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Henry's Liebesleben (4K Remastered) Blu-ray

Original Filmtitel: The World of Henry Orient

Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten),
4K remastered!
Label:
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
106 Minuten
Veröffentlichung:
06.11.2025
 
STORY
7
 
Bildqualität
7
 
Tonqualität
5
 
Ausstattung
1
 
Gesamt *
4
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Im Teenie-Alter bestimmt während der eher als notwendig-lästig empfundenen Schulzeit in der Regel ein Thema den Alltag: Freunde, Freundinnen und der Aufbau einer ersten Beziehung. Findet sich im näheren Umkreis niemand, sucht man sich durchaus unter den Stars im Internet, Film- oder Musikbereich eine „Person of Interest“. In den 1950er Jahren war das nicht anders wie heute, wenn auch technisch noch auf einem anderen Level. Die amerikanische Autorin Nora Johnson veröffentlichte 1956 den Roman „The World of Henry Orient“, basierend auf Erfahrungen aus ihrer Zeit in einer Privatschule in New York. Neun Jahre später und mit Hilfe ihres in Hollywood bekannten Vaters Nunnally sollte daraus eine starbesetzte Komödie unter der Regie von George Roy Hill („Zeit der Anpassung“) entstehen – mit Peter Sellers („Der rosarote Panther“) in der Hauptrolle eines bekannten Pianisten, der es mit zwei aufdringlichen Teenies zu tun bekommt.
Explosive Media GmbH veröffentlichte im November 2025 „Henry’s Liebesleben“ im Vertrieb von Plaion Pictures auf DVD und Blu-ray. Wir haben uns auf diesen über 60 Jahre alten Film in HD gefreut, mit dem eine weitere Wissenslücke im Schaffen von Peter Sellers endlich geschlossen wird.

Story

    Henry's Liebesleben 1.jpg
    Als Neuankömmling in der Stadt ist für die 14-jährige Marian Gilbert (Merrie Spaeth) aller Anfang schwer. Doch recht schnell trifft sie vor der Schule mehr oder weniger zufällig auf die umtriebige Valerie Boyd (Tippy Walker) – ein äußerst flippiges Mädchen, in das sie ohne große Umschweife eine Freundin findet. Zusammen verbringen sie ihre Zeit am Nachmittag, sprechen über Spangen und Lehrer – und erkunden den in Laufnähe befindlichen Park. Dort entdeckt Val hinter einer Felswand ein sich küssendes Paar, das garnicht gut auf die aufdringlichen Teenies zu sprechen ist, denn: nicht nur, dass es sich bei dem Mann um den berühmten Pianisten Henry Orient (Peter Sellers) handelt, ist die Frau seiner Anbetung, Stella Dunworthy (Paula Prentiss) nunmal mit jemand anderem verheiratet und durchaus in Sorge darüber, dass ihre Affäre auffliegen könnte. Doch was musste Henry Orient wohl denken, als bei einem seiner nächsten Konzerte nicht nur seine Stella in den Zuschauerreihen sitzt, sondern direkt dahinter wieder das Mädchenduo Gil und Val. Von einer Art Verfolgungswahn geprägt, scheint er fortan fast keine ruhige Minute mehr zu haben – ob im Rückspiegel oder gar von seinem Appartement blickend: immer scheinen die beiden da zu sein. Und so ganz falsch liegt er damit nicht: Val hat sich nämlich kurzerhand in den Pianisten verliebt – trotz seiner öffentlich bekannten zahlreichen Bekanntschaften. Selbst als die viel umherreisenden Eltern von Val wieder Zuhause sind, kann sie ihre Augen nicht von dem deutlich älteren Henry lassen – bis ihre Mutter Isabel (Angela Lansbury) auf diese Schwärmerei aufmerksam wird und sich entschließt, Herrn Orient einen Besuch abzustatten…
    Henry's Liebesleben 2.jpg
    Im Kern beschreibt Autorin Nora Johnson das unbekümmerte wie leidensvolle Leben zweier Teenager, die ihr Leben nach der Schule befreit auskosten und auf ihre offene Art durch die Stadt rennen, springen und tanzen. Das vermeintliche Hauptproblem ist dann scheinbar die Schwärmerei für einen älteren Pianisten, die eine der beiden trifft. Das anschließend an Stalking erinnernde Gebaren der beiden Mädchen sorgt dann auch für einige schmunzelnde Augenblicke, in denen ein überzeugend überforderter Peter Sellers langsam aber sich in Panik auszubrechen droht, dabei aber seine Affäre keinesfalls aufgeben möchte. Soweit könnte man von einer recht anspruchslosen und lockeren Komödie sprechen, die nicht nur von der netten Erzählung, sondern auch den tollen Hauptdarstellern lebt: Merrie Spaeth und Tippy Walker nimmt man dieses freche Mädchenpaar vom Fleck weg ab und kann sich gut in die ein oder andere übertriebene Handlung hineinversetzen, die sogar einmal die Polizei auf den Plan ruft. Und Peter Sellers, der bereits in Komödien wie „Ladykillers“ (1955), aber auch Dramen wie „Lolita“ (1962) sein Talent unter Beweis stellen konnte, erlebte Mitte der 1960er Jahre mit „Der rosarote Panther“ (1963) und „Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben“ (1964) eine seiner erfolgreichsten Zeiten. In „Henry’s Liebesleben“ ist das nicht anders, auch wenn die Geschichte des Pianisten mit seinen zahlreichen Affären nicht wirklich im Mittelpunkt steht. Vielmehr dient diese im weiteren Verlauf des Films als Grundmaterial für eine tiefere Beleuchtung von Vals Eltern und ihrer Beziehung zueinander. Neben der damals noch jungen Angela Lansbury („Mord ist ihr Hobby“) spielt der aus zahlreichen Serien bekannte Tom Bosley („Happy Days“), dem man den lieben und gesetzten Ehemann genauso abnimmt wie die seit ihrer Rückkehr zu Val kurz aufgeworfene Frage der Treue von Ehefrau Isabel. Der Kontakt zwischen den Erwachsenen läuft solange parallel und unspannend zur Freundschaft zwischen Gil und Val, bis eben jener Konzertpianist das fragile Beziehungshaus der Boyds zum Einsturz zu bringen droht.
    Henry's Liebesleben 3.jpg
    Sobald der Film in diese Richtung einbiegt, schafft er das Kunststück, durch weiter lockere und lustige Momente das Genre einer Komödie rund um zwei Teenager aufrecht zu erhalten, bringt aber zusätzlich eine leicht dramatische Komponente ins Spiel, bei der es um Treue, Ungerechtigkeiten und das endgültig zu zerfallen drohende Bild von Erwachsenen als makellose Vorbilder geht. Diese Kombination schafft Regisseur George Roy Hill recht gut, der sein Talent mit späteren Klassikern wie „Butch Cassidy und Sundance Kid“ (1969) oder „Der Clou“ (1973) noch gänzlich unter Beweis stellen wird. So bleibt mit „Henry’s Liebesleben“ eine in Summe locker-leichte Komödie im Gedächtnis zurück, die man nicht nur als Fan von Peter Sellers einmal anschauen sollte. 

Bildqualität

    Henry's Liebesleben 4.jpg
    Ja, die Bildaufbereitung zeigt in vielen Szenen prinzipiell, was aus einem so alten Film herausgeholt werden kann: eine tolle Schärfe wird in etlichen Nahaufnahmen der Hauptdarsteller deutlich, wenn wir das leicht gewellte und beim Klavierspiel auch mal zerzauste Haar von Peter Sellers betrachten. Sowohl die Spangen der beiden Mädchen oder ihre feinen Augenpartien werden hervorragend aufgelöst, wie es manchmal nur neuere Produktionen schaffen. Der tolle Kontrast und gut eingestellte Schwarzwert lassen den Park und die Innenansichten von beispielsweise Gils Haus kernig und sogar mit einer gewissen Tiefenwirkung erscheinen. Und die Farbgebung ist sowohl prächtig wie kräftig gelungen: alleine dir rote Jacke von Gil kommt herrlich zur Geltung. Da sei das präsente Filmkorn ebenso verziehen wie die immer wieder auftauchenden weißen und schwarzen Schmutzflecken aus dem Ausgangsmaterial. Ja, das alles ist prinzipiell eine richtig gute Qualität…wären da nur nicht die zahlreichen Überblendungen, die der Film wirklich nicht sparsam einsetzt. Und genau diese Überblendungen und danach länger ohne Schnittwechsel bestehenbleibenden Szenen sind es, die dann nicht mehr qualitativ anschließen können. Dann nämlich wirkt das Bild eine ganze Spur kontrastärmer und unschärfer. Bei Aufbereitungen andere Filme aus der Zeit gelang es, direkt nach beendeter Überblende die hohe Qualität wieder einzustellen: das ist hier leider nicht der Fall – und so entstehen fast schon ganze Kapitel mit diesem eher mittelmäßigen Eindruck. Insgesamt noch gut, aber leider in seiner Stärke nicht kontinuierlich. 

Tonqualität

    Henry's Liebesleben 5.jpg
    Die Disc bietet eine deutsche und englische Tonspur in DTS-HD Master Audio 2.0 in Mono. So ganz überzeugen können dabei beide nicht: die Dialoge sind zwar weitestgehend verständlich, im Hochtonbereich stören aber Zischlaute, es kommt zuweilen zu unterdrückten und leicht belegten Stimmen. Bassanteile sind vorhanden, was auch beim Score positiv zu hören ist – dieser stammt aus der Feder von Elmer Bernstein, der davor bereits Klassiker wie „Die zehn Gebote“ (1956) oder „Die glorreichen Sieben“ (1960) vertonte. Die Musik lässt dabei eine wohlwollend durchgehende Melodie erkennen, die vor allem beim Intro in den Genrebereich eines Western abzudriften droht, ansonsten aber das lockere Liebestreiben musikalisch gekonnt untermalt. Die Synchronfassung ist dabei recht gelungen und setzt Stammsprecher Georg Thomalla für Peter Sellers ein, der ihm einen leichten Akzent verpasst. Mehr als zufriedenstellende Monospuren sind es am Ende aber nicht geworden. Schön: sowohl deutsche, als auch englische Untertitel können optional hinzugeschaltet werden.

Ausstattung

  • US Kino-Trailer (02:39 Min.)
  • Bildergalerie (03:27 Min.)
Leider bleibt das Bonusmaterial mit einem Trailer und einer Bildergalerie hinter den Erwartungen zurück. Immerhin bietet letztere eine Mischung aus Filmplakaten, Aushangfotos und Bildern hinter der Kamera. Noch ein Wort zum insgesamt unscheinbaren Menü der Blu-ray: dort hat sich beim Kapitelmenü ein kleiner Fehler eingeschlichen: Kapitel 3 ist hier inklusive seinem Mini-Screenshot in der Reihe doppelt aufgeführt, dafür fehlt dort das Folgekapitel. Im Film selbst natürlich kein Thema, hätte hier eine schnelle Qualitätssicherung sicher geholfen. Ein Wendecover ist vorhanden.

Fazit

    Locker-frivole Komödie, die weniger das bemühte Liebestreiben eines Konzertpianisten, als die anstrengende Teeniezeit zweier 14-jähriger Mädchen, deren Spielereien, Schwärmereien und Sorgen in den Mittelpunkt stellt. Sowohl Peter Sellers in der Rolle des leicht überforderten Liebhabers, als auch die beiden Jungdarstellerinnen Merrie Spaeth und Tippy Walker liefern eine tolle schauspielerische Leistung und werden durch eine Bandbreite bekannter Nebendarsteller passend unterstützt. Das Bild bietet eine prinzipiell gute Qualität, die in den zahlreichen Überblendungen an Punkten einbüßt – der Monoton ist sowohl in Deutsch, als auch Englisch zufriedenstellend; das Extramaterial ist sehr mager. Schöne Komödie aus den 1960er Jahren die zeigt, wie das Leben eines gestandenen Mannes durch das schwärmerisch unbekümmerte Nachstellen zweier Teenies vollends aus der Fassung gebracht werden kann. (Dominik Böhler)
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6 von 10

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