Tarantino XX - Blu-ray Collection Blu-ray

Original Filmtitel: Tarantino XX

Tarantino XX - Blu-ray Collection
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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 9 Discs, BD (9x), enthält Bonus-Disc, 16:9 Vollbild, HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Digipak
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STORY
10
 
Bildqualität
8
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
6
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Vom Tellerwäscher zum Millionär oder vom einfachen Angestellten einer Videothek zu einem der renommiertesten Regisseuren der Welt. Im Grunde genommen hat Quentin Tarantino den sprichwörtlichen „american way of life“ in Perfektion gemeistert. Aktuell läuft in den Kinos sein neuestes Werk Django Unchained und beweist eindrucksvoll, dass man auch mit unorthodoxen Methoden zum Mainstream-Regisseur aufsteigen kann. Mit eigenwilliger, zumeist kontroverser Kunst hat sich der Freak aus Knoxville in den Olymp der Regisseure und zum Publikumsmagneten emporgearbeitet. Zu Pulp Fiction, Jackie Brown, Death Proof und Inglourious Basterds existieren bereits ausführliche Reviews auf bluray-disc.de: Pulp Fiction Jackie Brown Death Proof Inglourious Basterds Das nachfolgende Review zur Tarantino-Collection konzentriert sich in erster Linie auf die verbleibenden Titel Reservoir Dogs, Kill Bill 1 & 2 und True Romance.

Story

RESERVOIR DOGS (10/10): Eine Gruppe von vornehm gekleideten Gangstern hat Großes vor. Gemeinsam möchte die Bande einen ertragreichen Überfall begehen. Als der Coup scheitert, wittert Mr. Pink (S. Buscemi) einen Verräter in den eigenen Reihen. Doch wer könnte der Maulwurf sein? Doch sicherlich nicht Mr. Orange (T. Roth), der angeschossen wurde und in den Armen von Mr. White (H.Keitel) dahin vegetiert. Pink hat insbesondere den zu sadistischer Gewalt neigenden Mr. Blonde (M.Madsen) im Visier. Der wiederrum hat einen bemitleidenswerten Cop als Geisel genommen. Innerhalb der kunterbunt zusammen gewürfelten Gruppe wächst das gegenseitige Misstrauen. Aufgrund der inhaltlichen Rahmenbedingungen könnte man hinter Reservoir Dogs einen beinharten Action-Thriller vermuten. Doch weit gefehlt. Der Überfall auf den Juwelier wird vollständig ausgeklammert, keine Szene zeigt dem Zuschauer, was tatsächlich falsch gelaufen ist. Einziges tatsächliches Action-Element ist ein kurzer Shoot-Out zwischen Mr. Pink und einigen Polizisten. Stattdessen entwirft Tarantino ein beeindruckendes Kammerspiel, in dem die einzelnen Darsteller exzellentes Charakterkino abliefern. In der Tat könnte man sich die Handlung gut auf einer Theaterbühne vorstellen. Großartig ist auch der clevere Einsatz von Gewalt. Diese wird nie wirklich explizit gezeigt. Dafür verpflanzt Tarantino diese umso wirkungsvoller in das Vorstellungsvermögen seines Publikums. Auch wenn der Film zu recht erst ab 18 Jahren freigegeben ist, bleibt er dennoch meilenweit von heutigen Torture Porn-Orgien entfernt. Reservoir Dogs ist ein echter Meilenstein des Erzählkinos, der Tarantino konsequenterweise einige Türen öffnete. KILL BILL 1&2 (8/10 & 9/10): Die „Braut“ (U. Thurman) hat genug von ihrem bisherigen Leben. Eine Schwangerschaft hat alles auf den Kopf gestellt. Die bisher unter dem Pseudonym „Black Mamba“ als Mitglied der „Tödlichen Vipern“ fungierende Auftragskillerin sehnt sich nach Normalität. Sie bricht daher mit ihrem „Vorgesetzten“ Bill (D. Carradine)und setzt sich heimlich ab. Daraufhin setzt Bill sein Mordkommando in Gang. Ihrer habhaft wird die tödliche Gesellschaft in einer kleinen Kirche in Mexico, wo die Braut samt Bräutigam und einigen Gästen gerade die bevorstehende Hochzeitszeremonie plant. Die friedliche Feier mündet in einem eiskalt ausgeführten Blutbad. „Black Mamba“ überlebt als einzige schwerverletzt und sinnt ihrerseits nun auf blutige Rache an den Mördern ihrer neuen Familie. Rache, Rache und nochmals Rache. Das bittere Verlangen nach Vergeltung ist das Kernthema des insgesamt knapp vierstündigen Epos. Aufgeteilt wurde das Ganze nicht der Länge wegen in zwei Filme. Die Inszenierung der beiden Streifen fällt deutlich unterschiedlich aus. Teil Eins ist ein Samurai-Film, den man auch als eine Art Tribut an das östliche Kino verstehen kann. Dementsprechend gibt es hier beeindruckend choreographierte Kämpfe zu bewundern, die mitunter genauso übermenschlich und unnatürlich erscheinen wie bei manchem Kung Fu-Film, dem hier offensichtlich nachgeeifert wurde. So sind natürlich einige Lacher garantiert, auch wenn der Film inhaltlich eher der Nährboden ist, aus dem der etwas stärkere Teil zwei erwächst. Der zweite Film ist deutlich ruhiger und passt somit eher zum sonstigen Schaffen Tarantinos. Der Erzählton ist langsamer, den typischen Quentin-Dialogen wird vermehrt Raum gewährt. Manchmal gar ein wenig zu viel Raum, denn besonders der Schlussakkord wirkt hier und da sogar ein wenig ermüdend. Dafür begeistert der Film mit einem herrlich unterhaltsamen Pfad zur Erkenntnis. In einer groß angelegten Rückblende führt Großmeister „Pai Mei“ (C.H. Liu) „Black Mamba“ in die Geheimnisse der asiatischen Kampfkunst ein. Dieses mit überaus humorvollen Zwischentönen gespickte Kapitel folgt unmittelbar auf das ebenfalls sehr starke siebte Kapitel. „Das einsame Grab der Paula Schultz“ ist ungemein beklemmend inszeniert und wahrscheinlich die düsterste Filmsequenz, die QT bisher geschaffen hat. TRUE ROMANCE (10/10): Als Clarence (C.Slater) an seinem Geburtstag ins Kino geht, ahnt er noch nicht dass sich in wenigen Minuten sein Leben verändern wird. Dies geschieht in Gestalt von Alabama (P. Arquette), die sich dem Kung Fu-Filmfreak ziemlich offensiv annähert. Nach einem gemeinsamen Stelldichein beichtet Alabama ihrer Eroberung, dass sie ein Call-Girl sei und lediglich von Clarence´ Boss als „Geburtstaggeschenk“ gebucht wurde. Nun habe sie sich aber Hals über Kopf in ihn verliebt und möchte fortan nicht mehr von seiner Seite weichen. Zwischen der aufblühenden Liebe steht aber ein großes Problem. Der durchgeknallte Zuhälter Drexl (G.Oldman) ahnt noch nichts von Alabamas neuer Lebensplanung. Kurzentschlossen macht Clarence dem Kriminellen daher auf handfeste Weise klar, dass Alabama nicht mehr für ihn arbeiten wird. Das Szenario endet für Drexl blutig. Zufälligerweise wird Clarence dabei einem Köfferchen Kokain habhaft und hat fortan die Drogenmafia auf den Fersen. True Romance basiert auf einem der ersten Drehbücher Tarantinos. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt zeigte sich dessen ungeheures Talent für ausgefeiltes Storytelling und die Erschaffung von unverwechselbaren Charakteren. Trotz diverser Gewaltspitzen ist der Film tatsächlich von einer tiefgreifenden Romantik geprägt. Die Liaison zwischen Alabama und Clarence wirkt absolut authentisch, die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern transportiert jede Menge knisternde Erotik. Doch auch der Funfaktor kommt keineswegs zu kurz. Diverse Szenen sind von großartigem Humor geprägt, der aber natürlich stets derbe und politisch unkorrekt aufgetragen wird. Bestes Beispiel ist der wahnwitzige Dialog zwischen Christopher Walken und Dennis Hopper, der sich jedem Zuschauer ins Gedächtnis brennen wird. True Romance ist der einzige Film in dieser Collection, bei dem QT nicht selbst Regie führte. Er schrieb das Drehbuch, auf dem Stuhl saß aber der inzwischen verstorbene Tony Scott. Die schnellen Schnitte, die Scott in seinen späteren Werken zu seinem Markenzeichen machte, kamen bei diesem Film aus dem Jahre 1993 noch nicht zum Einsatz. So entfalten sich die Dialoge und Charaktere in angenehm ruhiger Bildsprache. Dass der Cast auch hier bis in die kleinste Nebenrolle höchst prominent und erstklassig besetzt wurde, wird diesem filmischen Meisterwerk vollauf gerecht.

Bildqualität

RESERVOIR DOGS (7/10):
  • Full HD im Format 2.35:1
  • zumeist gute Bildschärfe samt passabler Kontraste und gut durchschnittlicher Detailauflösung
  • sehr gelungene, kräftige Farbwiedergabe, die trotzdem stets natürlich wirkt
  • Durchzeichnung des Bildes nicht immer optimal, zudem fallen dezente „Schmiereffekte“ auf, das Bild erscheint hier und da etwas verwaschen
Trotz kleinerer Defizite überzeugt die Blu-ray mit einer grundsätzlich guten Bildschärfe. Die DVD besitzt hier das klare Nachsehen, selbst in hochskalierter Form. Dennoch ist dies gemeinsam mit True Romance der am wenigsten beeindruckende Transfer. KILL BILL 1&2 (10/10):
  • Full HD im Format 2.40:1
  • quasi durch die Bank weg perfekte Bildschärfe samt hervorragender Kontraste
  • fulminantes Schwarz (exemplarisch sei „das Begräbnis der Paula Schultz“ genannt)
  • herrlich intensive Farbwiedergabe, die stets kräftig, aber nie übertrieben künstlich aussieht
Das Kill Bill-Epos ist nicht nur ein Potpourri aus verschiedenen filmischen Stilmitteln, sondern sieht auch in jeder einzelnen Sequenz überragend aus. Die beiden Blu-rays stellen überraschenderweise das Highlight in dieser Box dar. Zumindest was die Bildqualität des HD-Transfers betrifft. TRUE ROMANCE (6/10):
  • Full HD im Format 16:9
  • größtenteils gute Bildschärfe, v.a. im Nahbereich und der mittleren Bildebene
  • Gesamt-Durchzeichnung des Bildes aber nur durchschnittlich
  • gerade die Anfangssequenz (aber auch immer wieder auftauchende Passagen) erscheinen zu wenig kontrastreich, die Totalen der Großstadt lassen zum Beispiel nur wenig HD-Gefühl aufkommen
  • die Farbabstufungen zwischen einzelnen Grautönen hin zum Schwarz könnten vielfältiger und klarer konturiert sein
Noch vor Reservoir Dogs stellt True Romance den schwächsten Transfer dieser Collection dar. Aber wie im Falle des Heist-Movies geht die Bildqualität auch hier in Ordnung. Fakt ist, dass die hochskalierte DVD bei weitem nicht an das visuelle Erlebnis mit der nun endlich vorliegenden Blu-ray heranreicht. Alabamas schrille Outfits kommen dank der recht guten Farbwiedergabe noch bunter rüber und auch die weißen Zähne der Lady sehen noch sauberer aus. Insgesamt ist das Resultat also ein gutes. Doch im Vergleich zu den anderen, teils überragend aussehenden Filmen fällt True Romance leider ein wenig aus dem Rahmen.

Tonqualität

RESERVOIR DOGS (7/10):
  • Deutsch und Englisch DTS-HD HR 5.1
  • frontlastiger Gesamtsound, nur wenige räumliche Soundelemente
  • Dialoge jederzeit gut verständlich
  • großartiger, dynamischer Soundtrack – auch wenn die Musik selbst recht ungeschliffen und teilweise dreckig klingt
Reservoir Dogs lebt von seinen Dialogen, die die hochaufgelöste Tonspur mühelos rüberbringt. Spektakuläre Surroundelemente fehlen. Dies ist der Kammerspiel-Atmosphäre geschuldet. Der Ton der Blu-ray ist zweckmäßig und hinreichend gut. KILL BILL 1&2 (9/10):
  • Deutsche Tonspuren jeweils als DTS 5.1 und Dolby Digital 5.1 verfügbar
  • O-Ton im PCM 5.1-Mix
  • fantastische Dynamik, was sich besonders bei den zahlreichen Kämpfen positiv bemerkbar macht
  • geniale Surround-Atmosphäre
  • überzeugend wuchtiger Subwoofer-Einsatz (Sargszene in Volume 2!)
TRUE ROMANCE (7/10):
  • Deutsch und Englisch als DTS-HD MA 5.1-Mix
  • dynamisch klingender Soundtrack, was sich insbesondere beim musikalischen Hauptthema bewährt
  • alle Dialoge kommen klar aus dem Center, die Satelliten und der Subwoofer werden dagegen nur bedingt gefordert
  • bei diversen Schießereien wird eine gute räumliche Atmosphäre transportiert
  • die Waffen klingen zumeist etwas blechern
True Romance besitzt ein musikalisches Hauptthema, welches mindestens genau solche Ohrwurmqualitäten aufweist wie der spätere, legendäre musikalische Opener in Pulp Fiction. Hier hatte der deutsche Score-Spezialist Hans Zimmer wirklich eine kreative Sternstunde. So gut, mitreißend und dynamisch wie auf dieser Blu-ray klang das schwungvolle Instrumental noch nie. Ansonsten ist der Audiotrack absolut solide, wobei die Geräusche von durchdrehenden Reifen oder diverser Waffen ruhig noch ein wenig mehr Biss hätten vertragen können.

Ausstattung

RESERVOIR DOGS (8/10):
  • vier (!) Audiokommentare von QT sowie Filmkritikern
  • Einleitung von QT (9 Minuten)
  • geschnittene/alternative Szenen (12 Minuten)
  • 10 Jahre später (55 Minuten)
  • Die Klasse von 92 (29 Minuten)
  • Das Netz des Film Noir (19 Minuten)
  • Einflüsse und Anerkennungen (11 Minuten)
  • 4 Featurettes
  • Probeaufnahmen (12 Minuten)
Reservoir Dogs kommt mit jeder Menge interessanter Bonus-Features daher. Erfreulicherweise wurde das Material vollständig deutsch untertitelt. Das Bild liegt erwartungsgemäß in Standard Definition vor. Wer nach all den Beiträgen noch nicht genug hat, darf sich noch durch ein gut vierstündiges Audiofeature namens „K-Billy Radio Show“ kämpfen. KILL BILL TEIL 1 (4/10):
  • Making Of (22 Minuten, SD, deutsch untertitelt)
  • Songs der Rockband „5,6,7,8´s“ (SD, 6 Minuten)
  • Trailer
KILL BILL TEIL 2 (4/10):
  • Making Of (26 Minuten, SD, deutsch untertitelt)
  • Auftritt der Band „Chingon“ bei der Premiere von KB2 (SD, 12 Minuten, deutsch untertitelt)
  • zusätzliche Szene „Damoe“ (SD, 4 Minuten, deutsch untertitelt)
Die Kill Bill Blu-rays bieten, gerade im Vergleich zu den anderen Scheiben dieser Filmsammlung, ein fast schon bescheidendes Maß an zusätzlichen Features. Wirklich interessant sind eigentlich auch nur die beiden kurz und knapp gehaltenen Making-Ofs. TRUE ROMANCE (7/10):
  • elf erweiterte Szenen (alle deutsch untertitelt, in SD, optional mit Kommentar von Tony Scott)
  • drei Audiokommentare (QT, TS, Slater und Arquette)
  • alternatives Ende (nicht untertitelt, optional mit Kommentar von QT bzw. TS)
  • Szenenkommentare mit Dennis Hopper, Val Kilmer und Brad Pitt (deutsch untertitelt, ca. 21 Minuten)
  • Trailer
Die Extras der Blu-ray sind identisch mit denen der DVD. Lediglich auf den Storyboard-Filmvergleich wurde im direkten Vergleich verzichtet. Abgesehen davon ist das Bonus-Material quantitativ wie qualitativ aller Ehren wert. Der Löwenanteil liegt deutsch untertitelt vor, die Bildqualität erwartungsgemäß nur in Standard Definition. BONUS-DISC (8/10): Neben True Romance dürfte für Tarantino-Jünger besonders die üppig gefüllte Bonus Blu-ray interessant sein. Zwar sind nur vier Beiträge vertreten, diese haben es aber in sich. Der Beitrag „20 years of Film-Making“ macht den Anfang und stellt eine mehr als zweistündige Dokumentation über den Regie-Künstler dar. Diverse Weggefährten kommen zu Wort, so dass dem Zuschauer viele Hintergrundinfos zur Person zugänglich gemacht werden. Allerdings fror der Beitrag im Test bei ca. 2h 04 Minuten ein. Dabei liefen die Tonspur als auch die deutschen Untertitel weiter. Der Fehler „verschluckte“ damit ca. 10 Minuten Bildmaterial. Das gesamte Feature ist deutsch untertitelt und liegt in guter HD-Qualität vor. „Jackie Brown: Fragen und Antworten“ ist eine ebenfalls höchst interessante, ca. halbstündige Plattform-Diskussion mit u.a. QT und Jackie Brown-Darstellerin Pam Grier. Auch dieser Beitrag ist deutsch untertitelt und liegt in guter Qualität vor. Neben diversen Trailern zu Django Unchained wird die Bonus Disc mit einem faden Beigeschmack von dem gut fünfstündigen (!) Feature „Kritiker im Gespräch“ abgerundet. Eine illustre Runde von vier amerikanischen Filmkritikern arbeitet sich in einer tiefgehenden Diskussion durch QTs bisheriges Schaffen, noch dazu in chronologischer Form. Diese Gesprächsrunde ist in höchstem Maße interessant, doch benötigt der geneigte Zuschauer einigermaßen gute Englischkenntnisse um den Gesprächen zu folgen. Es ist extrem schade, dass dieser groß angelegte Beitrag in guter HD-Qualität nicht deutsch untertitelt wurde. Wer des Englischen nicht mächtig ist, kann damit dem eindeutig besten und ausführlichsten Extra nicht folgen. Ansonsten hätte diese prinzipiell großartige Disc natürlich die Höchstnote verdient.

Fazit

Im Großen und Ganzen begeistern alle enthaltenen Filme mit einer sehr guten Bild- und zumindest guten Tonqualität. Kill Bill ist mit seiner knalligen, knackscharfen Optik das HD-Highlight, True Romance das Schlusslicht. Aber auch dieser nun erstmals auf Blu-ray veröffentlichte Film besitzt eine zumindest ordentliche Umsetzung. Nach 20 Jahren Regisseuren-Dasein darf man schon einmal ein kleines Denkmal gesetzt bekommen. QT hat es geschafft, seiner einzigartigen Filmkunst sei es gedankt. Ob diese Box nun vollständig ist, ob z.B. ein Film wie Natural Born Killers nicht genauso wie True Romance hier hätte Platz finden müssen, ist eine müßige Diskussion. Problematisch ist die Veröffentlichung nur in der Hinsicht, dass alle Filme (bis auf besagten True Romance) schon längst doppelt und dreifach veröffentlicht wurden. Der Bonus-Disc haftet zudem der Makel an, dass die opulente Kritikerrunde ohne deutsche Untertitel auskommen muss. Abgesehen davon ist diese Collection ein echtes Kleinod. (dkr)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
9 von 10

Testgeräte

TV: PANASONIC TX-P50VT20EA PLAYER: PANASONIC DMP-BDT 310 AV-RECEIVER: YAMAHA RX-V565 BOXEN: TEUFEL HYBRID / TEUFEL CONCEPT
geschrieben am 19.01.2013

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STORY
5.0
 
BILDQUALITäT
4.8
 
TONQUALITäT
4.8
 
EXTRAS
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