„Murphy! Sie sind es!“ Es ist nur einer der bemerkenswerten Momente aus dem Science-Fiction-Actionklassiker „RoboCop“ von 1987, als Officer Anne Lewis in dem vom machthungrigen Konzern OCP vorgestellten gleichnamigen Polizistenroboter ihren ehemaligen Kollegen Alex Murphy wiedererkennt. Der niederländische Regisseur Paul Verhoeven, bekannt für seinen direkten und provokanten Stil, schuf mit der Geschichte eines von Schwerverbrechern getöteten Cops, der mit Hilfe eines von Wissenschaftlern ins Leben gerufenen Programms eines Superpolizisten, in einer Mischung aus Mensch und Maschine weiterlebt. Diese Anleihen an Geschichten wie „Frankenstein“, in denen sich die geschaffene Kreatur nicht nur ihrem Umfeld, sondern auch sich selbst stellen muss, wurden mit „RoboCop“ zu einem modernen Klassiker seines Genres, der durch seine extreme Gewaltdarstellung lange Zeit auf dem Index verbringen musste. Der Erfolg sollte dadurch nicht geschmälert werden: es folgten 1990 und 1993 zwei Kinofortsetzungen, sowie ein 2014 gedrehtes Remake des Originals.
Doch das Franchise hielt nicht nur im Kino an: die Macher sahen im Merchandising und dem damit verbunden Erfolg von erwerbbaren Actionfiguren den Markt für ein jüngeres Publikum. So entstand 1988 eine deutlich entschärfte Zeichentrickserie rund um RoboCop. Nach dem eher mäßigen dritten Kinofilm wollte man aber auch die ursprüngliche Fangemeinde mit weiteren Geschichten bei der Stange halten. So entwickelte sich aus einem ursprünglich angedachten vierten Teil die Realisierung einer Fernsehserie, die 1994 ihre Premiere feierte – und bei eher mäßigen Einschaltquoten bereits nach einer Staffel wieder eingestellt wurde.
Nach diversen, eher mäßigen Veröffentlichungen auf Blu-ray wertete Fernsehjuwelen im Vertrieb der Al!ve AG im Oktober 2025 die Serie erneut aus. Als Fan insbesondere des Erstlings haben wir uns die Serie angesehen – und darauf geachtet, ob diese sich den Zusatz „Remastered“ auch verdient hat.
Doch das Franchise hielt nicht nur im Kino an: die Macher sahen im Merchandising und dem damit verbunden Erfolg von erwerbbaren Actionfiguren den Markt für ein jüngeres Publikum. So entstand 1988 eine deutlich entschärfte Zeichentrickserie rund um RoboCop. Nach dem eher mäßigen dritten Kinofilm wollte man aber auch die ursprüngliche Fangemeinde mit weiteren Geschichten bei der Stange halten. So entwickelte sich aus einem ursprünglich angedachten vierten Teil die Realisierung einer Fernsehserie, die 1994 ihre Premiere feierte – und bei eher mäßigen Einschaltquoten bereits nach einer Staffel wieder eingestellt wurde.
Nach diversen, eher mäßigen Veröffentlichungen auf Blu-ray wertete Fernsehjuwelen im Vertrieb der Al!ve AG im Oktober 2025 die Serie erneut aus. Als Fan insbesondere des Erstlings haben wir uns die Serie angesehen – und darauf geachtet, ob diese sich den Zusatz „Remastered“ auch verdient hat.
Story



Bildqualität

Tonqualität

Ausstattung
- Trailer (01:24 Min.)
- Making of (10:16 Min.)
- Japanischer Werbespot (00:35 Min.)
- Featurette: Hinter den Kulissen (05:46 Min.)
- Spielzeugwerbung (00:24 Min.)
- Booklet (online)

Fazit
-
Die damals zu Unrecht verschmähte Serienfortsetzung der „RoboCop“-Filmreihe gefällt durch ihre kurzweiligen Krimi-Episoden, der tieferen Beleuchtung des Charakters von Alex Murphy, sowie dem Einstreuen neuer Elemente, die zu einer kurzen, aber passenden Serie führten.
Die Auswertung auf Blu-ray hingegen enttäuscht durch ihre unterirdische Bildqualität, die sich sowohl in der Serie selbst, als auch beim überschaubaren Bonusmaterial zeigt – für HD-Freunde ein Killerkriterium. Wer die Serie bisher noch nicht hat, diese auf möglichst wenigen Discs sein Eigen nennen möchte und sich beim Kauf darüber bewusst ist, dass hier nur ein schlechter Upscale vorliegt, darf zuschlagen.
(Dominik Böhler)
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