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The Amazing Spider-Man 3D (Blu-ray 3D) Blu-ray

Original Filmtitel: The Amazing Spider-Man

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Blu-ray 3D
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Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 2 Discs, BD (2x), enthält Bonus-Disc, interaktive Features, Blu-ray 3D Film, HD Sound (deutsch), Extras in HD (teilweise)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DD 5.1
Türkisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch, Dänisch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, Türkisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1) @24 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
136 Minuten
Veröffentlichung:
08.11.2012
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STORY
8
 
Bildqualität
9
 
Bild 3D
5
 
Tonqualität
10
 
Ausstattung
9
 
Gesamt *
8
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Aller Anfang ist schwer. Das musste auch Comicautor Stan Lee erfahren, als er im Jahr 1962 den damaligen Publisher der Marvel Comics Martin Goodman von seiner neuesten Idee überzeugen wollte. Spider-Man sollte der neue Held heißen, im Teenager Alter sein und im gleichen Maße gegen die alltäglichen Sorgen eines Heranwachsenden, wie gegen Bösewichte kämpfen. Damals ein verwegener Gedanke. Denn Teenager kamen in dieser Zeit in der Regel nicht über die Rolle eines Sidekicks hinaus. Batman hatte Robin, Captain America hatte Bucky, der Hulk Rick Jones. Und auf einmal sollte ein Dreikäsehoch eine eigene Serie tragen? Und überhaupt: Wer mag schon Spinnen? Goodman war von Lees Idee überhaupt nicht begeistert. Doch letztlich rang „The Man“ seinem Chef ein Zugeständnis ab. Im Juni 1962 sollte die 15. und letzte Ausgabe von Amazing Fantasy erscheinen. In einer Serie, deren Schicksal bereits besiegelt war, durfte Lee seine neue Kreation präsentieren. Mit ungeahntem Erfolg. Die Spider-Man Ausgabe verkaufte sich wie geschnittenes Brot, die Resonanz war überwältigend. Flugs wandelte man Amazing Fantasy in The Amazing Spider-Man um. Die erste Ausgabe erschien im März 1963 und entwickelte sich in der Folge zur erfolgreichsten Serie des Marvel Verlags. Generationen von Kindern, Jugendlichen und jung gebliebenen Erwachsenen folgten den Abenteuern der sympathischen Spinne aus der Nachbarschaft über die Jahrzehnte. Bis zu Beginn des neuen Jahrtausends, auch das Kino sein Interesse an Superhelden entdeckte. Im Jahr 2000 verbuchten die X-Men (ebenfalls aus dem Hause Marvel) einen ersten kommerziellen und kreativen Achtungserfolg. Es zeigte sich, dass Comicverfilmungen kein „Kinderkram“ sein mussten, wie etwa Joel Schumachers katastrophale Batman-Lachnummern. Anspruch, verbunden mit spektakulären Unterhaltungs- und Schauwerten, verbanden sich auf fast natürliche Art und Weise. 40 Jahre nach dem ersten Spider-Man Comicheft brachen im Jahr 2002 in dieser Hinsicht alle Dämme. Die erste Spider-Man Verfilmung spielte weltweit über 800 Millionen Dollar ein. Damit war nicht nur der Wandkrabbler in aller Munde. Es etablierte sich ein völlig neues Filmgenre. Bis zum heutigen Tag kann sich der Kinogänger vor Superheldenverfilmungen kaum noch retten. Spider-Man schwang sich in zwei gleichermaßen erfolgreichen Fortsetzungen durch die Häuserschluchten von New York. Insgesamt erlöste die Trilogie alleine an den Kinokassen fast 2,5 Milliarden Dollar. Dafür kann man sich entweder gut die Hälfte von Lucasfilm kaufen, oder man wartet knapp fünf Jahre und fängt einfach noch einmal von vorne an. Dabei orientiert sich nicht nur der Titel „The Amazing Spider-Man“ wieder näher an der Comicvorlage.

Story

Von Mitschülern drangsaliert und von den Mädchen ignoriert, verlebt Peter Parker (A. Garfield) eine triste und einsame Schulzeit. Emotionale Wärme erfährt er dafür in seinem Zuhause. Seit frühester Kindheit wächst er bei Tante May (S. Field) und Onkel Ben (M. Sheen) auf, die ihn in jeder Hinsicht liebevoll unterstützen. Doch es lastet eine dunkle Vergangenheit auf Peters Familie, seit ihn seine Eltern bei Onkel und Tante abgegeben haben und verschwanden. Diese schmerzlichen Erinnerungen kommen mit voller Wucht zurück, als Peter die alte Aktentasche seines Vaters im Keller entdeckt. Bis zu seinem plötzlichen Verschwinden arbeitete der geniale Biologe offenbar an einem hochbrisanten Projekt für Oscorp, einem riesigen Technologiekonzern. Mit Geschick und Unverfrorenheit mogelt sich Peter bei Oscorp ein, um das Geheimnis um seine Eltern zu lüften. Leider droht seine Tarnung schneller aufzufliegen als gedacht. Denn ausgerechnet seine Klassenkameradin Gwen Stacy (E. Stone) arbeitet ebenfalls in ihrer Freizeit für Oscorp. Doch Gwen hält nicht nur dicht, sie findet auch zunehmend Gefallen an ihrem intelligenten Mitschüler. Wenig später ist die unverhoffte Begegnung mit einer genetisch veränderten Spinne nur der Anfang eines Abenteuers, das Peters Leben für immer verändern wird. Im Hause Marvel war man der Überzeugung, dass es bereits fünf Jahre nach dem letzten, nun muss man ja sagen „klassischen“, Spider-Man Film an der Zeit ist, dem Franchise einen Neustart zu gönnen. The Amazing Spider-Man ist also ein Reboot und keine Fortsetzung der ersten drei Teile. Über Sinn oder Unsinn dieses Vorgangs mögen sich Filmhistoriker die Köpfe heißreden. Fakt ist, dass jeder, der sich auch nur ansatzweise für Comicverfilmungen interessiert, die Vorgänger noch sehr gut in Erinnerung haben dürfte. Daher werden natürlich zwangsläufig Vergleiche angestellt. Sowohl vor als auch hinter der Kamera wurden neue Talente verpflichtet. Sam Raimis Regiestuhl erbt der noch relativ unbekannte Marc Webb. Abgesehen von seinem Nachnamen, ist es nicht viel, was Webb für den Job qualifiziert. Seine immerhin überaus gelungene romantische Komödie „(500) Days of Summer“ dürfte ihn auf den Posten eines Blockbuster Regisseurs nur bedingt vorbereitet haben. Auch vor der Kamera finden sich viele neue Gesichter. Den Titelheld verkörpert jetzt Andrew Garfield, der in „The Social Network“ positiv aufgefallen ist. Er legt Peter weniger schusselig und verschmitzt an als Tobey Maguire. Eher als schwermütigen Einzelgänger, der sich auch ohne Superkräfte schon für Schwächere einsetzt. Ähnlich wie in den Vorgängern, wird Peters Leben von zwei einschneidenden Ereignissen bestimmt. Zum einen natürlich vom Biss der Spinne, der ihm die bekannten Superkräfte verleiht. Zum anderen natürlich von Onkel Bens Tod, an dem Peter aufgrund der Verkettung unglücklicher Umstände einmal mehr indirekt beteiligt ist. Besonders diese Tragödie beeinflusst seinen moralischen Kompass und trägt letztlich entscheidend zu seiner Adoleszenz bei. Sein Love Interest wird von Emma Stone verkörpert, vielleicht eine der talentiertesten jungen Schauspielerinnen Hollywoods. Ihre Rolle Gwen Stacy ersetzt Mary Jane Watson. Die Chemie zwischen Garfield und Stone stimmt von der ersten Sekunde an. Die Funken zwischen den beiden Jungstars sprühen an allen Ecken und Enden. Da verwundert es nicht, dass sich ihre Romanze auch nach Drehschluss fortsetzt. Spideys Gegenspieler ist der furchterregende „Lizard“. Und wieder einmal ist es ein überambitionierter Wissenschaftler, der weder seine eigenen Grenzen, noch die Grenzen seiner Erfindung kennt. Immerhin werden Dr. Connors Motivationen hinreichend ausgearbeitet, um sich einem fatalen Selbstversuch zu unterziehen. Wer die Vorgänger gesehen hat, wird die Parallelen zu Dr. Octavius und dem Grünen Kobold schnell erkennen, die in ähnlicher Weise Opfer ihrer eigenen Ambitionen wurden. Hier hätten sich die Drehbuchautoren sicher einen originelleren Ansatz ausdenken können, halten sich im Grunde aber wiederum recht genau an die Comicvorlage. Denn der Lizard gehört schon seit 1963 zu den Erzfeinden Spider-Mans. Darüber hinaus wird einigen Experten aufgefallen sein, dass Dr. Connors ebenfalls kurz in der klassischen Trilogie erscheint. Auf jeden Fall sorgen die Konfrontationen zwischen den Beiden für überaus spektakuläre Kampfszenen, die so vor zehn Jahren noch nicht möglich gewesen wären. Dabei gehen computeranimierte Sequenzen nahtlos in Live-Action-Szenen über. In dieser Hinsicht demonstriert der Film, was heutzutage machbar ist. Doch ganz in der Tradition seiner Vorgänger stehen die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander im Mittelpunkt der Geschichte. Dadurch hält die Story einem direkten Vergleich mit Spider-Man 1 und 2 absolut stand. Was fehlt ist natürlich der Reiz des Neuen, der den ersten Teil aus dem Jahr 2002 zu einem kleinen Meilenstein der Filmgeschichte erhebt. The Amazing Spider-Man ist ein deutlich überdurchschnittlicher Superheldenfilm mit charakterlicher Tiefe und immensem materiellen Aufwand.

Bildqualität

  • Videocodec MPEG-4 AVC, Ansichtsverhältnis 2,35:1, Auflösung 1080p
  • Film wurde auf digitalen Kameras in 4K gedreht
  • überragende Schärfe und Detailzeichnung sowohl in Nahaufnahmen als auch im Bildhintergrund
  • kein Filmkorn erkennbar
  • reduzierte Helligkeit und Farbintensität durch bewussten Filtereinsatz
  • dennoch nahezu perfekter Schwarzwert, der in den zahlreichen dunklen Szenen immer Transparent bleibt und keine Details unterschlägt
  • durch den Filtereinsatz leicht reduzierter Kontrast und nur wenig Plastizität
Der Bildtransfer überzeugt in nahezu allen wichtigen Punkten. Es sind keine echten Mängel erkennbar. Der bewusste Filtereinsatz dunkelt das Bild künstlich ab und zieht einige kleine, aber verschmerzbare Nebenwirkungen nach sich.

Bild 3D

  • Videocodec MVC, Ansichtsverhältnis 2,35:1, Auflösung 1080p
  • keine Fehler, die auf die 3D-Technik zurück zu führen sind
  • die künstliche Abdunkelung des Bilds bleibt auch hier erhalten und wirkt sich deutlich negativ auf das 3D-Erlebnis aus
  • Details gehen teils großflächig in dunklen Bildbereichen unter
  • durchgängig nur mittelmäßige Staffelung der Tiefenebenen
  • teilweise fehlt ein Eindruck von Räumlichkeit sogar völlig
  • genau ein Pop-Out im ganzen Film
Obwohl der Film mit 3D-Kameras gedreht wurde, liegt hier ein absolut enttäuschendes Ergebnis vor. Die 3D-Version bietet keinen nennenswerten Mehrwert und ist somit verzichtbar.

Tonqualität

  • Technik: Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1
  • dynamisch
  • brachial in Actionszenen
  • Subwoofer wird an den entscheidenden Stellen präzise gefordert
  • realistisch aufgebaute Stereobühne
  • Surroundkanäle werden durchgängig angesprochen
  • die Effekte sind gleichermaßen räumlich wie fein differenziert
  • Dialoge sind jederzeit klar verständlich
  • das komplette tonale Spektrum wird lebensecht abgebildet
Die Tonspur ist in jeder Hinsicht referenzwürdig. So muss HD-Ton klingen.

Ausstattung

  • Audiokommentar mit Marc Webb und den Produzenten Avi Arad und Matt Tolmach
  • interaktive 3D-Filmschule mit Marc Webb (ca. 6 Min., 3D)
  • berühmte Personen und digitale Umgebungen (ca. 3 Min., 3D)
  • die Neugeburt des Amazing Spider-Man (ca. 110 Min.)
  • 11 Deleted Scenes (ca. 17 Min.)
  • Prävisualisierung (ca. 39 Min.)
  • Kunstgalerie der Produktion
  • Bild-Entwicklungs-Filmspulen – Entstehung einer CG-Szene (12 Min.)
  • Stuntproben (ca. 12 Min.)
  • Die Entwicklung des Videospiels (ca. 3 Min.)
Das Bonusmaterial lässt so gut wie keine Frage unbeantwortet. Vor allem das knapp 2-stündige Making-Of sollten sich Fans auf keinen Fall entgehen lassen. Hier wird nahezu die komplette Produktionsphase des Films abgedeckt, vom Casting bis zur Filmmusik und dem Schnitt. Die Extras liegen komplett in HD vor, teilweise sogar in 3D.

Fazit

Fast wäre man geneigt, die technische Umsetzung dieser Blu-ray mit dem Referenzsiegel zu adeln. Wenn da nicht die 3D-Version des Films wäre. Für einen aktuellen Blockbuster, der auch noch mit 3D-Kameras gedreht wurde, ist das Ergebnis fast schon erschreckend schwach. Wer sich an die 2D-Fassung hält, wird hingegen mit einem nahezu perfekten Bild belohnt. Die deutsche Tonspur legt sogar noch einen drauf und ist über jeden Zweifel erhaben. Die Extras sind dermaßen umfangreich und informativ, dass man sich alleine damit einen Nachmittag beschäftigen kann. Spider-Man bleibt ein beispielloser Zuschauermagnet. Auch das Reboot war im Kino dermaßen erfolgreich, dass weitere Fortsetzungen nur eine Frage der Zeit sein dürften. Die Story von The Amazing Spider-Man liefert dafür jedenfalls genügend Vorlagen. Auch wenn die Faszination des Neuen fehlt, schließt diese Neuinterpretation qualitativ in jeder Hinsicht an die besten Momente der klassischen Trilogie an und sollte Fans von Superheldenverfilmungen nicht enttäuschen. (ml)
(weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
9 von 10

Testgeräte

TV: Panasonic TX-P55VT50E (55“) (kalibriert) BDP: Panasonic DMP-BDT500 AVR: Pioneer SC-LX81 Boxen: B&W 803S (Main), Teufel M-500 (Surround)
geschrieben am 07.11.2012

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34 Bewertung(en) mit ø 4,07 Punkten
 
STORY
4.2
 
BILDQUALITäT
4.5
 
3D BILDQUALITäT
3.4
 
TONQUALITäT
4.7
 
EXTRAS
3.6

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