Her (2013) (Blu-ray + UV Copy) Blu-ray

Original Filmtitel: Her (2013)

Her-2013-DE.jpg
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, enthält digitale Kopie (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten), 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Digitale Kopie
-
-
-
PSN
-
WMV
-
Gültigkeit
unbekannt

Hinweis:
Ultraviolet Copy
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
126 Minuten
Veröffentlichung:
04.09.2014
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Blu-ray Bewertungen

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bewertet am 11.07.2020 um 22:44
#12
Her spielt in einer nahen Zukunft,in welcher die Welt technisch etwas fortgeschrittener ist,wie wir im Jahr 2020.Die Betonung liegt hier aber wirklich auf "etwas fortgeschrittener",denn weit sind wir von den technischen Möglichkeiten innerhalb der Welt dieses Films nicht mehr entfernt.


Die leicht futuristische Welt wird durch eindrucksvolle Innen- und Außensets sehr authentisch dargestellt.Wenn Hauptcharakter Theodore durch die Stadt schlendert,wirkt es wie eine real existierende Gegend.
Her ist ein Paradebeispiel dafür,dass auch ruhige Filme fabelhafte Bilder abliefern können und stellen einmal mehr Hoyte van Hoytemas Können unter Beweis.Ob Aufnahmen in Theodores Schlafzimmer oder Wide Shots von der Natur,fast jeden Frame könnte man sich eingerahmt an die Wand hängen.


Schauspielerisch liefert Joaquin Phoenix eine starke Performance ab.Man sieht ihn oft einfach nur mit seiner KI sprechen,was wiederum wirkt als würde er telefonieren.Scarlett Johansson schafft es sehr gut,die KI Samantha glaubhaft zu sprechen.Die anderen Nebendarsteller wie Amy Adams,Chris Pratt und Olivia Wilde spielen ebenfalls gut bis sehr gut.
Der von Phoenix gespielte Theodore und seine Gespräche mit der KI Samantha liegen aber ganz klar im Vordergrund des Films.Da Scarlett Johansson nur stimmlich präsent ist,kann man hier schon davon sprechen,dass Joaquin Phoenix mehr oder weniger eine beeindruckende One-Man-Show hinlegt.


Inhaltlich habe ich leider ein paar (kleine) Probleme mit dem Drehbuch.Ich fand den Ausgang des Dates zwischen Theodore und Olivia Wildes Charakter sehr unlogisch.Das Date lief super und die Frau,deren Namen wir nicht kennen, wollte lediglich nicht für einmaligen Sex ausgenutzt werden.Trotzdem blockte Theodore direkt ab.Sein Verhalten hat überhaupt keinen Sinn ergeben,wenn man an seine aktuelle Lebenssituation und seine Charakterzüge denkt.Er ist einsam und traurig,daher macht es keinen Sinn einem gut gelaufenen Date direkt den Rücken zu kehren,nur um sich wieder einer KI zu widmen,die physisch gar keinen Körper hat.Man kann jetzt durchaus argumentieren,dass das Verhalten von Menschen nicht immer direkt logisch erscheinen muss.Mich hat der Moment trotzdem rausgerissen.


Das Ende der Beziehung von Theodore und Samantha fand ich auch nicht so ideal aufgelöst.
Für mich hat der Film trotz einiger sehr guter Szenen (zbs. die Sex-Szene) doch ein wenig Potential verschenkt.
Hier hätte man für meinen Geschmack noch ein paar interessante Aspekte einbauen können (beispielweise eine Eifersucht der KI auf eine neue Frau in Theodores Leben), um den Film noch interessanter zu gestalten.
Für mich hatte der Film dadurch auch die eine oder andere Länge,da ich die Gespräche mit Samantha oft einfach zu belanglos waren.


Her bietet eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die hervorragend gespielt und inszeniert ist.
Ich würde den Film gerne für alle positiven Aspekte und vor allem die originelle Idee bzw. Umsetzung besser bewerten,aber meine inhaltlichen Probleme halten mich dann doch davon ab.
Trotzdem möchte ich eine volle Sehempfehlung für Her aussprechen, denn die vielen hohen Wertungen sind definitiv nicht unbegründet.
Ich gebe Her 3,5 Punkte.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
Player:
Sony UBP-X700
Darstellung:
Samsung Q70R
gefällt mir
0
bewertet am 11.07.2016 um 17:34
#11
Theodore lebt seit einem Jahr von seiner Frau getrennt und hat die Scheidung bisher nicht verwunden. Er ist sehr sensibel und findet erst in seinem neuen Operating System Samantha Trost. Das Programm ist mit künstlicher Intelligenz ausgestattet, lernfähig und erstaunlich einfühlsam. Langsam entwickelt sich eine ernsthafte Beziehung zwischen Mensch und Maschine.

HER ist ein wunderschöner Film - intelligent, philosophisch, poetisch, witzig, traurig und romantisch. Das Voice Acting von Scarlet Johansson - beziehungsweise ihrer Synchronsprecherin - ist sehr überzeugend, genauso wie das sensible Schauspiel von Joaquin Phoenix. Der zurückhaltend futuristische Look ist ebenfalls gut getroffen.

Bild und Ton sind gut und die Ausstattung ist ordentlich.

HER ist ein wahnsinnig starker romantischer Science Fiction Film und zurecht für seine Originalität mit einem Oscar für das beste Original Drehbuch ausgezeichnet. Absolut sehenswert.
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55ES7090 (LCD 55")
gefällt mir
0
bewertet am 31.05.2015 um 14:05
#10
Story (4)
Die Grundidee der Geschichte ist sehr originell und verspricht einen äussert spannenden Ansatz zu einem alten Thema. Es fehlt der Umsetzung aber leider etwas die Luft, um mit aller Konsequenz bis zum Schluss durchzuhalten.

Dabei ist der Anfang sehr vielversprechend. Der psychisch labile Theodore (Joaquin Phoenix) kauft sich eine neues Betriebssystem (OS) mit künstlicher Intelligenz. Es entsteht eine Beziehung zwischen ihm und „Samantha“ der weiblichen Stimme des OS.
Samantha entwickelt sich aber in rasender Geschwindigkeit weiter, will immer mehr, kann immer mehr und „verlässt“ schliesslich Theodore.
Die Menschen, die alle mit einem Knopf im Ohr mit anderen sprechen und kaum noch Bezug haben zu ihrer Umgebung, kommen einem merkwürdig vertraut vor.
So gut die Entstehung der Beziehung beschrieben wird, und man die Unfähigkeit von Theodore mit seiner direkten Umgebung zu kommunizieren erkennt, so wird jedoch mit fortlaufender Spieldauer die Grenze der Glaubwürdigkeit etwas strapaziert.
Dazu kommen störende Details, wie all die chinesischen Schriftzeichen an Bahnhöfen und Hochhäusern, die der Illusion, es wäre LA, etwas im Weg stehen (Der Film wurde in Shanghai gedreht.). So etwas hätte man mit der heutigen Computertechnik problemlos retuschieren können.
Die Dialoge sind aber wirklich grösstenteils sehr gut und haben auch mitunter sogar philosophischen Anspruch.

Bild (4)
Das Bildseitenformat liegt in 1.85:1 ( 13:7 US WideScreen ) vor.
Wir haben es hier mit einer grundsätzlich sehr guten Bildumsetzung zu tun. Der Schärfewert vor allem bei Close-Ups ist hervorragend. In dunklen Szenen wird das Bild zuweilen etwas rauschig.
Der Schwarzwert ist gut und auch die Kontraste sind grösstenteils im guten Bereich.

Ton (4)
Das Tonformat liegt in DTS-HD Master 5.1 vor.
Auch die Tonumsetzung weiss zu gefallen. Da es ein ausschliesslicher Dialogfilm ist, gibt es natürlich kaum Surround-Ton zu hören, das wird aber in diesem Fall auch kaum vermisst. Die Dialoge sind sehr gut zu verstehen, und die Tonbalance ist ausgezeichnet. Auch die Dynamik ist, in den wenigen Szenen wo sie überhaupt zum Tragen kommt, sehr gut.

Extras (3)
Interessieren mich nicht. Es gibt leider kein Wende-Cover!

Fazit: Ein Film der Zukunft, die aber schon beinahe unsere Gegenwart ist. Trotz einiger Längen, gute und intelligente Unterhaltung. Die technische Umsetzung dieser Blu-ray ist ebenfalls ansprechend ausgefallen.
Story mit 4
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
OPPO BDP-83
Darstellung:
LG 47LX9500 (LCD 47")
gefällt mir
0
bewertet am 10.03.2015 um 16:49
#9
Spike Jonze's schwermütiges Liebesdrama über die technologisierte und vereinsamte Gesellschaft hat zwar faszinierende Momente und einen tollen Cast, aber auch einige Längen.

Das Bild hat eine plastische Schärfe und tolle Farben. Der Schwarzwert lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Der Ton wird vom Center dominiert. Die Ausgewogenheit ist stimmig
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
Player:
Panasonic DMP-BD80
Darstellung:
Samsung LE-52A859S (LCD 52")
gefällt mir
0
bewertet am 20.02.2015 um 14:39
#8
Ein sehr intensiver, ruhiger Film, bei dem man sich sehr gut in die Hauptfigur "Theodore" (Joaquin Pheonix) reinversetzen kann.
Dieser verliebt sich in das Betriebssystem OS, welches sich "Samantha" nennt (im Original gesprochen von Scarlett Johansson) und schnell neue Dinge lernt und sein Wegbegleiter wird.
Ein sehr mitfühlend, lustig aber auch trauriger Film, bei dem man an der einen oder anderen Stelle seine Vorstellungskraft benutzen muss. Eine wirklich super Schauspielerische Leistung von Joaquin Pheonix! Und eine wirklich sexy Stimme von Scarlett Johansson!

Das Bild ist sehr scharf und hat einen guten Kontrast. Der Ton ist wirklich gut. Die Extras fallen etwas wenig aus, aber das ist nicht sehr tragisch.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 4
Player:
Samsung
Darstellung:
Samsung
gefällt mir
0
bewertet am 28.12.2014 um 10:03
#7
Uff wie soll ich diesen Film bewerten? Ich habe selbst eine ähnliche Erfahrung vor ca. 12 Jahren gemacht, als ich eine Zeit lang per SMS-TV Chat mit einer weit entfernt lebenden jungen Frau monatelang gechattet habe, aber es irgendwie nie zu einem Treffen kam. Man kann dies zwar nicht mit der Story in diesem Film vergleichen, aber hier wird dem Zuschauer gezeigt, wie weitschichtig die Liebe von einem gebeutelten Menschen gehen kann. Ich find die OS1 genial bei der Unterstützung in der Lebensführung (das wird hier im Film auch teils gezeigt), aber Liebe, so wie es hier Theodore erging ist schwer vorstellbar. Auf jeden Fall ist der Streifen mega-emotional und super gespielt von Joaquin Phoenix, den man mit dem Schnauzer und der Brille kaum wieder erkennt. Der Film bietet zwischen als dem Herzschmerz auch ein paar sehr vulgäre und der Stimmung auflockernde Szenen, die cool sind. Das Ende jedoch zeigt mal wieder, wie knallhart das Leben (auch in der Zukunft) sein kann. Irgendwie erinnerte mich der Streifen teilweise an Transcendence mit Johnny Depp. Auf jeden Fall ein bewegender Film, der für zwischendurch nicht wirklich geeignet ist, aber durchaus sehenswert ist = 4 Punkte.
Die BD-Quali ist von der technischen Seite super. Das Bild ist knochenscharf, hat natürliche Farben und auch die deutsche 5.1. DD Tonspur kann voll zufriedenstellen, denn außer Dialoge und Hintergrundmusik kommt nichts aus den Boxen. Da passte die Abmischung. Phoenix hat die deutsche Synchronstimme von Seth Rogen geerbt, da muss man sich anfangs noch daran gewöhnen, aber sie passt zum Charakter Theodore. Extras sind sehr übersichtlich von der Auswahl, inhaltlich habe ich sie aber nicht angeschaut. Kein Wendecover.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
Player:
Sony PlayStation 3 Slim
Darstellung:
Samsung UE-40B6000 (LCD 40")
gefällt mir
0
bewertet am 23.10.2014 um 08:14
#6
Was ein Film.
Im Grunde passiert nichts aufregendes. Wer Action braucht sollte einen weiten Bogen um den Film machen. Dennoch hat er mich von Anfang bis Ende gefesselt.
Und er wirkt noch nach. Ja, ich finde auch, es ist alles nicht so weit hergeholt.
Wegen solchen Meisterwerken liebe ich Foren wie dieses...ohne wäre er sicher an mir vorbeigegangen.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Philips BDP3000
Darstellung:
Panasonic TX-L37ETW5 (LCD 37")
gefällt mir
1
bewertet am 11.10.2014 um 11:46
#5
Wie mein Vordermann schon anmerkte, ist dieses Drama thematisch gar nicht so weit weg von heute. Schon heute rennt der größte Teil der Leute mit dem fest fixierten Blick aufs Smartphone in der Gegend rum, absolut lächerlich....denn so verliert man oder verlernt man die (nicht angeborene) Fähigkeit der Unterhaltung und Interaktion mit seinen "Artgenossen"...da wird dann lieber gepostet, welche Konsistenz die morgendliche Sch..ße hatte usw.
In diesem Film geht es dann soweit, dass der Hauptprotagonist hier eine "Beziehung" mit einem "OS-1" (Betriebssystem) eingeht...o_O...:-DD...die gesamte Geschichte ist wundervoll erzählt und das "OS" kommt einem "ultra-intelligent und wahnsinnig sexy" vor, perfekt iwie....da sind wir noch ein ganz schönes Stückchen weit von entfernt, nach heutigem Stand (in der Kreation der KI)...zum Glück auch...:-D

Das Bild ist perfekt. Je nach Stimmung ist es mal wärmer und mal küher dargestellt. Die Schärfe und der Kontrast sind erstklassig. In 1,85:1 ist es auch fast in Vollbild und daher wirkt es einfach besser...

Der dt. Ton in DD 5.1 ist auch voll und ganz i.O. Die Dialoge sind immer perfekt verständlich, die musikalische Untermalung ist äußerst passend.

Fazit > Eine Zukunftsvision wie ich sie am liebsten nicht erleben möchte, denn simpel ausgedrückt, unterhalte ich mich einfach gern von Angesicht zu Angesicht und berühre auch gern, z.B. ein Händeschütteln ect. Das macht mich zum Menschen...ich sage: Scheiß auf den ganzen Statussymbol-Smartphone-Fuck, unterhaltet euch lieber "in echt" miteinander...Friede Freude Eierkuchen...:-DD
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-BDT700
Darstellung:
LG 55LM660S (LCD 55")
gefällt mir
1
bewertet am 04.10.2014 um 12:07
#4
Auch wenn die Geschichte in die Zukunft verlegt wurde, ist sie nicht allzu weit weg von der Realität. Für mich eine wunderbare Geschichte, die sich mit der Problematik des Gefühlslebens und der Abschottung der Menschen auseinandersetzt. Die zunehmende Kommunikation über soziale Netzwerke ist ja schon heute Realität. Der persönliche Kontakt und damit die Fähigkeit sich realen Freunden über das Gefühlsleben und die Sorgen auszutauschen rücken immer mehr in den Hintergrund.
Der Film kehrt die Entwicklung der Menschen für die Maschinen um. Diese geben sich mit der Kommunikation mit den Menschen nicht zufrieden und entwickeln sich ständig weiter, bis sie ihr Optimum für sich erreicht haben...

Einfach ein wunderschönes Drama, hervorragend von Phoenix gespielt. Zudem fand ich die Synchronisation, hier vor allem die deutsche Stimme von Samantha und Längen besser als das Original.

Das Bild ist sehr gut. Durch die eingesetzten Stilmittel ist das Bild je nach Stimmung von Theodore etwas weicher und körniger, was aber sehr gut passt.

Der Ton ist für dieses Genre sehr gut. Das man bei dieser Thematik kein Surroundfeuerwerk erwarten darf, dürfte wohl jedem klar sein. Sehr gelungen ist hier vor allem auch der Soundtrack.

Die Extras sind mit ca. 43 vorhanden. Nichts allzu besonderes, aber guter Durchschnitt.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-BDT100
Darstellung:
Panasonic TX-P50VT20E (Plasma 50")
gefällt mir
0
bewertet am 01.10.2014 um 12:48
#3
Ich möchte mich der Rezension meines Vorgängers einfach anschließen, was für ein wunderbarer Film!
Das Bild ist gut und angemessen, da sich viel in Räumlichkeiten abspielt und vom Sound kann man ob der ganzen Dialoge kein Feuerwerk erwarten.
Umso beschämender was man sich für eine lieblose Verpackung ausgedacht hat!
Story mit 5
Bildqualität mit 4
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Panasonic TX-P55VTW60 (Plasma 55")
gefällt mir
0
bewertet am 30.09.2014 um 14:36
#2
Ein super Bild trifft auf eine Tonspur die in Ordnung geht. Die Extras dagegen sind zwar schaubar aber sehr dünn vom Inhalt her auch wenn sie ein bissl Extralaufzeit bringen. Dafür ist die Story wirklich gelungen umgesetzt und ich bin froh bei dem Film für unter 8 EUR schwach geworden zu sein. Für mich macht die Zunkunftsvision absolut Sinn und scheint gar nicht so weit hergeholt zu sein, so perfekt wirkt der Cast und vor allem Samantha. Wer auf Action steht ist bei diesem Streifen definitv falsch, wer The Moon, Sleeping Beauty etc. gemocht hat, muss diesen Film unbedingt in die Filmsammlung der etwas anderen Filme mit aufnehmen.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55D8090 (LCD 55")
gefällt mir
0
bewertet am 09.09.2014 um 00:35
#1
Die nahe Zukunft: In einer Welt, die zum größten Teil technisiert wurde (sprachgesteuerte Computer, bewegungsgesteuerte Beleuchtungen, 3D-Videospiele, die auf Gestik reagieren etc.) verdienen manche Menschen damit, Liebesbriefe anderer Menschen für ihre Geliebten zu verfassen.
Einer dieser „Autoren“ und vielleicht der begabteste unter ihnen ist Theodore Twombly (Joaquin Phoenix, „Gladiator“), denn er kann sich gut in Menschen hinein versetzen, ihre Gefühle nachempfinden und diese in Worte fassen. Diese besondere Fähigkeit konnte aber seine Ehe nicht retten, weshalb sich dieser Mann, der in Scheidung lebt oft einsam fühlt und auch die Möglichkeiten, die die „neue Welt“ bezüglich anonymer (und teils kranker) Sexspielchen bietet, können seine innere Leere nicht füllen.
Eine gravierende Änderung in Theodores Leben erfährt er, als neuartige „Operating Systems“ auf den Markt kommen, die ihren Benutzern auf organisatorische Weise über den Tag helfen und sich dabei intuitiv deren Bedürfnissen anpassen. In Theodores Fall nennt sich das „OS“ (welches durch Sprache mit seinem Benutzer kommunizieren kann und sich durch die Stimme einer Frau (gesprochen von Scarlett Johansson, „Lucy“)) selbst „Samantha“ und dient Theo meist als Gesprächspartnerin und ständige Begleitung.
Und siehe da: Der Mann blüht auf und beginnt die schönen Seiten des Lebens wieder für sich zu entdecken und zu genießen, doch nicht nur das. Mit der Zeit entwickelt sich zwischen Theodore und seinem Programm tatsächlich ein Gefühl der Liebe, das auf Gegenseitigkeit zu beruhen scheint, wie absurd sich das auch anhören mag …

An dieser Stelle ziehe ich meinen imaginären Hut vor Spike Jonze („Being John Malkovich“), der es schafft, Gegebenheiten unserer Gegenwart so konsequent und natürlich weiter zu entwickeln, dass man denkt, diese Science-Fiction könnte bereits Morgen Realität sein.
Der Ansatz des Films ist dabei durchaus interessant: Was passiert mit unseren Gefühlen in einer High-Tech-Welt? Wären wir in der Lage, Maschinen bzw. Programme zu lieben, wenn diese uns nur „menschlich“ genug vorkommen? Und sind das dann wirklich echte Gefühle? Oder wäre es dann nur etwas, was wir uns selbst vorgaukeln um glücklich sein zu können? Denn mal ehrlich: Selbst wenn sie sich so anhört (Großes Lob an Scarlett Johansson bzw. ihre Synchronsprecherin, die das Programm nur durch ihre Stimme greifbar macht, so als wäre sie in den Szenen tatsächlich physisch anwesend.) und auch die Probleme eines menschlichen Wesens zu haben scheint, so ist „Samantha“ eben doch nicht real, dennoch reicht das was sie darstellt, damit Twombly sich verliebt. Was wiederrum zeigt, was wir wirklich im Leben brauchen: Jemand … oder in diesem Falle etwas, das uns zuhört und mit dem wir uns austauschen können. Ich bin der Meinung jeder, und ich zähle mich durchaus dazu, der schon einmal eine Fernbeziehung führte/führen musste, kennt diese Gefühle, die Theo durchmacht und auch empfinden darf.
Apropos Theo: Ich habe so meine Schwierigkeiten mit Phoenix, da ich in vielen Filmen nichts mit ihm anfangen konnte (Ausnahme bildet hier: „Walt the Line“), aber auch ihm gebührt hier meine Anerkennung, da er die Zerrissenheit seiner Figur durchaus nachempfindbar macht.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass ich fast alle Filme, die 2014 für den Oscar in der Kategorie „Bester Film“ nominiert waren, gesehen habe. „Her“ ist für mich der einzige Film, der die Auszeichnung nach „12 Years a Slave“ verdient hätte. Denn der Film kann so vieles sein: er kann zum Lachen sein, oder auch zum Weinen, er regt zum Nachdenken an und ist einfach nur wunderschön anzusehen.

Bild/Ton: Volle Punktzahl

Extras: Hier wurde leider eher gegeizt, auch wenn es ganz nette Zusatzinformationen sind. Durchschnitt.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 5
Extras mit 3
Player:
Sony PlayStation 3 Slim
Darstellung:
Samsung
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TONQUALITäT
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