Highlander - 30th Anniversary Edition Blu-ray

Original Filmtitel: Highlander (1986)

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Disc-Informationen
Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten),
Mastered in 4K!
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 2.0
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte

Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
117 Minuten
Veröffentlichung:
04.08.2016
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STORY
7
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
8
 
Gesamt *
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Der französisch-amerikanische Schauspieler Christopher Lambert hat bis zum heutigen Tage in über 50 Produktionen mitgewirkt, dessen bekannteste zweifelsohne Highlander – Es kann nur einen geben aus dem Jahr 1986 darstellt. In dem Fantasy-Abenteuer von Regisseur Russell Mulcahy (Razorback) schlüpfte er in die Rolle von Connor MacLeod, einem schottischen Krieger aus dem 16. Jahrhundert, der Unsterblichkeit erlangt. Mit dieser Rolle gelang ihm der Durchbruch in Hollywood und der Film, der ständig zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her springt, genießt seither Kultstatus. Jetzt veröffentlicht StudioCanal anlässlich des 30. Jubiläums am 04. August eine Neuauflage, welche in den Londoner Deluxe Studios aufwändig restauriert wurde. Mehr sogar: Das Endprodukt, das auf einem 4K-Scan des Original-Negatives und einem vollständigen 4K-Workflow basiert, wurde abschließend sogar vom Regisseur persönlich inspiziert und abgenommen. Ob das Ergebnis überzeugt und welche Neuerungen die '30th Anniversary Edition' sonst noch zu bieten hat, decken wir im Test auf.

Story

Im schottischen Hochland wird Connor MacLeod (C. Lambert) bei einer Clanfehde im Jahr 1536 tödlich verletzt. Doch MacLeod stirbt nicht, seine Wunden heilen innerhalb kürzester Zeit. In seinem Dorf glaubt man daher, dass er mit dem Teufel im Bunde sei und verbannt ihn deswegen. Jahre später trifft MacLeod auf den spanischen Edelmann Juan Sanchez Villa-Lobos Ramirez (S. Connery), der ihm ein Geheimnis enthüllt: Beide gehören zu einer Gruppe Unsterblicher. Fortan bringt ihm Ramirez all sein Wissen und seine Fähigkeiten bei, denn es gibt noch einen weiteren Unsterblichen, der bekämpft werden muss - Kurgan (C. Brown), der MacLeod zuvor die tödlichen Verletzungen beigebracht hat. Es heißt nämlich, dass der letzte überlebende Unsterbliche die Kräfte der anderen in sich vereint und so außergewöhnlich mächtig wird. Erst mehrere hundert Jahre später soll es im New York der Gegenwart zur entscheidenden Schlacht kommen, in der es heißt: Es kann nur einen geben... Der zweite Film von Regisseur Russell Mulcahy hat selbst nach dreißig Jahren nichts von seinem Charme verloren und unterhält, trotz einiger antiquierter Spezial Effekte, auch heute noch prächtig. Das ist vor allem dem starken Drehbuch des Dreiergespanns Gregory Widen, Peter Bellwood sowie Larry Ferguson geschuldet, dessen Handlung durch viereinhalb Jahrhunderte führt. Aber auch der damalige Newcomer Christopher Lambert, der mit gebürtigem Namen eigentlich Christophe Guy Denis Lambert heißt und zuvor in Greystoke – Die Legende von Tarzan,Herr der Affen zu sehen war, weiß vollauf zu überzeugen. Zudem sind die Nebenrollen mit Sean Connery (Ramirez), Roxanne Hart (Brenda Wyatt) sowie schließlich Clancy Brown, der hier den übermächtigen und durchgeknallten Kurgan verkörpert, ideal besetzt und alle Darsteller liefern eine glaubhafte Performance ab. Hie und da gibt es aufgrund der Zeitsprünge zwar einige Längen im Film, der Spannungsbogen bleibt aber stets erhalten und auch die Schwertkampfaction, allen voran das starke Finale, kann sich immer noch sehen lassen. Wenn dann auch noch die gealterte Heather (Beatie Edney) aufgrund ihres hohen Alters in MacLeods Armen liegt und ihm sagt, dass sie nicht sterben möchte, sondern bei ihm bleiben möchte, für immer und währenddessen im Hintergrund „Who wants to live forever“ von Queen läuft, dann ist das ganz großes Kino, das einem auch noch nach dreißig Jahren eine Gänsehaut bereitet.

Bildqualität

▪ Ansichtsverhältnis: 1,85: 1 (16:9) ▪ meist gute, jedoch inkonsequente Bildschärfe ▪ überwiegend ausgewogenes Kontrastverhältnis
  • natürliche und kräftige Farbwiedergabe
  • satter Schwarzwert
  • leichter Detailverlust in dunklen Szenen
  • sichtbares Filmkorn mit teils stark verrauschten Shots
Die Bildqualität von Highlander kann sich für das hohe Alter des Films zwar sehen lassen, liefert aber nie dauerhaft gute Werte, sondern schwankt während der gesamten Laufzeit teils sehr stark. Filmkorn ist dauerhaft vorhanden und tritt vor allem während großer Totalen oder in dunkleren Bereichen vermehrt auf. Etwas schade ist, dass trotz aufwendigen 4K-Remastering die Bildqualität noch immer inkonsequent ist und keinesfalls stabile Schärfewerte liefert. Wie schon bei der 2009 erschienenen Blu-ray-Erstauflage, die eine etwas andere Farbgebung aufweist, haben einige Szenen richtiges HD-Niveau – siehe beispielsweise die Verhaftungsszene beim Madison Square Garden, andere wiederrum erreichen höchstens DVD-Qualität. Ebenfalls noch immer vorhanden ist der Shot in VHS-Qualität vom verwundeten Connor MacLeod auf dem Schlachtfeld bei Minute 16:32, der vermutlich aufgrund des Augen-Herauszoom-Effekts schon immer so mies aussah. Darüber hinweg trösten aber immerhin gestochen scharfe Szenen wie beispielsweise bei Minute 21:30 oder 44:30, in denen jede Hautpore und auch einzelne Haare von Christopher Lambert beziehungsweise Sean Connery mühelos zu erkennen sind. Kein herausragendes 4K-Remastering, aber der Erstauflage ist der neue Transfer dennoch klar überlegen.

Tonqualität

DTS-HD Master Audio 5.1 (Deutsch, Englisch) ▪ DTS-HD Master Audio 2.0 (Englisch)
  • wechselhafte Tonqualität
  • allgemein recht frontlastige Abmischung
  • starker Soundtrack von Queen
  • Dialogverständlichkeit nicht immer optimal
Auch beim deutschen Ton von Highlander verhält es sich ähnlich wie bei der Bildqualität, denn auch dieser ist sehr wechselhaft. Während sich das gesamte Geschehen meist eher auf die vorderen Kanäle beschränkt, ist auf den hinteren Lautsprechern eigentlich nur während der Action-Sequenzen oder der musikalischen Untermalung etwas los. Auffällig ist hier, dass der deutsche Ton etwas dumpfer und basslastiger klingt als der englische Originalton, der ebenfalls in verlustfreiem DTS-HD Master Audio 5.1 vorliegt. Zudem fällt auf, dass der deutsche 5.1-Mix ein Mischmasch aus deutschem und englischem Sound ist. Wenn Kurgan beispielsweise zur Oma in das Auto steigt, ist hier ganz klar das „Moooom“ aus der Originalsynchro zu hören und auch die Prostituierten vorher am Straßenrand sprechen Englisch. Das alles ist zwar alles andere als optimal gelöst, aber ohne eine komplette Neusynchronisation wird sich das wohl leider nicht mehr ändern lassen. Immerhin klingt die Filmmusik von Queen sehr kräftig, wodurch allerdings einige Dialoge etwas schwerer verständlich sind, was jedoch für beide Sprachfassungen gilt.

Ausstattung

  • Audiokommentar mit Regisseur Russell Mulcahy
  • Interview mit Regisseur Russell Mulcahy (22:06 min.)
  • Interview mit Christopher Lambert (19:44 min.)
  • Making-of Highlander (1:55:41 min.)
    • Eine Legende wird geboren (29:12 min.)
    • Der visuelle Stil (40:03 min.)
    • Eine starke Frau (15:55 min.)
    • Über die Entstehung (30:30 min.)
  • Geschnittene Szenen (6:13 min.)
  • Aus dem Archiv: Interview mit Christopher Lambert (8:32 min.)
  • Trailer (2:31 min.)
Das Bonusmaterial von Highlanderbesteht teils aus den bereits bekannten Extras der Erstauflage sowie aus einigen komplett neuen Beiträgen. Wie von StudioCanal angekündigt, wurde die Neuauflage mit zwei neuen hochauflösenden Interviews ausgestattet, in denen sich Regisseur Russell Mulcahy sowie Christopher Lambert sehr ausführlich zu Wort melden. Unter anderem erfährt man hier von Mulcahy, das er auf Christopher Lambert über einen Zeitungsartikel aufmerksam wurde und diesem die Rolle des Highlanders gab, obwohl dieser damals kein einziges Wort Englisch sprechen konnte. Lambert wiederrum äußert sich über seine Rolle, seine Schauspielkollegen und auch die Arbeitsweise von Regisseur Russel Mulcahy. Das bereits bekannte Making-of der Erstauflage wird durch einen vierten Beitrag ergänzt, welcher den Titel 'Über die Entstehung' trägt. Mit diesem bringt es das Making-of, dessen vier Teile sich auch einzeln abspielen lassen, auf eine stattliche Gesamtlaufzeit von knapp zwei Stunden. Ebenfalls bekannt sind der sehr informative und spaßige Audiokommentar mit Regisseur Russell Mulcahy sowie das Archiv-Material, welches aus einem älteren Interview mit Christopher Lambert sowie fünf geschnittenen Szenen besteht. Für letztere existiert allerdings keine Tonspur mehr, weshalb diese Szenen lediglich musikalisch untermalt wurden. Das Ausstattungspaket wird abschließend noch mit dem englischen Kinotrailer in HD abgerundet, darüber hinaus bietet das gesamte Bonusmaterial auch deutsche Untertitel.

Fazit

Highlander – Es kann nur einen geben zählt zu den ganz großen Filmen der 80er-Jahre und gehört eigentlich in jede gut sortierte Filmsammlung. Der Film von Regisseur Russell Mulcahy, der hier nach Razorback seine erste große Hollywoodproduktion stemmte und mit Newcomer Christopher Lambert einen echten Glücksgriff landete, kann sich auch heute noch, selbst 30 Jahre nach seiner Kinoaufführung, sehen lassen. Die Handlung, in welcher der Unsterbliche Connor MacLeod viereinhalb Jahrhunderte durchlebt und am Ende in der Gegenwart gegen seinen Widersacher Kurgan um den Preis kämpfen muss, unterhält immer noch prächtig. Dank der tollen Mischung aus origineller Story, großartigen Darstellern, tollen Effekten, einer unkonventionelle Schnitt- und Kameratechnik sowie dem erstklassigen Soundtrack von Queen, hat sich der Titel seinen Charme über die Jahre erhalten können, der in dieser neuen 30th Anniversary Edition nun zu neuem Leben erwacht. Technisch halten sich dabei die Neuerungen allerdings in Grenzen, denn obwohl der Transfer nun aufwendig in 4K restauriert wurde, ist er alles andere als optimal. Die Bildqualität ist nach wie vor immer noch sehr wechselhaft, aber zweifelsohne bietet diese Veröffentlichung die bislang beste Qualität. Beim deutschen Ton hat man auf den Sound der 2009 erschienenen Blu-ray zurückgegriffen, der zwar in verlustfreiem DTS-HD Master Audio 5.1 vorliegt, allerdings ist dieser Mix ein Mischmasch aus deutschem sowie englischen Sound. Daraus resultiert, dass die Abmischung leider nicht ausbalanciert klingt und es immer wieder mal vorkommt, das im Hintergrund englische Sprecher zu hören sind. Das ist zwar etwas schade, war aber bereits auch in der Erstauflage so gewesen und lässt sich wohl ohne eine komplette Neusynchronisierung nicht mehr ändern. Das Bonusmaterial ist ebenfalls weitestgehend bekannt, bietet aber mit dem vierten Teil des Making-ofs und zwei aktuell produzierten Interviews auch Neues. Wer Highlander bislang noch nicht in seiner Blu-ray-Sammlung hat, sollte zugreifen. Besitzer der Erstauflage müssen abwägen, ob die zwar sichtlich bessere Qualität und die neuen Bonis ein Upgrade rechtfertigen - wir finden aber: Ja! (Roland Nicolai)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
7 von 10

Testgeräte

TV: Philips PFL9704 AVR: DENON AVR-X4200W BDP: DENON DBT-3313UD Boxen: CANTON GLE-Serie Sub: YAMAHA YST-SW320
geschrieben am 20.07.2016

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4 Bewertung(en) mit ø 3,31 Punkten
 
STORY
4.3
 
BILDQUALITäT
3.0
 
TONQUALITäT
2.8
 
EXTRAS
3.3

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