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Die Barbaren (1987) (Limited Mediabook Edition) (Cover A) Blu-ray

Original Filmtitel: The Barbarians (1987)

Die-Barbaren-1987-Limited-Mediabook-Edition-DE.jpg
Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 3 Discs, BD (1x), DVD (2x), enthält DVD Fassung, enthält Bonus-Disc, 16:9 Vollbild, Extras in HD (teilweise), Media Book,
Falsche Bildformatangabe auf dem Backcover!
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch PCM 2.0
Englisch PCM 2.0
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
87 Minuten
Veröffentlichung:
22.03.2018
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Blu-ray Bewertungen

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bewertet am 08.04.2021 um 12:16
#3
Barbaren ist ein Astreiner Cannon Action Trash der 80er! Schlechte Effekte, miese Darsteller, dünne Story. ABER – auf seine Art und Weiß unterhält der Film, die zwei Bodybuilder entpuppen sich zwar als hölzern aber dafür äußerst symphatisch. Man sieht es ihnen an, es hat einfach Spaß gemacht.
Die Version ist endlich uncut, es gibt also hin und da eine blutige Stelle, der Film besitzt viel Charme. Von mir eine gute 3 von 5

BILD:
Das Bild ist gut bis sehr gut, für einen alten B-Movie Film recht überzeugend. 3 von 5.

TON:
2 von 5. Mono, dünn, wie erwartet.

FAZIT:
Ein Barbaren Ableger der besseren – charmanten Art. Die Gebrüder machen Spaß, auch wenn sie nicht wirklich als Darsteller bezeichnet werden können. Der Film ist uncut und in guter Qualität. Was will man mehr.
Story mit 3
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 2
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-UB404EGK Ultra HD Blu-ray-Player
Darstellung:
LG LG OLED65C98LB
 
gefällt mir
0
bewertet am 27.06.2018 um 21:41
#2
Ich hatte ganz vergessen wie trashig der ist. da ist sogar Hercules ein Meilenstein gegen. Aber wie kleinhirn schon richtig schreibt, macht gerade die vollkommen abstruse, nicht vorhandene Geschichte und die diletantischen Versuche der Darsteller zu schauspielern diesen Film aus. Am meisten habe ich mich aber bei dem Drachen amüsiert, dessen Kopf aus einem Rohr lugte.

Das Bild weist eine mittelmäßige Schärfe auf. Hier war offensichtlich nicht mehr aus dem Ausgangsmaterial zu holen.

Der Ton klingt leider ziemlich dumpf und unnatürlich.

Die Extras sind eigentlich alle auf der Bonus DVD enthalten.
Story mit 3
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 2
Extras mit 4
Player:
Panasonic DMP-BDT570
Darstellung:
Panasonic TX-P50VT20E
gefällt mir
0
bewertet am 18.06.2018 um 14:03
#1
Ein Film der nachhaltig begeistert!

Und ich kann mich immer noch nicht entscheiden, ob mich das Overacting des Pickelkönigs oder das Underacting der Paul Brüder mehr in seinen Bann geschlagen hat.
1987 habe ich den Film verpasst. Das lag wahrscheinlich daran, daß ich mich damals eher für gute Filme interessierte. Mein Faible für Trash entwickelte sich also im Lauf der Jahrzehnte eher retrospektiv. Aber das war auch gut so. Man muß schon bis zum erbrechen Filme konsumiert haben, um Sensoren dafür zu entwickeln, was ganz OK, was superb, was grottenschlecht und was geniale Grütze ist.
"Die Barbaren" ist geniale Grütze doppelgold hoch zwei!
Im Erscheinungsjahr wären die Vorzüge von "Die Barbaren" meinen unausgereiften Geschmacksfühlern wohl noch durch seine Lappen gerutscht. "Eine billige Kopie des ambitionierten Conan-der Barbar mit seinen epischen Anwandlungen", hätte ich wohl damals hochnäsig gerümpft.
Heute kann ich ihn unvoreingenommen mit dem geschulten Blick eines Videogeschädigten betrachten und muß sagen, ich amüsiere mich hier köstlicher, als bei manch einer überproduzierten 200 Millionen Dollar CGI Schlacht. Die Naivität der Geschichte und der kindliche Spaß, mit dem dieses filmähnliche Fantasymärchen vorgetragen wird, kann in keinem Quantencomputer der Welt künstlich generiert werden. Das ich mir bei soviel geballten Stuß sogar den Kopf aus dem Atlasgelenk beim verschähmten weggucken ausgerengt habe, adelt mich beinahe, denn: mit welch größerem Kompliment könnte ich den Film sonst überschütten?

Regisseur Ruggero Deodato (Nackt und zerfleischt) scheint dabei die endgültige Weltenformel für Edeltrash gefunden zu haben: Beim Drehbuchschreiben das Gehirn ausschalten, Schauspieler engagieren, die an der Aufnahmeprüfung zur Komparsenschule gescheitert sind, in den unpassendsten Momenten Titten und billige Splatterelemente platzieren und dann mal, ohne sich allzuviel komplizierte Gedanken über die Handlung zu machen, fröhlich mit einer Kamera unterm Arm zur Tat schreiten und den Dingen, die da kommen mögen, frisch und frei seinen Lauf lassen.
Das Element, das sich dabei durch den ganzen Film zieht und den Zuschauer in angenehme Verzückung versetzt, ist seine heitere Unbekümmertheit, mit der alle Beteiligten ihr beschähmendes Werk vollbringen. Ob Deodato dabei nicht in der Lage war, einen packenden Fantasyfilm zu drehen, sei dahingestellt. Fest steht jedenfalls, daß die Scenen sich so locker aneinanderreihen, wie die Sproßen einer Strickleiter, also nur vage etwas miteinander zu tun haben. So wird zwar etwas wie eine "Geschichte" vorangetrieben, Spannung, Thrill, Romantik oder Abenteuerstimmung werden hier aber großmeisterlich gekonnt umschifft. Kopfschüttelnd läßt man "Die Barbaren" so an sich vorüberziehen und bewundert mit ungläubig staunenden, weitaufgerissenen und verdatterten Glubschaugen den Mut der Filmgilde, dem Zuschauer diese Melange aus cineastischen Diletantismus und zweitklassiker Kirmesdeko zuzumuten.

Ich war ja immer der Meinung, die Qualität einer Geschichte läßt sich bereits an den erfundenen Namen ableiten. "Die Barbaren" bestätigen meine Hypothese punktgenau. Denn es ist der Stamm der "RAGNICKS", aus dem die Paulbrüder von dem Bösewicht "KADAR" aus ihrem sozialem Gefüge gerißen und in Gefangenschaft geknechtet werden. Die Ragnicks sind ein fahrendes Volk von Gauklern und Artisten und gleichen einer munteren Zirkustruppe, die vergessen hat, sich nach der Show abzuschminken.
Conan ähnlich ackern die beiden Zwillinge Kutchek und Gore bis zur Pubertät, bis ihre Muskeln pathologisch hypertrophiert sind und sie in der Arena aufeinandergehetzt werden. Man erkennt sich im Kampf wieder und geht fortan gemeinsam auf die Suche nach einem roten Rubin, der einst das Heiligtum der Ragnicks gewesen ist und dem Besitzer ewigwährenden Friede, Freude und natürlich auch Eierkuchen satt verspricht. Dabei muß ein Drachen getötet, der Bösewicht bekämpft, die Mutter der Kompanie befreit, der Körper eingeölt und eine Prinzessin gefunden werden. Der Storyverlauf folgt dabei selbstverständlich stringent und unnachgiebig den unerbittlichen Gesetzen des Zufalls.

Das Vergnügen, welches "Die Barbaren" vermittelt läßt sich aber nicht nur auf den holprigen Storyverlauf und den grottigen Dialogen, die ständig mit den "Schauspielern" um die schlechteste Darbietung wetteifern zurückführen, nein, sogar der Humor, der das Markenzeichen des Filmes sein sollte, ist funktioniert nicht mal ordentlich. Grunzwitze und ein mißlungener Running Gag müßen hier leider intelligenten Pointen weichen.
Der Film hat aber auch seine kleinen Vorzüge, die nicht verhelt werden sollen. Dazu zählen einmal die Kulissen, die zwar den Charme einer DDR Version von Indiana Jones verströmen, aber dennoch, kunterbunt grün, rot und blau ausgeleuchtet, eine annehmbare Athmosphäre erzeugen. Die Beleuchtung ist dabei selbstverständlich ebenso Bad Taste 80s wie die Filmmusik. Synthipophymnen in der Steinzeit. Das hat was. Dabei hämmert der Elektrobeat so unerbittlich, wie ein Alleinunterhalter, der eine müde Goldhochzeitschar nach dem fünften Gang Erdbeersahnetorte wieder auf die Tanzfläche treiben möchte.
Der einzige Könner seines Faches aber ist, und das meine ich ernst, der Kameramann. Gianlorenzo Battaglia überzeugt mit der einen oder anderen Kameraeinstellung, der man guten Gewissens das Ettikett Kunst verleihen kann. Er vermag es tatsächlich, aus den Pappkulissen, der misratenen Ausleuchtung und den Handlungsfragmenten mit seinem geschicktem Kameraspiel, eine visuelle Ästhetik zu konstruieren, die dem Auge angenehm schmeichelt.

Es ist diese Mischung aus ambitioniertem Handwerk auf der einen, und Totalversagen auf der intellektuellen Seite, der diese unterhaltsame Spannung erzeugt, der der Trashfilmfan verfallen ist.

Und mal ehrlich: Die Technomusik, die Lightshow in den Spektralfarben, Pappmacheeungeheuer mit grobmechanischen Eingeweiden, eingeölte Bodybuilder auf Anabolika, halbnackte Frauen und wilde Freaks, die sich aufführen wie eine entfesselte Urzeithorde: Sind das nicht auch die gleichen Zutaten, die das Burning Man Festival so populär gemacht haben....? So gesehen, war "Die Barbaren" seiner Zeit wohl bloß einfach 20 Jahre voraus...

Jetzt zu behaupten, Ruggero Deodato wäre ein visionärer Regisseur gewesen, geht mir dann allerdings doch ein paar Meilen zu weit...

Bild und Ton sind OK. Die Bluray startet allerdings nicht so ohne Weiteres...werde sie wohl umtauschen...
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
Denon DBT-3313UD
Darstellung:
Epson EH-TW9200
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3 Bewertung(en) mit ø 3,00 Punkten
 
STORY
3.3
 
BILDQUALITäT
3.0
 
TONQUALITäT
2.3
 
EXTRAS
3.3

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