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RoboCop: Die komplette Serie (Remastered) (4 Blu-ray) Blu-ray

Original Filmtitel: RoboCop: The Series

Exklusive Produktfotos:
Disc-Informationen
Uncut, 4 Discs, BD (4x), Auflösung 1080i, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten),
Remastered!
Label:
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case im Schuber (meist nur bei Erstauflage)
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Englisch DTS-HD MA 2.0
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080i (1.33:1) @25 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
985 Minuten
Veröffentlichung:
30.10.2025
Serie abgeschlossen:
Ja
 
STORY
7
 
Bildqualität
3
 
Tonqualität
5
 
Ausstattung
3
 
Gesamt *
4
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
„Murphy! Sie sind es!“ Es ist nur einer der bemerkenswerten Momente aus dem Science-Fiction-Actionklassiker „RoboCop“ von 1987, als Officer Anne Lewis in dem vom machthungrigen Konzern OCP vorgestellten gleichnamigen Polizistenroboter ihren ehemaligen Kollegen Alex Murphy wiedererkennt. Der niederländische Regisseur Paul Verhoeven, bekannt für seinen direkten und provokanten Stil, schuf mit der Geschichte eines von Schwerverbrechern getöteten Cops, der mit Hilfe eines von Wissenschaftlern ins Leben gerufenen Programms eines Superpolizisten, in einer Mischung aus Mensch und Maschine weiterlebt. Diese Anleihen an Geschichten wie „Frankenstein“, in denen sich die geschaffene Kreatur nicht nur ihrem Umfeld, sondern auch sich selbst stellen muss, wurden mit „RoboCop“ zu einem modernen Klassiker seines Genres, der durch seine extreme Gewaltdarstellung lange Zeit auf dem Index verbringen musste. Der Erfolg sollte dadurch nicht geschmälert werden: es folgten 1990 und 1993 zwei Kinofortsetzungen, sowie ein 2014 gedrehtes Remake des Originals.

Doch das Franchise hielt nicht nur im Kino an: die Macher sahen im Merchandising und dem damit verbunden Erfolg von erwerbbaren Actionfiguren den Markt für ein jüngeres Publikum. So entstand 1988 eine deutlich entschärfte Zeichentrickserie rund um RoboCop. Nach dem eher mäßigen dritten Kinofilm wollte man aber auch die ursprüngliche Fangemeinde mit weiteren Geschichten bei der Stange halten. So entwickelte sich aus einem ursprünglich angedachten vierten Teil die Realisierung einer Fernsehserie, die 1994 ihre Premiere feierte – und bei eher mäßigen Einschaltquoten bereits nach einer Staffel wieder eingestellt wurde.
Nach diversen, eher mäßigen Veröffentlichungen auf Blu-ray wertete Fernsehjuwelen im Vertrieb der Al!ve AG im Oktober 2025 die Serie erneut aus. Als Fan insbesondere des Erstlings haben wir uns die Serie angesehen – und darauf geachtet, ob diese sich den Zusatz „Remastered“ auch verdient hat.

Story

    Robocop Serie 1.jpg
    Chip Chayken (John Rubinstein) ist begeistert: zusammen mit seinem wissenschaftlichen Kollegen Dr. Cray Z. Mollardo (Cliff De Young) soll Delta City eine spektakuläre Revolution erhalten: eine zentrale Steuerung und Verwaltung aller anfallenden Aufgaben, begonnen von der Energieversorgung bis hin zur Verbrechensbekämpfung. Realisiert werden soll dies durch „NeuroBrain“. Der OCP-Geschäftsführer (David Gardner) lässt sich von dieser Vision begeistern und möchte das Projekt schnell umgesetzt wissen. Was er nicht weiß: für die Umsetzung wird nicht nur Technik, sondern auch das Gehirn eines Menschen benötigt. Und dafür scheint Chayken skrupellos über Leichen zu gehen. Diesem Verbrechen geht Sergeant Stanley Parks (Blu Mankuma) mit seiner berühmten Behörde auf die Spur. Bei ihm ist nicht nur der abgebrühte Detective Lisa Madigan (Yvette Nipar) angestellt, sondern auch der einzigartige RoboCop (Richard Eden). Zusammen sorgen sie auf den Straßen Delta Citys für Recht und Ordnung.
    Robocop Serie 2.jpg
    Die erste Serienadaption von „RoboCop“ sorgte seinerzeit bei den Fans für wenig Begeisterung: zugunsten einer Ausstrahlung im Fernsehen vermisste man die übertriebene Gewaltdarstellung ebenso wie den satirischen Biss des Originalfilms. Auch wurden erneut sämtliche Schauspieler ausgetauscht, nachdem die angefragte ursprüngliche Besetzung kein Interesse an einem Mitwirken zeigte. Die gefundenen Darsteller sind dann auch eher weniger bekannt: Richard Eden in der Hauptrolle noch am ehesten in seiner Rolle des Brick Wallace aus der Serie „California Clan“, die meisten anderen hangelten sich im Laufe ihrer Karriere von einem Serienauftritt zum nächsten. Dabei gingen die Produzenten die Sache durchaus richtig an und schafften es, die Drehbuchautoren des Erstlings zu gewinnen, nachdem sich die Fortsetzungsfilme zusehends vom ursprünglichen Ansatz entfernt hatten. Das Ergebnis ist gut: unter Beibehaltung des Aussehens erkennen wir nicht nur RoboCop sofort wieder, sondern auch die Computeransicht aus seinem Visier, sowie die regelmäßig eingestreuten Nachrichtensendungen. Und auch das Budget für die Serie ließ so manche Pyrotechnik filmreif aussehen. Dem Charakter des Alex Murphy widmete man nun mehr Zeit für sich. Intensiver als in den Filmen wird sein innerer Konflikt dargestellt, seine Familie bekommt in den Folgen mehr Gewicht. Gleichzeitig behält die Serie die teilweise Gut-Böse-Darstellung bei, die Ganoven sind meilenweit als solche schnell identifizierbar und durchlaufen durchaus das ein oder andere Klischee, ohne dass die Handlung darunter leiden würde. Die Serie bietet Folge für Folge in sich abgeschlossene Kriminalfälle, mit denen RoboCop zu tun bekommt. Und diese sind allesamt gut konzipiert und bieten gute TV-Unterhaltung. Auch gewinnt die Serie durch das Hinzunehmen der Sekretärin Chaykens, Diana Powers (Andrea Roth) und ihrer unfreiwilligen Integration in NeuroBrain an Tiefe. RoboCop erhält damit eine wichtige Person, mit der er sich zu verschiedensten Themen austauschen kann.
    Robocop Serie 3.jpg
    Insgesamt fühlt sich die Serie an wie eine konsequente Fortsetzung der Filme, die zwar weniger Gewalt, dafür aber Wert auf gute Geschichten und eine tiefere Beleuchtung von Alex Murphy legt – und genau deshalb auch heute eine Sichtung wert ist. Da verzeiht man, dass RoboCop manchmal je nach Episode seine Fähigkeiten zugunsten des Spannungsbogens zu vergessen scheint – oder die Gesichtsmaske seines Feindes „Pudface Morgan“ (James Kidnie) an einen ersten schlechten Entwurf eines Freddy Krueger erinnert. Fans der Filme, die die Serie bisher nicht gesehen haben, sollten hier definitiv einen Blick wagen: die 22 Episoden sind recht kurzweilig geraten, ebenso schnell durchgesehen und letztlich eine passende Ergänzung im RoboCop-Universum.

Bildqualität

    Robocop Serie 4.jpg
    Es kann anfangs etwas stutzig machen, weshalb auf der Verpackung nirgendwo das „Remaster“ erwähnt wird. Es blieb also zunächst allein bei der Hoffnung, dass die Serie mit ihrer Gesamtlaufzeit von knapp 1000 Minuten jetzt auf vier Discs aufgeteilt wurde – frühere Veröffentlichungen pressten diese auf eine einzige Disc. Wie ernüchternd und letztlich ärgerlich mutet das Ergebnis an: wo steht nur die Aufschrift „SD on Blu-ray“? Sämtliche Folgen fühlen sich an wie die Qualität einer VHS-Kassette: das Bild ist unscharf und dazu noch mit einem schwachen Kontrast gesegnet. Die Darsteller und Szenerien wirken milchig und konturarm. Wird es dunkel, ist kaum noch etwas zu erkennen, zum Beispiel bereits in Folge 2 zu sehen. Die Farbgebung gibt sich ebenso wie bei einer VHS-Aufnahme: äußerst blass und ausgewaschen. Dazu kommen noch zeitweise Nachzieheffekte, Querstreifen und auch der Moiré-Effekt lässt grüßen. Bildgrieseln macht den insgesamt enttäuschenden Eindruck perfekt. Da wirkt die je Disc anfängliche Texteinblendung, dass für die CGI-Effekte nur ein HD-Upscaling verfügbar war, schon recht dreist, angesichts der insgesamt gleichbleibend unterirdischen Qualität. Auch ist die Entscheidung fragwürdig, nur einen Teil der Texte in der Serie einzudeutschen, während ein größerer Teil auf Englisch verbleibt. Mehr als enttäuschend.

Tonqualität

    Robocop Serie 5.jpg
    In der Serie wird – in Zeiten der 90er Jahre durchaus wohlwollend gemeint – mit dem Tonformat Dolby Surround geworben. Auf Blu-ray liegt allerdings sowohl für die gute deutsche Synchronfassung, sowie das englische Original der Ton in DTS-HD Master Audio 2.0 vor. Im Ergebnis hören wir einen dünn und billig wirkenden Score mit wenig Bass. Umgebungsgeräusche sind insbesondere in der englischen Fassung recht gut hörbar, aber außer, dass diese auch mal aus den Rückkanälen zusammen mit der Front erklingen, ist von Raumklang nur wenig zu spüren. Immerhin – und das ist die Hauptsache – sind die Stimmen jederzeit gut verständlich, in der Synchronfassung etwas überschärft und im Original authentisch. Über eine befriedigende Qualität kommen sie beide aber nicht heraus. Ärgerlich: optionale Untertitel fehlen vollständig.

Ausstattung

  • Trailer (01:24 Min.)
  • Making of (10:16 Min.)
  • Japanischer Werbespot (00:35 Min.)
  • Featurette: Hinter den Kulissen (05:46 Min.)
  • Spielzeugwerbung (00:24 Min.)
  • Booklet (online)
Robocop Serie 6.jpg
Beim Bonusmaterial sticht das 10-minütige „Making of“ in dreierlei Hinsicht heraus: einerseits erhalten wir durchaus wertvolle Zusatzinformationen, wie die Macher zu der Serie kamen und diese ausgerichtet haben, zudem wird hier im Gegensatz zur Serie untertitelt – und andererseits erreicht hier die dargebotene Bildqualität einen traurigen Tiefpunkt: gegenüber der Serie schaffte man es hier tatsächlich, das Ganze noch unschärfer darzustellen. Dazu gesellen sich Doppelkonturen, Zeilenflimmern und Ruckeln – schlechter geht kaum. Kurioserweise ist das ebenfalls enthaltene Featurette nicht mehr als ein Ausschnitt aus dem Making of, aber qualitativ etwas besser zum Anschauen, Spaß macht das aber nicht. Die wenigen Spots sind schnell gesehen – und das Booklet liegt nur online vor. Letzteres – geschrieben vom Autoren Dominik Starck – ist allerdings recht gut, auch wenn hier ein Episodenführer leider fehlt. Verpackungstechnisch stecken die vier Discs in einem HD Keep Case, das von einem Pappschuber ummantelt wird. Das große FSK-Logo verschwindet hier mit der Plastik-Umverpackung und dem Wendecover. Das Menü bietet das klassische Layout, wie es von Fernsehjuwelen verwendet wird: alle wesentlichen Auswahlpunkte sind vorhanden, im Hintergrund laufen Ausschnitte aus der Serie und der Score ist zu hören. 

Fazit

    Die damals zu Unrecht verschmähte Serienfortsetzung der „RoboCop“-Filmreihe gefällt durch ihre kurzweiligen Krimi-Episoden, der tieferen Beleuchtung des Charakters von Alex Murphy, sowie dem Einstreuen neuer Elemente, die zu einer kurzen, aber passenden Serie führten. Die Auswertung auf Blu-ray hingegen enttäuscht durch ihre unterirdische Bildqualität, die sich sowohl in der Serie selbst, als auch beim überschaubaren Bonusmaterial zeigt – für HD-Freunde ein Killerkriterium. Wer die Serie bisher noch nicht hat, diese auf möglichst wenigen Discs sein Eigen nennen möchte und sich beim Kauf darüber bewusst ist, dass hier nur ein schlechter Upscale vorliegt, darf zuschlagen. (Dominik Böhler)
    (weitere Reviews anzeigen)

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5 von 10

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