Everest (2015) 3D (Blu-ray 3D + Blu-ray + UV Copy) Blu-ray

Original Filmtitel: Everest (2015)

Everest-3D-2015-DE.jpg
Blu-ray 3D
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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 2 Discs, BD (2x), enthält digitale Kopie (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten), Blu-ray 3D Film, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten),
3D Hologramm-Schuber in Erstauflage!
Digitale Kopie
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PSN
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WMV
-
Gültigkeit
unbekannt

Hinweis:
Ultraviolet Copy
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case im Schuber (meist nur bei Erstauflage)
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch Dolby Atmos 7.1
Englisch Dolby Atmos 7.1
Französisch Dolby Atmos 7.1
Hindi DTS 5.1
Italienisch DTS 5.1
Japanisch DTS 5.1
Polnisch DTS 5.1
Portugiesisch DTS 5.1
Russisch DTS 5.1
Spanisch DTS 5.1
Lateinamerikanisches Spanisch DTS 5.1
Thailändisch DTS 5.1
Tschechisch DTS 5.1
Türkisch DTS 5.1
Ungarisch DTS 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Arabisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Hindi, Isländisch, Italienisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch, Türkisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
121 Minuten
Veröffentlichung:
28.01.2016
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Blu-ray Bewertungen

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bewertet am 10.03.2017 um 11:27
#15
Der Mount Everest mit 8850 Metern der höchste Berg der Welt befindet sich in Nepal im Himalaya. Immer wieder sorgt dieser Berg für dramatische Situationen. Die aktuellen Ereignisse im Frühjahr 2016 in Nepal bei dem tausende von Menschen ums Leben kamen, machen den Film zu einem Zeitzeugenereignis der besonderen Art, denn kurz nach diesem Erdbeben kam der Film Everest in die Kinos. Dieser Film beschreibt eine der tragischsten Mount Everest Expeditionen der Letzen Jahrzehnte, als im Jahre 1996 acht Menschen bei der Besteigung des Mount Everest ihr Leben verloren. Dieser Film zeigt in dramatischer Weise die unfassbaren persönlichen Strapazen die Menschen auf sich nehmen, um einmal auf dem Dach der Erde zu stehen.

Neben den immer wieder vorherrschenden kleinen Erdbeben die Nepal erschüttern, ist es aber vornehmlich das Wetter, welches jede Expedition zu einem immer noch unvorhersehbaren Unterfangen macht.
Welche Auswirkungen hatte aber das Erdbeben auf dem Mount Everest. Mittels Radar Daten konnte man das ganze Ausmaß der Verwüstung damals darstellen. Ganze Landstriche wurden durch die Erdplattenverschiebung höher und auch tiefergelegt der Satellit der Europäischen Raumfahrtagentur ESA sendet unentwegt Strahlen zur Erde die von dort reflektiert wieder am Satellit ankommen, diese verdeutlichen das auf und ab. Was geschah aber nun mit dem Mount Everest?
Radar Daten zeigten dass sich der Radar um Kathmandu um etwa 1,5 m gehoben hatte. das Hochgebirge hingegen das Hoch nördlich liegt senkte sich um einige Dutzend Zentimeter. Wohlmöglich ist der höchste Berg der Welt demnach auch etwas "geschrumpft".

Mit einem großen Staraufgebot wurde die fröhlich beginnende Expedition zum Gipfel der Welt in grandiosen Bildern eingefangen.
Der Film entwickelt sich langsam in Richtung eines unfassbaren Thrillers um Leben und Tod um Wind und Wetter um Kälte und Warme um Unterschlupf oder freie Ebene.
Eigentlich ist die Ersteigerung des Höchsten Berges der Welt schon so oft vollzogen worden, das es eher ein strapaziöser Spaziergang zu sein scheint als eine waghalsige Unternehmung. Jedoch der Schein trügt.
In diesem Zeitzeugenereignis ist es auch das Wetter, dass diese Expedition letztendlich in ein Fiasko führte. Ein Fiasko deshalb, weil man trotz bester Vorbereitungen, technischer oder auch personeller Art, eine solche Expedition immer ein großes Wagnis bleibt.

Basierend auf verschiedenen Büchern wie z.B. „Into Thin Air von Jon Krakauer und „Left for Dead: My Journey Home from Everest“ und überlebenden sowie Augenzeugen um diese Expedition schrieb Simon Beaufoy (Slumdog Millionär, Die Trbute von Panem-Catching Fire) ein bewegendes Drehbuch, das der isländische Regisseur Baltasar Kormákur mit einem großen Staraufgebot, wie Jason Clarke (Planet der Affen,Terminator Genisys), Jake Gyllenhaal (Southpaw), Josh Brolin (Sin City: A Dame to kill for), Keira Knightley ( The Imitation Game), Emily Watson ( Anna Karenina), Robin Wright ( A most watend Man) und Sam Worthington ( Avatar), mit außergewöhnlichen Aufnahmen in Szene in Erinnerung bringt und die euphorisch beginnende Expedition zum Gipfel der Welt in grandiosen Bildern eingefangen hat. Die schauspielerische Leistung, die hier, vor allem emotional, geboten wird wirkt äußerst authentisch. Sei es Josh Brolin, der zu Beginn den übermütigen Texaner heraushängen lässt und sich im Laufe des Films charakterlich verändert. Jake Gyllenhaal, der den extrovertierten Expeditionsleiter mit einem Hang zur Flasche spielt oder Jason Clarke, der den zum einen äußerst rational denkenden und zu anderen zu mitfühlenden Rob Hall spielt. Alle Charaktere bilden ein harmonisches Gesamtbild und jeder hat in seiner Rolle etwas Besonderes.
„Der Mount Everest ist der gefährlichste Ort der Welt. Menschen sind schlichtweg nicht dafür geschaffen auf einer Reiseflughöhe einer 747 zu funktionieren, unsere Körper würden buchstäblich sterben. Die Frage ist also, kriegen wir euch rauf und wieder runter bevor das passiert“, so führt Rob zu Beginn der Expedition seiner Gruppe die harte Realität vor Augen.
Heute ist es eigentlich grundsätzlich möglich jeden der genug zahlen kann und körperlich fit ist auf diesen Berggipfel zu bringen. Der Weg dorthin ist zwar extrem strapaziös und jeder muss sich auch der enormen Gefahr der er sich aussetzt im Klaren sein, nur muss man so wie früher kein Extrembergsteiger mehr sein, um den Gipfel zu erreichen, wie erstmalig im Jahre 1953 Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay (Sherpa). Heute kommt man mit genügend Sauerstoff im Gepäck auch dort hin. Die Sherpas legen mit einer Unmenge an Seilen und Leitern förmlich die Wegesrouten zum Gipfel.

Aber der Schein trügt. Der Berg ist tückisch und trotzt der akribisch geplanten Expeditionen mit allen nur erdenklichen Hilfsmitteln, hat man jedoch die Natur nicht im Griff.
So geschehen, als am 18. April 2014 das bis dahin zweit tödlichste Desaster in der Geschichte des Mount Everest stattfand. Während der Dreharbeiten verloren 16 Sherpas ihr Leben, als sie die Sommertouren nahe Camp II vorbereiteten und von einer Lawine überrascht wurden, die durch einen abgestürzten Sérac verursacht wurde. Das Dreh-Team, dass du diesem Zeitpunkt in der Nähe restliche Aufnahmen machte blieb unverletzt. Das Wetter ist ein unberechenbarer Faktor trotz jeglicher Hilfsmittel zur Voraussage und so war es auch 1996 als acht Bergsteiger bei dieser Expedition ihr Leben lassen mussten.
Die Vorbereitungszeit beträgt auch heute für Bergsteiger noch mindestens 2 Jahre. Im Vorspann bekommt man die Information, dass jeder vierte Bergsteiger der versuchte den Gipfel zu erreichen, dabei sein Leben verlor. Die Liste der Toten, ist demnach lang.

Was veranlasst Menschen sich solchen Strapazen hinzugeben? Die Frage wird im Film leider nur kurz angerissen.
Der Film beginnt mit der Verabschiedung des Expeditionsleiters Rob Hall von seiner Frau, die Schwanger zurückbleiben muss. Bereits in dieser Phase wird einem bewusst, dass es sich um etwas handelt, das weit über eine normale Expedition hinausgeht. Rob, der den Veranstalter Adventure Consultants leitet, hat es im Vorjahr nicht geschafft seine Kunden, aufgrund der Wetterverhältnisse, auf den Gipfel zu bringen und er macht auch klar, dass ihm das Wohlergehen der Kunden an erster Stelle steht. Dennoch steht er unter einem enormen Druck, diesmal diese Expedition erfolgreich abzuschließen, immerhin zahlt jeder Teilnehmer um die 60.000$ für dieses Erlebnis.

Der Film greift hierbei deutlich kritisch die Konkurrenzsituation zwischen den verschiedenen Expeditionsveranstaltern auf. Mittlerweile sind diese gefährlichen Bergbesteigungen zu einer Touristenattraktion geworden, die für die Expeditionsteams äußerst lukrativ sind.

Dass hierbei die Zusammenarbeit zwischen den Teams und somit die Sicherheit der Kunden nicht durchweg an erster Stelle steht sollte Jedem bewusst sein.
Die Vorbereitungen für die Expedition dauern etwa 40 Tage. Langsam beginnt sich die durchaus fröhliche beginnende aber immer unter einer latenten Anspannung stehende Story in Richtung eines unfassbaren Dramas um Leben und Tod, um Wind und Wetter um Kälte und Wärme um Unterschlupf oder Freiebene zu entwickeln.

Der Film trifft einen mit einer enormen emotionalen Stärke und schafft es das Publikum zu fesseln, denn trotz der Kenntnis der dramatischen Ereignisse, kann man nicht fassen, was da am Berg geschehen ist. Rob Hall und Scott Fischer,

die als Team gemeinsam versuchen ihre Kunden auf den Berg zu bringen, auch wenn Scott dem Vorschlag skeptisch gegenübersteht, ahnten sie nichts davon, was da auf sie zukommt, als sie am 10. Mai 1996 am frühen Morgen der Ruhe vor dem Sturm den Aufstieg wagten. Mit einem Zeitfenster von einigen Stunden, wird jeder Fehler erbarmungslos bestraft und jeder Fehltritt ab der Todeszone jenseits der 8000 Meter zur tödlichen Gefahr.

In 3D wirken die Ereignisse so authentisch, als befinde man sich inmitten der Expedition.

Bild in 3D:
Das 3D Bild ist hinsichtlich seiner Wirkung hervorragend gelungen, man bekommt einen wirklich sehr authentischen Eindruck von der schieren Größe dieses Berges vermittelt. Zusammengeschrumpft auf 2 D wirkt das Bild nicht mehr so gigantisch. In 3 D ist auch die Schärfe besser als in 2 D und man erkennt trotz der Systembedingten Abdunklung hervorragend viele Details. Vermutlich hat das Auge hier nicht so schnelle Hell/Dunkel Wechsel zu verarbeiten, da das Bild insgesamt etwas dunkler ist. Wenn der Wind einem um die Ohren weht, und der Schnee auf einen zu peitscht, dann hat man das Gefühl man ist naß. Jeder der die Möglichkeit hat, diesen Film in 3D zu sehen, sollte diese Gelegenheit auch nutzten, denn es ist ein wirklicher Zugewinn an Authenzität und Dramatik.

Ton: Der Ton liegt in Dolby Atmos auf der Scheibe. Ich muss jedoch immer noch mit dem normalen Surroundsound, jedoch auch hier mit Presence Speaker vorlieb nehmen. Der Sound wird hier aber wirklich top in die 3. Ebene übersetzt und macht so noch etwas mehr Spaß als im normalen 7.1 Surroundmix.

Obwohl der Film nicht mit einem massiven Filmscore aufwartet, ist der Sound mehr als beeindruckend. Man fühlt sich durch die massive Soundkulisse immer mitten im Geschehen. Man möchte sich den Schnee aus dem Gesicht wischen und bekommt schon beim Zuschauen kalte Hände und kalte Ohren. Wenn die Natur sich zeigt, platzt der Raum förmlich auseinander und die Subs hüpfen vor Freude, weil sie ihre Muskeln zeigen dürfen und man spätestens dann versteht, wieso ein Kino ohne authentsich aufspielende Subs immer nur ein Kompromiss bleiben kann. Bei mir bin ich quasi am Berg und mache die Tour mit. Ich leide mit den Expeditionsteilnehmern, es ist sogar teilweise wirklich anstrengend, der Sound dominiert dann so massiv, das man froh ist über kurze Ruhepausen. Sagenhaft.

Ansichtssache:

Film: 5 von 5 ( Genrebezogen)

Bild in 3D: 4,5 von 5 (ausser ein paar Dunkelanteilen nichts zu meckern)

Ton: 6 von 5 (ein Granatensound in Dolby Atmos bestimmt noch besser)

Fazit:

Ein wuchtgewaltiges Drama mit enormer emotionaler Tiefe, dem sich niemand entziehen kann. Ein Film über die Träume der Menschen, Ambitionen und der Urgewalt eines Berges, der dem Menschen die physischen Grenzen zeigt, wie kein anderer Berg es jemals aufzeigen wird. Doch der Preis dafür ist enorm. Ein Film der alle Fans von Bergfilmen hell auf begeistern wird und der lange im Kopf bleibt.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
Bildqualität 3D mit 5
Player:
Sony BDP-S790
Darstellung:
Optoma HD33
gefällt mir
1
bewertet am 31.01.2017 um 11:35
#14
Technisch geht die Scheibe in Ordnung. An der Tonspur kann am wenigsten gemeckert werden. Das 2D Bild ist auch einwandfrei. Das 3D Bild kommt an einigen Stellen voll zur Wirkung, aber relativ häufig sind Szenen nicht in 3D gerendert worden. Schade, denn gerade bei Naturbildern kann man mit 3D normalerweise punkten. Und echtes 3D wäre eine wirkliche Bereicherung für den Film gewesen, anstatt ein nachträgliches und nur für Effekte auf der Leiter oder beim Hubschrauberflug. Die Extras sind sehenswert und wirklich eine Bereicherung des Releases. Die Story selber ist sehenswert aber durchaus mit Längen und leider wird sehr wenig über das eigentlich Klettern gezeigt. Hier hätte ich auf mehr Klettern weniger Drama erhofft. Summasummarum:
Im Grunde geht der Film in Ordnung, dass konvertiertes 3D vorliegt habe ich leider zu spät gesehen. Wer einen relativ ruhigen Ausflug zum Gipfel geniessen kann, der liegt aber mit der Scheibe goldrichtig. Allen anderen empfehle ich eine Sichtung vor einem möglichen Kauf.
Story mit 3
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 5
Bildqualität 3D mit 4
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55D8090 (LCD 55")
gefällt mir
0
bewertet am 14.11.2016 um 13:04
#13
Beginnt ganz gut und zieht sich dann teilweise extrem. Den Charakteren kommt man als Zuschauer nicht wirklich nahe. Zudem wird ein aus Profitgier handelnder Bergsteiger, der Hall nun mal war hier als tragischer Held dargestellt. So schlimm die Ereignisse der ganzen Expeditionen aus dem Jahr 1996 auch waren, so wenig gibt der Film davon wider. Einzig die sehr guten Landschaftsaufnahmen entschädigen einen etwas.

Das 2D Bild ist sehr gut, ohne größere Schwächen.
Das 3D kann man sich eigentlich sparen. Die Tiefenwirkung ist zu Beginn und immer wieder zwischendurch sehr gut, sobald es aber stürmisch wird und etwas dunkler, ist der ganze Effekt quasi dahin.

Beim Ton gibt es keinerlei Anlass zur Kritit. Sehr gute Abmischung in allen Belangen.

Die Extras (nur auf der 2D Disc) sind guter Schnitt.

Fazit: Recht enttäuschend und in 3D absolut verzichtbar.
Story mit 3
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Bildqualität 3D mit 3
Player:
Panasonic DMP-BDT570
Darstellung:
Panasonic TX-P50VT20E (Plasma 50")
gefällt mir
0
bewertet am 17.08.2016 um 11:38
#12
Habe diesen Film nun schon 4x angesehen und bin noch immer begeistert. Die Story ist sehr originell (basiert auf einer wahren Geschichte). Wer mehr über den Everest als Massentourismusziel erfahren möchte, dem kann ich diesen Film ans Herz legen.

Bild: Das Bild ist absolute Referenz. Durchgehend sehr scharf mit gutem Kontrast. Die Landschaftsaufnahmen sind- vorallem durch das 3D- atemberaubend. Filmkorn konnte ich in dunklen Szenen keines feststellen.

Ton: Auch der Ton ist allererste Sahne. Definitiv ebenfalls Referenzniveau wenn man die entsprechende Anlage besitzt! Als Beispiel sei hier das aufziehende Gewitter genannt: Fantastisch wie man durch den Ton dermassen ins Geschehen miteinbezogen wird. MAn hat das Gefühl, das Unwetter steht direkt im Raum.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Bildqualität 3D mit 4
Player:
Denon DBT-3313UD
Darstellung:
Epson EH-TW9200
gefällt mir
0
bewertet am 04.03.2016 um 08:49
#11
Was habe ich mich auf diesen Film gefreut. Dachte da kann nichts schief gehen, doch leider ist er für mich nur Mittelmaß in allen Belangen. Die Story an sich ist spannend aber gerade in der ersten Hälfte zieht sich der Film etwas. Die zweite Hälfte ist aber durchaus spannend. Die Schauspieler(gerade bei dieser Besetzung) kommen hier nicht richtig zur Geltung. Schade!
Noch enttäuschter war ich von der Technik. Hatte eine neue 3D Referenzscheibe erwartet und dass ist dieser Film bei weitem nicht. Das 3D hat überhaupt keinen Mehrwert! Hier wäre doch gerade bei dieser Kulisse viel viel mehr drin gewesen!
Ich muss diesen Film nicht nochmal sehen, kann nur vom Kauf abraten, lieber erstmal leihen!
Story mit 3
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Bildqualität 3D mit 3
Player:
Sony PlayStation 4
Darstellung:
Sony KD-65X9005A (LCD 65")
gefällt mir
2
bewertet am 02.03.2016 um 13:15
#10
Leider war der Film nicht so der Hit bei diesen tollen Schauspielern.Hätte man mehr daraus machen können.Sehr Langweilig und wenig Höhepunkte.Bild ist Gut und der Ton ist auch sehr Gut aber 3 D hätte man sich Schenken können.Da reicht auf alle Fälle die 2 D Version.
Story mit 3
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Bildqualität 3D mit 3
Player:
LG BD570
Darstellung:
LG 55LM615S (LCD 55")
gefällt mir
1
bewertet am 11.02.2016 um 09:33
#9
Ich muss zugeben, dass ich von dem 3D-Effekt ziemlich enttäuscht war. Die Tiefenwirkung ist meistens ganz gut, aber hier merkt man doch stark, dass der Film nur nachkonvertiert ist. Hier gibt es deutlich bessere Konvertierungen (Titanic, Guradians of The Galaxy, Mad Max: Fury Road). Pop-Outs gibt es gar keine (zumindest ist mir nichts aufgefallen). Insgesamt gewinnt der Film trotzdem leicht an Unterhaltungswert durch dass 3D. Jedoch kein Must-Have.

Story ist ziemlich unterhaltsam, Ton ist auch gut.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Bildqualität 3D mit 3
Player:
Darstellung:
Optoma HD300X
gefällt mir
0
bewertet am 08.02.2016 um 17:06
#8
Sorry aber aufgrund der durchaus Positiven Bewertungen hier habe ich mir den Film erst in 2D Besorgt dann aber doch wieder verkauft und in 3D geholt, hätte ich es nur bei 2D gelasen aber dazu naher mehr.

Film:

Nun die Story klingt sehr gut und dramatisch, ich mag dramatische Filme wo man auch mal eine Träne verdrücken muss und somit ging ich voller Erwartungen an diesen Film heran.

Fazit: Der Film konnte keine meiner Erwartungen erfüllen, er ist sehr sehr langatmig ja eigentlich total Langweilig, meine Frau sagte nach ca. 50 Minuten (das 3D ist Langweilig und der Film auch) Sie schlief dann auf meinem Schoß ein, ich schaute den Film in der Hoffnung das er noch besser wird bis zu Ende Fertig.

Es war die Pure Enttäuschung. Langatmige Dialoge, ab und an Lückenfüllende Panorama Aufnahmen des Mount Everest, dann wieder Gelaber, kurze Drama Szene, wieder gelaber und Telefonat nach Telefonat. Alles in allem war das der SCHLECHTESTE Bergsteiger Film den ich je gesehen hab.

Weinen musste ich kein einziges mal und gefesselt hat er mich auch kein einziges mal, alle Charaktere werden nur *angeschnitten* aber nie wirklich einem richtig Emotional Nahe gebracht, am Ende bleiben viele Fragen offen.

3D:

Nun das 3D des Films ist für mich nicht Arg viel Besser als bei *Planet der Affen Revolution* obwohl dieser ist doch noch etwas schlechter als Everest, aber Everest ist sowohl vom 3D als auch von der Story nichts besonderes.

Der Tiefeneffekt schwankt von *gut (sehr gut ist er nie) bis Schlecht hin und her. Ja es ist Räumliche Tiefe vorhanden aber das war es dann auch schon. Es gibt kein einzigen nennenswerten Popout (ab und an ist etwas Nebel ein paar Milimeter vor dem Bildschirm) mehr aber nicht.

Die Tiefe ist so schlecht in Szene gesetzt das sie genauso wie der Film einschläfernd wirkt.
Ich konnte dem Film NICHTS Positives Abgewinnen Außer das Cover das ist gut gelungen erinnert aber eher an eine *Doku Bluray* von der Aufmachung her als an einen Bergsteiger Film.

3D Qualität: 2 von 5 Sterne (den etwas Räumliche Tiefe ist ab und an doch vorhanden).
Popouts: 1 von 5 Sternen (etwas Nebel).
Räumliche Tiefe: 2 von 5 Sternen (manchmal ist Sie doch vorhanden).

Bild: Die Bildqualität an sich ist Super da gibt es nichts zu meckern.

Ton: Auch der Ton ist statt und kommt gut rüber.

Extras: Haben mich nicht Interessiert und gab es wenn dann auf der 2D Bluray welche ich aber nichtmal angerührt habe auf der 3D Bluray gab es jedenfalls keine Extras.

Alles in allem, schaut Ihn euch im TV mal an wenn er ausgestrahlt wird oder leiht Ihn euch allemal aus. Mehr aber nicht.

Und bitte erwartet nicht zuviel vom 3D den das ist hier nichts außer Geldmacherei, wer Ihn aber dennoch in 3D Schauen will dann bitte NUR an einer Leinwand mit gutem Beamer den dort kann ich mir vorstellen das er in 3D gut Rüber kommt aber bitte nicht am TV, dort dann lieber die 2D Version kaufen / Leihen.
Story mit 3
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 2
Bildqualität 3D mit 2
Player:
Samsung BD-E6100
Darstellung:
Toshiba
gefällt mir
1
bewertet am 07.02.2016 um 10:38
#7
was für ein Film !!!!!!!
hat mich total in den Bann gezogen. Absolute Klasse !!!
Bisher habe ich nur die 2d Version gesehen und ich werde ne weile brauchen um den nochmal in 3d zu schauen.
Dafür ist Kino (Heimkino) gemacht.
Kann den absolut empfehlen.
Das 2d Bild ist erstklassig.
Der Hammer ist der Ton!!!!
Ich habe kein Atmos zur Verfügung. Aber was meine Anlage da bringt ist mehr als genial.
Danke!!!!
Extras noch nicht gesichtet - kommt Später genau wie 3d
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
Bildqualität 3D mit 4
Player:
OPPO BDP-93EU
Darstellung:
Samsung UE-65F6470 (LCD 65")
gefällt mir
1
bewertet am 02.02.2016 um 21:31
#6
Sehr guter bergsteiger film der bis zum schluss einen in den bann zog, die aufnahmen waren richtig fantastisch gewesen, aber ein bisschen mehr action hätte es sein können, aber das ist auch das einzige was ich zu bemängeln habe.das bild war messerscharf, das 3d bild war sehr gut, aber man hat auch schon besseres gesehen. Der sound war dermaßen brachial das die bude bebte.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 1
Bildqualität 3D mit 4
Player:
OPPO BDP-105D EU
Darstellung:
Epson EH-TW9200W
gefällt mir
3
bewertet am 31.01.2016 um 08:12
#5
Das Bild ist wirklich sehr gut und der Ton geht auch in Ordnung, allerdings war mir der Film irgendwie zu langweilig. Hat einfach die Action gefehlt. Da hat mich Vertical Limit besser unterhalten, aber das ist ja Geschmackssache. Extras interessieren mich nicht. Fazit: Bild und Ton sind wirklich toll aber wenn ich schöne Landschaftsaufnahmen möchte hol ich mir ne Doku.
Story mit 3
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Bildqualität 3D mit 4
Player:
Panasonic DMP-BDT700
Darstellung:
Samsung UE-55HU8590 (LCD 55")
gefällt mir
0
bewertet am 31.01.2016 um 00:42
#4
Everest ist ein sehr spannend und bewegend inszeniertes Abenteuer-Drama, welches einen mitnimmt auf den höchsten Gipfel der Erde. Der Film schafft es den Zuschauer eine solche Expedition quasi im Schnelldurchgang miterleben zu lassen und hat dazu einige wirklich wunderschöne Landschaftsaufnahmen vorzuweisen. Diese erscheinen in der 3D-Version äußerst plastisch, so dass man sich fast wie vor Ort fühlt. Dazu kommt eine ebenfalls hervorragend gestaltete Tonkulisse, die einen beim Zusehen manchmal fast frösteln lässt, so sehr bläst einem der Wind akustisch um die Ohren.

Die Bildquallität lässt keinerlei Wünsche offen - tolle Schärfe, tolle Farbgebung und Kontraste. Das 3D-Bild ist trotz Konvertierung in den allermeisten Szenen ausgezeichnet geraten, insbesondere die Landschaftsaufnahmen sind beeindruckend. Nur in wenigen Szenen ist die Tiefenstaffelung eher gering bzw. das Bild nicht durchgängig plastisch geraten. Dafür entschädigen einige fantastisch tief wirkende 3D-Einstellungen wie in der Eisschlucht, die so hervorragend für Gänsehautatmosphäre sorgen.

Auch der Tonkulisse kommt in 7.1 Dolby Atmos sehr schön räumlich und packend daher. Bereits die deutsche Tonspur klingt sehr volumig und knackig, hat als Basis-Layer allerdings "nur" eine 7.1DD+-Tonspur mit festgelegten 1.2 MBit, welche in meinem Setup zum Tragen kommt. Die englische Originaltonspur klingt mit einem darunterliegenden 7.1 TrueHD-Layer dann höhrbar nochmal ein Stückchen prägnanter und wuchtiger und ist somit absolut referenzwürdig. Kein Wunder, liegen für die verlustfreie Kompression dann sogar 4 bis 5 MBit an.
Deswegen an der dt. Tonspur rumzumäkeln wäre allerdings Jammern auf sehr hohem Niveau.

Extras gibt es zwar nicht in allzu großer Menge. Dafür kommt die Verpackung mit einem sehr schön gestalteten 3D-Lenticular-Cover daher, so dass ich dafür hier auch mal ein Extra-Sternchen vergebe.

Fazit: Everest ist für mich eines der großen Film-Highlights 2015 gewesen, welches man unbedingt in 3D erleben sollte. Zum Glück wurde der Film sehr gut auf Blu-Ray umgesetzt und bietet endlich mal wieder ein echtes HD-Erlebnis in Bild und Ton. Man kann bei dieser Veröffentlichung insofern bedenkenlos zugreifen.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
Bildqualität 3D mit 4
Player:
Sony PlayStation 3
Darstellung:
Epson EH-TW9000W
gefällt mir
4
bewertet am 29.01.2016 um 08:12
#3
Wow, ich hatte nicht einen so spannenden Film in atemberaubenden Bildern erwartet. Ganz großes Kino!

Tolles 3-D-Bild mit super Tiefenwirkung. Man kann sich den dramatischen Ereignissen von 1996 am höchsten Punkt der Welt nicht entziehen.

Alles weitere steht schon in den erstklassigen Bewertungen von "Jori68" und "plo". Ganz großes Lob! Selten findet man solch ausführliche Bewertungen.

Wer weiter in die Materie Mount Everest einsteigen möchte, dem sei der "Beyond the Edge" in sehr gutem 3-D empfohlen.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Bildqualität 3D mit 4
Player:
Samsung BD-F7500
Darstellung:
Epson EH-TW6100
gefällt mir
6
bewertet am 23.01.2016 um 14:22
#2
Ich hab mir schon den UK-Import gekauft, da mMn das Covermotiv schöner als bei unserer Version ist. Das Review von plo trifft es genau. Toller Film der aber mehr Drama als Actioner ist. Die Einführung der Charaktere wird ausgiebig zelebriert was aber für die Entwicklung des Films wichtig ist. Langweilig wurde es trotz fehlender Action zu keiner Zeit. Zu faszinierend sind die gewaltigen Bergaufnahmen. Der Cast ist ebenfalls gut gewählt. Viele Stars geben sich quasi die Klinke in die Hand. Besonderes gut hat mir die Darbietung von Hauptdarsteller Jason Clarke (Terminator - Genisys, Planet der Affen - Revolution) gefallen, der in der Rolle des Bergführers brilliert.

Ich bewerte nur das 3D Bild und dieses ist einfach großartig. Zumindest bei den Berg- und Panorama Aufnahmen sieht man endlich mal wieder wie viel Spaß ein 3D-Film machen kann wenn die Umsetzung stimmt. Teils unglaubliche Tiefenwirkung wo man fast glaubt selbst in der Wand zu hängen. Auch die Schärfe ist auf sehr hohem Niveau. Popouts gibt es keine. Manche Innenaufnahmen wirken dagegen kaum wie 3D was aber nichts ungewöhnliches ist.

Der Ton in Dolby Atmos wird von meinem neuen Onkyo Receiver auch so ausgegeben. Hier hört man schnell was möglich ist. Bei den Bergszenen ist man froh nur Zuhause auf dem Sofa zu sitzen. Raumklang und Dynamik haben mich beeindruckt, allerdings wird der Ton durch die fehlende Action leider nicht voll ausgereizt. Dennoch eine grandiose deutsche Tonspur.

Fazit:
Gutes Bergsteiger Drama mit Starbesetzung. Leider etwas wenig Action was den gelungenen Gesamteindruck aber nur wenig bis gar nicht schmälert. Die 3D-Umsetzung ist toll und kann Fans dieser Technik nur empfohlen werden.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Bildqualität 3D mit 4
Player:
LG BP640
Darstellung:
LG 55LB671V (LCD 55")
gefällt mir
7
plo
bewertet am 23.01.2016 um 13:18
#1
Nepal, in den Neunzigern: am Mount Everest-Massiv hat so eine Art Massentourismus eingesetzt. Für fünfstellige Summen lassen sich zum Teil unerfahrene Möchtegern-Bergsteiger von professionellen Bergführern zum Gipfel führen, nur um sich die Besteigung des höchsten Berges der Erde in die Vita schreiben zu können. In der Saison 1996 hat noch niemand den Gipfel erreicht, und so ist die Route noch nicht mit Fixseilen und ähnlichem präpariert, und zudem passieren noch einige folgenschwere Vorbereitungsfehler. Daraufhin tun sich zwei "Expeditionen" unter den erfahrenen hochalpinen Bergführern Fischer und Hall zusammen, um all ihre Kunden auf den Gipfel zu bringen. Als die Zeit knapp wird und zudem das Wetter umschlägt, kommt es zur Katastrophe..

Die 14 Achttausender üben auf Menschen eine seltsame Faszination aus: erst Mitte des letzten Jahrhunderts wurden nach und nach alle bestiegen, und unter den Bergsteiger-Profis ist es noch immer etwas besonderes, alle ohne Sauerstoff bestiegen zu haben. Hunderte Menschen haben beim Versuch, diese Gipfel zu erklimmen ihr Leben gelassen, und viele davon liegen noch in der Todeszone, quasi mumifiziert gefroren und können nicht geborgen werden. Reinhold Messners Bruder fand seinerzeit auf dem Nanga Parbat den Tod. Dieser Massentourismus hat neben Todesfällen auch noch eine weitere Erscheinung: der mäjestätische König der Berge ist mittlerweile eine regelrechte Müllhalde und übersät mit Sauerstoffflaschen, Zelten und ähnlichen Ausrüstungsgegenständen. In "Everest" werden die tatsächlichen Ereignisse vom Mai 1996 thematisiert und den Namen ein Gesicht gegeben. Balthasar Kormakur (u. a. "Contraband" und "2 Guns") verfilmte die Tragödie und setzte den Personen ein Denkmal, ohne jemanden die Schuld zu zu weisen (was durchaus möglich gewesen wäre). Der Film besticht durch großartige Bilder der Gebirgswelt, ohne jedoch zu sehr auf Effektehascherei aus zu sein: die Dramatik der menschlichen Schicksale steht im Vordergrund, ob nun selbst verschuldet oder nicht. Unterstrichen wird die Dramatik dadurch, dass der Film nahezu vollständig ohne musikalische Untermalung auskommt. Unfassbar, wie wagemutig und gleichzeitig so leichtsinnig mancher mit seinem und dem Leben anderer in der Todeszone spielt.
Kormakur konnte 7 Weltstars casten, und doch spielen nur zwei Hauptrollen: Jason Clarke (den man seit zwei, drei Jahren in gefühlt jeder 2. Blockbusterproduktion sieht) gibt den verantwortungsbewussten und -vollen Bergführer sehr glaubhaft und wird gestützt von Josh Brolin und John Hawkes ("Deadwood"), während andere A-Liga Schauspieler wie Jake Gyllenhaal, Sam Worthington, Keira Knightley, Emily Watson und Robin Wright "nur" Nebenrollen ausfüllen.

Das Bild ist grandios, wobei das 2D-Bild mehr überzeugt als die 3D-Fassung. Selbstverständlich sind es besonders die Gebirgspanoramen, die "Everest" zu einem unwahrscheinlich beeindruckenden Erlebnis machen. Gleichwohl sind die Bergpanoramen nur Nebensache, nicht in jeder zweiten Szene sind tolle Bergbilder zu sehen (wie man meinen könnte). zum gelungenen Gesamteindruck trägt die sehr hohe Schärfe bei, und besonders die ebenfalls hohe Tiefenschärfe in allen Bildebenen lässt die Totalen profitieren. Kontrast und Schwarzwert sind perfekt, und die außergewöhnliche Plastizität macht die stereoskopische Fassung fast überflüssig.

Wenn da nicht einige besonders gelungene Kameraeinstellungen wären: bei der Überquerung der Gletscherspalte mittels einer Leiter und bei einer Szene von oben gefilmt über einem tiefen Spalt wirkt sich das 3D natürlich extrem aus: hier fühlt man tatsächlich leichtes Unwohlsein im Magen. Hervorragend. Ansonsten besticht das 3D durch eine natürliche und gut abgegrenzte Tiefenstaffelung. Pop Outs gibt es nicht. Allerdings dunkelt die Shuttertechnik das Bild ziemlich ab, so dass ich an meiner Technik den Dynamikmodus wählte, was wiederum die Farben etwas strahlender und den Kontrast stärker machte. Auch einige auf meiner Technik sichtbare Doppelkonturen sollen nicht tot geschwiegen werden, die aber nur in dunklen Szenen auffällig sind; genauso kam es in ein, zwei Szenen zu deutlichen Bildverfremdungen in unterschiedlichen Bildebenen.

Der deutsche Atmos-Track wurde von meinem Receiver als Dolby Digital + wieder gegeben. Mir persönlich ist völlig Wumpe, welche Bitrate da zum Tragen kommt: das Ergebnis zählt. Und das kann sich hören lassen: dem Track lässt sich nur ein wenig ankreiden, dass die Brillanz in den Höhen besser sein könnte und in den ruhigen Passagen mehr auf den Surrounds und Back Surrounds los sein könnte. Wenn es stürmisch zur Sache geht dann richtig: der Sturm braust aus allen Lautsprechern ins Wohnzimmer, und Donner, abgehende Lawinen und ähnliches bringen den Sub ganz schön zum Werkeln. Dass das ganze im englischen Original mehr Klarheit in Höhen und Mitten sowie mehr Details bei den Umgebungsgeräuschen hat ist verschmerzbar.

Bei diesem Film werde ich mir die Extras definitiv noch ansehen und vergebe ob des ersten Eindrucks mal vorsichtige drei Balken. Die Veröffentlichung beinhaltet die 2D-Fassung, einen Digital Code, hat ein Wendecover und einen schicken Holo-Pappschuber.

Mein persönliches Fazit: definitiv ein sehr guter Film, aber eher Drama denn Actioner wie z. B. "Vertical Limit". Unglaublich, was Hochalpinisten physisch und psychisch leisten müssen und wie sie sich quälen, um die Gipfel zu erreichen. Erschütternd sind die persönlichen Schicksale der einzelnen Figuren, und besonders berührend gerät der Abschied Halls von seiner schwangeren Frau.
Auf einer Zehnerskala gäbe ich "Everest" 9 Punkte, so vergebe ich wohlwollende 5 Balken.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Bildqualität 3D mit 4
Player:
Panasonic DMP-BDT310
Darstellung:
Panasonic TX-P65VT20E (Plasma 65")
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15 Bewertung(en) mit ø 3,95 Punkten
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Story
 
4.1
Bildqualität
 
4.7
3D Bildqualität
 
3.7
Tonqualität
 
4.5
Extras
 
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