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Spiel mit dem Tode (1948) Blu-ray

Original Filmtitel: The Big Clock

Exklusive Produktfotos:
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US Unrated Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Label:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Untertitel:
Englisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.37:1) @23,976 Hz
Schwarzweißfilm:
Schwarzweißfilm
Video-Codec:
Laufzeit:
95 Minuten
Veröffentlichung:
07.11.2025
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STORY
7
 
Bildqualität
5
 
Tonqualität
6
 
Ausstattung
0
 
Gesamt *
4
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Rückwirkend betrachtet fällt die Romanverfilmung „Spiel mit dem Tode“ aus dem Jahr 1948 in die Zeit des so genannten „Film noir“, der „schwarzen Serie“ düster produzierter Krimi-Thriller. Darin mimt Ray Milland („Lebendig begraben“) einen Chefredakteur eines Verlagshauses, der – beauftragt von seinem tyrannischen Boss Charles Laughton („Herr im Haus bin ich“) – bei einem Mord in unmittelbarer Umgebung letztlich gegen sich selbst ermitteln muss.
Nachdem der Film im Rahmen eines 3er Film-Sets „Film Noir Classics“ von ehemals Koch Media 2014 auf Blu-ray erstmals enthalten war, folgte im November 2025 eine davon ausgekoppelte Einzelauswertung aus dem Hause Universal Pictures Home Entertainment im Vertrieb der OneGate Media. Ob dieser Film heute als Klassiker in seinem Bereich angesehen werden kann – und ob die technische Umsetzung überzeugt, zeigt die folgende Rezension.

Story

    Spiel mit dem Tode 1.jpg
    Als Chefredakteur eines des erfolgreichen Krimimagazins „Crimeways“ ist George Stroud (Ray Milland) ein hoch angesehener Mann. Mittels ganz eigener Methoden ist er mit seinem Team der Polizei in einigen Ermittlungen eine Nasenlänge voraus. Der Aufbau seines so genannten „schwarzen Bretts“ und die kontinuierliche Pflege seines Teams für eine hohe Qualität kostet allerdings viel Zeit. So viel Zeit, als dass es seit Jahren noch zu keiner richtigen Hochzeitsreise mit seiner Frau Georgette (Maureen O’Sullivan) kam. Nachdem mittlerweile schon sein Sohn George Stroud Jr. (B. G. Norman) auf der Welt ist und im Kindesalter angekommen ist, soll das alles endlich nachgeholt werden. Doch nicht nur hat sein Chef Earl Janoth (Charles Laughton) im Janoth-Verlagshaus etwas dagegen und möchte ihn nach seiner Weigerung, den Urlaub zu verschieben, kurzerhand feuern und auf die schwarze Liste der Journalisten setzen, sondern passiert genau diesem in einem höchst emotionalen Moment ein Mord, der vertuscht werden will. Wie sich die Dinge ergeben, wird in dem Zusammenhang der Verdacht auf eine von George gut bekannte Person gelenkt – und um diese zu entlasten, kehrt er zurück zu seiner Arbeit. Was er in dem Moment noch nicht weiß: auch er selbst soll ins Scheinwerferlicht des Mordverdachts kommen. Und so muss er letztendlich sogar gegen sich selbst ermitteln…
    Spiel mit dem Tode 2.jpg
    Was für unfassbare Zeiten müssen das gewesen sein, als es noch üblich zu sein schien, einen tyrannischen Vorgesetzten zu haben, der fast schon willkürlich und aufgrund von Lappalien Mitarbeitern kündigen konnte, ohne selbst Konsequenzen befürchten zu müssen. Selbst bei einem begangenen Mord schien es da im näheren Umfeld mit Vertrauten selbstverständlich, den Verdacht auf andere zu lenken und jeglichen Schaden von sich selbst fernhalten zu können – ja, sogar zu dürfen. Der bekannte Schauspieler Charles Laughton („Der Glöckner von Notre-Dame“) mimt genau diesen Charakter auf vortreffliche Art und Weise – mehr noch: er schafft es darüber hinaus, der Figur neben ihrer Machtstellung trotzdem eine teils verletzliche, an sich zweifelnde Komponente mitzugeben, die mehr aus dem Earl Janoth herausholt, als es die Romanvorlage „The Big Clock“ aus der Feder des amerikanischen Autoren und Poeten Kenneth Fearing vorsah. Ihm gegenüber wird der eigentliche und tragische Held der Geschichte gestellt: Chefredakteur George Stroud, gespielt vom ebenso bekannten Ray Milland („Bei Anruf Mord“). Auch diese Figur wird nicht eindeutig positiv gezeichnet, im Gegenteil: weder scheint es für ihn wichtig gewesen zu sein, mit seiner Frau auf eine ordentliche Hochzeitsreise zu gehen, sondern scheint es ein Kavaliersdelikt zu sein, nach der Arbeit auch mal gerne in Bars dem Alkohol zu frönen und die ein oder andere Frau anzulachen. Erschreckender ist hier noch das damit gezeichnete Frauenbild: Ehefrau Georgette, gespielt von Maureen O’Sullivan („Stolz und Vorurteil“) scheint das alles mehr oder weniger brav mitzumachen und zu erdulden – da scheint ein misstrauischer Blick oder das Vorausfahren in den Urlaub schon das maximal Mögliche an Widerstand zu sein. Hat man dieses gesellschaftliche Bild akzeptiert, öffnet sich mit dem „Spiel mit dem Tode“ ein klassischer Film noir, dessen Eingangssequenz bereits gefällt: der optische Zoom einer Stadt auf das Verlagshaus und ohne Schnitt in den Eingangshallenbereich, bei dem George gerade dabei ist, aus für den Zuschauer noch unbekannten Grund, einem Nachtwächter auszuweichen versucht und ins Innere eines großen Uhrenstellwerks flüchtet.
    Spiel mit dem Tode 3.jpg
    Die Geschichte, bei der das Mordopfer in der schicksalhaften Nacht nicht nur seinem Mörder, sondern eben auch George begegnet, der im Laufe der einsetzenden Ermittlungen selbst unter Druck gerät, ist spannend erzählt und hält den Zuschauer bis zum Schluss aufmerksam: schafft es George, seinen Kopf trotz vermeintlicher Zeugen aus der Schlinge zu ziehen – und wird am Ende der wahre Mörder gestellt? Mit diesen Fragen spielt Regisseur John Farrow („Die Nacht hat tausend Augen“) äußerst gekonnt und setzt äußerst intelligent eine Szene an die andere. Am Ende geht sein Krimi-Thriller vielleicht nicht als Klassiker in die Geschichte ein, aber doch als ein würdiger Vertreter des Film noir. Sehenswert. 

Bildqualität

    Spiel mit dem Tode 4.jpg
    Weniger sehenswert ist die Aufbereitung des Bilds: zwar machen die Intro-Textseiten dieses Schwarz-Weiß-Films mit ihrem starken Kontrast noch Hoffnung, allerdings wird diese bei dem handwerklich tollen Zoom ins Innere des Verlagshauses schon wieder zunichte gemacht. Nicht nur, dass durch den Schwarzwert nur großflächig dunkle Bereiche ohne Detail zu sehen sind, leidet das Bild unter stetigen Hell-Dunkel-Schwankungen. Dazu kommen ein starkes Filmkorn und sichtbare Schmutzflecken, die nicht den Eindruck einer Aufbereitung vermitteln. Leider zieht sich diese Qualität bis zum Ende, echte Highlights bleiben die ein oder andere Nahaufnahme, in der wir eine brauchbare Schärfe in den Gesichtern von Charles Laughton oder auch Ray Milland ablesen können. In diesen Momenten und der ein oder anderen Einstellung wie die Szene kurz vor dem sich ereignenden Mord weiß man sich als Zuschauer auf einem HD-Medium zuhause, ansonsten aber nur enttäuschender Durchschnitt.

Tonqualität

    Spiel mit dem Tode 5.jpg
    Die größte Enttäuschung vorab: OneGate Media hat für die Auswertung nur die 1980 produzierte TV-Synchro auf die Disc gepackt. Im eingangs erwähnten Blu-ray-Set „Film Noir Classics“ von 2014 gab es hier noch die Kinosynchro. Diese TV-Version mit dem bekannten Synchronsprecher Norbert Langer für Ray Milland kann dann im hier abgelegten Format DTS-HD Master Audio 2.0 Mono auch gegenüber dem englischen Original mit mehr Frische auftrumpfen, da diese Jahrzehnte später mit moderner Technik aufgenommen werden konnte. Hier sind die Stimmen gut verständlich, Score und Umgebungsgeräusche befriedigend ausgefallen. Das englische Original hingegen leidet spürbarer unter Zischlauten im Hochtonbereich und einem teilweise starken Hintergrundrauschen. In Summe ist das gegenüber der deutschen Studioproduktion zwar authentischer, aber eben auch stark verrauscht – beide Spuren klingen nicht aufbereitet und bieten wenig akustische Highlights. Englische Untertitel sind optional anwählbar, deutsche fehlen leider.

Ausstattung

    Neidisch geht der Blick auf die ältere amerikanische Auswertung auf Blu-ray: während man dort unter anderem mit einem Audiokommentar, Dokumentationen und einer knapp einstündigen Radiosendung mit Hauptdarsteller Ray Milland verwöhnt wird, herrscht hier gähnende Leere – enttäuschend. Etwas gefälliger ist da schon das leicht animierte Menü, das überraschenderweise nicht nur ein Standbild oder Filmszenen bietet, sondern aus dem Covermotiv die große Zeigeruhr sich drehen lässt. Das gefällt – aber rettet den bescheidenen Gesamteindruck nur wenig, denn hier gibt es bis auf die rudimentäre Wahl der Sprachen und Aktivierung englischer Untertitel keinerlei sonstige Sub-Menüs wie eine Kapitelauswahl oder dergleichen. Immerhin lässt sich beim HD Keep Case per Wendecover das FSK-Logo verbergen.

Fazit

    Atmosphärischer Krimi-Thriller in der Hochphase des „Film noir“ um einen Chefredakteur, der in einem Mordfall gegen sich selbst ermitteln muss – mit den Schauspielgrößen Charles Laughton und Ray Milland in den Hauptrollen toll besetzt und spannend bis zum Schluss. Ganz im Gegenteil dazu enttäuscht die Blu-ray-Ausgabe mit mäßiger Bild- und Tonqualität, fehlender Kinosynchronisation und keinerlei Extras. Hardliner schlagen trotzdem zu. (Dominik Böhler)
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