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London Calling Blu-ray

Original Filmtitel: London Calling

Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @24 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
114 Minuten
Veröffentlichung:
07.11.2025
 
STORY
6
 
Bildqualität
9
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
2
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Mit seinen bisherigen Regiearbeiten bot der in Kanada geborene Allan Ungar bisher im Genrebereich Action und Thriller meist unauffällige Durchschnittskost trotz dem ein oder anderen Star – zuletzt 2022 mit „Bandit“. Von dort nahm er Schauspieler Josh Duhamel („Transformers“) mit in sein neuestes Werk: „London Calling“. Ende 2024 beim Toronto International Film Festival uraufgeführt, brachte Constantin hierzulande ein knappes Jahr später und im Vertrieb von LEONINE diese Actionkomödie auf DVD und Blu-ray heraus. Nachdem wir Josh Duhamel noch aus der 2003 neu aufgelegten US-Serie „Las Vegas“ wohlwollend in Erinnerung hatten, haben wir uns diesen Streifen in HD angesehen.

Story

    Lange Zeit galt er in seinem Berufszweig als einer der Besten: und Hitman Tommy Ward (Josh Duhamel) will einfach nicht akzeptieren, dass man mit dem Erreichen des 50. Lebensjahres nicht mehr ganz so agil und präzise unterwegs ist, als das noch vor Jahren der Fall war. Nicht nur, dass er bei seinem letzten Auftrag bei einem Maskenball und dem eigentlichen Opfer eine Pferde- mit einer Eselsmaske verwechselt, sowie auch deutliche Schwierigkeiten damit hat, dieses mit seiner Waffe auf Anhieb zu treffen, entpuppt sich diese falsche Person als Verwandter des in London bekannten Gangsterbosses Freddy Darby (Aidan Gillen). Dieser sinnt – wie könnte es anders sein – auf Rache und setzt sogleich ein Millionenkopfgeld auf ihn an. Tommy hat keine andere Wahl: er muss das Land verlassen. Kurzerhand verabschiedet er sich noch von seinem Sohn und seiner Ex-Frau – und wechselt nach Los Angeles, um dort für seinen neuen Boss Benson (Rick Hoffman) weiterzuarbeiten. Als Tommy nach einem guten Jahr dort erfährt, dass seine Ex Sportlehrer Ricky (Karl Thaning) heiraten möchte, will er unbedingt wieder zurück, um das zu verhindern. Doch damit er dies finanziell und unentdeckt tun kann, benötigt er Bensons Hilfe. Dieser willigt ein, hat aber im Gegenzug noch eine der größten Herausforderungen im Leben von Tommy parat: dieser soll Bensons fast volljährigen Sohn Julian (Jeremy Ray Taylor) zum professionellen Killer ausbilden, damit er eines Tages in die Fußstapfen seines Vaters treten kann. Problem: Julian sieht man sein Alter nicht wirklich an; in seiner Freizeit verkleidet er sich lieber für Rollenspiele und zeigt auch sonst wenig Talent für irgendwas. Aber was bleibt Tommy übrig: er nimmt ihn mit zu seinem letzten Auftrag in der Stadt der Engel. Dumm nur, dass Gangsterboss Darby mittlerweile seinen Aufenthaltsort entdeckte und auf dem Weg zu ihm ist, um sich zu rächen…
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    Die Geschichte hört sich nicht neu, aber durchaus vielversprechend an: ein alternder Killer wird zum Babysitter und darf sich dabei unter anderem mit einem rachsüchtigen Gangsterboss herumschlagen. Und Josh Duhamel macht seinen Auftritt als Scharfschütze, der sich mit Händen und Füßen gegen das Tragen einer Brille wehrt, ganz ordentlich. Ein wenig mehr Flüche, Ecken und Kanten wären aber schön gewesen, um dem Charakter noch etwas mehr Pepp zu verleihen. Da ist sein Boss in Los Angeles schon greifbarer: Rick Hoffman, unter anderem aus der langlebigen Serie „Suits“ bekannt, spielt hier den Miniboss genüsslich und lässt dabei kein Klischee aus. Auch Jeremy Ray Taylor („Es“) nimmt man den unscheinbaren Sohn vom Fleck weg ab – und wenn er im Laufe der Zusammenarbeit mit Tommy an Selbstvertrauen gewinnt, schaut man sich das als Zuschauer gerne an. Der Weg zum echten Mann weist dann auch die ein oder andere Szene zum Schmunzeln auf – sei es die erste Schießübung, die er absolvieren darf oder die erste für ihn lebensbedrohliche Situation, bei der er in einem Badezimmer zu eher ungeeigneten Wurfgeschossen zur Verteidigung greift.
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    Und auch optisch kann die Großstadt Los Angeles gefallen: in satten warmen Farben schwitzt sich Tommy in seinem geliebten Oldtimer durch den immerwährenden Stau und tappt mit Julian im Schlepptau von einer ungelenken Situation in die andere. Das hört sich bis dahin alles gut an – ist aber mit einigen Längen dahinplätschernd erzählt. Alleine die Ausreise von Tommy in sein neues Leben dauert länger als gewünscht. Bis wir endlich sehen und verstehen, wer Julian ist und was er in seiner Freizeit gerne macht, vergeht die Zeit leider nicht wie im Flug. Da helfen auch nette Gags hier und da nicht. Auch weiß man lange nicht, wohin der Film eigentlich will. Musste Julians Vorliebe für Rollenspiele so breit dargestellt werden? Und wie stark ist das Motiv von Tommy wirklich, wieder zurück nach London zu reisen? Malt er sich tatsächlich Chancen aus, wieder bei seiner Ex-Frau zu landen? Nun gut, als Zuschauer fragt man irgendwann nicht mehr nach und will einfach lustige und rasante Actionszenen genießen.
    London Calling 3.jpg
    Die kommen auch alle brav nacheinander, aber eher anmutend wie Stadtbusse, die aus ihrem Garagenhof ausfahren: ohne Pfiff und allenfalls geeignet zum belanglosen Mitanschauen auf einer entfernten Parkbank. Kein echter Kick ist hier zu spüren, es fehlt an Spritzigkeit und wahnwitzigen Momenten, echten im Gedächtnis bleibenden One-Linern oder irgendein sonstiger Aha-Effekt. Ja, es werden rachsüchtige Gangsterbosse aufgefahren, ein merkwürdiges Bruderpaar und die ein oder andere falsch ablaufende geschäftliche Übergabeszene. Bis zum Schluss bleibt „London Calling“ aber nicht mehr als ein netter Buddy-Movie zwischen einem älteren Killer und einem jüngeren Spross auf der Suche nach Selbstvertrauen. Hätten die Macher den knapp zweistündigen Film verkürzt und mit mehr Würze versehen, es hätte eine kleine Perle werden können – so reicht es leider nur zum einmaligen Schauen, wenn sonst kein Blockbuster in Reichweite ist. 

Bildqualität

    London Calling 4.jpg
    Qualitativ gibt sich das Bild dieser neuen Produktion keine Blöße: von Anfang an überzeugt die sehr hohe Schärfewirkung, die feinste Stirnfalten und Schweiß auf den Gesichtern der Darsteller herausarbeitet. Dazu gesellt sich ein toll eingestellter Kontrast und eine bunt-kräftige Farbgebung, die die Umgebung Los Angeles, sowie den alten Wagen von Tommy erstrahlen lässt. Filmkorn, Schmutz oder andere störende Artefakte sucht man vergebens, hier passt so ziemlich alles bis hin zum tollen Schwarzwert, so dass man auch jedes kleine Detail zu sehen bekommt. Nur ganz selten nimmt sich die Schärfe leicht zurück, ansonsten haben wir es hier mit einem richtig guten HD-Bild zu tun.

Tonqualität

    London Calling 5.jpg
    Der deutsche und englische Ton liegt in DTS-HD Master Audio 5.1 auf der Scheibe. Die Dialoge werden dabei sehr klar und präzise im Center ortbar wiedergegeben, der nötige Bass ist in den Stimmen dabei. Launig auch der Score, der sich über den gesamten Raum ausbreitet und für eine schöne Beschallung sorgt. Leider bleiben die Effekte weitestgehend im Frontbereich und nutzen das Raumformat nicht aus – schade drum, zumal der ein oder andere Schusswechsel geradezu danach schreit. So bleibt’s bei einer insgesamt fehlerfreien Wiedergabe, der es aber am gewissen Etwas mangelt. Bei den optionalen Untertiteln kann Deutsch ausgewählt werden, Englisch wird vermisst.

Ausstattung

  • Featurette: Story (02:28 Min.)
  • Featurette: Comedy (02:52 Min.)
  • Featurette: Action (02:28 Min.)
  • Trailer (02:10 Min.)
London Calling 6.jpg
Drei Featurettes mit einer Laufzeit von je 2-3 Minuten bieten nicht mehr, als dass Szenen aus dem Film mit kurzen Interviewschnipseln der Beteiligten ohne Mehrwert kombiniert werden – da muss man die wenigen Frames schon mit der Lupe suchen, die einen Blick hinter die Kulissen bieten. Der Trailer zum Film ist noch auf der Scheibe – und ansonsten gibt’s nur Werbung, die auch vor dem Start des Menüs abläuft, aber übersprungen werden kann.

Fazit

    Nette Actionkomödie, die das Zusammenspiel zwischen einem alternden Berufskiller und einem Jungspross ohne Selbstvertrauen in den Mittelpunkt setzt, aber mit knapp 2 Stunden Laufzeit zu lang geraten ist und bei der dahinschleichenden Handlung ohne echte Highlights für den ein oder anderen Schmunzler, aber auch ebenso viele Gähner sorgt. Am tollen Bild und guten Ton auf der Blu-ray kann der durchwachsene Eindruck nicht liegen. Extras sind nicht der Rede wert – letztlich ebenso wie der Film, den man sich durchaus mal anschauen kann, wenn man will. (Dominik Böhler)
    (weitere Reviews anzeigen)

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6 von 10

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