Auch wenn das legendäre und schlagkräftige Duo Terence Hill und Bud Spencer seinen Anfang in den 1960er Jahren mit einer noch eher ernsten Westerntrilogie von Regisseur und Drehbuchautor Giuseppe Colizzi hatte, erlebten sie ihren Durchbruch mit der Westernkomödie „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ (1970) und deren Fortsetzung „Vier Fäuste für ein Halleluja“ (1971). Nicht nur der mutige Schwenk von Enzo Barboni aka E. B. Clucher, weg von harten Schießereien mit anschließendem Blutbad hin zu weitaus gewitzterem Vorgehen, humorvoller im Ton und mit vier Fäusten die Gegner in die Flucht zu schlagen, sollte sich auszahlen.
„Die rechte und die linke Hand des Teufels“ erlebte seit seinen ersten Heim-Auswertungen eine abenteuerliche Fahrt: während in den 80ern VHS-Kassetten neben schlechter Bildqualität unter willkürlichen Kürzungen und falschem Bildformat leideten, waren die DVDs aus den Häusern ems und 3L in den 2000ern zwar besser, aber immer noch leicht gekürzt – und auch die erste Blu-ray von 2013 hatte mangels eines vernünftigen Ausgangsmaterials eine vergleichsweise mäßige Bildqualität, zusätzliche Szenen aus der italienischen Fassung gab es nur im Extrabereich. Es dauerte bis 2025, ehe über Retrogold auf Basis eines guten HD-Masters der Versuch erfolgte, diesen Klassiker endlich auch in Deutschland ungeschnitten und in bester Qualität zu präsentieren. Neben einer Bandbreite von diversen und schnell ausverkauften limitierten Editionen brachte WME Film Klassiker im November eine darauf basierende Blu-ray im HD Keep Case für kleineres Geld heraus. Hat „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ geschlagene 55 Jahre nach seiner Uraufführung endlich eine würdige Veröffentlichung für den Heimbereich bekommen?
„Die rechte und die linke Hand des Teufels“ erlebte seit seinen ersten Heim-Auswertungen eine abenteuerliche Fahrt: während in den 80ern VHS-Kassetten neben schlechter Bildqualität unter willkürlichen Kürzungen und falschem Bildformat leideten, waren die DVDs aus den Häusern ems und 3L in den 2000ern zwar besser, aber immer noch leicht gekürzt – und auch die erste Blu-ray von 2013 hatte mangels eines vernünftigen Ausgangsmaterials eine vergleichsweise mäßige Bildqualität, zusätzliche Szenen aus der italienischen Fassung gab es nur im Extrabereich. Es dauerte bis 2025, ehe über Retrogold auf Basis eines guten HD-Masters der Versuch erfolgte, diesen Klassiker endlich auch in Deutschland ungeschnitten und in bester Qualität zu präsentieren. Neben einer Bandbreite von diversen und schnell ausverkauften limitierten Editionen brachte WME Film Klassiker im November eine darauf basierende Blu-ray im HD Keep Case für kleineres Geld heraus. Hat „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ geschlagene 55 Jahre nach seiner Uraufführung endlich eine würdige Veröffentlichung für den Heimbereich bekommen?
Story



Bildqualität

Tonqualität

Ausstattung
- Deutscher Trailer (02:55 Min.)
- Comedy Trailer (03:11 Min.)
- DVD Trailer (02:02 Min.)
- Englischer Trailer (02:58 Min.)
- Italienischer Trailer (03:00 Min.)
- Bildergalerie (01:08 Min.)
- Artworkgalerie (03:12 Min.)
- Schnittvergleich (05:29 Min.)
- Aushangfotos (02:16 Min.)
- Behind the Scenes Galerie (01:09 Min.)
- Deutscher Vorspann (03:32 Min.)

Fazit
-
Es musste 55 Jahre dauern: endlich kann man als Fan von Bud Spencer und Terence Hill deren erste erfolgreiche Westernkomödie „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ in der Kombination ungeschnitten, mit deutschem Ton und in guter HD-Qualität genießen. Kleinere Szenen und die finale Schlägerei liegen nun vollständig vor, dabei begeistert das Bild (außer beim In-/Outro) durch seine hohe Schärfe und kräftige Farbgebung. Auch wenn der deutsche, sowie italienische Monoton altersbedingt keine Bäume ausreißen, liegen sie hiermit vollständig auf Disc, die englische Fassung ist sogar noch ein Tick besser. Das Bonusmaterial bleibt mit diversen Trailern und Bildergalerien überschaubar, die Menüführung der Blu-ray begeistert nicht.
Aber letzte Punkte sind tatsächlich egal: liebe Fans – kauft euch diese Scheibe und genießt „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ wie noch nie zuvor.
(Dominik Böhler)
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