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Lilly und die Kängurus Blu-ray

Original Filmtitel: Kangaroo (2025)

Disc-Informationen
deutsche Kinofassung, Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (komplett), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch Dolby Atmos
Englisch Dolby Atmos
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.39:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Laufzeit:
107 Minuten
Veröffentlichung:
ab 18.12.2025
 
STORY
7
 
Bildqualität
9
 
Tonqualität
8
 
Ausstattung
2
 
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
Seine Lebensgeschichte war so interessant, dass die BBC 2013 sogar eine Dokumentation über den als „Kangaroo Dundee“ oder auch „Känguru-Flüsterer“ betitelten Chris Barns drehte. Der in Australien geborene Tierfreund kam schon in jungen Jahren als Zoowärter unter anderem mit Kängurus in Kontakt – und seine Begegnung mit einer am Straßenrand liegenden Kängurumutter sollte für immer sein Leben verändern: in ihrem Beutel steckte noch ein lebendes Känguru-Baby. Und von da an stellte Chris sein Dasein komplett auf den Kopf und gründete schließlich eine Känguru-Aufzuchtstation. Eine Geschichte, die nach einer Verfilmung schreit.
Und so kam es, dass Regisseurin Kate Woods – bis dahin mit zahlreichen Gastregiearbeiten in diversen TV-Serien bekannt – mit dramaturgisch leichten Abwandlungen seine Geschichte mit Schauspieler Ryan Corr nacherzählte – und ihm zur Seite die noch junge Lily Whiteley als ebenso tierliebe Charlie stellte. Im August 2025 in den deutschen Kinos, schafft es diese für ein jüngeres Publikum zugeschnittene Komödie von Studiocanal im Dezember auch auf Blu-ray in die Heimkinos – im Vertrieb von Plaion Pictures. Eine warmherzige Geschichte auf wahren Begebenheiten, vor der traumhaften Kulisse mitten im australischen Busch und mit niedlichen Känguru-Babys als die eigentlichen Stars – das verspricht einen schönen Familienfilm.

Story

    Lilly und die Kängurus 1.jpg
    Als TV-Wetterfrosch ist Chris Masterman (Ryan Corr) der große Durchbruch bisher noch nicht gelungen. Daran kann seine Kollegin Liz (Brooke Satchwell) ebenso wenig ändern, wie sein Versuch, einen vermeintlich in einem Hafenbecken gestrandeten Delphin in die Freiheit zu entlassen. Denn letzter wollte sich dort aufgrund einer Verletzung ausruhen und wieder zu Kräften kommen – so aber wird er alsbald leblos an den Strand zurückgespült. Die Katastrophe ist für Chris perfekt: nicht nur, dass er bei seinem Sender damit den Hut nehmen kann, findet er auch kurzfristig keine weiteren Angebote. So beschließt er, eine Art Auszeit in den Tiefen des australischen Busches zu nehmen – und landet dort in einem kleinen Dorf, das den „Delphinmörder“ nicht gerade willkommen heißt. Noch dazu kommt es zu einem folgenschweren Unfall mit einer Kängurumutter. Noch unter Schock stehend, entdeckt Chris, dass sie noch ein junges Känguru-Baby in sich trägt, das ab diesem Moment auf seine Hilfe angewiesen ist. Diese Situation auf der Landstraße bleibt nicht unentdeckt: die junge und tierliebe Charlie (Lily Whiteley) hat erst vor kurzem ihren Vater verloren und sieht in dem Reporter die Person, der geholfen werden kann. Prompt organisiert sie für sein lädiertes Auto nicht nur einen passenden Abschleppdienst, sondern baut mit ihm zusammen eine Pflegemöglichkeit für Känguru-Babys auf, die auf Hilfe angewiesen sind.
    Lilly und die Kängurus 2.jpg
    Also von vornherein muss gesagt werden: die Geschichte hält nicht allzu viele Überraschungen bereit. Einem frustrierten TV-Wettermann unterläuft ein folgenschwerer Fehler mit einem Delphin – er reist zwangsläufig ins Exil und muss sich im Outback Australiens quasi rehabilitieren, obwohl er so schnell wie möglich wieder in die kultivierten Großstädte zurückkehren möchte. Und nach ersten Anlaufschwierigkeiten näheren sich ihm die Einwohner an und umgedreht – ganz entfernt möchte man da an Meilensteine wie „Doc Hollywood“ denken, was das kulturelle Aufeinandertreffen eines Großstädters auf Dorfbewohner angeht. Doch an dessen Biss und romantischen Handlungszweig kommt „Lilly und die Kängurus“ nicht heran – möchte der Film auch nicht. Vielmehr steht die junge Charlie neben Chris im Mittelpunkt, die in der Pflege der süßen Känguru-Babys ein Stück der Arbeit ihres verstorbenen Vaters wiederzufinden hofft und bis zur Begegnung mit Chris sich eher isoliert und kein Interesse daran hat, Freunde zu finden. Recht schnell freunden sich die beiden an und helfen nicht nur den Kängurus, sondern letztlich auch sich selbst wieder in die Spur. Die Schauspieler sind dabei allesamt sympathisch und bis in die Nebenrollen passend besetzt. Dabei stechen vor allem Barkeeperin Jesse (Rachel House) und ihr Stammgast Murray (Roy Billing) wunderbar als Konterpart zu Chris hervor und sorgen für den ein oder anderen energiegeladenen Dialog. Ansonsten bleibt es ruhig und süß: wer kann schon bei einer Masse so niedlicher Känguru-Babys abschalten? Gerne schaut man ihnen zu – und ist sich bei dem ersten Baby natürlich klar darüber, dass dieses mangels Fürsorger nicht eingeschläfert wird. Und so wird Chris immer mehr zum Känguru-Freund, wird sesshaft und findet letztlich Spaß an der Gegend und sein neu gefundenes Leben.
    Lilly und die Kängurus 3.jpg
    Leider wird dieser gute Eindruck dann leicht zerstört, wenn es zur Begegnung mit dem muskulösen und ausgewachsenen Känguru namens Roger kommt, das sich mit Chris einen Kampf liefert. Dieses Känguru gab es tatsächlich auch beim echten Chris Barns, aber hier wird leider sehr schnell sichtbar: es handelt sich um ein CGI-generiertes Konstrukt – und damit geht ein Großteil der bis dahin recht gelungenen Wohlfühlkomödie verloren. Danach fängt sich der Film wieder und erzählt seine Geschichte konsequent zu Ende. Für eine Sichtung mit der Familie kann „Lilly und das Känguru“ empfohlen werden, wenn man nicht allzu hohe Erwartungen an die Geschichte oder Tiefenzeichnung der Charaktere erwartet, dafür aber eine liebe Geschichte mit guten Darstellern. 

Bildqualität

    Lilly und die Kängurus 4.jpg
    Das Bild ist schon eine Augenweide: wie eine Art Heimspiel, blüht das Bild im WideScreen-Format auf, wenn das australische Outback mit all seiner herrlichen Landschaft gezeigt wird. Die sehr hohe Schärfe arbeitet dabei auch noch beste Sichtbarkeit von einzelnen Büschen aus weiter Ferne heraus, ein toller Kontrast erzeugt eine Tiefenwirkung, der Schwarzwert ist toll eingestellt und zeigt in Chris‘ „Gästehaus“ auch im Dunkeln jedes feine Detail. Alleine die Känguru-Babys mit ihrem feinen Fell und den leuchtend großen dunklen Augen begeistern. Die Farben sind kräftig und machen Spaß. Filmkorn ist leicht vorhanden, Schmutz ist nicht vorhanden – und das Bild ist grundstabil – eine insgesamt tolle Qualität.

Tonqualität

    Lilly und die Kängurus 5.jpg
    Dolby Atmos ist das Format, das für den deutschen und englischen Ton auf Blu-ray verwendet wurde. Wie so oft sind dabei die im Center gut verorteten Stimmen im Vergleich zu den Umgebungsgeräuschen und des Scores etwas zu leise abgemischt. Und das war dann auch schon fast der einzige Kritikpunkt. Wenn Kängurus an Charlie vorbeispringen oder Chris mit seinem Wagen am Zuschauer vorbei nach hinten links abzischt, ist sein röhrender Motor jederzeit gut ortbar und erzeugt ein gutes räumliches Gefühl. Und wenn des Nachts ein Gewitter ausbricht, möchte man bei Chris und seinem Känguru-Baby am liebsten gleich mit unter die schützende Decke schlüpfen. Die Balance zum Score wird hier gewahrt, nur die Dialoge gehen wie geschrieben manchmal etwas unter. Und das allerletzte Quäntchen aus dem Raumformat wird dann auch nicht ganz herausgeholt – mehr war vermutlich alleine durch die Geschichte nicht drin. Deutsche Untertitel können optional dazugeschaltet werden, englische werden vermisst.

Ausstattung

  • Featurette: Hinter den Kulissen (05:37 Min.)
  • Featurette: Die Arbeit mit Känguru-Babys (03:20 Min.)
  • Trailer (02:10 Min.)
Lilly und die Kängurus 6.jpg
Wenig Bonusmaterial ist das: zwei kurze Featurettes und ein Trailer sind schnell gesehen, aber positiv sei erwähnt: die Featurettes wurden auf Deutsch gedubbt, sind also durchgängig übersetzt, was beim Zuschauen Spaß macht und auch jüngeres Publikum bei der Stange hält. Weniger schön: technisch leisten sich beide Featurettes alle Sekunden einen kurzen Ruckler als verschmerzbare Panne. Das Menü startet nach zwei überspringbaren Werbetrailern und bietet neben einem Standbild in einem kleinen Fenster Filmausschnitte, sowie ein Auszug aus dem Score. Mit einer gut lesbaren Schriftart und -größe passend zum Film gemacht. Ein Wendecover ist mit an Bord.

Fazit

    Süße Familienkomödie um einen glücklosen TV-Wettermoderator, der im australischen Busch auf die junge, engagierte Charlie trifft und die dort lebenden Känguru-Babys lernen und lieben lernt, die sein bisheriges Leben für immer verändern sollen. Auch wenn die Geschichte nicht sonderlich originell ausgefallen ist, bietet sie für ein jüngeres Publikum durchaus witzige wie liebevolle Momente, die ein Zeichen für den Tierschutz und Erhalt der Natur setzen. Bild und Ton sind auf dem Niveau einer aktuellen Produktion, bieten eine sehr hohe Schärfe, sowie Dolby Atmos mit gelungenem Raumklang – ein paar übersetzte Featurettes stehen als Bonusmaterial zur Verfügung. Gute Unterhaltung für die ganze Familie. (Dominik Böhler)
    (weitere Reviews anzeigen)

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7 von 10

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