Familie Carter macht sich mit dem Wohnmobil auf die Reise nach Kalifornien, um dort ihren Sommerurlaub zu verbringen. Doch inmitten der amerikanischen Wüste ereignet sich eine Panne und sie sind am Weiterfahren gehindert. Dieser Teil der Wüste hat früher der Air Force für Atombombentests gedient und ist heute verlassen. So scheint es zumindest. Doch in Wahrheit haben ein paar Wesen diese Tests überlebt und treiben nun ihr Unwesen in dem beinahe verlassenen Gebiet... Wes Cravens Art des Filmemachens ist schnörkellos, geradlinig und unerbittlich. Dieses Muster erkennt man bereits bei seinem ersten großen Erfolg, der hier nun in Form eines schicken Digipaks auf den deutschen Markt kommt. Dabei hat der Zuschauer die Wahl ob er die „entschärfte“ deutsche Synchronfassung anschauen möchte, in welcher die mutierten Kannibalen in der Wüste kurzerhand zu Aliens gemacht wurden, oder aber die kritische Originalfassung – wahlweise auch in der später entstandenen werkgetreuen deutschen Synchronfassung - „genießen“ möchte. Wobei „genießen“ bei diesem Film fast unmöglich ist, denn schön ist hier absolut nichts. Die Carters sind durchschnittliche Amerikaner in den 1970ern – und damit, zumindest ein Stückweit, Identifikationsfiguren. Und dann sind da die höhlenmenschenartigen Kannibalen, von denen wir erfahren, dass es sich um nuklear verseuchte Mutanten handelt, die aufgrund der Atombombentests etwas „anders“ sind als wir. Im Fall von Michael Berryman, dem einzigen wirklich bekannten Gesicht unter den Monstern (der für seine Darstellung mit dem Saturn Award belohnt wurde), könnte man das sogar glauben. Die restliche Sippe ist ansonsten zumindest äußerlich recht normal und nicht wirklich als „Mutant“ zu erkennen, daher wurden sie – vermutlich aus Kostengründen – in Felle gesteckt und bekamen Knochenketten umgehängt. Ihrer furchterregenden Wirkung tut das allerdings keinen Abbruch, denn spätestens, wenn die Bande in der Nacht über die wehrlosen Carters herfällt, bleibt einem schlicht die Luft weg. Der Gewaltgrad ist unangenehm hoch, die Dramaturgie wird von zu vielen langatmigen Zwischensequenzen unterbrochen, die Handlung passt auf einen Bierdeckel und die Darsteller sind... solala. Im Grunde genommen ist „Hügel der Blutigen Augen“ kein guter Film, aber aufgrund seiner schonungslosen Darstellung fand er damals sein Publikum und wird auch heute noch von manchen Fans kultig verehrt. Das ist auch völlig in Ordnung, zumal Wes Craven hier aus dem quasi nicht vorhandenen Budget etwas verhältnismäßig Großes geschaffen hat.

Bildqualität

Das grobkörnige Bild liegt im Bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis von 1,85:1 vor. In Anbetracht der Tatsache, dass es sich hier um einen vierzig Jahre alten Film handelt, der mit einfachsten Mitteln und einem Budget von nicht einmal 23.000 Dollar realisiert wurde, sollte man seine Erwartungen bezüglich der Qualität etwas herunterschrauben, auch wenn hier ein brandneuer 4k-Scann vorgenommen wurde. Das Endergebnis kann es nämlich keineswegs mit heutigen Produktionen aufnehmen (was zu erwarten war), aber auch andere gleichaltrige Produktionen schauen mitunter deutlich besser aus (was ebenfalls zu erwarten war). Fakt ist, dass – auch wenn das Endergebnis nüchtern betrachtet nicht ganz optimal ausfällt – aus dem Material nicht mehr herauszuholen war. Die Schärfe bewegt sich überwiegend auf durchschnittlichem Niveau und bildet quasi zu keiner Zeit kleinere Details ab. Selbst Nahaufnahmen wirken ein wenig unscharf und verwaschen, was aber – wie erwähnt – auf das Ausgangsmaterial zurückzuführen sein dürfte. Was allerdings sehr positiv auffällt sind die starken und sehr natürlichen Farben, die hier um Lichtjahre besser aussehen als bei sämtlichen vorherigen Veröffentlichungen, die ich persönlich bislang zu Augen bekommen habe. Auch der Kontrast ist ganz anständig und bildet ein sauberes Schwarz ab, ohne dabei Details zu verschlucken. Allerdings flackert das Bild (nicht nur) in dunkleren Szenen teilweise sehr stark, was das Sehvergnügen erheblich einschränkt.

Tonqualität

Die im Set enthaltene Blu-ray Disc enthält sowohl die beiden deutschen Sprachfassungen in dts-HD Master 5.1 (Werkgetreu) und dts-HD Master 2.0 Mono (Alien-Syncrhro), als auch die englische Originalfassung, wahlweise in dts-HD Master 7.1 oder dtsl-HD Master 2.0 (Mono und Stereo). Zum Vergleich lassen sich für beide Synchronfassungen optional deutsche Untertitel zuschalten, so dass man die Unterschiede schön herauslesen kann. Fans des Films kennen vermutlich am ehesten die damalige deutsche Synchronfassung, in welcher die Mutanten kurzerhand zu Aliens gemacht wurden, wodurch die gesamte Grundidee und die Kritik an der damaligen Angst vor Atombombentests ad absurdum geführt wurde. Diese Synchronfassung klingt leider reichlich blechern und altbacken und ist quasi nur als „zweckmäßig“ zu beschreiben. Dafür kommen wir in den Genuss bekannter und beliebter Stimmen, wie etwa Arnold Marquis, Wilhelm Borchert, Joachim Tennstedt, Susanna Bonasewicz, Norbert Langer und Bettina Schön. Konzentrieren wir uns nun auf die neue, werkgetreue deutsche Synchronfassung. Hier bekommen wir im Gegensatz zur alten Synchronfassung ein paar nette Surroundeffekte geboten, die allerdings nicht immer ganz gelungen und nur selten genau zu verorten sind. Wenn beispielsweise die Kampfflieger über der Wüste ihre Bahnen ziehen, dröhnt es anständig auf den hinteren Kanälen, aber mehr auch nicht. Ansonsten ist die Tonspur schön abgemischt und lässt die Dialoge – im Gegensatz zur alten Alien-Synchronfassung – gut verständlich und glasklar erklingen. Auch die Musik kommt gut zur Geltung, der Subwoofer bleibt allerdings sehr zurückhaltend und bekommt fast überhaupt nichts zu tun. Die Synchronsprecher sind hier nicht ganz so enthusiastisch bei der Sache wie bei der „alten“ Synchronfassung. Leider fehlt es auch am Feinschliff und am nötigen „Wumms“. So klingen die im Wohnwagen abgefeuerten Revolver eher wie Kirmespistolen, Explosionen fehlt es an Druck und die Schreie der gequälten Opfer gehen auch nicht so richtig unter die Haut.

Ausstattung

  • Audiokommentar
  • The Hills have eyes - Ein Blick zurück (54:35 Minuten)
  • Trash Tube - Michael Berryman Interview (14:09 Minuten)
  • Alternatives Ende (11:37 Minuten)
  • Schnittmaterial (18:56 Minuten)
  • Trailer Deutsch (2:43 Minuten)
  • Trailer USA (2:41 Minuten)
  • 3 TV-Spots (insgesamt 1:36 Minuten)
  • "The hills have eyes 2" Trailer (2:43 Minuten)
Das 3-Disc-Set besteht aus einer Blu-ray Disc, einer DVD und einer Soundtrack-CD. Verpackt ist das Ganze in einem Digipak, welches ihr euch in dem entsprechenden Unboxing-Video etwas genauer ansehen könnt. An Extras wird ein nettes und umfangreiches Paket geboten, welches die Hintergründe des Films aus heutiger Sicht beleuchtet, und den Mutantendarsteller Michael Berryman zu Wort kommen lässt. Darüber hinaus bekommen wir noch ein alternatives Ende, eine Menge Schnittmaterial und Werbespots zu sehen. Besonders interessant ist auch der englischsprachige Audiokommentar mit Regisseur und Autor Wes Craven und Produzent Peter Locke. Leider wurde dieser nicht untertitelt, weshalb an dieser Stelle ein Punkt abgezogen werden muss.

Fazit

Was die Qualität der blauen Scheibe aus dem Hause Turbine angeht muss zunächst einmal in Betracht gezogen werden um was für eine Art Film es sich hier handelt: Einen niedrigst budgetierten Slasherstreifen aus den 1970er Jahren. Angesichts dessen ist die gebotene Bild- und Tonqualität absolut zufriedenstellend, allerdings sollte man auch keine Wunder erwarten – trotz neuem 4k-Scann. Die Schärfe bewegt sich bestenfalls im Mittelfeld, dafür bekommen wir knackige und sehr natürliche Farben zu sehen. Die deutschen Tonspuren sind eher zweckmäßig, dafür dürfen wir uns entscheiden ob wir die alte Alien-Synchronfassung oder eine werkgetreue Synchronisation sehen wollen – oder aber die Originalfassung. Wer es auf Hintergrundinformationen abgesehen hat wird hier bestens bedient, und obendrein gibt’s noch den Soundtrack auf auf Audio-CD. Der Film selbst ist ein polarisierender Klassiker des Genres, dessen Story zwar auf einen Bierdeckel passt, aber dafür bekommt der geneigte Zuschauer schonungslose Gewalt und zuweilen nervenzerfetzende Spannung – gemessen an der Entstehungszeit – zu sehen. Nicht zu Unrecht ist The Hills have Eyes – Hügel der blutigen Augen einer der großen und oft kopierten Genrefilme, die bis heute nichts von ihrem Reiz eingebüßt haben. Wer den Film allerdings noch nicht kennt, oder bisher nur das wirklich gelungene Remake gesehen hat, sollte sich den Film vor dem Kauf besser erst einmal ansehen. (Michael Speier)
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Kaufempfehlung

 
6 von 10
Die Kaufempfehlung der The Hills have Eyes (1977) (Limited Digipak Edition) Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

Philips 55PUS8601/12 Panasonic TX-L47ETW60 Denon dbt-3313ud Sony BDV-N9200WB

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The Hills have Eyes (1977) (Limited Digipak Edition) Blu-ray
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