Resident Evil: Afterlife 3D (Blu-ray 3D) Blu-ray

Original Filmtitel: Resident Evil: Afterlife

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Blu-ray 3D
Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, Film enthält Szene/n nach dem Abspann, Blu-ray 3D Film, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD HR 5.1
Englisch DTS-HD HR 5.1
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
97 Minuten
Veröffentlichung:
15.04.2011
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STORY
6
 
Bildqualität
9
 
Tonqualität
10
 
Ausstattung
8
 
Gesamt *
9
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Verfilmungen von Videospielen sind längst keine Modeerscheinung mehr, sondern seit Jahren fester Bestandteil im Kinoprogramm. Dass dieses Genre in qualitativer Hinsicht nicht den allerbesten Ruf genießt, ist nicht zuletzt auch einem Namen wie Resident Evil geschuldet. Viele Fans des kultigen Horrorspielfranchise ließen in der Vergangenheit kein gutes Haar an der Leinwandinterpretation, "seriöse" Filmkritiker schon einmal gar nicht. Und doch hält sich die Reihe beharrlich und blickt mit Afterlife bereits auf drei Vorgänger zurück, diesmal sogar aus der dritten Dimension.

Story

Alice (M. Jovovich) ist eine ernsthafte Bedrohung für die im Untergrund agierende „Umbrella Corporation“, die ihrerseits mithilfe des „T-­Virus“ beinahe die gesamte Menschheit in eine länderübergreifende Zombiearmee verwandelt hat. Jene Alice, einst selbst für die Organisation tätig, hat dem finsteren Pharmakonzern soeben einen Bärendienst erwiesen, indem sie mithilfe einiger Klone ihrer selbst eine Umbrella­-Forschungseinrichtung zerstört hat. Als die kampfeslustige Powerfrau von einem nicht kontaminierten Refugium namens „Arcadia“ erfährt, macht sie sich gemeinsam mit einigen Verbündeten auf die Suche nach diesem Viren­ und zombiefreien Paradies auf Erden. Doch Arcadia entpuppt sich als ein riesiger, auf dem Meer treibender Hochseetanker. Zu allem Überfluss hat sich zwischen Alice samt Gefolge und der schwimmenden Festung eine kolossale Ansammlung von Untoten in Stellung gebracht. Mit aller Kraft sucht der Trupp nach einem Weg auf das Schiff. Soweit die Ausgangslage: Hier die unerschrockene Hauptdarstellerin, die sich der infizierten Menschheit, bzw. Umbrella-­Kopf Albert Wesker (S. Roberts) entgegenstellt. Besagter Wesker ist stets vornehm gekleidet und trägt mit Vorliebe Sonnenbrillen, bleibt dennoch trotz aller demonstrativen Coolness, Lichtjahre hinter der unheimlichen Präsenz eines „Agent Smith“ zurück. Dies ist aber nicht die einzige Parallele, die Regisseur Paul W.S. Anderson zum Kultfilm Matrix aufzubauen bemüht ist. Die dankenswerterweise in hautenger, figurbetonter Kleidung agierende Alice braucht den Vergleich mit „Trinity“ keineswegs zu scheuen, hat sie doch neben ihrer erotischen Ausstrahlung auch ein gutes schauspielerisches Talent im Repertoire. Sie ist es, die den Film nach Belieben dominiert. Schon die ersten Szenen lassen vermuten, dass der neueste Ableger der Resident Evil­ Reihe nicht mehr als „Hirn aus“ Kino ist. Das st jedoch nicht ganz richtig. Zum Leidwesen aller auftauchenden Untoten wird der Film relativ bald zum auch „Hirn weg“ – Schlachtfest. In diesen Momenten erinnert der Streifen dann auch überdeutlich an seine Ursprünge als Videospiel. Das Zombieschlachten offenbart aber ein Problem: Hier kommt es nicht auf Reaktion und einen schnellen Finger am Controller an, hier sieht man den Exekutionsorgien teilnahmslos zu. Dazwischen gibt es hölzerne Dialoge gepaart mit manch unverständlicher Handlung. Doch nach 2 bis 3 Minuten spielt Logik, bzw. das Suchen nach ihr sowieso keine große Rolle mehr. Zu diesem Zeitpunkt hat man als neutraler Beobachter, der mit der konstruiert wirkenden Komplexität dieser Story nichts anzufangen weiß, ohnehin schon kapituliert, setzt ein Grinsen auf und macht das einzig sinnvolle aus den folgenden 90 Minuten: Man berauscht sich an der dreidimensionalen Wucht der auf ihn einprasselnden Bilder. Diese haben es nämlich in sich.

Bildqualität

Bildformat: 2.40:1 bzw. 16:9 Das große, man könnte sogar sagen, das einzige Plus von Afterlife liegt in der ästhetischen Inszenierung, die es ohne das Vorbild Matrix in dieser Form sicher nicht gegeben hätte. Die 90 Minuten sind vollgepackt mit stylischer Action, die oft in Zeitlupe gezeigt wird, so dass die 3D-­Effekte optimal rüber kommen. Angesichts der dünnen Story natürlich ein cleveres Rezept, das sogar recht gut aufgeht. Die Bildschärfe ist tadellos, die Kulissen durchaus sehenswert und die Dreidimensionalität zumeist spektakulär in Szene gesetzt. Ein Manko ist, dass viele Hintergründe klar als computergeneriert zu erkennen sind. Zwar ist die Tiefenwirkung in diesen Szenen beeindruckend, aber plastischer erscheint das Bild in Szenen, die vor realen Kulissen aufgezeichnet wurden. Benutzt wurde übrigens die aus Avatar bekannte „Fusion­-Kameratechnik“, der Film also in nativem 3D produziert. Afterlife ist komplett auf ein intensives 3D­-Erlebnis ausgerichtet und erreicht dieses Ziel mühelos. Ghostings sind nicht erkennbar, es sei denn man aktiviert die Untertitel, etwa wenn man den Film im O­-Ton sehen möchte.

Tonqualität

Deutsch und Englisch: DTS-­HD 5.1 Abgesehen von der manchmal uninspirierten Synchronisation, ist auch der Klang zum Bild äußerst zufriedenstellend ausgefallen. Genau wie der O­-Ton begeistert auch die deutschsprachige Fassung mit einem präzisen und treibenden DTS­-HD 5.1 Mix. Der Subwoofer ist im Dauereinsatz, während der moderne, elektronische Soundtrack ein Höchstmaß an Dynamik einbringt und so den Eindruck eines aufgepumpten Videoclips erhärtet. Dies wird auch durch die konsequente Ausnutzung der Surround­Kanäle unterstrichen. Sobald die Gewehrsalven erklingen, treiben direktionale Effekte en masse das audiovisuelle Dauerfeuer auf den Gipfel. Glas splittert, Wände stürzen ein, Regen prasselt hernieder und Wesker steuert seinen schweren Hubschrauber hörbar durch den Raum. Trotz dieses permanenten Soundgewitters bleiben alle Dialoge gut verständlich, so dass die Höchstnote beim Ton mehr als berechtigt ist.

Ausstattung

Über zu wenig Bonusmaterial kann sich der geneigte Resident Evil-­Fan bei vorliegender Veröffentlichung nicht beschweren. Diverse „Deleted Scenes“ liegen in 3D vor, das Making-Of bringt es auf ordentliche 47 Minuten Spielzeit, zusätzliche kleinere Extras runden das Gesamtpaket angenehm ab. Zudem liegt sämtliches Material in HD­-Qualität vor, so dass auch dieser Teil der Veröffentlichung positiv hervorsticht. Wer noch mehr über die Hintergründe des Franchise wissen möchte, dem sei empfohlen, den kompletten Film mit PiP-­Feature anzusehen. Über ein kleines Bildschirmfenster werden von Regisseur Anderson oder Hauptdarstellerin Jovovich Anekdoten zum Besten gegeben, die die Zusammenhänge im Film für Neueinsteiger verständlicher machen.

Fazit

Neben dem exzellenten Ton ist es die allgegenwärtige 3D­-Intensität, die Resident Evil­ Afterlife vor der Bedeutungslosigkeit rettet. Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt und die Effektpalette komplett abgedeckt. Inhaltlich bewegt sich der Film auf B­-Movie Niveau, was aber nicht auf das relativ üppige Budget für diese Art von Film schließen lässt. So ist Afterlife ein auf Hochglanz getrimmter No­-Brainer, der Spaß macht und allem Anschein nach auch nicht der letzte Ableger der erfolgreichen Serie gewesen sein wird. (dkr)
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Kaufempfehlung

 
8 von 10

Testgeräte

TV: PANASONIC TX­P50VT20EA PLAYER: PANASONIC DMP­BDT 110 EG /PS3 AV­RECEIVER: YAMAHA RX­V565 BOXEN: TEUFEL CONCEPT
geschrieben am 21.04.2011

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31 Bewertung(en) mit ø 4,04 Punkten
 
STORY
3.2
 
BILDQUALITäT
4.8
 
3D BILDQUALITäT
4.7
 
TONQUALITäT
4.6
 
EXTRAS
2.9

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