Werbung – Durch Käufe bei unseren Partnern Amazon, JPC, Saturn, MediaMarkt, Zavvi, Media-Dealer.de uvm. erhalten wir Provisionen über Affiliate-Links. Sie unterstützen damit die Redaktion von bluray-disc.de. Preise und Verfügbarkeit ohne Gewähr.

Die Mars-Chroniken - Der komplette Dreiteiler (TV Mini-Serie) Blu-ray

Original Filmtitel: The Martian Chronicles

Disc-Informationen
Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Label:
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Englisch DTS-HD MA 2.0
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.33:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
293 Minuten
Veröffentlichung:
22.01.2026
Serie abgeschlossen:
Ja
Jetzt kaufen bei
für 25,99 EUR versandkostenfrei
Jetzt erinnern
Reminder (vor)bestellbar / wieder auf Lager
oder
Jetzt streamen
AUSLEIHEN
 
STORY
6
 
Bildqualität
6
 
Tonqualität
6
 
Ausstattung
0
 
Gesamt *
4
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Er wollte ungern auf eine Kategorie festgelegt werden: der 1920 in Illinois, Amerika geborene Schriftsteller Ray Bradbury sah sich nicht als reiner Science Fiction – Autor, zeichnete dieses Genre aber aus als „Die Kunst des Möglichen“. Sein 1950 veröffentlichter Roman „Die Mars-Chroniken“ wollte er mehr als Fantasy verstanden wissen; eine Zusammenstellung von Kurzgeschichten, die vorab in Magazinen herausgebracht wurden. Unabhängig von der Kategorie sollte dieser Roman einer seiner bekanntesten und wichtigsten werden, der ein nicht zwingend positives Bild über die Zukunft der Menschheit zeichnet, die sich darin Richtung Mars aufmachen, um diesen zu besiedeln, um dort ein besseres Leben zu finden.
Knapp 30 Jahre später wagte sich Regisseur Michael Anderson zusammen mit Drehbuchautor Richard Matheson daran, die Vorlage als Mini-Serie im Spielfilmformat auf Zelluloid zu bringen. Herausgekommen sind dabei drei Episoden mit einer Gesamtlaufzeit von knapp 300 Minuten – und neben den bekannten Autoren konnte man für die Produktion namhafte Schauspieler gewinnen, allen voran Rock Hudson als Colonel John Wilder in der Hauptrolle. Die Rezensionen fielen damals gelinde gesagt zurückhaltend aus, unter anderem was das billig anmutende Set-Design und die ein oder andere schlechte Darstellerleistung anging. Trotzdem erhielt die Serie in Amerika bereits ihre zweite Auswertung auf Blu-ray. Hierzulande ist es im Januar 2025 soweit: Pidax bringt im Vertrieb der Al!ve AG die komplette Mini-Serie auf einer Blu-ray heraus. Wir waren gespannt auf diese Serie und der für Rock Hudson eher unüblichen Rolle im Weltraum – konnte eine ordentliche HD-Qualität auf der einen Disc erreicht werden?

Story

    Episode 1: Die Expeditionen
    Die Mars-Chroniken 1.webp
    Zum ersten Mal soll es 1997 soweit sein: die NASA startet eine bemannte Rakete auf den Mars, um diesen zu erkunden. Doch die Mannschaft soll nicht mehr lebend zurückkommen – bereits kurz nach deren Landung bricht die Kommunikation ab. Was hat die dort lebende Marsianerin Ylla (Maggie Wright) mit deren Verschwinden zu tun? Doch Colonel John Wilder (Rock Hudson) gibt nicht auf – und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis die zweite Erkundung unter der Führung von Commander Arthur Black (Nicholas Hammond) startet. Doch wie erstaunt müssen die Astronauten gewesen sein, als sie nach deren Ankunft auf dem roten Planeten eine fast identische Stadt wie die in Illinois auffinden – mit Lebewesen, die wie Menschen aussehen… Beim dritten Versuch kommt schließlich John Wilder selbst zusammen mit dem bisher nicht berücksichtigten Major Jeff Spender (Bernie Casey) an Bord, diesmal durchaus auch bewaffnet. Wie eine erste Erkundung Spenders aufzeigt, scheinen die Marsianer mittlerweile ausgestorben zu sein, andererseits scheint die Crew aber dennoch nicht alleine zu sein. Episode 2: Die Kolonisten Im Jahr 2004 hat es die Menschheit unter der Leitung von John Wilder geschafft, auf dem Mars Fuß zu fassen. Etliche Wohngebäude wurden seither errichtet, aber auch einige Geschäfte wie der von Sam Parkhill (Darren McGavin) errichtete Imbiss feiern auch auf dem neuen Planeten den „American Way of Life“ in klischeehafter Westernkleidung. Aber auch die Religion hält Einzug: Pater Peregrine (Fritz Weaver) möchte zusammen mit Pater Stone (Roddy McDowall) den christlichen Glauben verbreiten – gleichzeitig sind sie aber auch auf der Suche nach Erleuchtung. Diese finden sich auch tatsächlich in Form von leuchtenden Kugeln am Himmel, mit denen Pater Peregrine in Kommunikation treten möchte. Und eine weitere Merkwürdigkeit soll sich ereignen: das Ehepaar Lafe Lustig (Wolfgang Reichmann) und seine Frau Anna (Maria Schell) hat sich vor längerer Zeit auf dem Planeten niedergelassen. Sie trauern noch immer dem Tod ihres Sohnes David (Michael Anderson Jr.) hinterher. Wie fassungslos und erstaunt sind sie, als sie eines stark verregneten Abends in der Nähe ihres Wohncontainers ihren Sohn zu sehen glauben. Was hat es mit diesem Phänomen auf sich? Episode 3: Die Marsianer
    Die Mars-Chroniken 2.webp
    Was sich bereits von Jahr zu Jahr andeutete, ist nun traurige Gewissheit: die Menschheit hat es nicht geschafft, auf der Erde zu einem friedvollen Zusammenleben zu finden. Ein Atomkrieg bricht aus und löscht einen Großteil der Lebewesen aus. Doch auch auf dem Mars erfolgte eine Rückbeorderung auf die Erde, so dass sich auf beiden Planeten nur noch wenige Überlebende befinden. Wie einsam die Szenerie auf dem Mars geworden ist, sieht man unter anderem an dem einsam in den verlassenen Gebäuden umherirrenden Ben Driscoll (Christopher Connelly), der aus dem gesamten Telefonbuch nur Kontakt zu einer weiteren Person namens Genevieve Seltzer (Bernadette Peters) aufnehmen kann – der Rest scheint verloren zu sein. Doch noch ist John Wilder mit seiner Familie am Leben und versucht verzweifelt, seinen Bruder von der Erde auf den Mars zu bringen – doch dort angekommen, muss er eine ernüchternde wie erschreckende Entdeckung machen…
    Die Mars-Chroniken 3.webp
    Ein wenig merkt man der Serie an, dass der Roman auf diversen Kurzgeschichten basiert. So erinnern die ersten Expeditionen auf den Mars mit ihrem jeweiligen letztlich abgeschlossenen Ausgang wie Einzelepisoden der klassischen Reihe „The Twilight Zone“. Dennoch schafft es die Romanverfilmung anhand begleitender Charaktere wie die des John Wilder, der Serie einen roten Faden zu geben, der dankenswerterweise auch chronologisch erzählt wird und man als Zuschauer durchaus treffend mitverfolgen kann, wie aus den anfänglichen Expeditionen echte Besiedlungen wurden – nicht ohne eine eher ernüchternde Erkenntnis zum Ende der Trilogie. Leider wurde aber wenig Liebe ins Set-Design investiert: bereits der ersten Landung auf dem Mars sieht man die Verwendung von gebastelten Modellen nur allzu deutlich an. Wo klassische Serien wie „Star Trek“ aus den 1960er Jahren dieses Manko gekonnt mit der Technik des „Beamens“ umschifften, wirkt die Kulisse in den „Mars-Chroniken“ wie ein Ausschnitt aus einem Miniatur-Wunderland: zwar hübsch anzusehen, aber nie mit der Illusion einer echten Umgebung. Auch da man recht schnell dazu übergeht, den Mars so zu besiedeln, wie man es teilweise von der Erde her kannte, enttäuscht die Serie optisch. Noch weitaus ernüchternder ist die inhaltliche Übertragung des Romans auf die Leinwand: unabhängig von der jeweiligen Episode oder einer darin erzählten Kurzgeschichte, bleibt der Ablauf sehr gediegen und unaufgeregt. Echte Spannung oder Action findet kaum Anwendung, stattdessen irritieren die oftmals extrem naiven Handlungen der Raumfahrer, die zu Beginn nicht wirklich hinterfragen, warum eine menschenähnliche Stadt auf dem Mars existiert – oder gar Verwandte auftauchen. Auch scheint es angesichts des enormen Aufwands, auf den Mars zu gelangen, sehr unrealistisch, dass sich die Crew anhand des Berichts eines einzigen Manns komplett beeinflussen lässt, ohne weitere Erkundungen zu tätigen. Dieses äußerst naive Vorgehen spielt sich leider allzu sehr in den Vordergrund und überdeckt damit die durchaus ernste und wichtige Botschaft über das Wesen der Menschheit, das sich durch einen Umzug auf einen anderen Planeten nicht automatisch zum Besseren ändert. Darstellerisch gefällt dabei durchaus die große Anzahl an Schauspielern, die aus etlichen Filmen und Serien bekannt sind, allen voran der schon etwas ältere Rock Hudson. Doch alle eint, dass sie durch das Drehbuch und die eher zurückhaltend bis bieder erscheinende Regie nicht wirklich über sich hinauswachsen können. „Die Mars-Chroniken“ hinterlassen somit einen eher enttäuschenden Eindruck. 

Bildqualität

    Die Mars-Chroniken 4.webp
    Die Highlights beim Bild sind ohne Frage die gute Schärfe, die sich sowohl in Nahaufnahmen, als auch entfernten Landschaftsbildern zeigt. Zwar mit Luft nach oben, erhalten wir somit recht fein aufgelöste Gesichter, sowie letztlich schon fast zu viel Details angesichts der sich selbst entlarvenden Modellbausätze von Shuttles und dergleichen. Ebenso gefällt die überwiegend gelungene Befreiung von Schmutz aus dem Ausgangsmaterial: lediglich in Überblendungen wird anhand von Flecken deutlich, wie das unbearbeitete Material ausgesehen haben muss. Wenig begeistert hingegen der eher flaue Kontrast in Kombination mit dem Schwarzwert, der eher ins Graue tendiert. Stets wird der Eindruck erweckt, das Bild wäre zu dunkel abgemischt. Die Farben sind über die gesamte Laufzeit recht blass ausgefallen, Filmkorn ist wenig vorhanden. Wer in Sachen Kontrast nachjustiert und etwas mehr Farbe hinzunimmt, kann die Serie besser genießen, von Haus aus aber bleibt ein nur zufriedenstellender Transfer.

Tonqualität

    Die Mars-Chroniken 5.webp
    Besser ist da der deutsche und englische Ton in DTS-HD Master Audio 2.0 Mono gelungen. Formatbedingt gibt es keine Räumlichkeit oder ein über die Frontkanäle verteiltes Spektrum, dafür aber ein sehr klarer Monoton mit dominanten Stimmen und einem im Vergleich eher unauffälligen Score im Hintergrund. Umgebungsgeräusche kommen wie erwartet im Originalton besser herüber, während die deutsche Synchronisation den Schwerpunkt auf die Dialoge setzt. Ebenso gibt es keine Mängel im Hoch- und Tieftonbereich zu verzeichnen. Schön: Rock Hudson hat auch hier seinen bekannten Stammsprecher Gert Günther Hoffmann erhalten. Doch ein paar ärgerliche Auffälligkeiten gibt es leider auch: obwohl nirgends auf der Verpackung oder etwa über Hinweistexte gekennzeichnet, liegt die Serie zwar ungeschnitten vor, muss dafür aber an etlichen Stellen mit OmU-Stellen leben. So liegt eine Beerdigungsszene in Episode 1, diverse Gespräche der beiden Pater in Episode 2, sowie vor allem Dialoge mit John Wilder in Episode 3 nur in Englisch mit deutschen Untertiteln vor. Damit entspricht die Auswertung älterer DVD-Veröffentlichungen – wer das nicht weiß, könnte angesichts eines durchgängigen deutschen Tons enttäuscht werden. Zusätzlich hat sich in Episode 3 in der 24. Minute in Deutsch eine etwa 3-4 minütige Asynchronität eingeschlichen, die sich danach wieder legt. Weiteres Ärgernis: bis auf die OmU-Stellen fehlen jegliche optional einblendbare Untertitel.

Ausstattung

    Die Mars-Chroniken 6.webp
    Im Vergleich zur mittlerweile zweiten Auswertung in Amerika verliert die deutsche Veröffentlichung bezüglich des Bonusmaterials: während der Mini-Serie dort mit der Aufteilung auf zwei Discs mehr Platz gespendet wurde, finden sich dort ein kurzes Interview, sowie zu jeder Episode ein Audiokommentar wieder. Auf den alten DVDs hierzulande gab es wenigstens eine Bildergalerie als Extra. Davon kommt bei der vorliegenden Blu-ray leider nichts an – außer einem Wendecover bei der Verpackung bleibt es somit bei einer „Series Only“-Vorstellung. Entsprechend rudimentär fällt auch das Menü der Blu-ray aus, welches außer der Episoden- und Sprachauswahl nichts weiter bietet, aber mit seiner klaren Navigation und dem im Hintergrund ablaufenden Serienausschnitt angenehm gefällt.

Fazit

    Langwierig und recht biedere Umsetzung eines bekannten Science Fiction-Romans als TV-Mini-Serie, die durch das optisch billig anmutende Set-Design und unauffällige Darstellerleistungen letztlich enttäuscht, hebt sie das vorhandene erzählerische Potential nicht einmal im Ansatz. Auf der Habenseite gibt es ein Wiedersehen mit vielen bekannten Stars und eine zuweilen fast schon melancholisch-transzendente Erfahrung zum Wesen des Menschen. Das an sich gute Bild leidet unter dem flauen Kontrast und blassen Farben, der Ton wird über alle Episoden mit OmU-Stellen durchsetzt, zu denen sich im Deutschen eine mehrminütige asynchrone Stelle hinzugesellt – Extras sucht man leider vergebens. So sind „Die Mars-Chroniken“ nur für Fans der Schauspieler wie Rock Hudson eine Sichtung wert – und solchen, die einer äußerst gediegenen Erzählweise etwas abgewinnen können. (Dominik Böhler)
    (weitere Reviews anzeigen)

Kaufempfehlung

 
5 von 10

Testgeräte

Samsung BD-H6500 Sony BDP-S6700 Samsung UE55H6470 Onkyo TX-NR 828 Teufel System 6 THX 5.2-Set
geschrieben am 14.01.2026

Die Mars-Chroniken - Der komplette Dreiteiler (TV Mini-Serie) Blu-ray Preisvergleich

* Alle angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Eventuelle anfallende Versandkosten wurden im Preisvergleich nicht berücksichtigt, beachten Sie hierzu die jeweiligen Shop AGBs. Kurzfristige Änderungen der Preise sind möglich. Bei Preisen, die aus Fremdwährungen errechnet wurden, kann es zu Abweichungen kommen. Beachten Sie weiterhin, dass bei Bestellungen außerhalb der EU zusätzlich Zollgebühren entstehen können.
Bewertung(en) mit ø 0,00 Punkten
 
STORY
0.0
 
BILDQUALITäT
0.0
 
TONQUALITäT
0.0
 
EXTRAS
0.0

Film suchen

Preisvergleich

jpc
25,99 EUR*
icon-chart-grau.svg
icon-shopping-cart.svg
1advd
42,80 CHF*
icon-chart-grau.svg
icon-shopping-cart.svg
Reminder (vor)bestellbar / wieder auf Lager JETZT SUCHEN BEI
* Die Preise von Amazon sind nicht in der Preisverfolgung/-grafik enthalten.

Preisüberwachung

Bitte registrieren Sie sich, um diese Funktion zu nutzen!
* Die Preise von Amazon sind nicht in der Preisverfolgung/-grafik enthalten.

Blu-ray Sammlung

3 Mitglieder haben diese Blu-ray:

Diese Blu-ray ist 2x vorgemerkt.