Gerade einmal ein Jahr nach Erscheinen und dem großen Erfolg der Westernkomödie „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ fanden sich die Macher 1971 erneut zusammen und setzten die Abenteuer des ungleichen Brüder-Paars fort. Diesmal kommt es zu einem Familientreffen, aus dem heraus Bud „Bambi“ Spencer seinen Bruder Terence „müder Joe“ Hill zum Pferdedieb ausbilden soll. Der Erfolg war bahnbrechend und setzte in Deutschland sogar noch eins drauf – der Film bekam in späteren Wiederaufführungen eine wegweisende zweite Synchro spendiert. Ab diesem Moment sollte der unvergessene Rainer Brandt mit seiner als „Schnodderdeutsch“ bekannten Dialogregie die Würze in viele Filme von Bud Spencer und Terence Hill bringen.
Im Vergleich zu seinem Vorgänger sollte „Vier Fäuste für ein Halleluja“ im Heimvideosektor noch übler behandelt werden und produzierte äußerst ärgerliche Auswertungen. VHS-Fassungen hatten ein falsches Bildformat und wahllos vorgenommene Kürzungen – zudem wurde nur die Zweit-Synchro auf Band gepackt. Historisch schlecht war dann die erste DVD-Veröffentlichung von ems: nicht unbedingt durch die mäßige Bildqualität, die man zu der Zeit noch hätte verzeihen können, wurden – Nicht-Kundige mögen aufhorchen – die ersten beiden Kapitel auf der Scheibe vertauscht! Im Ergebnis sahen wir als Erstes die Intro-Credits und Terence Hill zur Feuerstelle der Banditen reiten, danach kommt Bud Spencer zu Fuß – erzählerisch und schnitttechnisch eine Katastrophe. Als 3L später übernahm, wirkten sowohl die DVD-, als auch späteren Blu-ray-Fassungen wie Stückwerk: mangelhafte Bildqualität, Jump Cuts in Reihe und verschluckte Sätze waren ein Trauerspiel. Doch endlich sollte analog seinem Vorgänger „Vier Fäuste für ein Halleluja“ über Retrogold eine komplett neu aufbereitete Fassung auf Basis eines guten HD-Masters erhalten. Im November 2025 veröffentlichte WME Film Klassiker eine Budgetvariante aus den unzähligen Limited Editions.
Im Vergleich zu seinem Vorgänger sollte „Vier Fäuste für ein Halleluja“ im Heimvideosektor noch übler behandelt werden und produzierte äußerst ärgerliche Auswertungen. VHS-Fassungen hatten ein falsches Bildformat und wahllos vorgenommene Kürzungen – zudem wurde nur die Zweit-Synchro auf Band gepackt. Historisch schlecht war dann die erste DVD-Veröffentlichung von ems: nicht unbedingt durch die mäßige Bildqualität, die man zu der Zeit noch hätte verzeihen können, wurden – Nicht-Kundige mögen aufhorchen – die ersten beiden Kapitel auf der Scheibe vertauscht! Im Ergebnis sahen wir als Erstes die Intro-Credits und Terence Hill zur Feuerstelle der Banditen reiten, danach kommt Bud Spencer zu Fuß – erzählerisch und schnitttechnisch eine Katastrophe. Als 3L später übernahm, wirkten sowohl die DVD-, als auch späteren Blu-ray-Fassungen wie Stückwerk: mangelhafte Bildqualität, Jump Cuts in Reihe und verschluckte Sätze waren ein Trauerspiel. Doch endlich sollte analog seinem Vorgänger „Vier Fäuste für ein Halleluja“ über Retrogold eine komplett neu aufbereitete Fassung auf Basis eines guten HD-Masters erhalten. Im November 2025 veröffentlichte WME Film Klassiker eine Budgetvariante aus den unzähligen Limited Editions.
Story



Bildqualität

Tonqualität

Ausstattung
- Originaltrailer Deutsch (02:59 Min.)
- Originaltrailer Deutsch (bearbeitet) (02:58 Min.)
- Originaltrailer Englisch (02:55 Min.)
- Originaltrailer Italienisch (02:55 Min.)
- Comedy-Trailer (03:12 Min.)
- Deutscher DVD-Trailer (02:34 Min.)
- US-VHS-Trailer (02:54 Min.)
- Französischer Trailer (02:13 Min.)
- Bildergalerie (02:00 Min.)
- “Day for Night“ (03:01 Min.)
- Deutscher Comedy-Vorspann (02:29 Min.)
- Deutscher Kinovorspann (07:35 Min.)
- Deutsches Kino-Ende (00:52 Min.)
- Comedy-Fassung (118:xx Min.)

Fazit
-
Eine der besten Westernkomödien mit Bud Spencer und Terence Hill hat es nach vielen Jahren und bescheidenen Auswertungen endlich in einer guten HD-Qualität auf Blu-ray geschafft. Die Fortsetzung der Abenteuer des Brüderpaars Bambi und Trinità begeistert durch eine unterhaltsame Geschichte, tolle Charaktere und einer grandiosen Mischung aus Action, Prügeleien und Humor. Premiere feiert hier das typische Rainer Brandt – „Schnodderdeutsch“, das neben der Erstsynchro auch auf der Scheibe enthalten ist, sowie der wunderbare Score von Guido und Maurizio De Angelis.
Das aus mehreren HD-Quellen bezogene Bild lädt endlich zum Genießen ein, die fehlende durchgehende Homogenität sei hierbei verziehen. Tontechnisch überzeugen alle Sprachfassungen mit einem zufriedenstellenden Monoton, beiden deutschen Synchros und – bei Bedarf anwählbar – neben der längeren Kino- auch die Comedyfassung (in im Vergleich leicht schlechterer Qualität). Sichtempfehlung: die lange Kinofassung mit der Comedy-Synchro anschauen!
Auch wenn die Extras und das Blu-ray-Menü wie auch schon bei „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ nicht begeistern, tut das die Umsetzung des Films umso mehr: bitte alte Varianten entsorgen und sich diesen Meilenstein unter den Spencer-Hill-Fans zulegen!
(Dominik Böhler)
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