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Der Fluch des Drago Robles (Das Vermächtnis der Galerie des Grauens #5) Blu-ray

Original Filmtitel: Curse of the Undead (1959)

Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Englisch DD 2.0 (Mono)
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1) @24 Hz
Schwarzweißfilm:
Schwarzweißfilm
Video-Codec:
Laufzeit:
79 Minuten
Veröffentlichung:
ab 15.12.2025
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STORY
5
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
5
 
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Das „Vermächtnis der Galerie des Grauens“ geht in die nächste Runde. Nach "Der Fluch der Urwaldhexe" (USA 1960; OT: "The Leech Woman") bringt Anolis erneut einen Film von Regisseur Edward Dein als deutsche HD-Premiere auf den Markt. Was der Film zu bieten hat, der für sich in Anspruch nehmen darf, der erste Vampir-Western-Hybrid der Filmgeschichte zu sein, und wie sich die Blu-ray Disc in technischer Hinsicht schlägt, klärt die nun folgende Rezension.

Story

    Der_Fluch_des_Drago_Robles_01.jpg
    In einer kleinen Westernstadt steht der Arzt Doc Carter vor einem Rätsel, als plötzlich gesunde junge Menschen an einer seltsamen Krankheit versterben. Seine Tochter Dolores hat eigene Probleme mit ihrer Farm, auf die ihr unseriöser Nachbar Buffer ein Auge geworfen hat. Obwohl ihr Verlobter, der Prediger Dan, sie zur Besonnenheit mahnt, sieht sich Dolores gezwungen, einen Revolverschützen anzuheuern, um ihre Interessen zu vertreten. Den findet sie im mysteriösen Revolvermann Drake Robey, der die junge Frau schnell in seinen Bann zieht. Dan will mehr über Robey herausfinden, erfährt von einem schrecklichen Geheimnis und kann nur auf Gott vertrauen, um Dolores und die ganze Stadt vom personifizierten Unheil Robey zu befreien … (Pressetext Anolis Entertainment)
    Der_Fluch_des_Drago_Robles_02.jpg
    Der Film verbindet die Vampirthematik mit klassischen Western-Motiven, allerdings tut er dies sehr oberflächlich und eigentlich hätte man auch darauf verzichten können, denn unser Vampir zeigt im Prinzip so gut wie keine typisch vampirischen Eigenarten. Weder verbrennt er im Sonnenlicht (lediglich seine Augen „brennen“, dafür kann er in der Nacht besser sehen), noch zuckt er vor christlichen Symbolen zurück, und er ist auch kein klassischen Antagonist, sondern eher eine Art tragischer Anti-Held. Allerdings kann er nicht mit normalen Kugeln erschossen werden, was ihm einen gewissen Vorteil in Duellen verschafft. Er trinkt zwar Blut und hinterlässt die typischen Male am Hals seiner Opfer, diese kehren allerdings nicht als Vampire zurück, sondern bleiben tot. Der Grund für seinen „Fluch“ ist ebenfalls nicht der Biss eines Vampires, sondern eine interessante Geschichte, die man durchaus auch für sich hätte stehen lassen können - allerdings ist diese weder Gruselig, noch besitzt der Film irgendwelche Horror-Elemente. Stattdessen wird hier eine typische Western-Story um Landraub, Familienfehden und Rache präsentiert, wie man sie in dieser Zeit zigfach geboten bekam. Immerhin kann der Film als Western halbwegs überzeugen, auch die Handlung vorhersehbar und wenig originell ist. Die Darsteller spielen solide auf, die Kulissen wirken ein wenig billig, aber zweckmäßig und das Erzähltempo ist angemessen. Fans von amerikanischen Western, die auch gerne mal „etwas anderes“ sehen möchten, können hier also getrost zugreifen. Wenn man allerdings bedenkt, welche Perlen im Rahmen der „Galerie des Grauens“ schon veröffentlicht worden sind, ist „Der Fluch von Drago Robels“ eine kleine Enttäuschung.

Bildqualität

    Das feinkörnige Schwarz-Weiß-Bild liegt im annähernd Bildschirmfüllenden Ansichtsverhältnis von 1,87:1 vor und hinterlässt einen sehr guten Eindruck. Die Schärfe bewegt sich durchgängig auf einem guten Niveau, erreicht allerdings zu keiner Zeit Spitzenwerte. Alles in allem ist das Bild etwas weicher gehalten und in einigen Einstellungen (insbesondere bei Nahaufnahmen der Hauptdarstellerin) wirkt das Bild wie ganz sanft weichgezeichnet – was zur Entstehungszeit allerdings üblich und gewollt war. Die Grauabstufungen sind fein und differenziert, der Kontrast ist ausgewogen und der Schwarzwert hervorragend. Altersbedingte Mängel sind äußerst selten und stören den Filmgenuss in keiner Weise. Dennoch ist die im Bonusmaterial zu findende „Grindhouse Version“, welche das vollständige (geöffnete) Bild enthält und alles in allem auch nicht viel schlechter ausgefallen ist, die bessere Wahl den Film anzusehen - wobei dies natürlich jeder für sich selbst entscheiden muss.

Tonqualität

    Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprache in dts-HD Master Audio 2.0 mit optional zuschaltbaren Untertiteln auf der Disc vor und klingt so frisch, als wäre er gerade erst aufgenommen worden – was daran liegt, dass er quasi gerade erst aufgenommen wurde, zumindest die deutsche Synchronfassung. Diese entstand im März diesen Jahres im Auftrag von Anolis unter der Regie von Dr. Gerd Naumann bei der Mixwerk Synchron GmbH in Berlin und ist nicht nur hochkarätig besetzt, sondern klingt schlichtweg fantastisch und authentisch. Die Dialoge sind glasklar und auf den Punkt, treffen die richtigen Emotionen und sind perfekt mit der Musik und den Umgebungsgeräuschen abgemischt. Über Michael Pate hören wird den großartigen Bernd Vollbrecht, welcher dem blutsaugenden Revolverhelden den richtigen Charakter verleiht. Mit Reiner Schöne, Johanna Thoring und Reiner Fritzsche sind noch weitere fähige und bekannt-markante Stimmen involviert, welche die Synchronfassung deutlich aufwerten. Die englische Originaltonspur ist ebenfalls hervorragend verständlich und klingt im direkten Vergleich etwas wärmer, ist der Synchronfassung aber ansonsten ebenbürtig.

Ausstattung

Zu einem Film von diesem Kaliber Bonusmaterial aufzutreiben grenzt schon fast an ein Wunder – und tatsächlich wurde offenbar (außer einem Trailer) nichts gefunden. Aber Anolis wäre nicht Anolis, wenn man nicht die Not zur Tugend machen würde, und so wurden dem Titel gleich zwei deutschsprachige und exklusive Audiokommentare spendiert. Der eine wurde von Dr. Rolf Giesen eingesprochen, welcher wie üblich haufenweise Hintergrundinformationen, nicht nur zum gezeigten Film und dessen Cast und Crew, sondern auch zu zahlreichen anderen, vergleichbaren Titeln in Petto hat. Der zweite Audiokommentar stammt von Dr. Gerd Naumann (unter dessen Regie auch die deutsche Synchronisation entstanden ist), Christopher Klaes und Matthias Künnecke und steht in puncto Unterhaltungswert dem von „Dr. Horror“ in nichts nach, ist aber weitaus lockerer gehalten und besitzt erneut den Charme eines gut gemachten Podcasts. Obendrein bekommen wir noch die sogenannte Grindhouse-Version des Films zu sehen, wobei diese die Bezeichnung nicht wirklich verdient. Eine bessere Bezeichnung wäre wohl „Nostalgie“ oder eben korrekterweise „Open Mate“ Version gewesen. Das Bild ist qualitativ nahezu ebenbürtig mit der „regulären“ Version, lediglich ein paar kleinere Filmfehler wie Kratzer und Verschmutzungen finden sich in einem sehr geringen Umfang wieder. Dafür liegt das Bild im geöffneten Ansichtsverhältnis von 1,37:1 vor, also mit deutlich mehr Bildinhalten am oberen und unteren Bildrand – und dieses Ansichtsverhältnis wirkt auch authentischer und macht diese Version zur besseren Wahl. Weitere Informationen zum Film bietet dann noch das 24-seite Booklet von Ingo Strecker, in welchem sich wundervolle Coverartworks des Films wiederfinden, und der bereits erwähnte Trailer ist natürlich auch noch mit auf der Disc.

Fazit

    Technisch gibt es nicht viel an der blauen Scheibe auszusetzen. Das Bild ist den Umständen entsprechend gut (wobei die sogenannte „Grindhouse Version“ im Bonusmaterial sprichwörtlich mehr Bild zu bieten hat und qualitativ nicht viel schlechter ausfällt), der Ton klingt in beiden Sprachfassungen fantastisch und die beiden Audiokommentare liefern allerhand Hintergrundinformationen. Der Film selbst ist im Prinzip ein klassischer US-Western mit einem leicht übernatürlichen Subplot, bietet aber weder Horror noch Grusel und lässt dabei die meisten Möglichkeiten eines Hybriden ungenutzt verstreichen. Da hatte die „Galerie des Grauens“ schon deutlich bessere Titel im Repertoire. Trotzdem dürfen Genrefans durchaus einen Blick riskieren. (Michael Speier)
    (weitere Reviews anzeigen)

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6 von 10

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geschrieben am 03.12.2025

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