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Prisoners (2013) Blu-ray

Original Filmtitel: Prisoners (2013)

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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
153 Minuten
Veröffentlichung:
13.02.2014
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STORY
8
 
Bildqualität
9
 
Tonqualität
9
 
Ausstattung
5
 
Gesamt *
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Das Thema Kindesentführung sorgt leider viel zu häufig in der Tagespresse für Schlagzeilen. Damit soll gewiss nicht die Sensationsgier der Boulevardzeitungen oder deren Leser angeprangert werden, sondern vielmehr der traurige Umstand, dass es immer noch zu viele Ereignisse gibt, bei denen Kinder entführt, missbraucht und / oder sogar getötet werden. Regisseur Denis Villeneuve und Autor Aaron Guzikowski haben sich dem Thema angenommen und mit Prisoners einen eindringlichen Psycho Thriller abgeliefert, der dem Zuschauer unter die Haut geht.

Story

Die Familie Dover (H. Jackman und M. Bello) und deren Nachbarn Familie Birch (T. Howard und V. Davis) feiern gemeinsam das Thanksgiving Fest. Als nach dem Essen deren Töchter Anna Dover und Joy Birch verschwinden, ist die Panik groß. Zwar wird ein Verdächtiger von Detective Loki (J. Gyllenhaal) gefasst, aber es stellt sich heraus, dass dieser nicht der Entführer ist. Also nimmt Vater Keller Dover die Sache selbst in die Hand und stellt dem vermuteten Täter nach. Denn der ehemalige Kriegsveteran würde alles dafür tun, um seine Tochter und die der Nachbarn wieder zu bekommen – wirklich alles! Regisseur Denis Villeneuve ist mit seinen bisherigen Werken Die Frau die singt – Incendies oder Maelström bereits mehrfach ausgezeichnet und von den Kritikern hoch gelobt worden. Jedoch ist es im dennoch nicht gelungen, die breite Masse zu erreichen. Das sollte sich letztendlich mit Prisoners ändern, da bei einem Budget von 46 Millionen US-Dollar weltweit über 122 Millionen US-Dollar wieder eingespielt werden konnte. Erfolg auf ganzer Linie. Mit ausschlaggebend ist die spannende Geschichte von Drehbuchautor Aaron Guzikowski, der bereits mit Contraband einen Volltreffer landen konnte. Zusammen mit der herausragenden Kameraarbeit von Roger Deakins (James Bond 007 – Skyfall) werden dem Zuschauer nicht nur zahlreiche stimmungsvolle und bedrückende Bilder vorgesetzt, sondern darüber hinaus eine eindringliche und auch tiefgreifende Geschichte, die selbst noch Stunden und Tage nach dem Schauen nicht aus den Köpfen verschwunden ist. Denn nicht nur das diabolische Wesen der Entführer wird dabei recht authentisch dargestellt, sondern auch das Herabsetzen von Hemmschwellen bei den Eltern der Opfer. Wie weit ist ein Mensch bereit zu gehen? Ab wo verschieben sich die Grenzen? Mit vielen subtilen Elementen versteht es Villeneuve, den Zuschauer in seinem Sitz zu fesseln. Langeweile kommt dabei in der Tat nicht auf. Vor allem die bedrückende und mitreißende Art und Weise, wie der Verlust der Familien dargestellt wird, ist einfach nur hervorragend und besonders lobenswert. Das mag manch einem vielleicht langweilig erscheinen, ist es aber keineswegs. Lediglich wenn die Grenzen der Moral zu verwischen beginnen, ist es fraglich, ob der eine oder andere Schritt wirklich notwendig war. Aber abgesehen davon hat Villeneuve einen in sich stimmigen Film abgeliefert, der zu Recht erfolgreich in den Kinos lief. Mit Hilfe der herausragenden Besetzung bestehend aus Hugh Jackman (X-Men Filmreihe), Jake Gyllenhaal (Day after tomorrow), Viola Davis (Extrem laut & unglaublich nah), Maria Bello (Kindsköpfe), Terrence Howard (Dead Man Down), Melissa Leo (Olympus Has Fallen – Die Welt in Gefahr) und Paul Dano (12 Years a Slave) werden die Figuren allesamt sehr glaubhaft dargestellt. Das unterstützt die ohnehin authentische Atmosphäre nochmals dramatisch.

Bildqualität

Das Bild auf dieser Blu-ray schaut einfach hervorragend aus. Nur sehr wenige Beeinträchtigungen schmälern den ansonsten durchweg positiven Eindruck. Erfreulicherweise machen sich bei der Schärfe sowie beim Detailgrad keinerlei Probleme bemerkbar, da sämtliche Feinheiten akkurat wiedergegeben werden. Die Farben sind stets kräftig und natürlich bei gut eingestelltem Kontrast, wobei dieser noch vereinzelt etwas ausgewogener sein könnte. Hin und wieder werden Farbfilter eingesetzt, welche der Darstellung einen leichten erdigen oder gar ausgewaschenen Sepia-Touch verleihen. Dieses Stilmittel passt allerdings wirklich gut zur Atmosphäre und stellt nur bedingt ein Manko dar. Der Schwarzwert ist kräftig und bietet ein sattes Schwarz. Dabei werden in dunklen Szenen bis auf wenige und schwache Ausnahmen dank guter Durchzeichnung kaum Details verschluckt. Kompressionsspuren sind hingegen nicht aufgefallen.

Tonqualität

Der Ton liefert passend zum Bild eine passende, ebenfalls herausragende Qualität. Die Abmischung erweist sich als sehr natürlich und transparent. Die Dynamik bietet einen guten Umfang, der kaum Wünsche offen lässt. Dank einer sehr ausgewogenen Balance sind auch die Dialoge jederzeit klar verständlich. Aufgrund zahlreicher diffuser Hintergrundgeräusche wie aber auch direktionaler Klangeffekte entsteht eine schöne Räumlichkeit, wobei der Score von Jóhann Jóhannsson sich grundsätzlich über sämtliche Kanäle verteilt. Stellenweise könnten die Surroundeffekte aber gerne noch etwas präsenter klingen. Dem Subwoofer wird keineswegs langweilig, auch wenn die Bässe für ein insgesamt schönes Tiefton Fundament sorgen, mangelt es beim Tiefbass doch etwas an Druck. Dennoch: Eine überzeugende Tonspur, die keine nennenswerten qualitativen Unterschiede zum englischen Original bietet.

Ausstattung

  • Internationale Premiere
  • Deutsche Premiere
  • Featurettes
  • B-roll
  • Interviews
  • Bildergalerie
Beim Bonusmaterial hat der Käufer der deutsch-sprachigen Blu-ray den Vorteil gegenüber der US-Fassung, das wesentlich mehr Bonusmaterial auf die Scheibe gepackt wurde. Während dort lediglich zwei knappe Featurettes enthalten sind, gibt es an dieser Stelle noch zusätzlich Berichte von der internationalen wie auch der deutschen Premiere-Feier, ein B-Roll, sowie weitere Interviews und eine Bildergalerie. Das verdient zwar nicht die Höchstpunktzahl, doch ist es erfreulich zu sehen, dass dem Käufer mehr zusätzliche Informationen angeboten werden. Das wird dankend angenommen. Ein Wendecover ist laut offiziellen Angaben enthalten.

Fazit

In technischer Hinsicht werden bei dieser Blu-ray kaum Wünsche offen gelassen. Das Bild überwiegt mit einem hervorragend hohen Detailgrad und natürlichen sowie kräftigen Farben, die nur durch minimale Beeinträchtigungen gestört werden. Der Ton unterstreicht den bisher gewonnenen positiven Eindruck. Zwar hätten die Surroundkanäle etwas konsequenter als auch der Subwoofer noch einen Ticken tiefer eingesetzt werden können, aber das ist bereits Jammern auf hohem Niveau. Toll: Im Vergleich zur US-Veröffentlichung wird dem Käufer dieses Titels wesentlich mehr Bonusmaterial geboten. Regisseur Denis Villeneuve beweist mit dem Krimi-Thriller Prisoners eindrucksvoll, dass auch Filme jenseits von Splatter, Gore und brachialer Action dem Publikum einen kräftigen Schlag in die Magengrube versetzen können. Das Thema wird zwar respektvoll aber auch in seiner Emotionalität realistisch angesprochen, weswegen die Geschichte für Zartbesaitete definitiv nicht zu empfehlen ist. Allen anderen sei dieser Titel aber wirklich ans Herz gelegt. (sah)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
8 von 10

Testgeräte

TV: Samsung UE55F6500 Player: Sony BDP-S790 AV-Receiver: Denon AVR-1312 Lautsprecher: Front: Dali Zensor 5 & Dali Vocal / Rear: Dali Zensor 1
geschrieben am 17.02.2014

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36 Bewertung(en) mit ø 4,26 Punkten
 
STORY
4.7
 
BILDQUALITäT
4.7
 
TONQUALITäT
4.5
 
EXTRAS
3.1

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