A History of Violence Blu-ray

Original Filmtitel: A History of Violence

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Verkauf:
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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
96 Minuten
Veröffentlichung:
24.05.2013
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STORY
9
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
7
 
Ausstattung
7
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Während die Frühwerke des kanadischen Regisseurs David Cronenberg wie etwa Videodrome oder Die Fliege vornehmlich den Genres Horror und Science Fiction zuzuordnen sind, wandte er sich in den letzten Jahren vor allem Thriller oder Dramen zu, wie Eastern Promises oder eben A History of Violence. Während der Titel via Import bereits seit einigen Jahren erhältlich ist, veröffentlicht Warner Home Video die Blu-ray nun auch für den deutschsprachigen Markt.

Story

Tom Stall (V. Mortensen) führt ein idyllisches Leben im kleinen Örtchen Millbrook, im US-Bundesstaat Indiana. Er ist glücklich mit der Rechtsanwältin Edie (M. Bello) verheiratet, ist Vater von zwei Kindern und Besitzer eines kleinen Imbissladens. Als eines Tages zwei fremde Männer das Geschäft betreten und seine Kellnerin mit Waffen bedrohen, erschießt er die Gangster in Notwehr. Daraufhin wird der ansonsten scheinbar friedliebende Mann in allen Zeitungen gefeiert, was die Aufmerksamkeit eines ehemaligen Bekannten erregt, der seinem alten Gefährten einen für ihn jedoch unerfreulichen Besuch abstatten will. A History of Violence basiert auf dem gleichnamigen Comic von John Wagner und Vince Locke aus dem Jahr 1997. Die Geschichte hätte nicht besser auf die Leinwand gebannt werden können. Drehbuchautor Josh Olsen (Batman: Gotham Knight) hat die trügerisch geradlinige Handlung leicht abgeändert, so dass der Film trotz der für Cronenberg nicht unüblichen Komplexität einen besseren Erzählfluss aufweist. Davon abgesehen wurden ebenso einige Namen abgewandelt, da sich der Regisseur nicht gewissen Stereotypen unterwerfen wollte. Der Kontrast aus idyllischer Kleinstadt und ausschweifenden Gewalthandlungen wurde ausgezeichnet ausgelotet. Im Kern des ganzen Blutvergießens steckt weit mehr, als man denkt. Alleine der Titel liefert eine Menge Interpretationsmöglichkeiten. Sei es die Vergangenheit des Protagonisten oder aber auch die Entwicklung der Gewalt an sich. Egal welchen Betrachtungswinkel der Zuschauer wählt, das Bild ist in sich stimmig und sorgt für ausgezeichnete Unterhaltung, die obendrein durch eine düstere und bedrohliche Atmosphäre in einer scheinbar heilen Welt gekrönt wird. Die Besetzung trägt ihr Scherflein dazu bei, dass der Film mit zahlreichen Auszeichnungen und Nominierungen überschüttet wurde. Viggo Mortensen (Der Herr der Ringe Trilogie) spielt den Protagonisten Tom mit einer außergewöhnlichen Ausdrucksstärke, die mindestens eine Oscar Nominierung verdient hätte. Die hat William Hurt (Kuss der Spinnenfrau) für seine Nebenrolle als Richie Cusack bekommen, wobei die Auszeichnung ihm verwehrt blieb. Ed Harris (Apollo 13) und Maria Bello (Payback – Zahltag) stehen dem in nichts nach und liefern ebenfalls großartige Leistungen ab. Da hat es der übrige Cast schwer mitzuhalten, wobei das bereits Jammern auf hohem Niveau ist, denn unterdurchschnittliche Darbietungen sucht man vergeblich. Leider blieb A History of Violence der große Erfolg verwehrt, denn obgleich mit einem Budget von 32 Millionen US-Dollar der Film sich nicht als Flop herausstellte, spielte er trotz fast ausschließlich hervorragender Kritiken lediglich ein wenig mehr als 60 Millionen US-Dollar an den Kinokassen wieder ein.

Bildqualität

Codec: VC-1, Auflösung 1920x1080p, Ansichtsverhältnis 1,85:1 Die gute Nachricht vorweg: im Vergleich zur bisherigen DVD Veröffentlichung stellt die Blu-ray einen gewaltigen Schritt nach vorne dar. Vor allem an Schärfe hat der Film enorm gewonnen. Der Preis dafür ist aber recht hoch, denn das wurde offensichtlich durch Verwendung von DNR erzielt, so dass das Bild sehr häufig einen weichen, wächsernen Charakter besitzt. Das fällt insbesondere bei Nahaufnahmen auf, da Feinheiten wie Falten oder ähnliches überhaupt nicht oder nur schwer zu erkennen sind. Aufgrund von Nachschärfungen machen sich ebenso stellenweise Doppelkonturen bemerkbar, was bei steigender Bilddiagonale verstärkt auffällt. Davon abgesehen sind die Farben wesentlich natürlicher und kräftiger ausgefallen, wobei der leicht kühle Ton beibehalten wurde. Das Filmkorn ist zum Großteil unauffällig und geht nur selten in mittleres Rauschen über. Kompressionsspuren sind keine aufgefallen.

Tonqualität

Deutsch Dolby Digital 5.1, Englisch DTS-HD Master Audio 5.1 Der Ton könnte weitaus besser ausfallen, da die englische DTS-HD Master Audio 5.1 zeigt, wie es richtig gemacht wird. Nicht nur klingt die Abmischung beim Original wesentlich kräftiger und natürlicher, sondern obendrein in Punkto Surroundeffekten homogener und lebendiger. Das deutsche Pendant ist da im Vergleich beileibe nicht schlecht, doch alleine die Defizite im Bassbereiche führen zum Punktabzug. Surroundeffekte in Form von Hintergrundgeräuschen sowie einigen direktionalen Elementen wie Schüsse sind ebenfalls vorhanden, klingen bei weitem aber nicht so organisch. Davon abgesehen besitzt die deutsche Spur eine gute Dynamik bei stets sehr gut verständlichen Dialogen. Der Score von Howard Shore, der nach Die Brut für fast alle Cronenberg Filme den Soundtrack beisteuerte, passt sich hervorragend der bedrohlichen Atmosphäre an.

Ausstattung

  • Audiokommentar von Regisseur David Cronenberg
  • 8-teilige Making of Dokumentation „Gewaltakte“
    • 3 Featurettes
    • Violence’s History: US-Version vs. international Version
    • Zu kommerziell für Cannes
    • Das Unmaking of der Szene 44
  • Nicht verwendete Szene 44
  • US-Kinotrailer
Ein Menü ist de facto nicht vorhanden. Der Zuschauer wird stattdessen umgehend in die Bonusmaterial-Übersicht geführt, die einiges zu bieten hat. So gibt es neben einem interessanten Audiokommentar von Regisseur David Cronenberg noch ein außerordentlich umfangreiches 8-teiliges Making of, drei Featurettes, eine nicht verwendete Szene sowie den Originalkinotrailer zum Film. Besonders das Making of liefert eine Menge an Zusatzinformationen, die von der Vorabproduktion, über das Casting und Design bis hin zu den Dreharbeiten und Special Effects nahezu sämtliche Bereiche abdeckt. Für Schnittberichte Fans ist der Beitrag „Violence’s History” besonders interessant, da der Cronenberg hier auf die Abweichungen zwischen der US-Kino Fassung und der internationalen Version sehr detailliert eingeht. Ein Wendecover fehlt wie üblich.

Fazit

Technisch erreicht die Blu-ray zu diesem Film besseren Standard. Der Rahmen der Möglichkeiten wurde hingegen nicht vollkommen ausgeschöpft. Speziell die offensichtliche Verwendung von DNR sorgt für einige Beeinträchtigungen, lässt das Bild aber wesentlich besser als die DVD erscheinen. Dem komprimierten Ton mangelt es an Kraft, bietet allerdings einige gute Surroundeffekte wie eine solide natürliche Abmischung, wobei das englische Original vorzuziehen ist. Extras gibt es en masse, die kaum Wünsche offen lassen. Das Thriller Drama A History of Violence aus dem Jahr 2005 trägt zweifelsohne die Schrift von Regisseur David Cronenberg. Die Altersfreigabe ist wohl gewählt, denn der Kanadier geizt nicht mit expliziter Gewaltdarstellung. Aber was ist bei diesem Filmtitel auch anderes zu erwarten? Plumpes Blutvergießen und naive Action sucht man jedoch vergeblich. Davon ist die intelligente Geschichte weit entfernt. (sah)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
8 von 10

Testgeräte

TV: Toshiba 47Z3030D Player: Sony BDP-S790 AV-Receiver: Denon AVR-1312 Lautsprecher: Front: Dali Zensor 5 & Dali Vocal / Rear: Dali Zensor 1
geschrieben am 30.05.2013

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12 Bewertung(en) mit ø 4,02 Punkten
 
STORY
4.6
 
BILDQUALITäT
4.3
 
TONQUALITäT
3.9
 
EXTRAS
3.3

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