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Wie der Wind sich hebt (Studio Ghibli Collection) Blu-ray

Original Filmtitel: Kaze tachinu

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Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), Extras in HD (teilweise), Digipak
Vertrieb:
Schauspieler:
-
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Digipak im Schuber
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Japanisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Untertitel:
Deutsch

Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
127 Minuten
Veröffentlichung:
12.12.2014
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bewertet am 16.05.2016 um 18:35
#4
Jiro Horikoshi wünscht sich seit seiner Kindheit Pilot zu werden, doch seine Kurzsichtigkeit macht ihm dabei einen Strich durch die Rechnung. In seinen Träumen trifft er auf Giovanni Caproni, einen der größten Flugzeugingenieure seiner Zeit, und er trifft die Entscheidung, ebenfalls den Weg des Flugzeugingenieurs einzuschlagen. Schon bald entpuppt Jiro sich als überaus talentierter Freidenker, der maßgeblich an der Entwicklung jener Flugzeuge beteiligt war, die letztendlich eine gewaltige Katastrophe über Japan hereinbrechen lassen.

Der Filmtitel bezieht sich aus einen Vers der Schlussstrophe des Paul Valéry Gedichts „Le Cimetière Marin“ (Der Meeresfriedhof) aus dem Jahr 1920: »Der Wind hebt sich, wir müssen versuchen zu leben«. Der Vers dient gleichauf als Metapher für das Auf und Ab in einer Zeit des Umbruchs sowie als Sinnbild für Jiros Leben.
Ja, für den jungen Konstrukteur geht es stetig auf und ab, und vor allem in seinen Träumen wird er von drohenden Vorahnungen heimgesucht, die sich später bewahrheiten werden.

Anime-Legende Hayao Miyazaki zeichnet mit „Wie der Wind sich hebt“ dem japanischen Volkshelden Jiro Horikoshi ein Biopic, das sich sowohl der historischen der Figur als auch seinem Traum verschreibt. Mit diesem Film verabschiedet sich Miyazaki, denn laut seinen eigenen Angaben bei den Filmfestspielen in Venedig im Jahr 2013 soll dies sein letztes Werk als Regisseur sein.
Mit Fantasyfilmen wie „Prinzessin Mononoke“ und „Chihiros Reise ins Zauberland“ gelangte Miyazaki zu Weltruhm und brachte den Anime als kinofüllende Blockbuster auch in die Westliche Welt. Erneut widmet er sich dabei seiner persönlichen Passion: Dem Fliegen. Als begeisterter Privatpilot benannte Miyazaki bereits das von ihm gegründete Studio Ghibli nach dem flugmeteorologisch wichtigen Wüstenwind, dem nordafrikanische Gibli (hierzulande bekannter als Schirokko), und auch das von Caproni entwickelte Kampfflugzeug, die Ca.309 Ghibli, trägt diesen Namen.
Es gibt kaum einen Miyazaki-Film, in dem Fliegerei keine Rolle spielte. Von dem „Schloss im Himmel“ über „Nausicaä“ bis hin zu „Kikis kleiner Lieferservice“ erhebt sich der japanische Anime-Meister auch filmtechnisch stets in luftige Höhen.
Dabei ist das Design des Films, wie bei all seinen Filmen, unglaublich schön und nostalgisch. Japan in den 1920er Jahren, üppige Felder mit glücklichen Bauern, die beinahe aus einem Gemälde entsprungen zu sein scheinen. In wundervollen Bildern entführt er den Zuschauer hoch in die Lüfte und zeichnet spektakuläre Schwenks über Wiesen und Blumenmeere, doch es wird nicht so ruhig und friedlich bleiben.

Der Wunsch vom Fliegen begleitet den jungen Jiro seit frühester Kindheit. Durch seine Kurzsichtigkeit ist es ihm verwehrt Pilot zu werden, und so widmet er sich der Konstruktion von Flugzeugen. Wie Giovanni Caproni, der Ingenieursmeister aus Italien, ihm in seinen Träumen sagt:“ Man muss nicht fliegen können, um ein Flugzeug zu konstruieren.“
Stetig sein Ziel verfolgend, eines Tages Flugzeugkonstrukteur zu werden, geht Jiro für das Studium nach Tokio.
Bereits auf dem Weg dorthin bekommen wir erste grauenvolle Bilder der Zerstörung zu sehen, die sich wie ein Roter Faden durch die Handlung ziehen werden. Während der Zugfahrt kommt es zu dem großen Kanto-Erdbeben von 1923. Während des Unglücks lernt Jiro die hübsche Nahoko kennen und hilft ihr, ihre Begleiterin aus den Trümmern des Zuges zu retten. Mit ihr wird er ebenfalls Höhen und Tiefen erleben, die sich als Sinnbild für seine Berufliche Laufbahn auch im Privaten wiederspiegeln. Auf seiner Bildungsreise nach Deutschland trifft er auf den Freidenker Castorp (benannt nach dem Protagonisten in Thomas Manns Zauberberg) der die bevorstehende Eskalation vorausahnt. Durch ihn beginnt Jiro seine Träume zu reflektieren.

Bei der bildgewaltig in Szene gesetzten Katastrophe des Erdbebens stehen große Teile der Stadt in Flammen. Überall herrscht Chaos und Verwüstung, und obschon es sich hierbei um eine Naturkatastrophe handelt, wecken die Bilder Suggestionen an Hiroshima und Nagasaki.
Im weiteren Verlauf wird Jiros Traumwelt immer wieder mit der harten Realität konfrontieren. Immer wieder träumt er von Luftfahrzeugen die plötzlich in Flammen aufgehen oder Tod und Zerstörung vom Himmel regnen lassen. Was er allerdings nicht ahnt: seine Neuerungen, Erfindungen und Bahnbrechenden Ideen werden letztendlich zur Konstruktion der Mitsubishi A6M »Zero« führen, mit welcher die Kamikaze-Angriffe auf Pearl Harbor geflogen wurden, was letztendlich den Atombombenangriff auf Hiroshima und Nagasaki provozierte. Doch ist es wirklich die Schuld des Konstrukteurs, dass seine Erfindungen für derartige Zwecke missbraucht werden?

Trotz all der Realitätsnähe handelt es sich bei „Wie der Wind sich hebt“ weder um einen typischen Antikriegsfilm, noch um ein, auf punktgenaue Exaktheit bestehendes, Biopic. Die Traumsequenzen machen es sehr deutlich: Zwar ist der historische Jiro Horikoshi der ganz klare Mittelpunkt der Handlung, allerdings stehen seine Träumereien, Erfolge und nicht zuletzt seine Liebe zu Nahoko mehr im Mittelpunkt als die historischen Auswirkungen seiner Arbeit.
In Japan stieß der Film deshalb auch auf reichlich Kritik seitens der verschiedenen Politischen Lager. Von den Linken hieß es, Miyazaki würde einem Kriegshelden ein filmisches Denkmal setzen, während die Konservative Fraktion den Regisseur verteufelte, weil er sich offen gegen eine vorgeschlagene Verfassungsänderung, die den Ausbau des japanischen Militärs vorantreiben sollte, aussprach. Der politischen Rechten war der Film zu pazifistisch, der Linken zu kriegsverherrlichend. In Wahrheit ist er jedoch keines von beidem, zumindest nicht für ein westliches Publikum, dem der Bezug zur japanischen Historie fehlt. Bis zum 11. September des vergangenen Jahres spielte der Film allein in Japan 10 Milliarden Yen ein, was umgerechnet in etwa 75 Millionen Euro entspricht. Diese Summe konnte zuletzt Miyazakis Film „Ponyo – Die großen Abenteuer im Meer“ erwirtschaften.
Neben zahllosen Nominierungen heimste der Titel auch haufenweise Auszeichnungen als Bester Animationsfilm 2013 ein, darunter den der Boston Society of Film Critics, Den der Chicago Film Critics Assosiation, den New York Film Critics Award, den National Board of Review Award und den Annie Award für das beste Filmdrehbuch.

Mag sein dass sich die Frage stellt, wieviel Mitschuld die Wissenschaft trägt, wenn sie zu militärischen Zwecken missbraucht wird, aber diese Frage muss der Zuschauer sich selbst beantworten, wenn er überhaupt bereits ist, sich ihr zu stellen. Miyazaki jedenfalls erzählt seine Geschichte ohne großes Pathos, sondern widmet sich stattdessen dem Traum eines Jungen, der auf wundervolle und grausame Weise gleichermaßen in Erfüllung geht.

Miyazakis Abschiedswerk ist ein absolut wundervolles, bildgewaltiges Stück Emotionskino, dem man sich nur schwer entziehen kann. Für Kinder mag das Thema möglicherweise ein wenig zu anspruchsvoll sein, aber Erwachsene werden sich diesem Meisterwerk kaum entziehen können.

Wie alle Miyazaki-Filme besticht auch dieser durch seine nahezu perfekten Zeichnungen, die noch ganz im traditionellen Stil designt und klassisch gezeichnet wurden. Über 120.000 Bilder wurden für diesen Film von Hand angefertigt, und die technische Umsetzung seitens Universum Film trägt dieser Meisterleistung erfreulicherweise entsprechend Tribut.
Der Schärfegrad ist absolut hervorragend und lässt selbst kleinste Details erkennen. Jeder einzelne Strich ist messerscharf und sitzt genau dort, wo er sitzen soll. Strukturen im Holz, winzige Kleinigkeiten – hier ist alles makellos zu erkennen. Dabei fällt die Detailverliebtheit der einzelnen Zeichnungen mehr auf, je größer die Bilddiagonale wird. Die Farben sind von absoluter und strahlender Brillanz und werden satt und natürlich wiedergegeben. Der Kontrast ist ebenfalls astrein eingestellt und könnte kaum besser sein. Ebenso erfreut auch der tiefe und makellose Schwarzwert, der zu keiner Zeit Mängel aufweist oder die Durchzeichnung vermissen lässt. Bei all den perfekten Werten wundert es auch nicht, dass das Bild eine enorme Tiefenwirkung entfaltet, der häufig dreidimensional anmutet. Abschließend lässt sich sagen, dass dieses durch und durch perfekte Ergebnis problemlos als Referenzobjekt herhalten kann. Ebenfalls soll an dieser Stelle positiv vermerkt werden, dass keinerlei Kompressionsspuren oder andere Beeinträchtigungen am Bild festgestellt werden konnten. Die Farben gehen fließend ineinander über und entfalten ein fehlerfreies Bild, wie es besser nicht sein könnte. Eine wahrlich atemberaubende Schönheit, die dem handwerklichen Geschick seiner Macher in jedweder Hinsicht gerecht wird.

Der Ton liegt sowohl in der deutschen als auch in der japanischen Sprachfassung lediglich in 2.0 Mono vor, dafür aber in Form einer unkomprimierten DTS-HD Master Tonspur. Ein wenig tragisch ist das natürlich schon, zumal es an Szenen, die einen schönen Surroundton oder den Einsatz von tiefen Subwoofertönen vertragen hätten hier nicht mangelt. Nichtsdestotrotz kann der Mono-Ton mehr als überzeugen. Hin und wieder kommt dabei sogar ein wenig Räumlichkeit auf.
Ohne Surroundeffekte fehlt es natürlich an Direktionalität, und da der Subwoofer nicht angesteuert wird bleibt dieser naturgemäß Stumm. Trotzdem enthält die Tonspur einige schöne tieffrequentierte Stellen, die ordentlich im Magen brummen. Allerdings beschränkt der Film sich in erster Linie auf die leisen Töne. Die zauberhafte Musik von Ghibis Standardkomponisten Joe Hisaishi wird nur selten, und dann auch eher zurückhaltend eingesetzt, wodurch sie jedoch für noch mehr Gänsehaut sorgt. Dabei entfaltet die musikalische Untermalung eine Dynamik und einen Wohlklang, der seinesgleichen sucht. Vogelgezwitscher, abbrennende Zigaretten, plätschernde Bäche, einzelne Klaviertöne, Ziehharmonika-, Violinen- und Klaviersoli… ein absolut klanglicher Hochgenuss – und alles in einer nahezu perfekt abgemischten Harmonie. Die Dialoge, das Herzstück dieses Herzenswerks von Miyazaki, bleiben dabei stets natürlich und einwandfrei verständlich.

Die japanische Sprachfassung geht dabei kein Risiko ein, und engagierte namhafte Seiyu für die Synchronisation. Die Hauptrolle wird von Hideaki Anno gesprochen, dem Regisseur der Neon Genesis Evangelion Reihe. In weiteren Rollen sind Miori Takimoto, Hidetoshi Nishiima und Mansai Nomura zu hören. Der Deutsche Castorp wird von Stephen Alpert gesprochen, der dieser Rolle ein großes Maß an Authentizität zukommen lässt. Die Deutschen Soldaten klingen barsch, beinahe bellend, und hin und wieder werden auch deutsche Sprachfetzen eingestreut, um der Szenerie mehr Glaubwürdigkeit zu verschaffen. In der deutschen Synchronfassung fehlt dieser Aspekt leider, dafür werden bei einer Szene, in der es um Kriegsbelange geht, auf die japanische Sprache zurückgegriffen, um Jiros Desinteresse an dieser Konversation zu unterstreichen. In der deutschen Sprachfassung erklingen Stimmen wie Tim Knauer, Frank-Otto Schenk, Reinhard Kuhnert und der begabte Marcus Off, der Johnny Depp in den ersten drei „Fluch der Karibik“ Filmen seine Stimme geliehen hatte. Für die gelungene deutsche Synchronfassung war die Potsdamer Christa Kistner Synchronproduktions GmbH unter der Dialogregie von Engelbert von Nordhausen zuständig.

Dieser wohlklingende Ohrenschmaus nötigt uns an dieser Stelle auch eine verhältnismäßig hohe Gesamtbewertung ab, obwohl hier die Möglichkeiten nicht zur Gänze ausgeschöpft wurden und infolgedessen die Einzelbewertung der von uns getesteten Toneigenschaften nicht so hoch ausfielen. Aber manchmal ist das Endergebnis eben mehr als die Summe seiner Teile – und bei diesem klanglichen Meisterwerk ist dies definitiv der Fall.

Bereits das ruhige und friedvolle Menü entführt den Zuschauer in die Traumwelten des Protagonisten. Hier stehen dann die diversen Auswahlpunkte zur Auswahl. Im Extrabereich befindet sich, wie bei Filmen von Miyazaki üblich, der Komplette Film als Storyboards-Zeichnungen, bei denen man die hohe Kunst seines Zeichners anschaulich verfolgen kann. Diese Betrachtungsweise des Films ist, wie der Hauptfilm selbst auch, sowohl auf Deutsch, als auch auf Japanisch erlebbar.
Das wertvollste Extra ist allerdings die knapp Anderthalbstündige Pressekonferenz, die zur Fertigstellung des Films gegeben wurde. In diesem, in Acht Kapitel unterteilten Feature, bekommen wir viele Antworten geliefert und viele Aspekte der Entstehung des Films zu hören, was in etwa einem Making-Of gleichkommt – zumindest von der Wertigkeit her.
Obendrauf gibt es noch ein paar Trailer zu diesem und anderen Titeln des Ghibli-Studios.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
Player:
Darstellung:
( 11")
gefällt mir
0
bewertet am 23.01.2015 um 07:24
#3
Man merkt direkt dass es ein Film die Ghibli Studios ist, ruhig und liebevoll mit komplexen Charakteren erzählt. Jedoch ist die Story etwas sprunghaft, da der Film eine Zeit von über mehreren Jahrzehnten in zwei Stunden packt. Man hat schon etwas Schwierigkeiten zu verfolgen wie viele Jahre mal eben in ein paar Minuten vergangen sind. In der zweiten Hälfte ist die Story ab und an etwas schmalzig. Trotzdem ist man stets fasziniert was man sieht. Das Ende kommt dann leider etwas zügig und hat einen etwas bitteren Beigeschmack. Der Film kann zwar nicht mit den Großen Ghiblis mithalten, dafür hat er doch schon ein paar Schwächen aber wie üblich sind die Ghiblis eh ein Level für sich.
Das Bild ist super, wunderbare Farben, tolle Schärfe und kein Filmkorn.
Der deutsche Ton bietet eine sehr gute Snycro, mit gutem klarem und kraftvollem Klang. Leider aber nur in 2.0, somit natürlich ohne Raumklang.
Als Bonusmaterials gibt noch mal den Film komplett als Storyboards, diverse Trailer sowie 1,5h Pressekonferenz in HD.
Story mit 4
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 3
Extras mit 3
Player:
Panasonic DMP-BDT161
Darstellung:
Philips 37PFL5604H (LCD 37")
gefällt mir
0
bewertet am 20.12.2014 um 10:34
#2
Der letzte Film des Anime Großmeisters Hayao Miyazaki ist also „Wie der Wind sich hebt“, der Regisseur nimmt Abschied und ließ bei der Premiere seines Filmes sogar ein paar Tränen fließen und ja, der Anime ist ein gelungener Abschluss.

Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit & bringt natürlich auch die Leidenschaft und ein Lieblingsthema Miyazaki ein welches bereits in vielen seiner Werke mehr oder weniger im Vordergrund stand: Das Fliegen.
„Wie der Wind sich hebt“ ist ein sehr erwachsener & bis auf einzelne Traumsequenzen auch sehr bodenständiger Animationsfilm.
Wir bekommen wieder einmal imposante Bilder geboten welche schöner nicht sein könnten, das Design ist hervorragend & auch werden dezent CGI Effekte eingesetzt die aber glücklicherweise im Vergleich mit dem klassisch handgezeichnetem Material nicht überhand nehmen.

Storytechnisch besinnt sich der Film auf seine Nähe zum Hauptcharakter Jiro, seiner Liebe und der Arbeit die Japans Flugzeugindustrie maßgeblich veränderte. Dennoch gibt es auch Kontroversen um die Darstellungen des Krieges und den Bau der gezeigten Kampfflugzeuge, schließlich waren diese eine Waffe & die Träume des Hauptprotagonisten wurden so zweckentfremdet.

Auf solche Hintergedanken & die Darstellung des Krieges wird nur in vereinzelten Szenen eingegangen. Die Antworten darauf soll sich der Zuschauer selber suche, womit der Film auch zum nachdenken anregt.
Ich lege diesen Umstand also „Wie der Wind sich hebt“ nicht als Schwäche aus, denn er konzentriert sich eben bewusst nicht darauf, sondern auf die Beziehung on Jiro & Nahoko & das mit einer recht ruhigen Erzählweise. Mir hat dieser sehr erwachsene Film gefallen und Miyazaki gelingt meiner Meinung nach diese Herangehensweise wie kein anderer.

Bild: Hervorragende Animationen, perfekte Kontraste und kräftige Farben zeichnen das Bild der Blu-Ray aus.

Ton: Der Ton kommt leider nur in DTS-HD Master Audio 2.0 daher, eine 5.1 Tonspur wäre bei einem solchen Film ein Muss gewesen, dennoch wurde gute Arbeit geleistet um die tolle Musik und die Dialog zu transportieren.

Extras: Als Extra gibt’s die komplette Storyboard-Fassung des Hauptfilms, sowie die Pressekonferenz zur Fertigstellung des Films bei welche Miyazaki höchstpersönlich seine Eindrücke & Arbeit Revue passieren lässt.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
Player:
Sony PlayStation 4
Darstellung:
LG 47LV470S (LCD 47")
gefällt mir
0
bewertet am 16.12.2014 um 11:56
#1
Technisch ein super Release. Tolles Bild und eine recht gute Tonspur, die auf Grund der Geschichte auch mit der Stereo!spur super auskommt. Die Extras sind ein wirklich langes aber sehr interessantes Interview, welches mal so gar nicht Hollywoodlike ist, ein paar Trailer und für Fans das Storyboard. Die 3 Postkarten und der Pappschuber sind auch wieder dabei und runden diesen Ghibli Release ab. Zur Story, diese ist wirklich wieder sehr gelungen und ich liebe es wie viel Zeit sich genommen wird um die Geschichte zu erzählen. Noch besser wird die Geschichte wenn man den realen Hintergrund ergoogelt und dann versteht warum das Lied im Abspann und die gezeigten Personen für Japaner wichtig sind. Auch fand ich interessant, dass dieser Film eine Hommage an Caproni von Miyazaki ist. Auf jeden macht er sich in der Ghibli Sammlung grandios und ich hoffe auf weitere Releases!
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 5
Player:
Panasonic DMP-BDT500
Darstellung:
Samsung UE-55D8090 (LCD 55")
gefällt mir
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Wie der Wind sich hebt (Studio Ghibli Collection) Blu-ray
Story
 
4.8
Bildqualität
 
5.0
Tonqualität
 
3.8
Extras
 
3.3

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