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Die Fälscher Blu-ray

Original Filmtitel: Die Fälscher

Die-Faelscher.jpg
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
98 Minuten
Veröffentlichung:
28.10.2011
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Blu-ray Bewertungen

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plo
bewertet am 02.02.2022 um 15:49
#5
Deutschland, während der Zeit des Dritten Reiches: bereits 1936 wird der als Meister seines Fachs bekannte Salomon Sorowitsch von Kommissar Herzog unter anderem wegen Geld- und Kunstfälschung festgenommen. Als Jude landet er zunächst im KZ Mauthausen, wo er aufgrund seiner zeichnerischen Fähigkeiten durchaus einige Vorteile genießt. 1941 wird Sorowitsch dann nach Sachsenhausen verlegt und, siehe da, wieder von Herzog aufgenommen; der allerdings ist mittlerweile Hauptsturmführer bei der SS und hat einen gewichtigen Auftrag: Herzog soll ausländische Devisen, vor allem Pfund und Dollar, im großen Stil fälschen lassen, um die Wirtschaft dieser Nationen zu schwächen und letztendlich das Kriegsglückpendel Richtung Deutschland ausschlagen zu lassen. Dafür erfahren die ausgewählten Häftlinge, allesamt im Bereich der Geldfälschung versiert, eine gewisse Vorzugsbehandlung. Aber auch sie werden schikaniert, gedemütigt, geschlagen und getötet…

Die Geschichte von „Die Fälscher“ hat sich tatsächlich so ereignet, und lediglich einige Namen wurden geändert, da die Personen bereits verstorben waren und nicht um ihr Eiverständnis gebeten werden konnten. Der Verfilmung des Stoffes nahm sich der Österreicher Stefan Ruzowitzki („Anatomie“, „Cold Blood“, „Narziss und Goldmund“) an, weil er mit der "zunehmenden Rolle der rechtskonservativen Parteien in seinem Heimatland" nicht klarkam. Herausgekommen ist dabei ein Film, der bei den Oscar-Verleihungen 2008 den Goldjungen für den besten ausländischen Film einstreichen konnte.
„Die Fälscher“ bedrückt durch seine stete Atmosphäre der Angst, in der die Häftlinge leben mussten. Hier beeindrucken weniger die Darsteller der Häftlinge, sondern besonders Devid Striesow, der den vordergründig gutmütigen, freundlichen und nicht selten regelrecht jovialen SS-Offizier perfekt gibt und dessen wahres Ich nur selten aufblitzen lässt und Martin Brambach, der den Herzog unterstellten SS-Mann vielleicht etwas klischeehaft, aber dafür umso effektiver darstellt.
Das wahre Grauen eröffnet sich dem Zuschauer erst in den letzten Filmminuten, als das KZ Sachsenhausen kurz vor der Befreiung steht und die Wachmannschaften bereits geflüchtet sind. Als die Sichtschutzwände zwischen den Bereichen der Fälscher und der anderen Häftlinge fallen, erkennen die Fälscher, unter welchen grausamen Bedingungen ihre Mitinsassen bis zu ihrem nahezu sicheren Tod dahinvegetieren mussten; ständig bedroht von Gewalt, Hunger, Folter, unmenschlichen medizinischen Versuchen und Ermordung, und sie erkennen ebenfalls, wie „privilegiert“ sie aufgrund ihrer Fähigkeiten in diesem unmenschlichen System waren.

Tja, das Bild… Leider kommt das Bild von „Die Fälscher“ kaum über mittelmäßiges DVD-Niveau hinaus. Die Schärfe ist selten wirklich hoch, während der Kontrast und die Farben ja noch einigermaßen gehen. Das am stärksten Störende ist das besonders in dunkleren Bildabschnitten omnipräsente Rauschen und Körnen, bei dem man sich ziemlich oft im Film in einen Ameisenbau starrend wähnt.

Der Track liegt in DTS HD MA 5.1 vor und macht da schon mehr richtig, was im Falle dieses Films relativ leicht ist. Der Track hat mit dem dialoglastigen Film leichtes Spiel, und ganz selten blitzt mal bei ein paar Schüssen Dynamik und Bass auf. Die Surroundkulisse geht in Ordnung.

Extras habe ich wie meist nicht angesehen, ich vergebe die Mittelwertung.

Mein persönliches Fazit: „Die Fälscher“ ist ein weiterer, wichtiger Film, der Deutschlands Verantwortung während der Zeit des Nationalsozialismus gut herausstellt. Sein Übriges tut der Eindruck der gestern gesehenen Nachstellung der Wannseekonferenz in Verbindung mit diesem Film. Meines Erachtens verbraucht der Film jedoch zu viel Zeit, um die Schicksale der Fälscher darzustellen, die zwar tragisch und bestürzend sind; die aber nur bedingt mit den Schicksalen und Leidenswegen von Millionen in den Vernichtungslagern ermordeten Juden und weiteren Angehörigen von den Nazis verachteten Rassen ist. Seine volle inszenatorische Wucht erzielt „Die Fälscher“ erst in den letzten Filmminuten, und das ist zu wenig, um so bestürzen zu können wie etwa „Schindlers Liste“.
Story mit 4
Bildqualität mit 2
Tonqualität mit 4
Extras mit 3
 
gefällt mir
0
bewertet am 13.09.2015 um 01:57
#4
Film ist natürlich der Super.
Die Bildqualität der BD entspricht jedoch definitiv VHS Qualität, Ton naja. Das hätte man auch gleich bei ner DVD belassen können...
Story mit 5
Bildqualität mit 1
Tonqualität mit 1
Extras mit 3
Player:
Darstellung:
( 11")
gefällt mir
0
bewertet am 14.04.2013 um 15:09
#3
Ausgezeichneter Film der unter die Haut geht.
Story mit 5
Bildqualität mit 5
Tonqualität mit 4
Extras mit 4
Player:
Panasonic SC-BT100
Darstellung:
Panasonic TH-42PZ70EA
gefällt mir
0
bewertet am 29.10.2011 um 13:01
#2
"Die Fälscher" basiert auf einer wahren Begebenheit und handelt von der größten Geldfälschungsaktion aller Zeiten. Salomon Sorowitsch ist einer der besten Geldfälscher und wird von dem Nationalsozialisten Friedrich Herzog aufgespürt und ins Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt um dort für die Deutschen das britische Pfund zu fälschen, was ihm und seinen Kameraden auch ziemlich schnell gelingt. Dafür erhalten die KZ-Insassen bessere Betten, Kleidung und Essen. Doch Herzog erhält nun auch noch aus Berlin den Auftrag den Dollar nachzuliefern, was eine ganze Weile nicht gelingen will, weil der Häftling Burger die Aktion sabotiert, da seine Familie im KZ Auschwitz umgekommen ist. Doch Sorowitsch gelingt es dennoch den Dollar herzustellen.

Ich hatte den Film schon auf DVD und habe ihn mir auf Grund der interessanten Story auf Blu-ray nachgekauft. Er erhielt eine Oscar-Auszeichnung für den "besten ausländischen" Film 2008 und dem Deutschen Filmpreis 2007 für Devid Strieswo als bester Nebendarsteller. Die Hauptrolle wird in diesem österreichischen Kriegsdrama von Karl Markovics gespielt, der seine Aufgabe erstklassig meistert. Die Nebendarsteller wissen ebenso zu überzeugen.

Was bei dieser Veröffentlichung enttäuscht ist die wirklich schlechte Bildqualität. Bereits am Anfang weist das Bild unschärfe und Rauschen auf. Wobei diese Szenen noch von besserer Qualität sind. Durch den ganzen Film hindurch zieht sich deutliches Rauschen, mal mehr und mal weniger, starkes Filmkorn, das vielleicht an der ein oder anderen Stellen so gewollt war, aber viel zu extrem ist. In dunklen Szenen sieht man manchmal nur noch ein "grieseln". Wer die DVD besitzt kann diese ruhig behalten, denn die ist meiner Meinung nach vom Bild her besser als die Blu-ray.

Der Ton ist in Ordnung, die Dialoge gut und leicht verständlich, Musik wird selten geboten hat aber einen guten Klang.

Extras: Making Of, Deleted Scenes und Kinotrailer.

Die Disc verfügt über ein Wendecover.

Sehr gute Verfilmung, die leider in Sachen Bildqualität auf Blu-ray nicht sonderlich gut umgesetzt worden ist.
Story mit 4
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 4
Extras mit 2
Player:
Sony BDP-S550
Darstellung:
Samsung LE-40A659A (LCD 40")
gefällt mir
4
bewertet am 02.10.2011 um 14:58
#1
Der mit dem Oscar ausgezeichnete österreichische Film über eine weitestgehend unbekannte wahre Geschichte aus der Nazi-Zeit besticht in allererster Linie durch seine unglaubliche, einzigartige Story über die Auseinandersetzung mit seinem Gewissen und dem täglichen Kampf ums nackte Überleben. Herausragende Darstellung von Karl Markovics als Meisterfälscher, aber auch der restliche Nebencast sehr überzeugend. Keine säuerlich aufstossende Moralpredigt, sodern die Geschichte steht hier klar im Vordergrund und das ist das, was diesen Film so stark macht. Für mich der besten Film, den Österreich jemals hervorgebracht hat.

Die Bildqualität kann hier leider zu keiner Zeit überzeugen. Solide Detailzeichnungen, wenig bis gar kein HD Feeling. Sicherlich ist stilbedingt ein körniges Bild wünschenswert, dennoch ist hier maßlos übertrieben worden. Insbesondere in den dunkleren Szenen sehr stark körniges Bild bis Bildrauschen und streckenweise starke Artefaktebildung. Die Farbpalette ist stilbedingt natürlich wenig vielfaltig und gewollt stark entsättigt. Leider nur ein durchschnittlicher Transfer, der aber wahrscheinlich auch des schwachen Ausgangsmaterials geschuldet ist.

Die Tonqualität kann da schon mehr punkten. Sehr gut verständliche Dialoge, die wenigen Soundeffekte und Musikeinsätze (Opernmusik) sehr druckvoll und dynamisch. Gute Differenzierung.

Die Extras sind allerdings eine herbe Enttäuschung. Alles in SD und wenig aussagekräftig. Da wäre erheblich mehr drin gewesen.
Story mit 5
Bildqualität mit 3
Tonqualität mit 4
Extras mit 1
Player:
Sony PlayStation 3 Slim
Darstellung:
Sharp LC-46XL1E (LCD 46")
gefällt mir
8
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5 Bewertung(en) mit ø 3,35 Punkten
 
STORY
4.6
 
BILDQUALITäT
2.8
 
TONQUALITäT
3.4
 
EXTRAS
2.6

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