Die glorreichen Sieben (2016) (Blu-ray + UV Copy) Blu-ray

Original Filmtitel: The Magnificent Seven (2016)

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, enthält digitale Kopie (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten), HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Digitale Kopie
-
-
iTunes [?]
iOS kompatibel
PSN
-
WMV
-
Gültigkeit
bis 31.12.2019
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 7.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Türkisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
133 Minuten
Veröffentlichung:
26.01.2017
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Die glorreichen Sieben (2016) (Blu-ray + UV Copy) Blu-ray Review
Story
 
8
Bildqualität
 
10
Tonqualität
 
9
Ausstattung
 
5
Gesamt *
 
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 25.01.2017
1960 brachte John Sturges mit seinem hochkarätig besetzten Edelwestern Die glorreichen Sieben auf die Leinwand, welches seinerseits auf dem noch viel größeren Meisterwerk Die Sieben Samurai von Filmlegende Akira Kurosawa basierte. Der Film zog drei Fortsetzungen und eine Fernsehserie nach sich, und nun wagt sich Regisseur Antoine Fuqua an ein Remake des zu Recht als Kultfilm verehrten Klassikers. Statt Yul Brynner, Steve McQueen, Charles Bronson, James Coburn und Horst Buchholz steigen nun unter anderem Denzel Washington, Chris Pratt, Ethan Hawke und Vincent D’Onofrio in die Sättel, um eine Stadt von üblen Halunken zu befreien. Nach Ben Hur handelt es sich hier bereits um das zweite Remake eines großen Filmklassikers, welches diesen Monat auf den deutschen Blu-ray-Markt gebracht wird. Schauen wir also nun ob sich die Neuauflage sehen lassen kann und wie sich die Scheibe aus dem Hause Sony im Test schlägt.

Story

Der Industrielle Bartholomew Bogue (P. Sarsgaard) schreckt vor nichts zurück, um in dem kleinen Städtchen Rose Creek seine Gewaltherrschaft durchzusetzen. Die Bürger werden gequält und ermordet, wenn sie Bogue und seinen Leuten nicht zu Willen sind. Der jungen Emma Cullen (H. Bennett) gelingt es den Kopfgeldjäger Sam Chisolm (D. Washington) zu engagieren, um den Menschen zu helfen, Bogues Mörderbande los zu werden. Doch da Chisolm diesem Job nicht im Alleingang gewachsen ist, sucht er sich Verstärkung in Form der Gesetzlosen und Ausgestossenen Josh Farraday (C. Pratt), Goodnight Robicheaux (E. Hawke), Jack Horne (V. D’Onofrio), Billy Rocks (B. Lee), Vasquez (M. Garcia-Rulfo) und Red Harvest (M. Sensmeier), die für die entsprechende Belohnung zu allem bereit sind. Doch als die Männer realisieren, wie schlimm Bogues Herrschaft wirklich ist, wird der Auftrag zu einer persönlichen Sache und die glorreichen Sieben stellen sich gegen eine gewaltige Übermacht... Die Geschichte der Glorreichen Sieben ist quasi zeitlos, und das Thema findet sich in der Popkultur jederzeit und überall wieder. Von daher verwundert es auch kaum, dass an der ursprünglichen Story (ein Dorf wird von einer Bande terrorisiert und eine Handvoll Außenseiter bietet Schutz) kaum verändert wurde. Neu ist hier, dass es keine marodierende Gangsterbande aus Mexico ist, sondern ein Großindustrieller, der das (gekaufte!) Gesetz auf seiner Seite hat. Im Umkehrschluss finden sich diesmal in den Reihen der Helden sämtliche ethnischen Gruppen, womit der Film in übertriebener Weise „politisch korrekt“ ausschaut. Der Anführer ist ein Schwarzer und seine Gruppe beinhaltet sowohl Asiaten als auch Indianer und Mexikaner. Wenn man böse sein möchte könnte man behaupten dass eine so bunt zusammengewürfelte Gruppe keine großen Überlebenschancen im Wilden Westen gehabt hätten, zumal sie auch damit beginnen sich selbst zu zerfleischen. Aber genau hier setzt der Film mit seiner Charakterentwicklung ein und vermittelt eine Botschaft von Selbstlosigkeit, Toleranz und natürlich Heldenmut. Und heraus kommt ganz großes Actionkino für Westernfans. Ja, die Story ist im Großen und Ganzen vorhersehbar, aber das trifft auf die meisten Heldengeschichten zu, und wenn man bedenkt dass es sich hier um Remake (eines Remakes) handelt, rückt dieses Manko schnell in den Hintergrund. Actionspezialist Antoine Fuqua (Training Day, The Equalizer) inszenierte seine Version des Klassikers mit einem perfekten und sehr langen aber nie langweiligen Showdown – inklusive hohem Body-Count – auf den sich der Film kontinuierlich hinarbeitet. Die „Rekrutierung“ der Sieben geschieht derweil eher im Vorbeigehen, allerdings schafft Fuqua es dennoch, jeden einzelnen der unterschiedlichen Charaktere gut und vor allem relativ gleichwertig in Szene zu setzen, wobei er freilich besonderes Augenmerk auf seine drei Zugpferde Washington, Pratt und Hawke legt. Vor allem Hawke kann hier auch vollends überzeugen und zeigt welch darstellerische Fähigkeiten in ihm schlummern. Letztendlich macht das Remake von Die glorreichen Sieben fast alles richtig, verfügt über die Richtige Mischung aus Humor (dank Chris Pratt), Dramatik, Action, Heldenmut und Spannung. Westernfans sollten hier unbedingt einen Blick riskieren, auch wenn gewisse Vorurteile bestehen. Die Klasse und Leichtigkeit des Originals wird zwar nicht erreicht, aber deswegen ist dieses Remake noch lange nicht schlecht. Ganz im Gegenteil.

Bildqualität

  • Bildformat 2.39:1
Optisch hinterlässt Die glorreichen Sieben einen absolut hervorragenden Eindruck, der nicht selten an der Referenzklasse kratzt. Die Schärfe ist vorbildlich und bildet einzelne Staubkörnchen ab und lässt jede Runzel, jeder Härchen und jeden Bartstoppel sichtbar werden. Die Farbgebung ist überwiegend sehr natürlich, wobei leichte Farbfilter mit erdigen Tönen zum Einsatz kommen, die das richtige Westernfeeling vermitteln. Der Schwarzwert ist stellenweise etwas zu dominant, aber das ist bei Filmen dieses Genres nicht unbedingt ein Kritikpunkt. Darüber hinaus erfreut das Bild mit glasklaren Bildern, sauberen Konturen und alles in allem einer sehr hohen Plastizität, welche häufig sehr plastisch und dreidimensionale Bilder auf den Monitor oder die Leinwand zaubert.

Tonqualität

  • Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1; Englisch DTS-HD Master Audio 7.1
Auch akustisch macht der Film einiges her, und kann mit einer wunderbar kraftvollen Surroundkulisse punkten. Die hinteren Kanäle bleiben fast über den gesamten Film hinweg ins Geschehen einbezogen und drehen in den Actionsequenzen voll auf. Im Finale fliegen dem Zuschauer die Kugeln um die Ohren und perfekt platzierte Surroundeffekte versetzen uns mitten ins Geschehen hinein. Allerdings sind auch die ruhigen Momente hörenswert und zeigen die hohe Dynamik der gut ausbalancierten deutschen Tonspur. Was die Filmmusik angeht, konnte man den großartigen Komponisten James Horner gewinnen, der einige Musikstücke nur anhand des Drehbuchs beisteuerte, obwohl er nie irgendwelches Filmmaterial zu sehen bekam – er verstarb während der Dreharbeiten bei einem Flugzeugabsturz. In gewisser Weise handelt es sich hier also um ein musikalisches Vermächtnis des Komponisten, der mit so fantastischen Soundtracks wie denen zu Titanic, Braveheart und Aliens: Die Rückkehr die Welt bereichert hat. An die Ohrwurm-Qualitäten des allseits bekannten Original-Soundtracks von Elmer Bernstein kommt der Score zwar nicht ganz heran (im Nachspann ist dann glücklicherweise noch mal das Originalthema zu hören, ebenso wie im Menü), aber der locker-leicht beschwingte Soundtrack hätte hier auch nicht wirklich gepasst. Wer das volle Programm haben möchte, der sollte übrigens kurz (oder auch lang) in den englischen Originalton hineinlauschen, denn dieser ist etwas feiner, etwas kraftvoller, und würde – wenn er als Bewertungsgrundlage gelten würde – mühelos die Höchstpunktzahl erreichen.

Ausstattung

  • 4 Entfallene Szenen (7:29 Minuten)
  • Die Sieben (8:36 Minuten)
  • Die Regie zu „Die Sieben“ (5:03 Minuten)
  • Die Einnahme von Rose Creek (5:16 Minuten)
  • Der Schurke Bogue (5:26 Minuten)
  • Revolverhelden (4:55 Minuten)
  • Glorreiche Musik (4:10 Minuten)
  • Trailershow
  • Bonus-Disc „Seven Tales of the Magnificent Seven“(27:16 Minuten)
Die sieben Bonusfeatures (wenn wie die entfallenen Szenen dazu zählen) besitzen zwar einen gewissen Informationswert, entpuppen sich im Großen und Ganzen aber dennoch als Promo-Material. Allerdings lässt sich der Film auch noch optional im sogenannten „Rache-Modus“ abspielen. In dieser Version werden während des Films „hinter-den-Kulissen“ Videos und Kommentare der Besetzung abgespielt, die dann auch tatsächlich einen tieferen Einblick in die Produktion und hinter die Kulissen erlaubt. Dank besagter Einspieler verlängert sich die Laufzeit des Hauptfilms um rund 41 Minuten auf satte 173 Minuten. Das gesamte Bonusmaterial ist deutsch untertitelt und liegt erwartungsgemäß in HD-Auflösung vor.

Fazit

Technisch befindet sich die Disc aus dem Hause Sony auf der Höhe der Zeit und kann mit atemberaubender Bildqualität und hervorragender Tonkulisse überzeugen. Wer es brachialer mag, der kann auf die etwas feinere und kraftvollere englische Tonspur ausweichen, aber auch der deutsche Ton ist mehr als nur zufriedenstellend. Im Bonussektor finden sich einige Werbefilmchen und der „Rache-Modus“, der den Film immer wieder für interessante Hintergrundinformationen unterbricht. Auch hier gibt es nichts zu beanstanden. Der Film bringt die altbekannte Geschichte neu auf die Bildschirme und macht dabei fast alles richtig. Action, Humor, Spannung und hervorragende Darsteller zeigen erneut, dass weder das Genre, noch die Geschichte totzukriegen sind. Die „Reisenden in Blei“ werden jeden Westernfan begeistern. (Michael Speier)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
8 von 10
Die Kaufempfehlung der Die glorreichen Sieben (2016) (Blu-ray + UV Copy) Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte

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21 Bewertung(en) mit ø 4,06 Punkten
Die glorreichen Sieben (2016) (Blu-ray + UV Copy) Blu-ray
Story
 
3.8
Bildqualität
 
4.6
Tonqualität
 
4.7
Extras
 
3.1

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